Digitale Medien haben unsere Gesellschaft in den letzten 20 Jahren umfassend verändert. Analoge Medien und Kommunikationskanäle werden heute weitgehend durch digitale Technologien abgelöst (z.B. Telefon, Radio, Fernsehen, Zeitungen, Filme und Fotografie). Dieser Wandel hin zu digitalen vernetzten Medien vollzieht sich im Bereich der Unterhaltungselektronik, aber in gleichem Maße auch im Bereich von Fahrzeugen und Maschinen. Um solche Systeme grundlegend zu verstehen und Innovationen voranzutreiben, ist ein umfassendes Wissen im Bereich der Informatik und der digitalen Medien notwendig. Durch ein Studium der Medieninformatik werden das Wissen und die Kenntnisse vermittelt, um diese neuen digitalen Systeme menschgerecht zu gestalten.

Das Curriculum sieht im 1. und 2. Semester eine Vertiefung der mathematischen und praktischen Grundlagen der Informatik und Medieninformatik vor. Im 3. bis 6. Semester liegt der Schwerpunkt auf weiteren Grundlagen- und Spezialisierungsfächern verschiedener Bereiche der Informatik und  Medieninformatik. Durch Projekte und Seminare wird eine Ausbildung mit großer Praxisrelevanz sichergestellt. In einem Medieninformatik-Projekt wird ein komplexes, interaktives, digitales Mediensystem im Team über einen Zeitraum von 12 Monaten von der Konzeption bis zur Entwicklung und Inbetriebnahme umgesetzt.

Nach dem Studium der Medieninformatik verfügen Absolventen über ein vertieftes mathematisches und ingenieurwissenschaftliches Wissen, welches sie befähigt, Probleme und Aufgabenstellungen der Entwicklung von digitalen interaktiven Systemen zu verstehen, kritisch einzuschätzen und zu lösen. Sie haben ein umfassendes Verständnis über Methoden und Werkzeuge in der Medieninformatik, ihrer Anwendungsmöglichkeiten und verfügen über die Fertigkeit, Konzepte und Lösungen für neue digitale interaktive Mediensysteme zu entwickeln. Die Beschäftigungsbereiche der Absolventinnen und Absolventen liegen u. a. in der Informations- und Kommunikationstechnik, der interaktiven Datenverarbeitungsindustrie, der technischen Medienbranche und in industriellen, kommerziellen, verwaltungstechnischen, wissenschaftlichen und medialen Anwendungen von interaktiven Datenverarbeitungssystemen.

An den Bachelorstudiengang Medieninformatik lässt sich ein Masterstudium aus dem Fachbereich anschließen, wie beispielsweise der Master Informatik oder Softwaretechnik.

Abschluss:

Bachelor of Science

Regelstudienzeit:

6 Semester

Unterrichtssprache:Deutsch
Praktika:

Kein Vorpraktikum erforderlich

Zulassungsbedingungen:

Zulassungsbeschränkung (NC) zum WS 2015/16

Bewerbung:

Zum Wintersemester: Bewerbungsschluss 15. Juli

Akkreditierung:

Die Qualität des Studiengangs ist in einem Akkreditierungsverfahren geprüft.

Prüfungsordnung: Die Prüfungsordnungen beinhalten alle rechtlichen Regelungen zu den Prüfungen und eine Übersicht über die zu belegenden Module.

Medieninformatik B.Sc.

Prüfungsordnung
Prüfungsordnung   2014-07-11
Modulhandbuch:

In den Modulhandbüchern werden die einzelnen Module mit den dazugehörigen Lehrveranstaltungen, den Inhalten und den Prüfungsleistungen beschrieben.

Wichtige Links:
Mögliche Berufe:

Die Beschäftigungsbereiche der Absolventinnen und Absolventen liegen u. a. in der Informations- und Kommunikationstechnik, der interaktiven Datenverarbeitungsindustrie, der technischen Medienbranche und in industriellen, kommerziellen, verwaltungstechnischen, wissenschaftlichen und medialen Anwendungen von interaktiven Datenverarbeitungssystemen.

Weitere Berufsbeschreibungen und Tätigkeitsinformationen finden Sie in der Datenbank BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit: