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Zwei Menschen, als Silhouetten sichtbar, unterhalten sich vor raumhohen bunten Simulations-Darstellungen.

Bachelor of Science 

Simulation Technology

Studienbeginn: Wintersemester
Regelstudienzeit: 6 Semester
Unterrichtssprache: deutsch

Simulation Technology ermöglicht es, mit Hilfe des Computers Fragestellungen sicher, zuverlässig und kostengünstig zu beantworten, die durch herkömmliche Experimente nicht erfasst werden können. Zum Beispiel: Wie breitet sich ein Medikament bei Lungenkrebs aus? Was passiert in einer Brennkammer bei 1200°C? Wie landet ein Spaceshuttle? Wie fließen Schadstoffe im Untergrund? Simulationen helfen hier, verlässliche Vorhersagen unter reproduzierbaren Bedingungen zu treffen. Die vielfältigen Anwendungsfälle reichen von Weiterentwicklungen in der Medizin über die Entwicklung von Prototypen im Fahrzeugbau und die Planungen von Abläufen bis zur Optimierung neuer Umwelttechnologien.

Grundlage für Simulationen ist ein breites Basiswissen in Mathematik, Ingenieurwissenschaften, Informatik und Naturwissenschaften. Ab dem dritten Semester wird – mit Hilfe eines persönlichen Mentors – ein individueller Stundenplan mit Fächerkombinationen nach Ihrem Interesse erstellt. In begleitenden Veranstaltungen werden fächerübergreifende Prinzipien und Zusammenhänge vermittelt. Die interdisziplinäre Vernetzung wird durch praktische Aufgabenstellungen vertieft. Die Arbeiten haben in der Regel einen starken Forschungsbezug durch Angliederung des Studiengangs an das "Stuttgarter Zentrum für Simulationswissenschaften" (SC SimTech).

Aktuelles:

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Mathematik und Simulation Technology

Dauer: 2:42 | Quelle: YouTube
  • Spaß an mathematischen Problemen
  • Die Fähigkeit zu abstraktem Denken
  • Interesse am Entwickeln von Modellen
  • Hohe Leistungsbereitschaft
  • Eigeninitiative
  • Solides Grundwissen in Mathematik und den Naturwissenschaften
  • Gefallen am Umgang mit Computern
  • Bereitschaft zur Interdisziplinarität
 

Der deutschsprachige Bachelorstudiengang Simulation Technology besitzt durch sein Curriculum einen hohen Forschungsbezug. Dieses Curriculum und weitere vorbereitende Arbeiten für eine spätere wissenschaftliche Tätigkeit bilden eine perfekte Überleitung in den Masterstudiengang Simulation Technology M.Sc.

Nach Abschluss des Masters, besteht die Möglichkeit zu promovieren, z. B. in der Graduiertenschule Simulation Technology.
 
Weitere Berufsbeschreibungen und Tätigkeitsinformationen finden Sie in der Datenbank BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit:

Welche Möglichkeiten bietet mir mein Studiengang?

Ein Studienaufenthalt im Ausland ist eine hervorragende Möglichkeit, den eigenen Horizont zu erweitern - fachlich und persönlich.

Auslandsaufenthalte sind im Curriculum nicht direkt vorgesehen. Sie sind jedoch möglich, gut planbar und immer empfehlenswert. Im Bachelor bietet sich das fünfte und sechste Semester für einen Auslandsaufenthalt an.

Welche Möglichkeiten habe ich allgemein?

Interkultureller Austausch, Ihr Studienfach aus einer anderen Perspektive, Mehrsprachigkeit, Abenteuer, neue Freundschaften, Reisen… all dies erleben Sie während eines Auslandsaufenthalts! Sie interessieren sich für einen ein- bis zweisemestrigen Studienaufenthalt über die Austauschprogramme, für einen Forschungsaufenthalt, einen Sprachkurs oder ein Praktikum, oder Sie möchten an einer Summer School teilnehmen. Das Dezernat Internationales hilft Ihnen, Ihren Aufenthalt zu verwirklichen. Ihr erster Schritt ins Ausland beginnt mit einer Gruppenberatung im Dezernat Internationales, zu der Sie sich online anmelden können. Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung!

Bewerbung und Zulassung: Wie erhalte ich einen Studienplatz?


Nach welchen Kriterien wird ausgewählt?

Simulation Technology B.Sc. ist zulassungsbeschränkt (NC) und führt eine Aufnahmeprüfung durch. Die Studienplätze werden nach folgenden Kriterien vergeben:

Vorauswahl
Die Vorauswahl erfolgt aufgrund der Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung. Dazu wird die Summe der im Abiturzeugnis erreichten Punkte geteilt: bei Abiturzeugnissen mit einer maximal zu erreichenden Punktzahl von 900 Punkten wird durch 60 geteilt, bei Abiturzeugnissen mit einer maximal zu erreichenden Punktzahl von 840 Punkten wird durch 56 geteilt (maximal 15 Punkte).
Ausländische Noten sind nach den Richtlinien der KMK in deutsche Noten umzurechnen. Eine Kandidatin bzw. ein Kandidat kann nur dann für die weitere Teilnahme an der Aufnahmeprüfung vorausgewählt werden, wenn sie / er mindestens 10 Punkte erzielt hat.

Eignungskriterien

  1. Schulische Leistungen (maximal 15 Punkte)
    Bei den geeigneten Bewerber/innen werden die in der gymnasialen Oberstufe erreichten Punkte in den Fächern
    a) Mathematik (dreifach gewertet)
    b) bestbenotetes Fach aus der Gruppe „Physik, Chemie, Biologie, Informatik“ (zweifach gewertet)
    c) bestbenotetes Fach aus der Gruppe Fremdsprache oder Deutsch (einfach gewertet)
    addiert und durch 24 geteilt. 
  2. Auswahlgespräch (maximal 5 Punkte, zweifach gewichtet)
    Eine Auswahlkommission führt mit jedem/r geeigneten Bewerber/in ein Auswahlgespräch von ca. 15 Minuten Dauer durch (Gruppengespräche sind zulässig). Zu den Gesprächen, die in der Zeit vom 15. Juni bis 31. Juli an der Universität stattfinden, werden die Bewerber/innen rechtzeitig eingeladen. Die Auswahlkommission bewertet nach Abschluss des Gesprächs den/die Bewerber/in (1- 5 Punkte) nach Befähigung, Aufgeschlossenheit und Motivation für den Studiengang und den angestrebten Beruf sowie dem Gesprächsverhalten im Hinblick auf Ausdrucksweise, Herangehensweise an die Erörterung von Problemen und Schlüssigkeit der Argumentation.

Auswahl:
Die Punktzahl aus dem Auswahlgespräch und die Punktzahl der schulischen Leistungen werden addiert (maximal 25 Punkte). Geeignet ist, wer mindestens 18 Punkte erzielt. Bei mehr geeigneten Bewerber/innen als vorhandenen Studienplätzen wird auf Grundlage der Punktzahl eine Rangliste gebildet.

Zeitraum der Auswahlgespräche:
Die Auswahlgespräche finden zwischen dem 20.08. und 04.09. statt. Sie werden hierzu gesondert eingeladen. Falls Sie in dieser Zeit Urlaub planen oder anderweitig verhindert sein sollten, lassen Sie uns dies bitte frühzeitig wissen.

Bewerbungszeitraum zum Wintersemester: 15. Mai – 15. Juli

Bewerbung zum Wintersemester 2020/21: Bewerbungsbeginn und -ende werden in der Meldung zum Bewerbungszeitraum veröffentlicht.

Studieninhalte

Studienbeginn – die ersten zwei Semester

In den ersten beiden Semestern werden die fachlichen Grundlagen gelegt, auf die der weitere Studienverlauf aufsetzt. Die Schwerpunkte liegen auf den Fächern:

  • Analysis,
  • Technische Mechanik und
  • (Experimentelle) Physik.

Außerdem werden die Grundlagen des Programmierens vermittelt. Vorkenntnisse sind also nicht erforderlich. Eine Überblicksveranstaltung zu Simulationstechnologien rundet das Grundstudium ab.

Weiterer Studienverlauf

In den anschließenden vier Semestern müssen die Studierenden neben Pflichtveranstaltungen auch Wahlmodule belegen. Es ist möglich, sich Module in einem großen Wahlbereich individuell, aber immer in Absprache mit dem persönlichen Mentor oder der Mentorin, zusammenzustellen. Gewählt werden kann aus allen Modulen der natur- und ingenieurwissenschaftlichen Studiengänge der Universität Stuttgart. Jeweils im Sommersemester gibt es eine Informationsveranstaltung, in der verschiedene Wahlprofile vorgestellt werden.

Den Abschluss des Bachelorstudiums stellt die Bachelorarbeit dar. Hier wird ein Thema aus dem Bereich bearbeitet, in dem man sich im Laufe des Studiums spezialisiert hat. Die Prüfung setzt sich aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil zusammen. Die Bearbeitungszeit beträgt sechs Monate.

Welche Ziele verfolgt mein Studium?

  • Aneignung eines soliden Grundwissens in den Bereichen Mathematik, Informatik, Natur- und Ingenieurwissenschaften
  • Verknüpfung des erworbenen Grundlagen- und Methodenwissens der unterschiedlichen Fachgebiete
  • Erlangung wissenschaftlicher Fach- und Methodenkompetenz

Die Absolventen/-innen des Studiengangs Simulation Technology (B. Sc.) können mit Modellen anspruchsvolle Problemstellungen der Simulationstechnologie bearbeiten. Mit Hilfe geeigneter (natur-) wissenschaftlicher Instrumente und systemorientierter Ansätze werden diese Probleme erarbeitet. Dabei werden Simulationen durchgeführt sowie deren Ergebnisse kritisch analysiert und bewertet.

Kein Vorpraktikum erforderlich

In den Modulhandbüchern werden die einzelnen Module mit den dazugehörigen Lehrveranstaltungen, den Inhalten und den Prüfungsleistungen beschrieben. Das Modulhandbuch finden Sie in C@MPUS, dem Campus Management Portal der Universität Stuttgart (Klickpfad: Abschluss auswählen - Klick auf das Buch hinter dem Namen des Studiengangs).

Allgemeine Links

Akkreditierung

Die Qualität des Studien­gangs ist in einem Zer­ti­fizier­ungs­ver­fahren geprüft.

Kontakt für weitere Fragen

Maren Paul
Dr.-Ing.

Maren Paul

Koordination Studiengänge, Junior Academy

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