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Informationen für Förderinnen und Förderer

Das Deutschlandstipendium

Was zeichnet das Deutschlandstipendium aus? Wer erhält es, an wen können Sie sich wenden, wenn Sie Studierende der Universität Stuttgart unterstützen wollen? Was interessierte Förderinnen und Förderer wissen sollten.

Was ist das Deutschlandstipendium?

Das Deutschlandstipendium ist ein Leistungsstipendium, das nicht allein auf die guten Noten schaut. Das heißt, dass die geförderten Studierenden sich auch in anderer Hinsicht auszeichnen: Zum Beispiel durch ihr gesellschaftliches Engagement, ihre Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, oder die Überwindung besonderer sozialer, familiärer oder persönlicher Umstände. Dabei gewährleistet die Universität Stuttgart einen sorgfältigen Auswahlprozess.

Kofinanzierung durch den Bund

Ein besonderes Merkmal des Stipendiums ist auch die Kofinanzierung: Von den 300 Euro, die pro Monat bei den Geförderten ankommen, stammt die eine Hälfte (150 Euro) vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), die andere Hälfte (150 Euro) von privaten Gebern, also von Unternehmen, Stiftungen oder Privatpersonen.

Für Studierende

Sie sind Studentin oder Student und interessieren sich für das Deutschlandstipendium? Dann geht's hier weiter:

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Folgende Unternehmen, Stiftungen und Personen fördern das Deutschlandstipendium im Zeitraum SS 2016 / WS 2016/2017 und haben der Veröffentlichung Ihres Namens zugestimmt:

  • Airbus Helicopters Deutschland GmbH
  • ANDREAS STIHL AG & Co. KG
  • Anton und Klara Röser Stiftung
  • ate schäffenacker-zemel
  • Axivion GmbH
  • Badische Beamtenbank Stiftung
  • BorgWarner Ludwigsburg GmbH
  • Brombach, Ulrike und Prof. Dr. Hansjörg
  • Clariant Produkte (Deutschland) GmbH
  • Deutsche Bahn Stiftung gGmbH
  • Ing. h.c. F. Porsche AG
  • Dürr AG
  • Züblin AG
  • Eisenmann SE
  • Ernst Klett Verlag GmbH
  • Gips-Schüle-Stiftung
  • IBM Deutschland GmbH
  • infos e.V.
  • Itestra GmbH
  • Karl Schlecht Stiftung (KSG)
  • KSB Stiftung
  • LEONHARD WEISS GmbH & Co. KG
  • Lufthansa Technik AG
  • MAHLE International GmbH
  • NovaTec Holding GmbH
  • OSB AG
  • Pilz GmbH & Co. KG
  • Robert Bosch Automotive Steering GmbH
  • Robert Bosch GmbH
  • Roto Frank AG
  • Siemens AG Energy Sector
  • Stiftung Immobilie
  • Süddeutsche Krankenversicherung a.G.
  • Textilchemie Dr. Petry GmbH
  • Thales Alenia Space Deutschland GmbH
  • THE SCHAUFLER FOUNDATION
  • Trumpf GmbH & Co. KG
  • Vector Informatik GmbH
  • Vector Stiftung
  • Vereinigung von Freunden der Universität Stuttgart e.V.
  • Voith GmbH
  • Werner & Balci GmbH
  • Werner Sobek Stuttgart GmbH
  • Witte, Weller und Partner Patentanwälte mbB
  • Zuckerwar, Dr. Allan, USA

 An dieser Stelle unser nochmaliger Dank an alle Fördererinnen und Förderer für Ihr Engagement.

Das Überreichen und das Erhalten von Stipendien sind besondere Momente. Auf der Vergabefeier des Deutschlandstipendiums 2016 haben wir deshalb wieder sämtliche Urkundenübergaben von zwei Fotografen dokumentieren lassen.

Zur besseren Orientierung innerhalb des Bilderdschungels haben wir die Aufnahmen hier in Kapiteln zusammengefasst. Wir wünschen viel Freude beim Betrachten - und das Aufleben eines besonderen Moments.

Unsere Fotostrecken zur Ansicht und zum Download finden Sie auf den folgenden Unterseiten.

FAQ-Liste

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Bereits mit 1.800 EUR unterstützen Sie eine/n unserer Studierenden für die Dauer von einem Jahr. Dadurch, dass der Bund Ihren Beitrag verdoppelt, sind es 3.600 EUR, entsprechend monatlich 300 EUR, die bei der/dem Geförderten ankommen.

Beim Deutschlandstipendium sind kleinere Förderbeträge als 1.800 EUR pro Jahr leider nicht möglich. Aber es gibt zahlreiche Stiftungen der Universität Stuttgart, die Sie auch mit kleineren Beträgen unterstützen können. Damit fördern beziehungsweise ermöglichen Sie ebenfalls studentische Belange - von Exkursionen über Literaturbeschaffung bis hin zu der Verleihung von Preisen. Informieren Sie sich anhand unserer Übersicht.

Die Förderpakete der Universität Stuttgart sind gestaffelt. So ist die Unterstützung von nur einer oder einem Studierenden (1.800€ pro Jahr) genauso möglich wie die Vergabe von größeren Förderpaketen.

Ab drei Stipendien (5.400 EUR pro Jahr) haben Förderinnen und Förderer eine Mitbestimmungsmöglichkeit hinsichtlich der Studienrichtung, die sie fördern möchten: das heißt, zwei dieser drei Stipendien vergeben sie in von ihnen bestimmte Studiengänge.

Ab der Vergabe von neun Stipendien (oder drei Stipendien für drei Jahre, „3x3“) besteht zusätzlich die Möglichkeit, an den Sitzungen der Vergabekommission der Universität beratend teilzunehmen.

Bei Interesse an weiteren Informationen oder Fragen hierzu freut sich Andrea Biallas (s.u.) über Ihre Kontaktaufnahme.

Während der Sitzungen der Vergabekommissionen haben unsere Förderinnen und Förderer der Kategorie „3x3“ (siehe FAQ zu Förderpaketen) die Möglichkeit, sich beratend, mit Anregungen und Wünschen in die Sitzungen der Vergabekommission einzubringen. Die Universität begrüßt dies, weil auf diese Weise die Expertise von Fachleuten eingebunden werden kann.

Die Auswahl, welche Kandidatinnen und Kandidaten ein Stipendium erhalten, treffen die stimmberechtigten Mitglieder der Vergabekommission. Dies sind ausschließlich Universitätsvertreter.

Allerdings ergibt sich nach der Auswahl für diejenigen Förderinnen und Förderer, die mit beratender Stimme an den Sitzungen der Vergabekommission teilnehmen, eine Möglichkeit, eigene Präferenzen zu äußern: Unter Einsicht in die anonymisierten Bewerbungsunterlagen können sie sagen, welche Stipendiatinnen und Stipendiaten am besten zu ihren eigenen Fördervorstellungen passen. Die Universität bemüht sich, diese Wünsche bei der finalen Zuordnung zu berücksichtigen.

Es bestehen grundsätzlich drei Möglichkeiten eines gegenseitigen Kennenlernens.

Da die geförderten Studierenden in der Regel erfahren, wer ihr Stipendium finanziert, können sie sich mit ihren Förderinnen und Förderern in Verbindung setzen.

Umgekehrt können auch die Förderinnen und Förderer sich an die jeweils von ihnen geförderten Studierenden wenden, sofern diese der Weiterleitung ihrer Kontaktdaten zugestimmt haben. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass nahezu alle Geförderten die Weiterleitung ihrer Kontaktdaten bejahen.

Außerdem lädt die Universität einmal pro Jahr beide Seiten zu einer Festveranstaltung mit feierlicher Urkundenübergabe ein. Hier stehen der Austausch und das gegenseitige Kennenlernen im Vordergrund.

Bei der zweckgebundenen Förderung, die bei uns ab dem 3er-Paket möglich ist (von 3 gegebenen Stipendien werden 2 in von Ihnen gewünschten Studiengänge vergeben) können Sie zwar nicht das exakte Semester bestimmen, aber neben dem Studienfach auf jeden Fall auch die Studienphase (Bachelor/Master), in der sich Ihre künftigen Stipendiatinnen und Stipendiaten befinden.

Ein Beispiel: Wenn Sie ein Stipendium in den Studiengang Chemie vergeben möchten, können Sie zusätzlich angeben, ob die oder der Geförderte aus dem Bachelor- oder aber aus dem Masterstudiengang Chemie stammen soll.

Der Begriff Deutschlandstipendium ist geschützt und kann nicht durch einen anderen Namen ersetzt werden. Durchaus möglich ist es aber, den (Firmen-) Namen neben dem Deutschlandstipendium aufzuführen, also z. B. „Deutschlandstipendium - gegeben von der Firma XY“.

Ein Anspruch darauf besteht nicht. Als Förderin oder Förderer können Sie uns dies aber als Wunsch mitteilen. Das Verfahren ist dabei dieses: zunächst muss die jeweils geförderte Person erneut die Leistungskriterien erfüllen, um Anspruch auf eine Fortsetzung des Stipendiums zu haben. Liegt dieser Anspruch vor und beide Seiten haben Interesse an der Fortsetzung der Förderbeziehung, so wird sich die Universität Stuttgart bemühen, dies bei der Zuordnung der Stipendien zu berücksichtigen. Ansonsten erfolgt diese grundsätzlich nach dem Zufallsprinzip. Sollte die erneute Zuordnung nicht zustande kommen, sehen wir darin jedoch auch eine Chance: schließlich würden wir Ihr Stipendium einer anderen herausragenden Person zuordnen, sodass grundsätzlich auch hieraus wieder eine neue, erfreuliche Förderbeziehung erwachsen kann.

Förderinnen und Förderer, die mit beratender Stimme an den Sitzungen der Vergabekommission teilnehmen, erhalten vollen Einblick in die anonymisierten, während der Sitzung zu diskutierenden Bewerbungsdaten.

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