Universität Stuttgart erneut stark bei Drittmitteln

Im September veröffentlichte das Statistische Bundesamt seine Statistik zu den Drittmitteleinwerbungen deutscher Universitäten im Jahr 2019. Die Universität Stuttgart liegt mit ihren Einnahmen je Professorin und Professor bundesweit erneut auf Platz 3.

Seit Jahren gehört die Universität Stuttgart zu den drittmittelstärksten Hochschulen Deutschlands und erreicht die „Top 3“, wenn es um die Höhe der Einwerbungen je Professor und Professorin geht. Laut den im September vom Bundesamt für Statistik veröffentlichten Zahlen lagen diese 2019 bei 665.000 EUR, was dem dritten Platz im nationalen Vergleich entspricht. Vor der Universität Stuttgart liegen die RWTH Aachen auf einem ungeschlagenen 1. Platz und die TU München (2. Platz). Der bundesweite Durchschnitt an Mitteleinwerbungen pro Kopf liegt 2019 bei 287.000 EUR.

Die Zahlen der letzten Jahre

Mit den neuen Zahlen schließt die Universität Stuttgart an ihr Abschneiden im Vorjahr an: Auch im Jahr 2018, vom Statistischen Bundesamt 2020 veröffentlicht, nahmen ihre Professorinnen und Professoren pro Kopf im Schnitt 643 700 EUR an zusätzlichen Mitteln ein und belegten damit den 3. Platz.

Noch vor drei Jahren, in der Veröffentlichung des Statistischen Bundesamtes von 2018 zu den Zahlen aus 2016, lag die Universität Stuttgart mit nur wenig geringeren Drittmitteleinnahmen, nämlich mit 655.400 EUR pro Professor*in, auf einem bundesweit zweiten Platz – hinter der RWTH Aachen und vor der TU München. Im Jahr darauf (Veröffentlichung 2019; Einnahmen aus 2017) verteidigte sie diesen zweiten Platz mit einem vergleichsweise deutlich höheren Betrag von 732.000 EUR je Professor*in, der jedoch auf eine Umstellung in der Erhebung bzw. ein einmaliges statistisches Artefakt zurückzuführen ist.

Mit Spannung wird jetzt schon die Veröffentlichung des kommenden Jahres erwartet, die das Abschneiden der Universitäten im ersten von Corona geprägten Zeitraum 2020 widerspiegeln wird.

Quellen:

2021; 2019:
Drittmitteleinnahmen und Drittmittel je Professorin und Professor der Universitäten mit den höchsten Drittmittel­einnahmen - Statistisches Bundesamt (destatis.de)

2020; 2018:
Universitätsprofessorinnen und -professoren warben im Jahr 2018 mehr Drittmittel ein: +5,8 % gegenüber Vorjahr - Statistisches Bundesamt (destatis.de)

2019; 2017:
266.200 Euro Drittmittel je Universitätsprofessorin und -professor im Jahr 2017 - Statistisches Bundesamt (destatis.de)

2018; 2016:
Drittmittel je Universitätsprofessorin und -professor im Jahr 2016 mit 258.000 Euro auf Vorjahresniveau - Statistisches Bundesamt (destatis.de)

Die Universität Stuttgart liegt mit ihren Einnahmen je Professorin und Professor bundesweit erneut auf Platz 3.

TU9-Universitäten gehören zu den drittmittelstärksten Universitäten Deutschlands

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