Presseinfo 44: Campus 2030 - Symposium „Stadtentwicklung und Hochschulen“ an der Universität Stuttgart Copyright: Universität Stuttgart

Datum: 20. Juni 2017, Nr. 44

CAMPUS 2030 - Symposium „Stadtentwicklung und Hochschulen“ an der Universität Stuttgart

Ideen und Konzepte zur Weiterentwicklung des Universitätsstandorts Stuttgart Stadtmitte sind der Anlass für das Symposium „Stadtentwicklung und Hochschulen“ – veranstaltet vom Städtebau-Institut (SI) der Universität Stuttgart am 30.06.2017. Im Rahmen des von Prof.  Franz Pesch und seinem Team bearbeiteten Projekts Campus 2030 entstehen mittelfristige Leitlinien für die städtebauliche Entwicklung der Hochschulen in der Stadtmitte. Die zentrale Lage eröffnet hier große Chancen, den Austausch zwischen Wissenschaft und Stadtgesellschaft zu intensivieren.

In Anwesenheit von Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn und Baubürgermeister Peter Pätzold werden sich Experten aus Architektur und Städtebau mit Vertretern der Hochschulen über Perspektiven der städtischen Wissensquartiere austauschen. Professor Kees Christiaanse, der Planer des neuen Campus der ETH Zürich, wird in die Diskussion einführen.

Zeit:   Freitag, 30. Juni 2017, 13.00 bis 17.00 Uhr
Ort:    Universität Stuttgart, Campus Stadtmitte,
           Keplerstraße 17, Tiefenhörsaal 17.02

Gemeinsam mit den Gästen sollen aktuelle Tendenzen der räumlichen Entwicklung von Hochschularealen ausgelotet und ihr Potential für die Stadtentwicklung diskutiert werden. Beschleunigt durch die Digitalisierung nimmt die Transformation von der Dienstleistungs- zur Wissensgesellschaft Fahrt auf: Selbstfahrende Fahrzeuge, intelligente Steuerungssysteme und eine internetbasierte Verwaltung werden die Städte radikal verändern. Diese Umwälzungen bleiben aber nicht auf die Wirtschaft beschränkt, sondern erfassen alle Lebensbereiche.

Mit diesen Innovationen verändert sich auch der Blick auf das Verhältnis von Stadt und Hochschulen. Mehr denn je sind die Hochschulen in ihrer Rolle als Wissensproduzenten Quellen für Wachstum und Innovation und damit essentiell für die Stadtentwicklung. Wenn Kreativität und Wissen gedeihen sollen, müssen die Bedingungen für eine Interaktion der Forscher untereinander und mit der Stadtgesellschaft verbessert werden. Im Vordergrund der internationalen Diskussion über die Gestaltung zukunftsfähiger Hochschulstädte stehen deshalb die Themenfelder Urbanität, Kommunikation und Teilhabe. Diesem synergetischen Verständnis entspricht auch eine neue städtebauliche Prägung, die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Studierenden attraktive Arbeits- und Lebensbedingungen bietet und die Vernetzung mit der Stadtgesellschaft fördert.

Prof. Dr. Martina Baum, Städtebau-Institut der Universität Stuttgart,E-mail, Tel.: 0711/685-83350,www.uni-stuttgart.de/si

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