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Chancengleichheit und Diversity

Vielfalt schätzen. Vielfalt gestalten. Vielfalt leben.

Die Universität Stuttgart fördert die Chancengleichheit von Frauen und Männern in allen Bereichen und Tätigkeitsfeldern. Sie sieht die Verschiedenartigkeit ihrer Mitglieder und Beschäftigten positiv und als Quelle und Garantie innovativer Ideen und Entwicklungen. Ein fairer Umgang miteinander ist dabei selbstverständlich – unabhängig von Status, Religion, Lebensalter, Herkunft und Geschlecht.

Die Universität Stuttgart ist sich bewusst, dass exzellente Wissenschaft nur durch einen multiperspektivischen Ansatz möglich ist. Sie verankert internationale und interkulturelle Sichtweisen in ihren Fragestellungen, Methoden, Inhalten, Programmen und Arbeitspraktiken und unterhält vielfältige Kooperationen.

Sie zieht daher Studierende, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der ganzen Welt an und bringt Absolventinnen und Absolventen hervor, die in unterschiedlichen Kontexten im In- und Ausland verantwortungsvoll zu agieren wissen.

Die Universität Stuttgart verleiht dem Thema Vielfalt durch die auf ihr spezifisches Profil zugeschnittene Professur "Diversity Studies in den Ingenieurwissenschaften" besonderes Gewicht.

Das Forschungsinteresse des Institutes gilt dem Umgang mit Vielfalt, der in Bezug auf Menschen als „Diversity Management“ Bedeutung hat zum Beispiel im Personalmanagement. Bezogen auf die Vielfalt in Prozessen und technischen Systemen stehen Themenfelder wie Umgang mit Wandel und Erneuerung, Innovations- und Wissensmanagement, Dynamik von Veränderungsprozessen in Unternehmen und Netzwerken im Fokus. Neben Methoden der empirischen Sozialforschung werden Verfahren der Modellierung und Simulation eingesetzt.

Sie setzt sich stattdessen im wissenschaftlichen und wissenschaftsunterstützenden Bereich für Chancengleichheit, Vielfalt und für die Vereinbarkeit von Studium, Beruf und Privatleben ein. Sie bietet umfangreiche Hilfestellungen auf folgenden Gebieten an:

#vielfaltbegleiten

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Die Chancengleichheit von Frauen und Männern in Studium und Wissenschaft zu realisieren, ist für die Universität Stuttgart Verpflichtung und Ansporn zugleich. Um dieses Ziel zu erreichen, wurden strategische Konzepte entwickelt und zahlreiche Projekte mit Serviceleistungen für alle Mitglieder der Universität  ins Leben gerufen.     

Internationalisierung ist ein strategisches Ziel der Universität Stuttgart. Für die Vernetzung von Lehre und Forschung pflegt sie weltweite Kooperationen und Partnerschaften. Zahlreiche Angebote erleichtern Studierenden, Forschenden und Geflüchteten den Start in Deutschland.

Schülerinnen und Schüler sowie Studierende, die als erste in ihrer Familie einen Studienabschluss anstreben, finden bei ArbeiterKind.de Mentorinnen und Mentoren, die bei Fragen rund ums Studium weiterhelfen.

Beim intergenerationellen Lernen arbeiten und lernen Studierende und
GasthörerInnen jeden Alters gemeinsam und erweitern und ergänzen so ihre jeweiligen Perspektiven.

Die Universität Stuttgart stellt verschiedene Unterstützungsangebote für Beschäftigte und Studierende zur familiengerechten Gestaltung der Arbeits- und Studienbedingungen bereit. Sie wurde schon mehrfach für ihre Familienfreundlichkeit ausgezeichnet.

Das Gesundheitsmanagement setzt sich für Maßnahmen zur Gesundheitsförderung ein und berät in Fragen der Suchthilfe, des betrieblichen Eingliederungsmanagements und bei Konflikten.

Die Schwerbehindertenvertretung fördert die Eingliederung schwerbehinderter Menschen in den Universitätsbetrieb oder die Dienststelle. Sie vertritt ihre Interessen und steht ihnen beratend und helfend zur Seite.

Für die Anerkennung geschlechtlicher Vielfalt und gleichgeschlechtlicher Liebe setzt sich „quer! – SchwuLesBische Studenten in Stuttgart ein.“ Die Geschichte lesbischer, schwuler, bisexueller, transgender, trans- und intersexueller sowie queerer Menschen in während des Nationalsozialismus erforscht das Forschungsprojekt „LSBTTIQ in Baden und Württemberg“.

#vielfaltgestalten

Die Charta der Vielfalt

Die Annahme, dass alle Studierenden an deutschen Hochschulen auch deutscher Herkunft seien, ist schon lange passé. Auch der Beginn eines Vollzeitstudiums direkt nach dem Schulabschluss ist heute nicht mehr die Regel. Studierende kommen aus dem Ausland, haben vor dem Studium eine Berufsausbildung abgeschlossen, oder können aufgrund pflegebedürftiger Angehöriger ihr Studium nur in Teilzeit absolvieren. Um Chancengleichheit in der Hochschulbildung zu ermöglichen, hat Rektor Prof. Wolfram Ressel die Charta der Vielfalt unterzeichnet. Das Ziel: Studierende, Lehrende und alle Aktiven aus den Bereichen Wissenschaft, Verwaltung und Technik sollen in einem Umfeld arbeiten, das Diversität fördert und frei von Vorurteilen ist.

#vielfalterleben

Wie vielfältig unsere Hochschule und ihre Akteur*innen sind, zeigen wir mit unserer Interviewreihe #vielfaltzeigen. Unsere Gesprächspartner*innen geben dabei intime Einblicke in ihre ganz persönlichen Diversity-Erfahrungen, sowie spannende Impulse zum Thema.

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Dr. Barbara Unteutsch

Leiterin Gleichstellungsreferat