Ziele der Verfahrenstechnik sind die Entwicklung und Realisierung innovativer, ökonomischer und ökologischer Prozesse und Produkte für ein breites Spektrum von Technologiefeldern. Diese moderne Ingenieurwissenschaft beschäftigt sich mit den Grundlagen, der Entwicklung und Anwendung von Methoden, den technischen Prozessen und Verfahren, den Apparaten und Anlagensystemen. Die Verfahrenstechnik nimmt eine Schlüsselstellung in Hightech-Feldern wie der Biotechnologie und der Nanotechnologie ein, in vielen Bereichen wie Chemie-, Kunststoff-, Umwelt-, Energie-, Medizin-, Pharma-, Lebensmittel- und Automobiltechnik ist sie etabliert. Die Stuttgarter Verfahrenstechnik vereinigt Spitzenforschung mit Praxisorientierung.
Das 4-semestrige Master-Studienprogramm zeichnet sich durch eine konsequente Kombination von Methodenorientierung und Praxisnähe aus. Der Master-Studiengang bietet im 1. Semester eine Vertiefung der ingenieur- und naturwissenschaftlichen Grundlagen. Danach definieren die Studierenden durch Wahl zweier Spezialisierungsfächer Schwerpunkte für das weitere Studium. Hierfür stehen zur Auswahl: Apparate- und Anlagentechnik, Biomedizinische Verfahrenstechnik, Bioverfahrenstechnik, Chemische Verfahrenstechnik, Energieverfahrenstechnik, Grenzflächenverfahrenstechnik, Kunststofftechnik, Lebensmitteltechnik, Mechanische Verfahrenstechnik, Systemdynamik, Regelungstechnik, Thermische Verfahrenstechnik, Textiltechnik und Umweltverfahrenstechnik.
Die vorgesehenen Wahlmodule und Schlüsselqualifikationen erlauben den Studierenden fachübergreifende Kenntnisse zu erwerben. Während des Studiums ist ein 12-wöchiges Industriepraktikum vorgesehen, welches Kenntnisse über Ingenieurtätigkeiten, betriebliche Strukturen und Abläufe vermittelt. Die abschließende Masterarbeit fördert das selbstständige Bearbeiten wissenschaftlicher Themen und Lösen relevanter Forschungsfragen.
Das Studium befähigt die Absolventen, wissenschaftliche Methoden in der Verfahrenstechnik anzuwenden, sie in ausgewählten Bereichen weiterzuentwickeln und verantwortlich zu handeln.
Der Master-Abschluss ist berufsqualifizierend und berechtigt zur anschließenden Promotion.
Zulassungsvoraussetzung für den Master-Studiengang Verfahrenstechnik ist der Nachweis eines ersten qualifizierten Abschlusses, z. B. Bachelor, in den Studiengängen Verfahrenstechnik, Chemieingenieurwesen, Umweltverfahrenstechnik, Maschinenbau oder in einem anderen inhaltlich nah verwandten Studiengang.

Abschluss:

Master of Science

Regelstudienzeit:

4 Semester

Praktika:

Bis zum Abschluss des Masterstudiums ist ein 12-wöchiges Industriepraktikum nachzuweisen.
Praktikumsrichtlinien

Zulassungsbedingungen:

Die vollständigen Informationen über das Zulassungsverfahren und die Kriterien zur Feststellung der fachlichen Eignung finden Sie in der Zulassungsordnung.

Bewerbung:

Zum Wintersemester (bis 15. Juli) und zum Sommersemester (bis 15. Januar)

Akkreditierung:

Die Qualität des Studiengangs ist in einem Akkreditierungsverfahren geprüft.

Prüfungsordnung: Die Prüfungsordnungen beinhalten alle rechtlichen Regelungen zu den Prüfungen und eine Übersicht über die zu belegenden Module.

Verfahrenstechnik M.Sc.

Prüfungsordnung
Prüfungsordnung   2011-08-24
Satzung über die Änderung der Prüfungsordnungen zur Anpassung an die Lissabon-Konvention (§ 36a LHG)   2013-03-11
Alte Prüfungsordnung

Die genauen Übergangsbestimmungen finden Sie in der neuen Prüfungsordnung vom 24. August 2011.

Prüfungsordnung   2008-09-01
Modulhandbuch:

In den Modulhandbüchern werden die einzelnen Module mit den dazugehörigen Lehrveranstaltungen, den Inhalten und den Prüfungsleistungen beschrieben.

Wichtige Links:
Mögliche Berufe:

Berufsbeschreibungen und Tätigkeitsinformationen finden Sie in der Datenbank BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit: