Dieses Bild zeigt Statistik

Universität Stuttgart in Ziffern

Zahlen, Daten, Fakten und Rankings

160 Studiengänge, 28.000 Studierende, 190 Mio. Euro Drittmittel: Die Universität Stuttgart belegt Top-Positionen. Die Spitzenleistung in Zahlen und Schaubildern.

Mehr als 185 Jahre Geschichte

1829 ist das Gründungsjahr der Universität. Seither hat sie sich zu einer bedeutenden Forschungsuniversität im Herzen einer der wirtschaftsstärksten und innovativsten Regionen Europas entwickelt.

Die Studierenden der Universität Stuttgart stammen zu einem Fünftel aus dem Ausland.
Die Studierenden der Universität Stuttgart stammen zu einem Fünftel aus dem Ausland.

Studium

Auf zwei Campus studieren 27.686 Studierende an 10 Fakultäten in rund 150 Studiengängen. Ein knappes Drittel (9077) der eingeschriebenen Studierenden sind Frauen, 18.609 sind Männer. Internationale Herkunft haben 5957 Studierende – das bedeutet, etwa 20 Prozent kommen aus dem Ausland.

In den Studierendenstatistiken finden Sie weitere Zahlen und Angaben, auch im zeitlichen Verlauf seit 1996.

Studierendenstatistik

Beste Bedingungen

Für beste Bedingungen in Forschung und Lehre sorgt der Haushalt der Universität. Das Ertrags-Gesamtvolumen betrug im Jahr 2015 491 Millionen Euro. Davon waren 39 Prozent Drittmittel (ohne Fremdkapital). Pro Professorin bzw. Professor sind das 744.000 Euro. Genaue Verteilungen finden sich im Jahresbericht Zahlen Daten Fakten.

Beschäftigte

5190 Personen sind an der Universität beschäftigt (Stand: 2015). Zwei von drei Beschäftigten (3438) arbeiten im wissenschaftlichen Dienst. Davon sind 262 Professorinnen und Professoren. Der Rest kümmert sich um die Technik (938) sowie um die Verwaltung und die Bibliothek (819). Mit der Zielvereinbarung Audit Familiengerechte Hochschule sorgt die Universität Stuttgart für eine Vereinbarkeit von Studium und Beruf mit Familie.

Das Rektoramt (rechts) ist das Gebäude der ehemaligen Technischen Hochschule. Hier ist ein Teil der Zentralen Verwaltung untergebracht. Im Kollegiengebäude KI (links) haben viele Architektur-Institute ihren Sitz.
Das Rektoramt (rechts) ist das Gebäude der ehemaligen Technischen Hochschule. Hier ist ein Teil der Zentralen Verwaltung untergebracht. Im Kollegiengebäude KI (links) haben viele Architektur-Institute ihren Sitz.

Zahlen, Daten, Fakten

Erfolge und Rekorde

+-

Das CHE-Hochschulranking 2015/16 brachte für die Universität Stuttgart „hervorragende“ Benotungen in mehr als fünf Kriterien bei Informationstechnologie und Physik. Im QS-Ranking 2015 liegt die Universität Stuttgart bei Ingenieurwissenschaften in Deutschland weit vorne. Im Bauingenieurwesen landete sie auf dem 2. Platz (weltweit Top 51–100). Bei Elektrotechnik und Werkstoffwissenschaften ist sie auf 4. Plätze (weltweit Top 101–150) gekommen. Beim Maschinenbau belegt die Universität Stuttgart im Ranking deutschlandweit den 3. Platz, weltweit ist das Platz 42.

Die internationale Bewertung von Universitäten im U-Multirank 2015 ergab für die Universität Stuttgart als Ganze Bestnoten in elf Kategorien. Die Studie basiert auf einer weltweiten Befragung von Studierenden. Im Humboldt-Ranking 2014 über Gastaufenthalte internationaler Forscher gelangte die Universität Stuttgart im Bereich der Ingenieurwissenschaften deutschlandweit auf Platz 7 (im absoluten Ranking).

Die meisten Drittmittel  (744.000 Euro) pro Professorin und Professor warb in Deutschland die Universität Stuttgart ein (laut Bundesamt für Statistik, November 2015). Der Durchschnitt an deutschen Universitäten ohne medizinische Einrichtungen liegt bei 255.400 Euro.

Was die öffentliche Förderung betrifft, stellt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) in ihrem Förderatlas 2015 ebenfalls eine Spitzenplatzierung fest. Durchgängig sind die Forschungsbereiche der Universität Stuttgart in der Top 10 bei den Zuwendungen.

Auf dem Forschungscampus ARENA2036 entwickelt die Universität Stuttgart mit ihren Projektpartnern das Automobil der Zukunft. Foto: ARENA2036
Auf dem Forschungscampus ARENA2036 entwickelt die Universität Stuttgart mit ihren Projektpartnern das Automobil der Zukunft. Foto: ARENA2036

Die Universität Stuttgart ist mit zwei Projekten an der Exzellenzinitiative beteiligt:  Stuttgart Research Center for Simulation Technology (SimTech) und die Graduate School of Excellence Advanced Manufacturing Engineering (GSaME). Bei zwei der 15 Spitzentechnologiecluster auf Bundesebene ist die Universität beteiligt: microTEC Südwest und Elektromobilität Süd-West. Mit der ARENA2036 ist hier zudem einer von zehn Bundesforschungscampus angesiedelt.

Der Großrechner Hazel Hen verteilt sich auf 41 Schränke. (c) HLRS
Der Großrechner Hazel Hen verteilt sich auf 41 Schränke.

Im Höchstleistungs-Rechenzentrum der Universität Stuttgart (HLRS) steht seit Herbst 2015 der schnellste Rechnung der Europäischen Union. Der Großrechner mit dem Namen „Hazel Hen“ arbeitet mit 185 088 Rechenkernen. Auf 41 Schränke verteilen sich seine Prozessoren und Chips. Die Daten werden in 32 weiteren Schränken gespeichert. Im weltweiten Vergleich ist der Computer der sechstschnellste.

Die Stärken in der Simulations-Technologie und der Automobil-Entwicklung fließen zusammen im größten bewegten Fahrsimulator Europas. Er sieht aus wie ein riesiger halber Fußball und steht in keinem Vergnügungspark, sondern in seinem eigenen Anbau am Institut für Verbrennungsmotoren und Kraftfahrwesen (IVK) der Universität Stuttgart. Mit seiner Hilfe werden intelligente Fahrer-Assistenz-Systeme entwickelt. Sie sollen den Energieverbrauch senken und die Sicherheit im Straßenverkehr erhöhen.

Der Rennwagen F0711-10, „Weltmeister“ der Meisterschaften in Michigan 2016.  (c) Rennteam Stuttgart
Der Rennwagen F0711-10, „Weltmeister“ der Meisterschaften in Michigan 2016.

Am Rennteam der Universität Stuttgart führt in den studentischen Motorrennen kaum ein Weg vorbei. Bei europäischen und internationalen Formula-Student-Meisterschaften belegt die Stuttgarter Gruppe mit ihren selbst gebauten Rennwagen regelmäßig die vordersten Plätze. 2016 gelang der Sieg beim Formula SAE in Michigan, der inoffiziellen Weltmeisterschaft. Zudem hält es  mit 980,15 Punkten den Punkteweltrekord.

Statistische Übersicht

Einen jährlich aktualisierten Zahlenspiegel stellt die Zentrale Verwaltung zur Verfügung. Statistische Daten über Studierende und Beschäftigte an der Universität Stuttgart sind darin übersichtlich aufgelistet und in anschaulichen Grafiken aufbereitet. Einen Vergleich der Zahlen mit Vorjahren finden Sie ebenso.

Zahlenspiegel-Archiv

Alle jährlichen Zahlenspiegel seit 2008 finden Sie gesammelt auf der Archivseite:

Zahlen-Archiv

Jahresbericht

Den aktuellen Jahresbericht „Zahlen Daten Fakten“ können Sie herunterladen (PDF; Dateigröße: 740 KB, 16 Seiten). Der Inhalt entspricht der oben stehenden Bildstrecke. In gedruckter Form liegt er jeder Frühjahrsausgabe von FORSCHUNG LEBEN bei und liegt in der Zentralen Verwaltung, Keplerstraße 7, aus. Alle alten Jahresberichte seit 2001 sind im Zahlen-Archiv hinterlegt.

Kontakt

Dieses Bild zeigt Martin
Dr.

Paul-Gerhard Martin

Abteilungsleitung Berichtswesen und Kapazitätsrechnung

Dieses Bild zeigt Geyer
Dr.

Hans-Herwig Geyer

Leitung Hoch­schul­kommu­ni­ka­tion und Presse­sprecher