Von der Idee zum eigenen Unternehmen

Gründungsberatung

Die Idee steht – doch was nun? An der Universität Stuttgart gibt es vielfältige Möglichkeiten für Studierende und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Universität und von benachbarten Hochschulen, die auf dem Weg in die unternehmerische Selbstständigkeit unterstützen.

Die Universität Stuttgart berät Sie zum Thema Gründung an folgenden Stellen:

Erstberatung – "Let US elevate!"

Lust zu gründen, aber es fehlt noch die zündende Idee? Gerade ein Forschungsprojekt abgeschlossen, das jetzt droht in der Versenkung zu verschwinden? Let US elevate! bringt spannende Ideen aus der Forschung und gründungsbegeisterte Studierende zusammen. Ziel ist es, ein erfolgsversprechendes Geschäftsmodell zu entwickeln, dieses an Kunden zu testen und damit auch die Vorbereitung auf weitere Programme wie zum Beispiel das EXIST Gründerstipendium oder den EXIST Forschungstransfer voranzutreiben. Das Projekt Let US elevate! wird vom Ministerium für Wissenschaft, Kultur und Kunst Baden-Württemberg gefördert.

Übergeordnetes Ziel von Let US elevate! ist es die Gründungskultur an der Universität Stuttgart im Bereich der Intelligenten Systeme für eine zukunftsfähige Gesellschaft zu fördern. Zu diesem Zweck bringt Let US elevate! innovative Ideen aus der universitären Forschung und exzellente Studierende zusammen, um Studierende frühzeitig an die Idee einer unternehmerischen Selbstständigkeit heranzuführen, ihnen unternehmerische Kompetenzen zu vermitteln und dabei interdisziplinäres Denken zu fördern. Gleichzeitig soll die Wahrnehmung der Universität Stuttgart als Problemlöser und Innovationspartner für die Industrie steigen.

Wie kann ich an „Let US elevate!“ teilnehmen?

Lust aus einem spannenden Forschungsprojekt ein Startup zu entwickeln? Oder haben Sie selbst eine Gründungsidee mit Forschungsbezug? In beiden Fällen schicken Sie bitte eine kurze Mail an Tobias Dürr . Idealerweise haben Sie schon erste Berührungspunkte mit dem Thema „Gründen“, zum Beispiel im Rahmen von „Let US start!“ gesammelt.

Mehr Informationen zu "Let US elevate"

Sie haben ein spannendes Forschungsprojekt mit Gründungspotential? Wir helfen bei der Umsetzung in ein Gründungsprojekt! Entweder mit der Hilfe eines fachlich passenden Teams aus Studierenden oder wir unterstützen Sie selbst bei allen gründungsrelevanten Fragestellungen und der Verwirklichung Ihres ganz persönlichen Startups. In beiden Fällen reicht eine kurze Mail an Tobias Dürr und wir finden gemeinsam eine passende Lösung.

Mehr Informationen zu "Let US elevate"

Unterstützung in der Gründungsphase und darüber hinaus – Die TTI GmbH

Die TTI ist die zentrale Anlaufstelle für alle Gründungsinteressierten (c)
Die TTI bietet Hilfe und Unterstützung auf dem Weg der Existenzgründung

TTI bietet Beratung und Informationen zu allen Themen rund um die geplante Existenzgründung:

  • Planung und Vorbereitung der Existenzgründung
  • Fundierte, motivierende Begleitung bei der Erstellung eines Businessplans
  • Vermittlung von Kontakten bei Netzwerkpartnern, von Paten und Ressourcen an der Universität Stuttgart
  • Vermietung von Räumlichkeiten für Start-Ups im Technologiezentrum
  • Vermittlung von Fördergeldern

Unter dem Dach der TTI GmbH können Studierende und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter außerdem Transferunternehmen und Gründungsprojekte durchführen. Dabei übernimmt die TTI das Rechts-, Finanz- und Personalmanagement sowie die administrative Vertragsprüfung.

3 Fragen an...Peter Heinke Geschäftsführer der TTI GmbH

© Universität Stuttgart | Quelle: YouTube

Technologie-Transfer: Vom wissenschaftlichen zum wirtschaftlichen Erfolg

Die TTI GmbH wurde 1998 gegründet und die Universität Stuttgart ist Hauptgesellschafter. Sie fördert eine Kultur der unternehmerischen Selbstständigkeit, die den Schritt zur Unternehmensgründung erleichtert. Gründungswillige erhalten hier kostenlose Beratungstermine, vielfältige Informationen, Coachings, Qualifizierungen, Fördermittelberatung und vieles mehr. Bislang hat die TTI weit mehr als 500 Unternehmen bei der Gründung begleitet. 

Weitere Informationen zur TTI

Beispiele für erfolgreiche Unternehmensgründ­ungen mit der TTI

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Pinion

Pinion hat sich auf innovative deutsche Getriebetechnik spezialisiert. Mehr als 50 internationale Fahrradmarken vertrauen inzwischen auf die Qualität und Funktion der von Pinion entwickelten Getriebeschaltung P1.18: 18 gleichmäßig abgestufte Gänge, die zentral in den Fahrradrahmen integriert werden. Dieses Getriebe hat auch den Grundstein gelegt für die Entwicklung des Pinion-Bikes, eines High-End-Bikes, das regelmäßig mit Auszeichnungen, Empfehlungen und Prädikaten geehrt wird.
Die Firmengründer Christoph Lermen und Michael Schmitz lernten sich 2006 kennen, reichten 2007 die erste Patentanmeldung ein, fanden 2009 einen Investor und gaben ihrem bisherigen Unternehmen den Namen Pinion GmbH. 2011 gewannen sie den Technologie-Transfer-Preis der Universität Stuttgart und der TTI GmbH.

Pinion

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Scireum

Das innovative Software- und Beratungsunternehmen scireum hat seinen Sitz im Großraum Stuttgart und beschäftigt mittlerweile knapp 20 Mitarbeitende. 2008 gründeten Andreas und Michael Haufler scireum als Transfergründungsunternehmen bei der TTI: „Die TTI GmbH war einer unserer wichtigsten Starthelfer. Ohne sie würde es unser Unternehmen nicht geben.“ 2009 wurde daraus die scireum GmbH, die inzwischen drei selbst entwickelte Produkte vertreibt: die Schattendatenbank DataHive, OXOMI, eine Distributionsplattform für Marketingunterlagen und SellSite, ein B2B-Shopsystem.

Scireum

Scatterblogs ist eine visuelle Anwendung, die Schlagworte von zum Beispiel Twitter- oder Facebookmeldungen aus der ganzen Welt in Echtzeit geobasiert und ereignisgetrieben sichtbar machen kann. Dadurch können ungewöhnliche Ereignisse wie zum Beispiel Naturkatastrophen in bestimmten Regionen schnell identifiziert werden, was eine Analyse und entsprechend Handlungsanweisungen ermöglicht. Die Unternehmensgründer Harald Bosch, Dennis Thom und Alexandros Panagiotidis promovierten an der Universität Stuttgart im Bereich Informatik und Visualisierung. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert das Start-Up mit einem EXIST-Gründerstipendium.
Aktuell arbeitet ScatterBlogs bereits mit Partnern wie dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) und lokalen Energieversorgungsunternehmen zusammen.

Scatterblogs

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Die drei Gründer Dr. Michael Raschke, Dr. Bernhard Schmitz und Dr.-Ing. Michael Wörner zusammen mit ihrem Mentor Prof. Thomas Ertl.

Das Startup blickshift um die drei Gründer Dr. Michael Raschke, Dr. Bernhard Schmitz und Dr.-Ing. Michael Wörner bietet Dienstleistungen und Software für die Analyse von Eye-Tracking-Daten an. Dazu setzt es aktuelle Methoden aus dem Forschungsgebiet der Visual (Big Data) Analytics ein, die an der Universität Stuttgart entwickelt wurden. Durch Visual Analytics kann der Zeit- und damit Kostenaufwand für die Analyse von umfangreichen Eye-Tracking-Datensätzen erheblich reduziert werden. Zusätzlich ergeben sich durch die implementierten Algorithmen neue Anwendungsfelder für den Einsatz der Eye-Tracking-Technologie wie beispielsweise blickabhängige Fahrassistenzsysteme, die Optimierung von Websites mit einer sehr großen Anzahl von Testern oder eine Verbesserung der User-Experience in Virtual- und Augmented-Reality-Umgebungen. Das Start-Up wurde durch ein EXIST-Gründerstipendium unterstützt und wird aktuell durch das Programm „Junge Innovatoren“ des Landes Baden-Württemberg gefördert.

Kontakt: Michael Raschke oder telefonisch +49 711 184 245 26

Wenn in Zukunft Fahrassistenzsysteme den Autofahrer unterstützen, ist es wichtig, dass diese den Fahrer schnell und zuverlässig vor Gefahren warnen. Die vom Start-up blickshift entwickelte Software analysiert per Eye-Tracking das Blickverhalten von Nutzern und analysiert deren Augenbewegungen mit Hilfe von Methoden aus dem Forschungsbereich Visual Analytics. „Dank effizienter Algorithmen reduziert unsere Software blickshift Analytics den Zeitaufwand für die Analyse von Eye-Tracking-Experimenten erheblich“, erläutert Michael Raschke. Er und seine beiden Kollegen Bernhard Schmitz und Michael Wörner werden seit 2015 durch EXIST gefördert. Das erste Projekt wickelte das Start-Up über die TTI ab, erzählt Raschke: „Die TTI ermöglichte es uns, über eine eigene, dort geführte Abteilung Geschäfte zu machen. Eine wirklich sehr komfortable und sichere Methode, um betriebswirtschaftliche Abläufe kennenzulernen.“

Blickshift

Julia Bredendieck
 

Julia Bredendieck

Projektmanagerin Let US elevate

 

TTI GmbH

Nobelstraße 15, 70569 Stuttgart

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