Die Studiengänge der Technikpädagogik sind interdisziplinär angelegt und beinhalten sowohl technische, allgemeinbildende wie auch erziehungswissenschaftliche Fächer. Dadurch eröffnen sich Tätigkeitsfelder an Gewerblichen Beruflichen Schulen (Lehrer/in am Technischen Gymnasium, Berufsfachschule, Berufsschule u.a.) und in der außerschulischen beruflichen Aus- und Weiterbildung.
Zentrale Studieninhalte sind:

  • Erziehungswissenschaft mit Schwerpunkt Berufspädagogik,
  • ein Hauptfach (Bautechnik oder Elektrotechnik oder Informatik oder Maschinenbau) und
  • ein Wahlpflichtfach (Mathematik, Physik, Chemie, Deutsch, Englisch, Politikwissenschaft, Wirtschaftswissenschaft, Sport, Ethik, Evangelische Theologie oder Katholische Theologie oder auch eine zusätzliche Vertiefung in einem der Hauptfächer).

Für die Zulassung in den Vorbereitungsdienst (Referendariat) ist ein Master-Abschluss erforderlich. Dazu bietet die Universität den konsekutiven Master-Studiengang Technikpädagogik Profil A an. Auch über das Profil B können Absolventen ingenieurwissenschaftlicher Studiengänge, durch das Erbringen von Zusatzleistungen, die Berechtigung zum Eintritt in den Vorbereitungsdienst erwerben. Beide Profile - ebenso wie ein Profil C - eröffnen darüber hinaus auch berufliche Perspektiven in außerschulischen berufspädagogische Tätigkeitsfeldern.

Profil C ist für Absolventen pädagogisch/sozialwissenschaftlich orientierter Bachelorstudiengänge gedacht, insbesondere des B.A. Berufspädagogik/Technikpädagogik, sowie für Studierende, die zuvor einen erziehungs- oder sozialwissenschaftlichen Studiengang absolviert haben und sich nun berufspädagogisch höherqualifizieren wollen. Zentrale Studieninhalte in diesem Profil sind Vertiefungen in den Themenfeldern wie Didaktik beruflicher Bildung, Berufsbildungsforschung, Bedingungen und Strukturen beruflichen Lernens und technologiegestützte Lehr-Lernprozesse. Im Spezialisierungsbereich können interdisziplinäre Studien, wie beispielsweise Betriebswirtschaftslehre, Arbeitswissenschaft, Fabrikbetriebslehre oder anwendungsbezogene Ethik, vorgenommen werden, die das individuelle Profil erweitern. Berufliche Einsatzfelder der Absolventen des Master-Studiengangs Technikpädagogik Profil C liegen insbesondere in der beruflichen Aus- und Weiterbildung bzw. Personalentwicklung. Weitere Optionen bieten beispielsweise Tätigkeiten in Verlagen, bei Lehr- und Lernmittelherstellern und Forschungsinstituten.

Abschluss:

Master of Science

Regelstudienzeit:

4 Semester

Praktika:

Bis zum Abschluss des Masterstudiums ist für

  • Profil A das Modul „Schulpraktikum II“ nachzuweisen.
  • für Profil B, sofern der Zugang zum Schuldienst angestrebt wird, die Module „Schulpraktikum I“ und „Schulpraktikum II“ nachzuweisen.
  • für Profil C ein 12-wöchiges berufspädagogisches Praktikum nachzuweisen.

Bei Zulassung in die zweite Ausbildungsphase (Vorbereitungsdienst) sind insgesamt 10 Wochen Schulpraktikum und 42 Wochen Fachpraktikum nachzuweisen (Absolventen des Technischen Gymnasiums 18 Wochen Fachpraktikum). Eine einschlägige Berufsausbildung ersetzt das Fachpraktikum, nicht aber die Schulpraktika

Zulassungsbedingungen:

Besonderes Zulassungsverfahren: Abhängig vom Studienprofil

  • Profil A: Zulassung mit einem Bachelor-Abschluss in Technikpädagogik oder einem inhaltlich nahe verwandten Studiengang
    Profil B: Zulassung mit Abschluss in einem ingenieurwissenschaftlichen Studiengang (BSc, Dipl., MSc), der eindeutig den Hauptfächern Bautechnik, Elektrotechnik, Informatik oder Maschinenbau zugeordnet werden kann
    Profil C: Zulassung mit Abschluss in einem erziehungswissenschaftlichen Studiengang oder mit einem sozialwissenschaftlichen Studienabschluss mit erziehungswissenschaftlichen Anteilen
  • Fachliche Qualifikationen: Hochschulabschluss mit qualifizierten Prüfungsergebnissen sowie
  • 12wöchiges studiengangbezogenes Praktikum

Die vollständigen Informationen über das Zulassungsverfahren und die Kriterien zur Feststellung der fachlichen Eignung finden Sie in der Zulassungsordnung.

Bewerbung:

Zum Wintersemester (bis 15. Juli) und zum Sommersemester (bis 15. Januar)

Akkreditierung:

Die Qualität des Studiengangs ist in einem Akkreditierungsverfahren geprüft.

Prüfungsordnung: Die Prüfungsordnungen beinhalten alle rechtlichen Regelungen zu den Prüfungen und eine Übersicht über die zu belegenden Module.
Modulhandbuch:

In den Modulhandbüchern werden die einzelnen Module mit den dazugehörigen Lehrveranstaltungen, den Inhalten und den Prüfungsleistungen beschrieben.

Wichtige Links:
Weitere Informationen:

Film: Drei Fragen an Prof. Dr. Reinhold Nickolaus, Studiengangsleiter Technikpädagogik

Mögliche Berufe:
  • Profile A und B: Profile A und B des Master-Studiengangs Technikpädagogik eröffnen berufliche Perspektiven an Gewerblichen Beruflichen Schulen (Lehrer/in am Technischen Gymnasium, Berufsfachschule, Berufsschule u.a.) und in der außerschulischen beruflichen Aus- und Weiterbildung.
  • Profil C: Mit dem Profil C des Master-Studiengangs Technikpädagogik werden insbesondere Tätigkeitsfelder in der beruflichen Aus- und Weiterbildung bzw. Personalentwicklung erschlossen. Weitere Optionen bieten beispielsweise Tätigkeiten in Verlagen, bei Lehr- und Lernmittelherstellern und Forschungsinstituten.

Weitere Berufsbeschreibungen und Tätigkeitsinformationen finden Sie in der Datenbank BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit: