Stuttgarter Drittmittelstärke erneut belegt

Universität Stuttgart auch im DFG-Atlas 2021 als besonders drittmittelstark ausgewiesen.

Alle drei Jahre erscheint der Förderatlas der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und präsentiert die Kennzahlen zur öffentlich finanzierten Forschung in Deutschland. In seiner am 5. Oktober veröffentlichten Ausgabe 2021, die den Dreijahreszeitraum 2017 bis 2019 beleuchtet, schneidet die Universität Stuttgart in mehreren Bereichen hervorragend ab. Die Ergebnisse im Einzelnen:

DFG-Bewilligungen

Bei den DFG-Bewilligungen im Förderzeitraum 2017 bis 2019 sind die Stuttgarter Ingenieurwissenschaften besonders erfolgreich. Hinsichtlich der Einwerbungen pro Professor*in verbesserte die Universität Stuttgart ihre Position hier gegenüber dem Vergleichszeitraum 2014  - 2016 um drei Ränge und liegt jetzt im nationalen Vergleich mit 678.800 EUR pro Professor*in auf dem siebten Platz. Betrachtet man die DFG-Bewilligungen im ingenieurwissenschaftlichen Bereich hingegen in absoluten Zahlen, liegt Stuttgart mit der Summe von 100,5 Mio. Euro bundesweit sogar auf Platz 2 - direkt hinter der RWTH Aachen (152,5 Mio.) und knapp vor der TU Dresden (97,9 Mio.).

Heruntergebrochen auf die einzelnen ingenieurwissenschaftlichen Fachgebiete stellt sich das gute Abschneiden der Universität Stuttgart bei den absoluten DFG-Bewilligungen wie folgt dar: Hier führt aktuell das Stuttgarter Gebiet „Bauwesen und Architektur“ auf dem bundesweiten 1. Platz (im Förderatlas 2018 noch Platz 2), gefolgt von „Informatik, System- und Elektrotechnik“ sowie „Maschinenbau und Produktionstechnik“, die beide auf Platz 2 liegen und ihr Abschneiden im Vergleich zum Förderatlas 2018 gleich um mehrere Ränge (nämlich drei respektive vier) steigern konnten. 

Mittel der Bundesministerien und EU-Förderung im Rahmen von Horizon 2020

Bei der Einwerbung von Mitteln seitens der Ministerien des Bundes steht die Universität Stuttgart – hinter RWTH Aachen, KIT, TU Dresden und TU Berlin – auf dem 5. Platz.

Im EU-Programm Horizon 2020 hat sie von 2017 bis 2019 Fördergelder in Höhe von 35 Mio. Euro eingeworben und liegt damit im nationalen Vergleich – hinter der RWTH Aachen (50 Mio.) und der TU München (39 Mio.) auf Platz 3.

Quelle und weiterführende Informationen

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