Dieses Bild zeigt

Stipendien und Fördermöglichkeiten

Hier finden Sie eine Reihe von Stipendien, um sich Ihre Promotion selbst zu finanzieren, und vielfältige Fördermöglichkeiten für Frauen und internationale Promovierende.

Für die Promotion an einer deutschen Universität zahlen Sie keine Studiengebühren. Sie müssen lediglich für Ihre Lebenshaltungskosten aufkommen.

Die meisten individuell Promovierenden an der Universität Stuttgart haben eine bezahlte Doktorandenstelle und arbeiten als wissenschaftliche Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter an der Universität Stuttgart. In strukturierten Promotionsprogrammen werden Sie ebenfalls finanziell unterstützt. Andere Doktorandinnen und Doktoranden finanzieren sich die Promotion durch einen Nebenjob.

Sind Sie besonders talentiert und motiviert, können Sie alternativ auch einen Antrag auf ein Stipendium stellen und sich so Ihren Lebensunterhalt finanzieren. In Deutschland gibt es viele Stiftungen, öffentliche Stellen und Forschungsorganisationen, die Sie und Ihre Forschung mit einem Stipendium unterstützen könnten.

Für Frauen und internationale Promovierende gibt es eine Reihe weiterer Fördermöglichkeiten.

Allgemeine Informationen und Stiftungssuche

Begabtenförderung

  • Stipendium Plus – Zusammenschluss von 13 Begabtenförderwerke im Hochschulbereich unter dem Dach des Bundesministerium für Bildung und Forschung ()
  • Promotionsstipendium über die Landesgraduiertenförderung. Informationen und Bewerbungsunterlagen erhalten Sie bei Herrn Wilfried Roth

Stipendien für einzelne Disziplinen und Fachrichtungen

Themenspezifische Promotionsstipendien

  • Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt vergibt Promotionsstipendien an Bewerberinnen und Bewerber aller Fachrichtungen mit Forschungsvorhaben, die einen Bezug zu aktuellen Umweltproblemen haben.
  • Die Robert-Schumann-Foundation fördert Doktorandinnen und Doktoranden, die an einem Thema zum Aufbau Europas oder der europäischen Zusammenarbeit arbeiten.

Förderpreise

Unterstützung für Frauen

  • Christiane Nüsslein-Volhard-Stiftung: Doktorandinnen mit Kind in einem Fach der experimentellen Naturwissenschaften oder der Medizin
  • Hildegardis-Verein: Zinslose Darlehen für christliche Frauen aller Fachrichtungen
  • Fast Track - Programm der Robert-Bosch-Stiftung: Förderung junger Wissenschaftlerinnen, die eine Führungsposition an einer universitären oder außeruniversitären Forschungseinrichtung anstreben.
  • Irene-Rosenberg-Programm: Promotionsprogramm für Frauen in innovativen technischen Bereichen.
  • Brigitte Schlieben-Lange-Programm: Das Brigitte-Schlieben-Lange-Programm richtet sich als eine Investition in die Zukunft an Frauen mit Kind, die ihre wissenschaftliche oder künstlerische Qualifikation mit familiären Aufgaben und ggf. beruflichen Aufgaben vereinbaren und ihre wissenschaftliche oder künstlerische Arbeit aufnehmen, fortsetzen oder berufsbegleitend durchführen möchten.
  • Margarete von Wrangell-Habilitationsprogram für Frauen: Die Förderung der Habilitandinnen erfolgt nicht über Stipendien, sondern in einem Beschäftigungsverhältnis der Vergütungsgruppe TV-L EG 13, für das Hochschule und Wissenschaftsministerium die Mittel zur Verfügung stellen.
  • Mathilde-Planck-Lehrauftragsprogramm: Das Programm hilft qualifizierten Frauen Lehrerfahrungen zu erwerben, um die erforderlichen Berufungsvoraussetzungen für eine Professur zu erlangen.  
  • TEAching Equality: Die Universität Tübingen lädt jedes Wintersemester eine Wissenschaftlerin als Gastprofessorin zur Lehre in einem Fach ein.
  • UNESCO-L'Oréal-Förderprogramm: Die Deutsche UNESCO-Kommission und L’Oréal Deutschland vergeben in Partnerschaft mit der Christiane Nüsslein-Volhard-Stiftung jährlich drei Förderungen à 20.000 Euro zur Förderung exzellenter Doktorandinnen und Postdoktorandinnen mit Kindern.
  • Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Kompetenzzentrum Frauen in Wissenschaft und Forschung stellt eine Datenbank zur Frauenförderung bereit.
  • Das FeelScience – Mentoring-Programm der Universität Stuttgart für Doktorandinnen

Das Gleichstellungsreferat berät und unterstützt Nachwuchswissenschaftlerinnen bei einer erfolgreichen Antragstellung.

Förderpreise für Frauen

  • Bertha-Benz-Preis der Gottlieb Daimler- und Karl Benz- Stiftung: Für Ingenieurinnen, die ihre Promotion in Deutschland mit magna oder summa cum laude abgeschlossen haben. Bewerbung auf Vorschlag von Universitäten und Forschungseinrichtungen.
  • Helene-Lange-Preis: Für erfolgreiche Nachwuchswissenschaftlerinnen in MINT-Fächern, für herausragende Leistungen in Forschung und Lehre. Bewerben können sich Wissenschaftlerinnen in der Post-Doc Phase, die noch nicht auf eine ordentliche Professur berufen wurden.
  • L'Oréal-UNESCO-Preis "For Women in Science": Jährlich werden fünf L’Oréal-UNESCO-Preise an international führende Forscherinnen vergeben. In jedem Jahr wechselt die wissenschaftliche Disziplin der ausgezeichneten Forscherinnen.
  • Maria Gräfin von Linden-Preis: Ausgezeichnet werden Forschungsergebnisse und didaktische Fähigkeiten besonders qualifizierter Wissenschaftlerinnen.
  • Hertha-Sponer-Preis: Der Hertha-Sponer-Preis wird alljährlich an eine Nachwuchswissenschaftlerin für eine hervorragende wissenschaftliche Arbeit im Bereich der Physik vergeben.

Informationen für Promovierende aus dem Ausland

In Deutschland unterstützen zahlreiche Stiftungen, Forschungsorganisationen und öffentliche Einrichtungen hochqualifizierte auch ausländische Doktoranden. 

Größter Stipendiengeber für Promovierende aus dem Ausland ist der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD). Dort finden Sie auch eine Stipendien-Datenbank mit den Angeboten des DAAD und anderer Einrichtungen.

Das Dezernat Internationales an der Universität Stuttgart unterstützt und berät Sie zu allen Fragen während Ihres Aufenthaltes und informiert zum Beispiel über Deutschkurse und Stipendienmöglichkeiten für internationale Doktorandinnen und Doktoranden. Wenden Sie sich gerne an Ihre Betreuerin im Dezernat Internationales.

Die Universität Stuttgart ist international vernetzt und zieht Promovierende aus aller Welt an (c) Max Kovalenko