Studierende pro Fächergruppe

Wie verteilen sich die Studierenden der Universität auf die vier Fächergruppen Ingenieur-, Natur-, Geistes-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften?

Der interdisziplinäre oder fächerübergreifende Austausch in Forschung und Lehre wird an der Universität Stuttgart schon seit Langem großgeschrieben. Trotzdem gibt es sie: die vier Fächergruppen Ingenieur-, Natur-, Geistes-, sowie Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Wie stark sind diese vier Disziplinen quantitativ aufgestellt – gemessen an der Anzahl ihrer Studierenden?

Die Personenstärke wird in diesem Fall nicht in als Personenzahl, dafür aber in so genannten Vollstudienäquivalenten gemessen. Diese Zahl liegt immer leicht unterhalb der Studierendenzahl, weil so genannte Programmstudierende (z. B. Erasmus) sowie Promotionsstudierende zwar an der Universität Stuttgart erfasst sind, bis dato in der Statistik aber keinen Fächergruppen zugeordnet werden. So liegt im WS 2018/19 die Gesamt-Studierendenzahl bei knapp 26.000 (25.705), die Gesamtzahl der Vollstudienäquivalente hingegen bei nur knapp 24.000 (23.672).

Dabei gilt für die erfassten Vollstudienäquivalente folgende Zählweise: Eine Lehramtsstudierende mit den Fächern Physik und Deutsch beispielsweise wird jeweils zur Hälfte den Bereichen Naturwissenschaften und Geisteswissenschaften zugerechnet. Bei einem Bachelorstudierenden mit zwei Fächern geht das Hauptfach mit 0,75 und das Nebenfach mit 0,25 Vollstudienäquivalenten in die Statistik ein.

Für das WS 2018/19 ergibt sich folgendes Bild: Von der Gesamtzahl der Vollstudienäquivalente entfallen gut zwei Drittel auf die  Ingenieurwissenschaften, nämlich 15.934 bzw. rund 67,3 %. Darauf folgen die Wirtschafts- und Sozialwissenschaften inklusive Sport mit 2.840 Äauivalenten, entsprechend rund 12%, eng gefolgt von den Geisteswissenschaften einschließlich Kunstgeschichte mit 2.641, also etwa 11,2 %, und der Fächergruppe Mathematik und Naturwissenschaften mit 2.256 Vollstudienäquivalenten, entsprechend einem Anteil von 9,5 %.