Informationen für Bewerberinnen und Bewerber

Das Deutschlandstipendium an der Universität Stuttgart

Das Deutschlandstipendium bedeutet eine monatliche Förderung von 300 Euro. Für wen ist das Stipendium gedacht? Wie können Sie sich bewerben? Das erfahren Sie hier.

Vergabe der Deutschlandstipendien ab 1.4.2020 – 31.3.2021!

Die nächste Bewerbungsrunde für das Deutschlandstipendium startet am Freitag, 10. Januar 2020 und endet am Donnerstag, 23. Januar 2020!
Dann werden der Ausschreibungstext und das Bewerbungsformular zur Verfügung stehen.

Erste Informationen zur Bewerbung für das Deutschlandstipendium

Für wen ist das Stipendium gedacht?

Das Deutschlandstipendium (DStip) ist ein Leistungsstipendium, bei dem nicht nur die gute Note zählt. Zusätzliche Kriterien sind für den Erhalt des Stipendiums ebenfalls ausschlaggebend.

FAQs zum Deutschlandstipendium für Stipendieninteressierte

Die Mittel des DStips stammen zur einen Hälfte vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), zur anderen Hälfte von privaten Förderern. Das können Stiftungen, Unternehmen oder Privatpersonen sein.

Sie können sich bewerben, wenn das letzte Regelsemester nicht vor dem Sommersemester liegt.

Abiturientinnen und Abiturienten, sowie Bewerber/innen, die im Sommersemester erst eingeschrieben sein werden, können sich um das Deutschlandstipendium bewerben.

Das Stipendium wird immer für die Dauer von einem Jahr gewährt und wird jedes Jahr aufs Neue ausgeschrieben.

Ja, eine Förderung über mehrere Jahre ist möglich. Da das Stipendium allerdings immer für ein Jahr (zwei Semester) gewährt wird und jährlich neu ausgeschrieben wird, müssen Studierende, die bereits Stipendiatinnen und Stipendiaten des Deutschlandstipendiums sind, sich zu gegebenem Zeitpunkt erneut dem Bewerbungsprozess unterziehen.

Die Bewerbungsfristen werden regelmäßig oben auf dieser Seite bekannt gegeben. In der Regel liegen die Bewerbungsfristen zwischen Ende November und Mitte Dezember.

Nein, das Deutschlandstipendium ist einkommens- und BAföG-unabhängig und wird auch nicht aufs BAföG angerechnet. 

Das Deutschlandstipendium ist ein Leistungsstipendium, bei dem neben Notenleistungen auch die so genannten weichen Faktoren (siehe nächste und übernächste FAQ) eine große Rolle spielen. Mit ihm werden besonders leistungsstarke Studierende eines Studienganges gefördert.

Ein Stipendium erhält, wer im Bewerbungsverfahren im Vergleich zu Mitbewerbern im Punkteranking an vorderer Stelle steht.
Es werden ungebundene und gebundene Stipendien (ausgewählter Studiengang) vergeben.
Die Verteilung der ungebundenen Stipendien an die Fakultäten 1-10 wurde vom Rektorat festgelegt. Jede Fakultät vergibt Stipendien nach dem Fakultäts-Punkteranking. Die Zuordnung der Bewerbung zu einer Fakultät bedingt sich durch den Studiengang.

Ermittlung Punkte-Rankings:
Die (Papier-)Bewerbungen werden zentral elektronisch erfasst.
Für jede Bewerbung wird eine vorläufige "Punktzahl" digital ermittelt, basierend auf den Selbstauskünften im Bewerbungsformular, sowie Gewichtung von Note und Zusatzkriterien (Anlage 1 (Profilraster) der Satzung der Universität Stuttgart für die Vergabe von Deutschlandstipendien (11. August 2011)). Alle erfassten digitalen Daten werden in einem vorläufigen Punkteranking getrennt nach Fakultäten aufgeführt.
Die Stipendienkommissionen der Fakultäten prüfen, korrigieren ggfls. und werten die zu ihrem Fachbereich gehörenden Bewerbungen aus und erstellen für ihre Fakultät ein (Abschluss-)Fakultäts-Punkteranking.

Neben dem Notendurchschnitt werden folgende weiche Faktoren bei der Vergabe der Stipendien berücksichtigt: fachbezogene und außerfachliche Qualifikationen und Leistungen (zum Beispiel Preise, Praktika), außerfachliches Engagement (zum Beispiel ehrenamtliche Tätigkeiten, soziales oder politisches Engagement), aber auch Umstände, die sich erschwerend auf die bisherige Bildungsbiographie ausgewirkt haben (wie die Betreuung eigener Kinder, ein Migrationshintergrund, Krankheiten). Siehe auch § 6 der Satzung der Universität Stuttgart für die Vergabe von Deutschlandstipendien (pdf iconpdf) (11. August 2011).

Bewerber/innen haben im Matching-Formular drei Möglichkeiten optional anzugeben, von wem sie gern gefördert werden möchten. Eine Zusage auf gewünschte Berücksichtigung kann wegen der Vielzahl von gleichen Wünschen und der unterschiedlichen Verträge mit Förderern nicht erteilt werden.
Teilweise sind Förderer berechtigt an den Stipendienkommissions-Sitzungen beratend teilzunehmen. Nach der Vergabe der Stipendien durch die Kommission können Förderer sich die Stipendiaten, die sie fördern möchten, auswählen.

Ja, sofern Ihre Förderin bzw. Ihr Förderer nicht anonym bleiben möchte, leiten wir die entsprechenden Kontaktdaten an Sie weiter.

Nein. Definitiv besteht keine Verpflichtung, mit Ihrem Förderer oder Ihrer Förderin in Kontakt zu treten. Der Erhalt des Stipendiums ist an keinerlei Gegenleistung geknüpft. Sie werden in einem gesonderten Verfahren angeschrieben, ob Sie mit der Weitergabe Ihrer Kontaktdaten an den Förderer einverstanden sind. Sofern der/die Förderer/in uns ermächtigt hat seine/ihre Kontaktdaten an die Stipendiaten weiterzugeben, können Sie als Stipendiatin oder Stipendiat von sich aus Kontakt aufnehmen und sich ihr/ihm vorstellen oder sich bei ihr/ihm bedanken. Gelungene Kontaktpflege führt zu weiterer Spendentätigkeit der Förderer. Sie können dazu beitragen, dass das gelingen kann.

Dies lässt sich pauschal nicht beantworten. Sicherlich gibt es Firmen, die solche Rahmenprogramme anbieten können und möchten, aber es wird auch solche geben, die es bei der monatlichen finanziellen Unterstützung belassen wollen.
Sollten Sie Interesse an solchen Zusatzangeboten haben, bieten sich Ihnen als Stipendiatin oder Stipendiat vor allem zwei Wege an: Da wir - das Einverständnis der fördernden Unternehmen vorausgesetzt - deren Kontaktdaten an Sie weiterleiten, können Sie direkt dort erfragen, ob Rahmenprogramme angeboten werden. Außerdem bieten wir den Stipendiatinnen und Stipendiaten durch eine entsprechende Abfrage an, ihre Kontaktdaten an ihre jeweiligen Förderinnen oder Förderer weiterzuleiten. Wer diese Option bejaht, ermöglicht gerade Firmen, die solche Rahmenprogramme haben und dazu einladen möchten, sich mit ihren Geförderten in Verbindung zu setzen.

Das kommt darauf an. Wer bereits ein Stipendium aus öffentlichen Mitteln bezieht (zum Beispiel Baden-Württemberg-Stipendium, Studienstiftung des deutschen Volkes  oder verschiedene DAAD Stipendien), hat keinen Anspruch auf eine zusätzliche Förderung durch das Deutschlandstipendium, sondern muss sich für eines der beiden Stipendien entscheiden.

Grundsätzlich gilt, wer eine begabungs-, leistungsabhängige materielle Förderung bezieht oder bekommen soll, sei sie aus privaten oder öffentlichen Mitteln, muss sich bei einer Förderung von mehr als 30€ zwischen den Förderungen entscheiden.

Nach Rektoratsbeschluss sind grs. 1/3 der Stipendien an Abiturienten /Studierende (1. + 2. Semester, nicht Master) zu vergeben. Für die Leistungsbeurteilung von Abiturientinnen und Abiturienten, Studierenden des ersten oder zweiten Semesters wird jeweils auf die Abiturnote zurückgegriffen.

Für die Leistungsbeurteilung von Studierenden, die sich zum Zeitpunkt der Bewerbung mindestens im dritten Semester befinden, ist die aktuell aus dem Studium vorliegende Durchschnittsnote ausschlaggebend. 

Es werden beide Bewerbertypen getrennt behandelt, um dem Unterschied zwischen Abiturnote auf der einen Seite und Studienleistungen auf der anderen Seite gerecht zu werden. Das heißt, dass die Auswahlkommissionen für beide Gruppen getrennte Fakultäts-Punkterankings erstellen, wonach die Stipendien vergeben werden.

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