- Medien zur Genetik (Allgemeine und Molekulare Genetik)
Medien zur Gentechnik (Einführung in die Gentechnik)
Medien zur Anwendung der Gentechnik (Neue Entwicklungen in der
Genetik)
Die Materialien zu drei Vorlesungsangeboten des Lehrstuhls für
Industrielle Genetik, sowohl für Anfänger, als auch für
Fortgeschrittene, wurden in einem einheitlichen Konzept neu und
digital erstellt.
Ziele
Die Vorlesungen wurden noch in klassischem Stil mit Folienpräsentationen
und Tafelarbeit angeboten, da PowerPoint-Präsentationen nur
die Einspielung strikt geordneter Materialien erlauben und so eine
Interaktion mit den Hörern (Rückgriffe) gefährdet.
Hier kann die Vorlesung zum Kino mutieren.
Die teilweise aber komplexen Inhalte der Folien wurden als Begleitmaterial
in Form voll recherchierbarer PDF-Dateien kapitelweise zeitgleich
ins Netz gestellt. Beispiele:
Zusätzlich wurde ein ausführliches Literaturregister
erstellt und kapitelweise zugeordnet. Insbesondere einführende
klassische Arbeiten zum Themenkatalog sollen den Teilnehmern auf
diese Weise auch direkt verfügbar gemacht werden, da die Ressourcen
der Universitätsbibliothek hier große Mängel aufweisen.
Den Teilnehmern der entsprechenden Veranstaltungen (30-60 Studierende
der technischen Biologie, anderer Fakultäten und Gasthörer)
wurden auch wahlweise Ausdrucke der Folien angeboten. Die angebotenen
Materialien sollen die Verfolgung der Lehrveranstaltung unterstützen,
aber nicht ersetzen. Dazu wurden auch Schlagwortkataloge für
Fachbegriffe, Systematik-Namen (mehrsprachig) und klinische Syndrome
erstellt und abgelegt.
Dieser geschützte Bereich ist derzeit den Studenten der Vorlesung
vorbehalten. Aus urheberrechtlichen Gründen können diese
Präsentationen noch nicht öffentlich zugänglich gemacht
werden.
Ergebnis
Es wurden jeweils etwa 300 Folien und eine Reihe von Katalogen erstellt
und begleitend zur Vorlesung ins Internet gestellt. Die Studierenden
hatten dann mit einem Passwort Zugang zu dem Begleitmaterial. Die
Folien wurden kapitelweise als PDF-Datei zum Arbeiten am Bildschirm
und zum Ausdrucken in das Internet gestellt. Diese kompakte Dateiform
des Begleitmaterials hat sich als sinnvoll erwiesen.
Die Erfahrung mit dieser Präsentation war, dass die Studierenden
dieses Angebot im Internet genutzt haben. Überraschend war
aber, dass der wahlweise angebotene gedruckte Folienkatalog bevorzugt
wurde; dieser erlaubte wohl eine bessere Verfolgung der Vorlesung,
da er voraus angeboten werden konnte. Die Nutzung des Internet-Angebotes
blieb daher wohl auch beschränkt. Bei den durchgeführten
Befragungen wurde die Papierform eindeutig bevorzugt und das gesamte
Angebot sehr gut beurteilt.
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