Studienwahl-Kompass

Luft- und Raumfahrttechnik

Bachelor Luft- und Raumfahrttechnik – Orientierung für Studieninteressierte

Passt Luft- und Raumfahrttechnik zu mir?

Meine Fähigkeiten

  • Freude an mathematischen und physikalischen Fragestellungen
  • Bereitschaft zum Erlernen von Fremdsprachen, denn das Studium ist international ausgerichtet: gute Englisch- und Französischkenntnisse, aber auch Russischkenntnisse sind von Vorteil
  • Abstraktionsvermögen, um konkrete Probleme in abstrakte Theorie umsetzen zu können
  • Teamfähigkeit, denn hohe Komplexität wird arbeitsteilig bewältigt

Luft- und Raumfahrttechnik ausprobieren

Sie möchten wissen, mit welchen Themen Sie sich in der Luft- und Raumfahrttechnik beschäftigen werden?

  • Testen Sie, ob Sie bereits Aufgaben aus dem Studium der Luft- und Raumfahrttechnik bearbeiten können.
  • Prüfen Sie, ob Ihnen die Bearbeitung der Aufgaben Spaß macht. 

 

 (c)

Meine Interessen

Treffen einige der unten stehenden Aussagen auf Sie zu? Das ist ein gutes Zeichen, dass der Studiengang zu Ihnen passen könnte.

  • Ich denke mich gerne in physikalische Zusammenhänge ein.
  • Lange Gleichungen schrecken mich nicht ab.
  • Wenn ich ein Fluggeräusch höre, schaue ich sofort gespannt in den Himmel.
  • Ich bin gerne am Flughafen und kann einige Flugzeugmodelle unterscheiden.
  • Ich schaue mir Raketenstarts im Livestream an.

Prüfen Sie, ob Sie folgende Fragen interessant finden:  

  • Warum kommt ein Airbus A380 mit einer maximalen Abflugmasse von 575 Tonnen in die Luft?
  • Wie können Flugzeuge in Zukunft ressourcenschonender fliegen?
  • Auf welche Geschwindigkeit müssen Satelliten gebracht werden, damit sie in ihrer Umlaufbahn bleiben? 
  • Wie steuert ein Satellit in der Schwerelosigkeit und bewältigt die extremen Temperaturschwankungen?
  • Welchen Durchmesser brauchen die Verbindungselemente, damit die Flügel am Flugzeug bleiben?
  • Wie baut man ein Flugzeug so, dass es immer schneller, wendiger und ressourcenschonender fliegt?
  • Kann man in Zukunft auch elektrische Airliner bauen?
  • Wie ist es möglich, eine Rakete zu bauen, die einen hochempfindlichen Satelliten an genau dem richtigen Ort im Orbit absetzt? ...und das bei Geschwindigkeiten von knapp 30.000 km/h.
  • Wie kann man Raketen wieder landen lassen?
  • Was muss man beachten, wenn man einen Satelliten baut, der 15 Jahre autonom funktionieren soll – ohne Reparaturmöglichkeiten? 
  • Wie verhindert man Weltraumschrott?
  • Wie kann man Astronaut*innen sicher zur Erde zurückbringen, ohne dass sie dabei verglühen?
  • Wie nutzt man die in Brennstoffen enthaltene Energie, um Fluggeräte in Bewegung zu versetzen?
  • Brauchen Flugzeuge in Zukunft noch Pilot*innen im Cockpit?

Diese und ähnliche Fragestellungen beschäftigen Sie? Auf manche Fragen gibt das Studium Luft- und Raumfahrttechnik Antworten. Für andere Fragen liefert Ihnen das Studium das notwendige Handwerkszeug, um neue und innovative Lösungen zu entwickeln.

Forschungsfragen

Interessiert Sie unsere Forschung?

„e-Genius“ ist Teil mehrerer Forschungsprojekte am Institut für Flugzeugbau der Universität Stuttgart. In den Projekten wird untersucht, wie mit batteriebetriebenen und elektrisch-hybriden Flugzeugen CO2- und Lärmemissionen reduziert werden können. Ziel ist es, einen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele zu leisten und die gesellschaftliche Akzeptanz des Luftverkehrs zu sichern.

Mehr erfahren über e-Genius

Das Stratosphären-Observatorium für Infrarot-Astronomie (SOFIA) ist ein deutsch-amerikanisches Projekt zur Erforschung des Weltalls. Mit einem in eine modifizierte Boeing 747 SP integrierten 2,7-Meter-Teleskop werden astronomische Beobachtungen im Infrarot- und Submillimeter- Wellenlängenbereich weitgehend oberhalb der störenden irdischen Lufthülle durchgeführt. Das Ferninfrarot-Spektrometer FIFI-LS der Universität Stuttgart ermöglicht es der Wissenschaft, Sterne und Sonnensysteme bei ihrer Entstehung zu beobachten. Das einer Weltraummission gleichende Projekt hat bereits zahlreiche wissenschaftliche Erfolge vorzuweisen.

Mehr erfahren über SOFIA

Um neue Flugsteuerungskonzepte zu testen, wurde am ILS u. a. ein prototypischer Flugsimulator aufgebaut.

Am Institut für Luftfahrtsysteme (ILS) wird im Projekt „fs36-FlyByWire“ zu elektrischen Steuermethoden im Segelflugzeug geforscht. Diese elektronische Signalübertragungstechnik zur Flugsteuerung wird „Fly-by-Wire“genannt – eben „Fliegen per Kabel“. Gemeinsam mit dem AKAFLIEG, einem studentischen Verein an der Uni, soll das Ziel erreicht werden, erstmalig ein Segelflugzeug mit einem dreiachsigen Fly-by-Wire System auszurüsten. 

Mehr erfahren über Fly-by-Wire

Zum Seitenanfang