Das Bild zeigt, dass es in der Materialwissenschaft darum geht, die kleinste Ebene zu verstehen. Von Molekülen bis hin zu Festkörperbatterien.

Materialwissenschaft - Bachelor

Informationen für Studieninteressierte

Studieninhalte, Studienaufbau und Bewerbungsverfahren – Orientierung und Informationen zum Bachelor-Studiengang Materialwissenschaft an der Universität Stuttgart

Perspektiven nach dem Bachelor-Studium

Master-Studium

Nach dem Bachelorstudium Materialwissenschaft haben Sie die Möglichkeit, Ihr Studium an der Universität Stuttgart mit dem Masterstudiengang Materials Science nahtlos weiterzuführen.

Ein Studium, zwei Abschlüsse: Die Double Master Programme

Absolvent*innen, die internationale Erfahrungen sammeln wollen, können sich für ein Doppelmaster-Programm bewerben. In diesem Programm studieren Sie nicht nur an der Uni Stuttgart, sondern auch an der Chalmers University of Technology (Schweden). So erhalten Sie zwei Master-Abschlüsse: den Master of Science der Universität Stuttgart und den Master of Engineering der Chalmers University of Technology. 

Job & Karriere

Typische Tätigkeiten und Branchen

Die Materialwissenschaft ist eine der entscheidenden Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts: Fortschritte in der Materialwissenschaft entscheiden darüber, ob es gelingt leistungsstärkere Energiespeichersysteme (z.B. Batterien, Wasserstoffspeicher), schnellere und intelligentere Elektronik (z.B. Halbleitermaterialein und Dünnschichtsysteme) oder umweltfreundlichere Antriebssysteme (z.B. Magnetmaterialien, Hochtemperaturwerkstoffe) zu entwickeln. Entsprechend vielfältig sind die Tätigkeitsfelder: von der Grundlagenforschung an Universitäten und Forschungseinrichtungen (z.B. an Max Planck- und Fraunhoferinstituten) bis hin zur Forschung und Entwicklung in der Industrie (typische Industriebranchen finden Sie in dieser Liste).

  • Entwicklung neuer Modelle zur theoretisch/mathematischen Beschreibung von Materialien (detailliertes Verständnis vom Aufbau von Festkörpern)
  • Erstellen von Modellen und Computerprogrammen zur Simulierung von elektronischen, optischen, magnetischen und mechanischen Prozessen in Materialien
  • Entwicklung und Durchführung neuer Materialsyntheseverfahren
  • Planung, Durchführung und Optimierung von neuen Experimentierverfahren
  • Konzeption/Optimierung neuer und besserer Charakterisierungsverfahren zur Erforschung von Materialien (z.B. Optische Verfahren, Röntgenbeugung, Elektronenmikroskopie, Analytische Verfahren mit Auflösungen bis in atomistische Größenskalen)

Die Tätigkeiten in der Industrie haben meist einen stärkeren Projektcharakter mit klar umrissenen Zielsetzungen:

  • Die Entwicklung/Optimierung von Materialien mit gewünschten Eigenschaften unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten
  • Qualitätssicherung und Analyse von materialbedingten Schadensfällen

Aufgrund der analytischen lösungsorientierten Fertigkeiten sind Materialwissenschaftler*innen zudem häufig in Managementpositionen und Beratungstätigkeiten anzutreffen.

Liste typischer Industriebranchen:
  • Optische Industrie: Optische oder Lasersysteme z.B. für Lithografieverfahren
  • Halbleiter-/Elektronikindustrie: Prozessoren, Speicherchips, LEDs, Leistungselektronik 
  • Elektrotechnik: Magnetmaterialien für Elektromotoren, Lötmaterialien und Verbindungen
  • Unternehmen aus dem Bereich Sensorik: Entwicklung Sensormaterialien
  • Medizintechnik: Prothesen, Zahntechnik, Medizingeräte wie MRT, CT
  • Maschinenbau: Wärmebehandlung/Synthese von Werkstoffen
  • Fahrzeugbau
  • Luft und Raumfahrttechnik: neue Zellmaterialien, Triebwerksmaterialien, Qualitätssicherungsverfahren
  • Baubranche: z.B. Entwicklung neuer Baumaterialien mit weniger Gewicht, höherer Festigkeit, besserer Umweltbilanz und Verarbeitbarkeit
  • Unternehmen im Bereich Additiver Fertigung: z.B. Optimierung von 3D-Druckverfahren und Entwicklung von druckbaren Materialien mit den gewünschten Eigenschaften

[Fotos: o. A., privat, privat, privat, privat, privat, privat, privat]

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