Datum: 17. Juli 2014, Nr. 52

Universität Stuttgart neue Bündnispartnerin der Landesinitiative „Frauen in MINT-Berufen“

Kanzlerin unterzeichnet Bündnisbeitritt

Die Universität Stuttgart ist neue Bündnispartnerin der Landesinitiative „Frauen in MINT-Berufen in Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung“. Dr. Bettina Buhlmann, Kanzlerin der Universität, unterzeichnete das Bündnis am 17.07.2014 im Rahmen des jährlichen Bilanzgesprächs der Initiative im Stuttgarter Haus der Wirtschaft. Ziel des Bündnisses für Frauen in MINT-Berufen ist es, die Chancengleichheit und das Arbeitskräftepotenzial in allen MINT-Studien- und Ausbildungsberufen durch eine verstärkte Heranführung, Ausbildung und Erwerbsbeteiligung von Mädchen und Frauen in MINT-Berufen deutlich zu erhöhen.

Bei der Unterzeichnung des Bündnisses betonte die Kanzlerin, dass sich die Universität Stuttgart stark für die Gewinnung weiblichen Nachwuchses einsetzt. Bereits seit Jahren verfüge die Universität über ein Gesamtkonzept zur Motivation von Schülerinnen für MINT-Studiengänge und Förderung von Studentinnen und Nachwuchswissenschaftlerinnen. Auch würden Maßnahmen zur besseren Vereinbarung von Studium, Ausbildung und Berufstätigkeit mit familiären Verpflichtungen strategisch umgesetzt. „Wir teilen die Ziele des Bündnisses für Frauen in MINT-Berufen und freuen uns daher besonders, dass wir zum Beitritt eingeladen wurden“; sagte Buhlmann. „Gemeinsam mit den Bündnispartnerinnen und -partnern möchten wir uns dafür einsetzen, dass die Attraktivität von MINT-Berufen für Mädchen und Frauen gesteigert wird und dass wir mehr weiblichen Nachwuchs gewinnen, ausbilden, wissenschaftlich qualifizieren und an uns binden,“ so die Kanzlerin.

Die Universität Stuttgart arbeitet zurzeit an der Umsetzung des „audit familiengerechte hochschule“ und intensiviert auf dem Gebiet der Familienfreundlichkeit ihre Maßnahmen. Erst vor wenigen Wochen ist sie der „Charta Familie in der Hochschule“ beigetreten. Geplant ist auch der Bau einer eigenen KiTa auf dem Campus Vaihingen mit einem spezifischen pädagogischen Konzept zur Förderung frühkindlicher MINT-Bildung.

Mit der Landesinitiative „Frauen in MINT-Berufen in Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung“ will die Landesregierung Baden-Württemberg gezielt den weiblichen Nachwuchs im wissenschaftlich-technischen Bereich fördern und mit einem breiten Bündnis aus ca. 40 Partnern aus Ministerien, Arbeitgeberverbänden, Gewerkschaften, Arbeitsagenturen, Frauennetzwerken, Hochschulen und weiteren Kooperationspartnern mehr Frauen für die MINT-Berufe gewinnen. Die Landesinitiative wird zudem von zahlreichen baden-württembergischen Unternehmen aktiv unterstützt.

Weitere Informationen:

Dr. Hans-Herwig Geyer, Leiter Hochschulkommunikation und Pressesprecher, Universität Stuttgart,
Tel.: 0711/685-82555, E-Mail: hans-herwig.geyer [at] hkom.uni-stuttgart.de