Studienwahl-Kompass

Simulation Technology

Bachelor Simulation Technology – Orientierung für Studieninteressierte

Passt Simulation Technology zu mir?

Meine Fähigkeiten

  • Ein solides Grundwissen in Mathematik und den Naturwissenschaften hilft Ihnen bei der Erfassung der zugrundeliegenden Problemstellungen von Simulationen.
  • Hohe Leistungsbereitschaft, da Sie in verschiedenen Disziplinen wie z. B. Mathematik und Informatik Veranstaltungen gemeinsam mit den jeweiligen Fächern besuchen, die Studierenden aus diesen Studiengängen jedoch noch andere begleitende Veranstaltungen hören.
  • Eigeninitiative und Selbstdisziplin: Sie können den Wahlbereich individuell nach Ihren Interessen zusammenstellen und Forschungsthemen aus dem umfassenden Bereich des Stuttgarter Zentrums für Simulationswissenschaft auswählen. Hierbei müssen Sie jedoch selbst aktiv werden.
  • Bereitschaft zur Zusammenarbeit: Sowohl im Studium als auch in der Arbeitswelt ist Teamwork und Kommunikationsfähigkeit wichtig, um Probleme, aber auch deren Lösungen kommunizieren zu können.
  • Begeisterungsfähigkeit: Denn die Bearbeitung komplexer Fragestellungen, daran zu knobeln und den Kern des Problems herauszuarbeiten, fällt leichter und macht mehr Spaß, wenn Sie sich dafür begeistern können.

Beispielaufgaben Simulation Technology

Sie möchten wissen, mit welchen Themen Sie sich im Studium Simulation Technology beschäftigen werden?

  • Testen Sie, ob Sie bereits Aufgaben aus dem Studium bearbeiten können.
  • Prüfen Sie, ob die Bearbeitung der Aufgaben Ihnen Spaß macht. 
 (c)

Meine Interessen

Ob es nun darum geht, die perfekte Bündchenform für Baby-Windeln zu finden oder den optimalen Ort für ein radioaktives Endlager – in beiden Fällen geht es darum, unterschiedliche Einflüsse zu identifizieren, zu bewerten und letztendlich Produkte oder Prozesse zu entwickeln oder zu optimieren.

Für den Computer ist es unerheblich, ob er den Crash eines Autos gegen ein Hindernis oder die Verformung einer Beinprothese berechnet. Stattdessen kommt es auf das Know-How an, wie man konkrete Problemstellungen in abstrakte mathematische Formulierungen umsetzt und diese wiederum konkret in Simulationsprogrammen bearbeitet.

Prüfen Sie, ob Sie sich in einigen den folgenden Aussagen wiederfinden! Simulation Technology könnte dann der richtige Studiengang für Sie sein.

Einblicke in das Exzellenzcluster

Dauer: 4:21 | © Universität Stuttgart | Quelle: YouTube

Aktuelle Forschungsfragen

Der Studiengang ist in das Stuttgarter Zentrum für Simulationswissenschaft (SC SimTech) eingebettet. Innerhalb des SC SimTech befindet sich ein Exzellenzcluster sowie ein Sonderforschungsbereich. Hier findet Forschung an vorderster Front statt!

Diese Auswahl gibt Ihnen einen Überblick über aktuelle Forschungsthemen:

Das „Digitale Menschmodell“, oder auch „Digital Human Model“ ist eines der Visionen des Exzellenzclusters „Daten-integrierte Simulationswissenschaft (SimTech)“. Die Simulation des menschlichen Körpers gehört zu den größten Herausforderungen, verspricht aber auch große Fortschritte. Durch die zusätzliche Integration patientenspezifischer Daten lassen sich Teile des Körpers individualisiert simulieren. Dies ist ein wichtiger Schritt zur visualisierten biologischen Verfahrenstechnik.

Was haben das Gehirn, Toilettenpapier und ein Ölfeld gemeinsam? Bei all diesen Dingen handelt es sich um poröse Medien, die von verschiedenen Flüssigkeiten oder Gasen durchströmt werden. Weil man poröse Medien praktisch überall findet und sie eine große Rolle spielen, ist dies ein sehr wichtiges Forschungsthema, das im Exzellenzcluster „Daten-integrierte Simulationswissenschaft (SimTech)“ und auch im assoziierten Sonderforschungsbereich SFB 1313 „Interface-Driven Multi-Field Processes in Porous Media – Flow, Transport and Deformation" untersucht wird.

In diesem Forschungsschwerpunkt stehen das menschliche Verhalten und die Kognition im Vordergrund. Diese werden gemessen und anschließend modelliert, um Vorhersagen treffen zu können. Hierdurch kann in Zukunft grundlegend die Art und Weise verändert werden, wie wir mit Maschinen oder Maschinen mit uns interagieren.

Den heutigen Simulationen liegen riesige Gleichungssysteme zu Grunde, die mit Hilfe des Computers gelöst werden müssen. Hierzu werden Algorithmen, mathematische Methoden und entsprechende Software benötigt. Wegen der enormen Größe der Gleichungssysteme werden zum Lösen Supercomputer benutzt, die mehrere Megawatt an Energie verbrauchen. In SimTech wird daran geforscht, wie man diese riesige Menge an Energie effizienter einsetzen kann. 

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