Denkfabrik und Netzwerker

Das Rektoratsbüro

Das Rektoratsbüro unterstützt und berät das Rektorat bei der Umsetzung seiner Aufgaben und damit bei einem professionellen und zielgerichteten Hochschulmanagement.

Ideen und Konzepte

Das Strategieteam des Rektoratsbüros ist die Denkfabrik für die gesamtuniversitäre Entwicklung. In dieser Funktion setzt es Impulse und greift Ideen aus der Universität und von außen auf, es erarbeitet dazu Konzepte, begleitet Umsetzungs- und Veränderungsprozesse und identifiziert noch ungenutzte Möglichkeiten im akademischen Leben der Universität. Das Rektoratsbüro entwickelt Strategien und Maßnahmen, die zur Erhöhung der Attraktivität und wettbewerbsstarken Aufstellung der Universität beitragen.

Informations- und Ideenaustausch

Das Rektoratsbüro führt einen kontinuierlichen Informations- und Ideenaustausch mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie zentralen universitären Einrichtungen. Dabei nimmt es Anregungen und Handlungsbedarf auf und trägt diese sowohl in das Rektorat als auch aus dem Rektorat in die Fakultäten und Institute hinein. In ihrer Eigenschaft als Netzwerker unterstützen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Rektoratsbüros die Universitätsleitung auch bei ihrer Pflege von Kontakten zu außeruniversitären Partnern aus Wissen­schaft, Wirtschaft, Politik und Kultur.

Initiativen und Projekte

Der zunehmende Wettbewerb in der Forschungs- und Bildungslandschaft bringt immer häufiger Ausschreibungen und Initiativen hervor, bei denen Hochschulen erst durch eine strategische Herangehensweise erfolgreich sein können. Hier ist eine übergreifende Koordination nötig, oftmals unter Einbindung mehrerer Institute, Einrichtungen und Partner. Bei Anträgen und Projektvorhaben, die von der Universitätsleitung gesteuert werden, kommt dem Rektoratsbüro eine wegbereitende, moderierende und anschiebende Rolle zu. Für Projekte mit übergeordneter Bedeutung für die Universität übernimmt das Rektoratsbüro auch dauerhaft die Koordination. Das Rektoratsbüro koordiniert die Aktivitäten im Rahmen der Exzellenzstrategie.

Förderprojekte

Gründungen treiben Innovationen voran, schaffen Arbeitsplätze und sichern die Zukunftsfähigkeit des Standorts. Ein Bewusstsein für die Bedeutung von Startups ist längst vorhanden. Viele Förderformate und Aktivitäten setzen jedoch erst an, wenn bereits eine konkrete Geschäftsidee besteht. Die Universität Stuttgart möchte mit dem Projekt „Let US start!“ früher ansetzen und Studierende für unternehmerisches Handeln begeistern. Die Wahrnehmung einer attraktiven, alternativen Zukunftsperspektive als Unternehmensgründer soll geschärft werden. Mit Hilfe verschiedener Veranstaltungsformate soll sich ein lebendiger Gründergeist auf dem Campus in Stuttgart entwickeln und etablieren. Das von der Vector Stiftung geförderte Projekt „Let US start!“ startete 2018.

Kontakt
Dr. Eric Heintze
Tel. +49 711 685-81065

Let US start!

Übergeordnetes Ziel von „Let US elevate!" ist es die Gründungskultur an der Universität Stuttgart im Bereich der Intelligenten Systeme für eine zukunftsfähige Gesellschaft zu fördern. Zu diesem Zweck bringt das vom Ministerium für Wissenschaft, Kultur und Kunst Baden Württemberg geförderte Projekt „Let US elevate!" innovative Ideen aus der universitären Forschung und exzellente Studierende zusammen, um Studierende frühzeitig an die Idee einer unternehmerischen Selbstständigkeit heranzuführen, ihnen unternehmerische Kompetenzen zu vermitteln und dabei interdisziplinäres Denken zu fördern. Gleichzeitig soll die Wahrnehmung der Universität Stuttgart als Problemlöser und Innovationspartner für die Industrie steigen.

Kontakt
Tobias Dürr
Tel. +49 711 685-81102

Die ARENA2036 (Active Research Environment for the Next Generation of Automobiles) gehört zu den Gewinnern im Wettbewerb „Forschungscampus – öffentlich-private Partnerschaft für Innovationen“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Das Rektoratsbüro hat den Wettbewerbsantrag und die Vorbereitung der ARENA2036 koordiniert und wirkt bei der Umsetzung mit.

Forschungsfabrik

Die ARENA2036 ist eine über einen Zeitraum von mindestens 15 Jahren innovative und bislang noch nicht dagewesene Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft unter dem Dach in der neu gebauten Forschungsfabrik ARENA2036 der Universität Stuttgart. In der ARENA2036 arbeiten Forscherinnen und Forscher sowohl aus Wissenschaft und Wirtschaft zum Thema „Flexible und wandelbare Produktion und intelligenter Leichtbau“ synergetisch zusammen. Sie erforschen Grundlagen des intelligenten Leichtbaus und entwickeln neuartige, wettbewerbsfähige Produktionsmodelle für die Fabrik der Zukunft. Die ARENA hat zur Zeit 31 Partner.

Kontakt
Dr. Michael Waldbauer
Rektoratsbüro, Universität Stuttgart
Tel.+49 711 685-81000

Peter Froeschle
Geschäftsführer ARENA2036
Tel.+49 711 685-68360

ARENA2036

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) förderte mit dem Bund-Länder-Programm Qualitätspakt Lehre (QPL) in zwei Förderphasen von 2011 bis 2020 Maßnahmen zur Verbesserung der Studienbedingungen und der Qualität der Lehre an deutschen Hochschulen. Die Universität Stuttgart wurde mit dem Projekt „Individualität und Kooperation im Stuttgarter Studium (QuaLIKiSS)“ in beiden Zeiträumen gefördert und erzielte bis zum Projektende wesentliche Fortschritte zur Qualitätsverbesserung in der Lehre. Ziel von QuaLIKiSS war die nachhaltige Sicherung der Ergebnisse der Bologna-Reform, insbesondere die Optimierung der Studieneingangsphase in den MINT-Fächern sowie die Optimierung der an der Universität Stuttgart angebotenen Lehramtsstudiengänge. In beiden Projektphasen wurden Maßnahmen in den folgenden Handlungsfeldern umgesetzt: Didaktik und Betreuung, MINT-Grundstudium, fachübergreifende Lehre und Lehramtsausbildung. In der zweiten Förderphase wurden mit der Heterogenität und dem Innovativen Prüfen zwei Querschnittsthemen ergänzt.

Im Fokus des Bereichs Didaktik und Betreuung stand und steht vor allem die Qualifizierung der Lehrenden und Wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, insbesondere auch der erstberufenen Professorinnen und Professoren sowie der Aufbau weiterer fach- und veranstaltungsbezogener Angebote in der Didaktik. Zudem wurde als Unterstützung für die Studierenden ein „Frühwarnsystem“ in Form eines Studienverlaufsmonitorings implementiert. Studienschwierigkeiten lassen sich damit frühzeitig genug erkennen, und es kann entsprechend gegengesteuert werden. Das Interkulturelle Mentoringprogramm unterstützt internationale Studierende im Vollstudium aller Fachrichtungen durch ein eins-zu-eins-Mentoring mit deutschen Studierenden und studienbegleitenden Fachkursen und Konversationsgruppen. Ein vielseitiges Rahmenprogramm ermöglicht den Teilnehmer*innen kultur- und fachübergreifenden Austausch und neue Kontakte.

Das Grundstudium der MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) stellt für viele Studierende eine kritische Eingangsphase dar, die nicht selten zum Studienabbruch führt. Aufgrund unterschiedlicher Biographien treten die Studierenden mit sehr heterogenen fachlichen Vorkenntnissen ihr Studium an. Hier wurden die Betreuungsrelationen verbessert und zusätzliche Gruppenübungen angeboten.

Der Heterogenität von Bildungsbiographien wurde in verschiedenen Maßnahmen aufgegriffen. Die meisten Teilprojekte der ersten Förderphase hatten unterstützenden Charakter und dienten der Erleichterung des Studieneinstiegs, so dass in QuaLIKiSS 2 mit der Förderung besonders talentierter Studierender ein neuer Aspekt hinzukam. Mit der Einrichtung der School for Talents besteht ein mittlerweile universitätsweiter infrastruktureller Rahmen, der Programme für diese Gruppe von Studierenden ermöglicht.

Im Bereich Fachübergreifende Lehre wurde durch die Konzeption und Durchführung von Veranstaltungen für diverse Fächer eine bessere Vernetzung verschiedener Fakultäten und ein Miteinander verschiedener Fachdisziplinen erreicht.

Auch für die Lehramtsausbildung konnten bessere Betreuungsverhältnisse erreicht werden. Eine Koordinierungsstelle und Service-Points unterstützen die Lehramts-Studierenden. Das Konzept eröffnet zudem die Möglichkeit, dass die Studierenden parallel, als alternative Qualifikation, einen Bachelorabschluss erwerben können, der ihnen auch Berufsfelder außerhalb des Lehramts eröffnet.

Das Teilprojekt Innovatives Prüfen legte den Fokus auf den Outcome der Lehre und betrachtete die kompetenzorientierte Gestaltung und Optimierung von Prüfungen. Hiermit konnte der Fokus des Gesamtprojekts über die Lern- und Lehrkultur auf Modul- sowie Veranstaltungsebene hinaus erweitert werden.

Publikationen zum QuaLIKiSS-Projekt:

Kontakt

Dieses Bild zeigt Michael Waldbauer
Dr.

Michael Waldbauer

Leiter Rektoratsbüro

 

Rektoratsbüro

Azenbergstr. 16,

70174 Stuttgart

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