Denkfabrik und Netzwerker

Das Rektoratsbüro

Das Rektoratsbüro unterstützt und berät die Universitätsleitung bei der Umsetzung ihrer Aufgaben und damit bei einem professionellen und zielgerichteten Hochschulmanagement.

Ideen und Konzepte

Das Strategieteam des Rektoratsbüros ist die Denkfabrik für die gesamtuniversitäre Entwicklung. In dieser Funktion setzt es Impulse und greift Ideen aus der Universität und von außen auf, es erarbeitet dazu Konzepte, begleitet Umsetzungs- und Veränderungsprozesse und identifiziert noch ungenutzte Möglichkeiten im akademischen Leben der Universität. Das Rektoratsbüro entwickelt Strategien und Maßnahmen, die zur Erhöhung der Attraktivität und wettbewerbsstarken Aufstellung der Universität beitragen.

Informations- und Ideenaustausch

Das Rektoratsbüro führt einen kontinuierlichen Informations- und Ideenaustausch mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie zentralen universitären Einrichtungen. Dabei nimmt es Anregungen und Handlungsbedarf auf und trägt diese sowohl in das Rektorat als auch aus dem Rektorat in die Fakultäten und Institute hinein. In ihrer Eigenschaft als Netzwerker unterstützen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Rektoratsbüros die Universitätsleitung auch bei ihrer Pflege von Kontakten zu außeruniversitären Partnern aus Wissen­schaft, Wirtschaft, Politik und Kultur.

Initiativen und Projekte

Der zunehmende Wettbewerb in der Forschungs- und Bildungslandschaft bringt immer häufiger Ausschreibungen und Initiativen hervor, bei denen Hochschulen erst durch eine strategische Herangehensweise erfolgreich sein können. Hier ist eine übergreifende Koordination nötig, oftmals unter Einbindung mehrerer Institute, Einrichtungen und Partner. Bei Anträgen und Projektvorhaben, die von der Universitätsleitung gesteuert werden, kommt dem Rektoratsbüro eine wegbereitende, moderierende und anschiebende Rolle zu. Für Projekte mit übergeordneter Bedeutung für die Universität übernimmt das Rektoratsbüro auch dauerhaft die Koordination.

 

Projekte

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Die ARENA2036 (Active Research Environment for the Next Generation of Automobiles) gehört zu den Gewinnern im Wettbewerb „Forschungscampus – öffentlich-private Partnerschaft für Innovationen“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Das Rektoratsbüro hat den Wettbewerbsantrag und die Vorbereitung der ARENA2036 koordiniert und wirkt bei der Umsetzung mit.

Forschungsfabrik

Die ARENA2036 wird über einen Zeitraum von mindestens 15 Jahren eine innovative und bislang noch nicht dagewesene Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft unter dem Dach einer gemeinsamen Forschungsfabrik (Fertigstellung Ende 2016) auf dem Campus der Universität Stuttgart durchführen. Hierbei werden Forscherinnen und Forscher sowohl aus Wissenschaft als auch Wirtschaft zum Thema „Flexible und wandelbare Produktion und intelligenter Leichtbau“ synergetisch zusammenarbeiten. Sie erforschen Grundlagen des intelligenten Leichtbaus und entwickeln neuartige, wettbewerbsfähige Produktionsmodelle für eine Auto-Fabrik der Zukunft.

Partner
  • Robert Bosch GmbH
  • Daimler AG
  • BASF SE
  • Deutsche Institute für Textil- und Faserforschung Denkendorf (DITF)
  • Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
  • Siemens
  • KUKA
  • Festo
  • FARO
  • PILZ
  • Fraunhofer Gesellschaft (FhG)
  • Forschungsinstitut für Kraftfahrwesen und Fahrzeugmotoren Stuttgart (FKFS) 
  • Artur Bär Maschinenbau GmbH
  • DYNAmore GmbH

Die BMBF-Förderung in der ersten fünjährigen Phase beträgt insgesamt 10 Mio Euro. Darüber hinaus bringen die Partner und Fördergeber weitere ca. 50 Millionen Euro in dieser ersten Phase ein. 

Kontakt

Peter Froeschle, Geschäftsführer ARENA2036
Tel.+49 711 685-68360 
www.arena2036.de

Wie verhalten sich Spitzenleute aus Universität, Forschungseinrichtungen und Industrie unter einem Dach? Wie entstehen Ideen, was fördert die Kreativität, wie bringt man die Ergebnisse schnell aus der Forschungsfabrik in die industrielle Produktion?

Technologietransfer

Im BMBF-geförderten Querschnittsbereich Khoch3 der ARENA2036 wird die spezielle Arbeitsumgebung der ARENA – die Forschungsfabrik – arbeitswissenschaftlich fundiert ausgestaltet und es wird der Forschungscampus in seinem Aufbau und den genutzten Instrumenten in seiner Wirksamkeit analysiert und reflektiert. Weiter werden Methoden entwickelt, um die Technologie- und Produktentwicklung besser aufeinander abzustimmen, und es wird ein neuer Transferansatz vorbereitet: Indem spätere Kompetenzbedarfe direkt aus dem Forschungs- und Entwicklungs-Prozess heraus erhoben  werden, kann die berufliche Aus- und Weiterbildung das Know-how für den späteren Technologietransfer innerhalb der Region zeitnah bereitstellen.

Die Fördersumme des Forschungsprojektes Khoch3 beträgt rund 1,1 Millionen Euro. Die Projektleitung ist im Rektoratsbüro verankert.

Kontakt

Roeland Hoogeveen
Tel.+49 711 685-81008
www.arena2036.de/khoch

Im Kooperativen Forschungscampus Stuttgart arbeitet die Universität Stuttgart mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen, weltweit führende Firmen und innovationsstarken Kleinen und Mittleren Unternehmen (KMU) zusammen. Ziel dabei ist es, im Zuge einer strategischen Gesamtkooperation die Forschungsstärke der beteiligten Partner zu bündeln und zukunftsweisende Forschungsthemen zur Lösung globaler Fragestellungen vorzudenken und gemeinsam in einem multi- und interdisziplinären Ansatz zu bearbeiten. Dabei versteht sich der Forschungscampus auch als Forum für Zukunftsdebatten.

Zunächst wurde eine Fokussierung auf vier Forschungsgebiete beschlossen:

  •       Produktion und Leichtbau
  •       Energiespeicher/-systeme
  •       Informationstechnologie
  •       Digital Culture & Technology
Kontakt

Dr. Michael Waldbauer
Tel.+49 711 685-81000
Forschungscampus ARENA2036

ContactUS! ist die Kontaktstelle der Universität Stuttgart, um nachhaltige Kontakte zu Unternehmen aufzubauen und zu pflegen und um Kooperationen mit Unternehmen zu initiieren. Im Rahmen der Förderung wurde im Maschinenbau auch eine dezentrale Projektstelle eingerichtet, die sich im Sinn eines schnellen Technologietransfers für die optimale Initiierung und Durchführung von Projekten zwischen Instituten der Universität und Unternehmen engagiert.

ContactUS ist ein öffentlich gefördertes Projekt im Rahmen des Innovations- und Qualitätsfonds (IQF) des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg. Die Anschubfinanzierung beträgt 500.000 Euro über 3 Jahre.

Kontakt

Sabine Cornils
Tel.+49 711 685-81021
contactUS! - Wirtschaft trifft Wissenschaft

 

Am 01. Oktober 2011 startete das Projekt "Qualitätspakt Lehre - Individualität und Kooperation im Stuttgarter Studium (QuaLIKiSS)". Für das Projekt erhält die Universität Stuttgart vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) über fünf Jahre Fördermittel in Höhe von 10,5 Millionen Euro. Ziel von QuaLIKiSS ist die nachhaltige Sicherung der Ergebnisse der Bologna-Reform, insbesondere die Optimierung der Studieneingangsphase in den MINT-Fächern sowie die Optimierung der an der Universität Stuttgart angebotenen Lehramtsstudiengänge. Das Projekt ist im Rektoratsbüro angesiedelt.

Die zweite Förderperiode begann am 01. Oktober 2016. Hierfür erhält die Universität Stuttgart vom BMBF über weitere vier Jahre Fördermittel in Höhe von 9,9 Millionen Euro. Neben der Fortführung der bislang sehr erfolgreich verlaufenen Maßnahmen fließen auch auch einige neue innovative Aspekte ein.

Kontakt

Karin Kollischon
Tel. +49 711 685-82177
www.uni-stuttgart.de/qualikiss

Kontakt

Dieses Bild zeigt Waldbauer
Dr.

Michael Waldbauer

Leitung Rektoratsbüro