Bundesmittel für Forschungsprojekte

Universität Stuttgart gehört zu den drittmittelstärksten Universitäten Deutschlands

Die Universität Stuttgart gehört seit Jahren zu den drittmittelstärksten Universitäten Deutschlands, wenn es um eingeworbene Mittel pro Professor*in geht. So erzielte sie aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes zufolge (Stand September 2020) in 2018 insgesamt rund 643.700 Euro pro Professor*in und lag damit - hinter der RWTH Aachen (955.700 Euro) und der TUM (741.100 Euro) - bundesweit auf Platz 3.

Einen bedeutenden Anteil an diesen Erträgen bilden die Mittel des Bundes. Allein aus dieser Quelle nahm die Universität Stuttgart im Jahr 2019 fast 70 Millionen Euro ein (2018: 62,5 Millionen Euro). Das machte den Bund – mit einem Anteil von 30 Prozent - erneut zur größten Drittmittelquelle, knapp gefolgt von Geldern aus Kooperationen mit der Industrie (eine Defintion dazu finden Sie auf unserer Statistik-Webseite), die im gleichen Jahr mit 68,5 Millionen Euro (entsprechend 29 Prozent) zu Buche schlugen (2018: 58 Millionen Euro).

Als eindrückliches Beispiel für die Bedeutung der Bundesförderung sei hier ein Blick auf diejenigen Forschungsprojekte geworfen, die mit Mitteln der Bundesministerien finanziert werden:

Aktuell laufen an der Universität mehr als 265 dieser mehrjährigen, „ministerialen“ Projekte. Ihr Volumen beläuft sich auf insgesamt 162 Millionen Euro. Im Schnitt entspräche das – immer auf die mehrjährige Laufzeit verteilt – einem theoretischen Wert von gut 600.000 Euro für jedes einzelne von ihnen. Tatsächlich ist die Spanne der Fördersummen jedoch deutlich ausdifferenzierter: sie reicht von weniger als 50.000 Euro für das kleinste Projekt bis hin zu Millionenbeträgen für die finanziellen Schwergewichte. Insgesamt 39 Projekte erhalten mehr als 1 Million, davon vier mehr als 3 Millionen und zwei mehr als 5 Millionen Euro.

Die astronomische Summe von exakt 8.672.102,99 Euro wird dabei einem tatsächlich astronomischen Projekt zuteil: dem Destiny Dust Analyzer (DDA), der die Zusammensetzung von Asteroiden sowie interplanetarer und interstellarer Staubpartikel vermisst.

Quellen:

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