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Internationalisierung im Strategieentwicklungsplan

Internationale Strategien

Internationalisierung ist ein strategisches Ziel der Universität Stuttgart. Für die Vernetzung von Lehre und Forschung pflegt sie weltweite Kooperationen und Partnerschaften.

International engagiert und vernetzt

Das strategische Ziel der Universität Stuttgart „International engagiert und vernetzt“ beschreibt Vorhaben mit globaler Perspektive.

Die internationale Orientierung unterstützt unterschiedliche Denkansätze und zieht damit Studentinnen und Studenten, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der ganzen Welt an. Die internationale Atmosphäre der Universität, der Aufbau des Studiums und eine gezielte Förderung internationaler Vorhaben tragen dazu bei, dass die Absolventinnen und Absolventen in verschiedenen Kontexten im In- und Ausland verantwortungsvoll handeln können.

In ihren Methoden, Inhalten, Programmen und Arbeitsweisen berücksichtigen die Forschenden, Studierenden und Beschäftigten internationale und kulturelle Aspekte. Sie unterstützen das Selbstverständnis der Universität Stuttgart als

  • weltweit anerkannte Forschungsuniversität an der Spitze des wissenschaftlich-technologischen Fortschritts wie auch als
  • zuverlässiger und international anerkannter Partner für Wissens- und Technologietransfer in Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft.

Kooperationen weltweit

Mit ausländischen Hochschulen kooperiert die Universität Stuttgart in Forschung und Lehre. Dazu gehören etwa Beteiligungen an Forschungsallianzen, Austauschprogramme oder Studiengänge mit Doppelabschluss. Die Weltkarte verortet Partneruniversitäten und weitere ausgewählte Kooperationen. Alle Orte sind in der Linkliste aufgeführt. Die Buchstaben kennzeichnen die Weltregionen.

Weltkarte mit Standorten ausgewählter Kooperationshochschulen auf allen Kontinenten
Etwa 320 Kooperationen auf sechs Kontinenten: Die Universität Stuttgart ist weltweit vernetzt.

A: Nordamerika

17 Direktpartnerschaften, 6 Landesprogramme mit über 60 Hochschulen

B: Lateinamerika

28 Kooperationen

C: Europa

rund 240 Verbindungen in 32 Länder

D: Afrika

4 Kooperationen

E: Asien

22 Kooperationen

F: Ozeanien

10 Kooperationen

Internationalisierungsstrategie

Der Strategieentwicklungsprozess ist der Masterplan für die zukünftige Entwicklung der Universität Stuttgart. In dessen Rahmen wurde eine Strategie für die Internationalisierung erarbeitet. Bei deren Umsetzung ließ sich die Universität Stuttgart intensiv beraten und hat die Zertifizierungsurkunde des Audits Internationalisierung der Hochschulrektorenkonferenz erhalten. Die darin beschlossenen Maßnahmen wird die Universität begleitet von einem intensiven Diskussionsprozess umsetzen.

In fünf Bereichen hat die Universität Stuttgart Ziele angestrebt und Maßnahmen beschlossen, um den Weg zu einer international führenden Forschungsuniversität fortzusetzen.

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Um ihre internationale wissenschaftliche Zusammenarbeit zu vertiefen, richtet die Universität Stuttgart globale strategische Partnerschaften ein. Beziehungen zu den strategischen Partneruniversitäten werden von der Universitätsleitung besonders unterstützt. Im Rahmen der internationalen Kooperationen sind das Hochschulen mit fachlich ähnlicher Schwerpunktsetzung, die von wissenschaftsstrategischem Interesse sind und mit denen bereits eine erfolgreiche Partnerschaft besteht.

Sehen Sie sich die Porträts der bestehende strategische Partnerschaften an.

Unabhängig von Grenzen steht die Universität Stuttgart mit europäischen und außereuropäischen Partnern im Austausch von  Ideen, Argumenten und Anregungen. Unter anderem nutzt sie die Möglichkeiten, die sich aus dem EU-Forschungs-Rahmenprogramm Horizon 2020 ergeben. Ein Project Office unterstützt  als zentrale Scouting- und Beratungseinheit die internationalen Forschungsvorhaben. Außerdem erhalten Neu- und Erstberufungen besondere Förderung zum Auf- und Ausbau internationaler Forschungskooperationen.

Weiteres über die Internationalisierung in der Forschung finden Sie auf den Bereichsseiten.

Studierende der Universität Stuttgart erhalten gezielte Unterstützung bei der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung ihrer Auslandsaufenthalte. Es ist das Ziel, dass ein Drittel der grundständigen Studierenden die Möglichkeit zu internationaler Erfahrung erhält. So werden dazu etwa Austausch- und Stipendienprogramme an Kooperationshochschulen angeboten. Im Laufe der kommenden fünf Jahre soll an der Universität Stuttgart ein Viertel der Masterstudiengänge in der internationalen Wissenschaftssprache Englisch angeboten werden.

Einen Überblick über die Angebote für Studierende zu Auslandsstudien enthält die Seite über die Services.

Die Mobilität von Forschenden und Studierenden an Universitäten erhöht den Austausch von Wissen und Standards. Die Universität Stuttgart bietet als international anerkannte und leistungsstarke wissenschaftliche Einrichtung ein breites Forschungs- und Studienfeld. Um das auszubauen und ein attraktiver Ort für internationale Professorinnen und Professoren sowie Studierende zu sein, werden die englischsprachigen Lehrangebote erhöht und wurde ein Welcome Center eröffnet.

Aktuell wird das Welcome-Center eingerichtet.

 

Alle Bereiche in Forschung und Lehre umfasst das Strategic International Network University of Stuttgart (SINUS), ein wissenschaftliches Netzwerk internationaler Partnereinrichtungen. Daneben unterstützt sie ihr Internationalen Zentrum für Kultur- und Technikforschung (IZKT) und kooperiert mit den akademischen Einrichtungen der Partnerstädte der Stadt Stuttgart. Außerdem engagiert sie sich in Bildungskooperationen und nutzt die Mitgliedschaft in internationalen Hochschulorganisationen und ‑vertretungen.

Frankreich-Schwerpunkt und Italien-Zentrum am IZKT sind Beispiele erfolgreicher internationaler Beziehungen.

Strategische Partnerschaften

Mit ausgewählten ausländischen Hochschulen hat die Universität Stuttgart strategische Partnerschaften vereinbart. Solche bestehen bereits mit der Jiao Tong Universität in Shanghai und der Polytechnischen Universität Sankt Petersburg, mit anderen Universitäten sind sie in Vorbereitung bzw. Planung.

Die Kooperationen erstrecken sich auf viele Bereiche. Mit der Shanghai Jiao Tong University wird etwa ein Joint Research Lab in China errichtet, in dem Stuttgarter und Shanghaier Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gemeinsam an Industrie-4.0-Projekten forschen. Mit dem Georgia Institute of Technology in Atlanta, USA, besteht seit Jahrzehnten ein reger freundschaftlicher Austausch zwischen Professorinnen und Professoren – der in einem Masterstudiengang Maschinenbau mit Doppelabschluss (Double Degree) mündete.

Shanghai Jiao Tong University in China

Die Universität in der wirtschaftsstärksten Region Chinas wurde 1896 gegründet und hat eine umfassende forschungsorientierte und internationale Ausrichtung. An 29 Abteilungen studieren 37.000 Studierende. Grundständige Studiengänge gibt es in den Fächern Wirtschaft, Recht, Literatur, Wissenschaft, Technik, Landwirtschaft, Medizin, Management und Kunst. Masterstudiengänge und Promotionen sind in den Feldern Wirtschaft, Recht, Literatur, Wissenschaft, Technik, Landwirtschaft, Medizin und Management möglich. Praxisorientierte, experimentelle und von Simulationstechnik gestützte Ausbildung und Forschung findet in Basen innerhalb und außerhalb des Campus statt. Die Labore, Forschungs- und Kooperationszentren decken weite Bereiche ab und ermöglichen umfangreichen Wissenstransfer in Gesellschaft und Wirtschaft.

Homepage der Shanghai Jiao Tong University

Brücke über einen Kanal in Minhang in Shanghai. (c) 蟋有的蟀 (Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0)
Im Bezirk Minhang liegt der Campus der Universität.

Staatliche Polytechnische Universität Sankt Petersburg (SPbPU) in Russland

Die Universität Peter der Große in Russlands kultureller Hauptstadt wurde 1899 gegründet. Ihre Verantwortung sieht sie darin, die nationale Politik auf Hochschulebene umzusetzen. Das Ziel ist daher eine Ökonomie des Wissens, der Führung und der Innovation zu schaffen. Dies lässt sich auf ihren Ursprung zurückführen: Um die Industrialisierung zu fördern, wurden Wirtschaftswissenschaften, Schiffbau, Elektromechanik und Metallurgie als erste Fakultäten gegründet. Heute verteilen sich die meisten der rund 27.000 Studierenden auf die Fachbereiche Ingenieurwissenschaften und Technik sowie die Sozialwissenschaften. Weitere Fachbereiche sind Mathematik und Naturwissenschaften, Geisteswissenschaften, Kunst sowie Erziehungswissenschaften.

Homepage der Polytechnischen Universität Sankt Petersburg

Internationale Studierende im Foyer der Polytechnischen Universität Sankt Petersburg. (c) Media Center, SPbPU
Aus aller Welt kommen Studierende zur „Polytech“, die unter anderem auf eine lange Tradition im Maschinenbau zurückblicken kann.

Universität Bergamo (Università degli Studi di Bergamo) in Italien

Die Universität in Bergamo befindet sich in der Lombardei, der wirtschaftlich stärksten Region Italiens. 1968 gegründet, hat die Universität rund 16.000 Studierende, die sich auf sieben Fachbereiche an drei Standorten innerhalb der Stadt verteilen. Wirtschafts- und Rechtswissenschaften befinden sich in der Innenstadt, die Geistes- , Human- und Sozialwissenschaften sowie die Sprach- und Kulturwissenschaften haben ihren Sitz in der mittelalterlichen Altstadt und die Ingenieurwissenschaften liegen auf einem Forschungscampus in einem industriell geprägten Außenbereich – optimal für den Wissenstransfer und für Kooperationen mit der Wirtschaft.

Homepage der Universität Bergamo

Blick in den großen Hörsaal der Universität Bergamo, eine alte Kirche. (c) Università degli Studi di Bergamo (lizenzfrei)
Innovation trifft auf Tradition: Die Aula Magna der Universität Bergamo liegt inmitten der mittelalterlichen Altstadt.

Kontakt

Dieses Bild zeigt Holtkamp
Dr.

Wolfgang Holtkamp

Senior Advisor International Affairs (SAIA)

  • +49 711 685-83091
  • E-Mail schreiben
  • Ansprechpartner für die internationale strate­gische Ausrichtung der Universität