Chancengleichheit und Diversity

Die Vielfältigkeit der Menschen bereichert die Universität. Chancengleichheit, Gleichberechtigung und Diversity kennzeichnen unser gemeinsames Arbeiten.

Verschiedene Fachkulturen, die Heterogenität unserer Studierenden, die hohe Zahl an internationalen Studierenden und Forschenden sowie alle Mitarbeiter*innen mit ihrer persönlichen Geschichte prägen unsere Universität. Den individuellen Werdegang einer jeden Person in unseren Universitätsalltag zu integrieren, ist uns daher ein besonderes Anliegen. Die Auseinandersetzung mit verschiedenen Lebensentwürfen und Weltanschauungen erweitert unsere Perspektiven und bietet Chancen, die wir schätzen und ergreifen.

Leitfaden für Unterzeichnerinnen und Unterzeichner
Vielfalt zeigen: Leitfaden für Unterzeichnerinnen und Unterzeichner

Die Universität Stuttgart gibt Raum für Diversität und Chancengleichheit sowie für einen fairen Umgang miteinander – unabhängig von Status, Alter, Glaube, Hautfarbe, Behinderung, sexueller Orientierung und Geschlecht.

Um Chancengleichheit in der Hochschulbildung zu ermöglichen, hat Rektor Prof. Wolfram Ressel die Charta der Vielfalt unterzeichnet. Das Ziel: Studierende, Lehrende und alle Aktiven aus den Bereichen Wissenschaft, Verwaltung und Technik sollen in einem Umfeld arbeiten, das Diversität fördert und frei von Vorurteilen ist.

Nur in einem von Vorurteilen und Hindernissen befreiten Wirkungsfeld können die Mitglieder unserer Universität auf persönlicher, kultureller und auch wissenschaftlicher Ebene voneinander profitieren.

Prof. Dr. Monilola Olayioye, Prorektorin für Wissenschaftlichen Nachwuchs und Diversity

Die Universität Stuttgart setzt sich für ein aufgeschlossenes Miteinander ein. Offenheit, Toleranz, Respekt und Fairness sind die Basis für das gemeinsame Wirken im Hochschulalltag und das Erreichen der Organisationsziele. Für ihr Diversity Management hat die Universität Stuttgart die Handlungsfelder Forschung & Wissenschaft, Studium & Lehre, Personal & Entwicklung sowie Infrastruktur & Agilität gewählt.

Als Querschnittsthema nimmt Diversity Bezug auf alle diese Handlungsfelder und addressiert dabei die folgenden Dimensionen, die stets ineinander greifen und gemeinsam zu betrachten sind. Daraus leiten wir an der Universität Stuttgart unter Einbeziehung vieler Akteur*innen am Runden Tisch Diversity vielfältige Diversity-Maßnahmen ab und bieten umfangreiche Angebote.

Diversity-Dimensionen

Die Chancengleichheit von Frauen und Männern in Studium und  Wissenschaft zu realisieren, ist für die Universität Stuttgart Verpflichtung und Ansporn zugleich. 

Für die Umsetzung der „Forschungsorientierten Gleichstellungsstandards“ der DFG hat die Universität Stuttgart den Service Gender Consulting eingerichtet. Diese Serviceeinrichtung hilft Wissenschaftler*innen dabei, Genderaspekte in Forschungsanträge aufzunehmen. Des Weiteren werden Führungskräfte dabei unterstützt, die Prinzipien der Gleichstellung in das Portfolio ihres Führungsverständnisses zu integrieren. 

Da unterschiedliche persönliche Lebenssituationen existieren, ergeben sich unterschiedliche Strategien, Universität und Privatleben miteinander zu verbinden.

Die Universität Stuttgart stellt verschiedene Unterstützungsangebote für Beschäftigte und Studierende zur familiengerechten Gestaltung der Arbeits- und Studienbedingungen bereit. Sie wurde schon mehrfach für ihre Familienfreundlichkeit ausgezeichnet.

Die Geschichte lesbischer, schwuler, bisexueller, transgender, trans- und intersexueller sowie queerer Menschen während des Nationalsozialismus erforscht das Forschungsprojekt „LSBTTIQ in Baden und Württemberg“.

Die Zentrale Studienberatung ist die professionelle Beratungsstelle der Universität Stuttgart für alle Anliegen von Studieninteressierten und Studierenden, alle Dimensionen übergreifend.

Beim intergenerationellen Lernen arbeiten und lernen Studierende und
Gasthörer*innen jeden Alters gemeinsam und erweitern und ergänzen so ihre jeweiligen Perspektiven.

Die Beauftragte für Studierende mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen unterstützt und berät Studieninteressierte und Studierende bei allen behinderungsspezifischen Fragestellungen.

Die Schwerbehindertenvertretung fördert die Eingliederung schwerbehinderter Menschen in den Universitätsbetrieb oder die Dienststelle. Sie vertritt ihre Interessen und steht ihnen beratend und helfend zur Seite.

Das Gesundheitsmanagement setzt sich für Maßnahmen zur Gesundheitsförderung ein und berät in Fragen der Suchthilfe, des betrieblichen Eingliederungsmanagements und bei Konflikten.

Der AK Barrierefreier Campus setzt sich dafür ein, Barrieren an der Universität abzubauen und Barrierefreiheit im Bereich von Gebäuden und Technik voranzutreiben.

Die sozio-kulturelle Herkunft der Studierenden kann einen maßgeblichen Einfluss auf den Studienerfolg beziehungsweise auf die Gründe für einen Studienabbruch haben; das belegen aktuelle Studien.
Um allen Studierenden dieselben Chancen zu ermöglichen, hat sich an der Universität Stuttgart der Arbeitskreis Bildung und soziale Ungleichheit gebildet. Er verfolgt das Ziel, geeignete Maßnahmen zur Minderung der aus der sozialen Ungleichheit entspringenden Studienprobleme zu entwickeln. Schülerinnen und Schüler sowie Studierende, die als erste in ihrer Familie einen Studienabschluss anstreben, finden zudem bei ArbeiterKind.de Mentorinnen und Mentoren, die bei Fragen rund ums Studium weiterhelfen.

Exzellente Wissenschaft wird in unserem Verständnis durch einen multiperspektivischen Ansatz möglich, in dem internationale und interkulturelle Perspektiven in Fragestellungen, Methoden, Inhalten, Programmen und Arbeitspraktiken erörtert und in vielfältigen Kooperationen gelebt werden. Daher fördert die Universität Stuttgart ihre Internationalisierung. Zahlreiche Angebote erleichtern Studierenden, Forschenden und Geflüchteten den Start in Deutschland.

Als eines der Alleinstellungsmerkmale zeigt der intensiv gelebte Stuttgarter Weg, was erreicht werden kann, wenn die Wissenschaftler*innen aus einer Vielfalt disziplinärer Spitzenforschung kommend interdisziplinär zusammenarbeiten. Ganz in diesem Sinne entsteht der Erfolg der Universität Stuttgart nur durch die Zusammenarbeit aller Universitätsmitglieder mit ihren unterschiedlichen fachlichen Ausrichtungen und Talenten.

Diversity in der Forschung

Die Universität Stuttgart verleiht dem Thema Vielfalt durch die auf ihr spezifisches Profil zugeschnittene Professur „Diversity Studies in den Ingenieurwissenschaften“ besonderes Gewicht.

Das Forschungsinteresse des Institutes gilt dem Umgang mit Vielfalt, der in Bezug auf Menschen als „Diversity Management“ Bedeutung hat, zum Beispiel im Personalmanagement. Bezogen auf die Vielfalt in Prozessen und technischen Systemen stehen Themenfelder wie Umgang mit Wandel und Erneuerung, Innovations- und Wissensmanagement, Dynamik von Veränderungsprozessen in Unternehmen und Netzwerken im Fokus. Neben Methoden der empirischen Sozialforschung werden Verfahren der Modellierung und Simulation eingesetzt.

Prof. Dr. Meike Tilebein: Arbeitsgebiet Diversity Studies

Dieses Bild zeigt  Monilola Olayioye
Prof. Dr.

Monilola Olayioye

Prorektorin für Wissenschaftlichen Nachwuchs und Diversity

Dieses Bild zeigt  Katharina Wilhelm
 

Katharina Wilhelm

Persönliche Referentin der Prorektorin für Wissenschaftlichen Nachwuchs und Diversity

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