Innovationscampus „Mobilität der Zukunft“

Die Universität Stuttgart und das Karlsruher Institut für Technologie bündeln ihre Forschungskompetenzen für eine nachhaltige Mobilität von übermorgen.

Ziel des Innovationscampus „Mobilität der Zukunft“ (ICM) ist es, durch exzellente Grundlagenforschung in den Bereichen Mobilität und Produktion neue, bahnbrechende Technologien hervorzubringen. Dafür arbeiten Stuttgarter und Karlsruher Professoren aus den Gebieten Fahrzeugtechnik, Produktentwicklung, Produktionstechnik, Chemie, Werkstoffe, Elektrotechnik, Flugzeugbau und Werkzeugmaschinen zusammen. Darüber hinaus können sich themenabhängig und in Kooperation weitere baden-württembergische Hochschulen und Forschungseinrichtungen mit Projekten integrieren.

Webauftritt ICM

Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Unser Innovationscampus wird Wegbereiter einer modernen Mobilität sein.

Baden-Württembergische Wissenschaftsministerin Theresia Bauer

Der Innovationscampus „Mobilität der Zukunft“ ist für beide Universitäten die gemeinsame Technologieplattform zur Erforschung neuer und innovativer Lösungen.

Rektor der Universität Stuttgart Prof. Wolfram Ressel
Institutsübergreifende Forschung. Additiv gefertigte Bauteile am Institut für Strahlwerkzeuge.

Pilotprojekte zu emissionsfreien Antrieben und der Additiven Fertigung

Die ersten beiden Pilotprojekte beschäftigen sich mit emissionsfreien Antrieben und der Additiven Fertigung, also dem Einsatz von 3-D-Druckern nicht nur für hochwertige und einsatzfähige (Leicht-)Bauteilen. Hierfür bündeln die Universität Stuttgart und das KIT ihre Kompetenzen, um neue Formen der Mobilität, flexible Produktionstechnologien und zukünftige Wertschöpfungsnetzwerke vorauszudenken und interdisziplinär zu erforschen.

Im Fokus steht einerseits die Vision einer digitalen Produktion, die durch eine vollumfänglich flexibel einsetzbare Fertigungstechnik getragen wird. So lassen sich Produkte vor Ort, bei Bedarf, kurzfristig, hochwertig, günstig und in beliebig kleinen Stückzahlen herstellen. Auf der anderen Seite können additive Verfahren Antriebe emissionsärmer machen, da sie Gewicht, Bauraum, Material und Energie sparen helfen oder Funktionalitäten verschiedener Bauteile zusammenführen.

Emissionsfreie Fahrzeuge und Mobilitätskonzepte, die die Digitalisierung ausnutzen, führen zu mehr Effizienz bei Ressourcen und Verkehrsraum. Anhand von Prototypen – beispielsweise von sicheren, smarten, komfortablen, einsitzigen Pendler-Mobilen für die Kurzstrecke – sollen die Konzepte der ersten Phase geprüft und demonstriert werden. Die Schwerpunkte der weiteren Phasen will man zusammen mit den beteiligten Wissenschaftlern, externen Experten und im Rahmen eines Think Tanks bilden.

„Fail fast and often“

Der Innovationscampus Mobilität setzt auf schnelles und flexibles Erproben gänzlich neuer Ansätze nach dem Motto „fail fast and often“ (etwa „agil arbeiten, oft scheitern, viel lernen, weit kommen“). Er will Zukunftsfelder identifizieren, Kooperationsorte, Innovations- und Gründungskultur schaffen, Nachwuchs fördern und die Forschungslandschaft in Baden-Württemberg integrieren.

Kontakt

Dieses Bild zeigt  Max Hoßfeld
Dr.-Ing.

Max Hoßfeld

Geschäftsführung PZS / ICM

 

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