Digitalisierung als Querschnittsaufgabe

Welche Rolle die Digitalisierung in der aktuellen Forschung spielt, zeigt ein Blick auf die seit 2012 neu eingerichteten Professuren.

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ausgerufene Wissenschaftsjahr 2014 beschäftigte sich mit der „Digitalen Gesellschaft“. Dass das Thema Digitalisierung – in seinen zahlreichen Facetten von der Simulation über die Modellierung und Automation bis hin zu den Digital Humanities – an der Universität Stuttgart schon länger eine bedeutende Rolle spielt, zeigt sich unter anderem an der Anzahl an Professuren, die sich diesem großen Querschnittsthema widmen.

Beispielhaft hierfür sei ein Blick auf den Zeitraum der letzten rund sechseinhalb Jahre geworfen: Von den insgesamt 135 Berufungsverfahren, die seit 2012 an der Universität Stuttgart eingeleitet wurden, haben 39, also knapp 30 Prozent, einen klaren Bezug zur Digitalisierung. Dabei sind diese Professuren durchaus nicht nur in den Bereichen Informatik und Elektrotechnik oder in den konstruktions- und planungsbezogenen Ingenieurwissenschaften angesiedelt, sondern zum Teil auch in den Naturwissenschaften, den Geisteswissenschaften sowie in den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften.

Quelle: intern