sdasdas

8. November 2019

Forschungsprojekt der Stuttgarter Romanistik veranstaltet internationale Abschlusstagung in Paris

Die Abschlusstagung des literaturwissenschaftlichen Projekts "Magische(s) Gestalten in der christlichen Welt" der Universität Stuttgart findet am 11. und 12. Dezember 2019 im Deutschen Forum für Kunstgeschichte in Paris statt.

Das Projekt "Magische(s) Gestalten in der christlichen Welt. Über die Bedeutung von Zauberern, Magiern und Hexen und ihre 'Lenkung der Dinge' in der italienischen Literatur der Renaissance" beschäftigt sich mit der Frage, welche Bedeutung magische Gestalten in literarischen Texten der italienischen Renaissance haben. Diese Forschungsfrage untersuchen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Abteilung Romanische Literaturen am Institut für Literaturwissenschaft an der Universität Stuttgart.

Ergebnispräsentation in Paris

Das Projekt leistet mit seinen Antworten einen Beitrag zur Historisierung von Lektüren literarischer Darstellungen von Magie bezüglich der Debatten um den christlichen Glauben in der italienischen Renaissance. Die Ergebnisse stellt das Forschungsteam auf der internationalen Abschlusstagung in Paris vor.

Die Fritz Thyssen Stiftung förderte das literaturwissenschaftliche Projekt und führte es in Kooperation mit dem Stuttgart Research Center (SRC) Text Studies und dem Internationalen Zentrum für Kultur- und Technikforschung (IZKT) der Universität Stuttgart durch. Das Projekt läuft seit 2017 in der Abteilung Romanische Literaturen I der Universität Stuttgart unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Kirsten Dickhaut.

Programm der Abschlusstagung "Lenkung der Dinge - Magie, Kunst und Politik in der frühen Neuzeit"

Mittwoch, 11. Dezember 2019

  • 9:00 Uhr Begrüßung
    Philippe Cordez (DFK Paris) Eröffnung: Lenkung der Dinge in Magie, Kunst und Politik der Frühen Neuzeit – Einführung und kurze Ergebnispräsentation des Forschungsprojekts
    Kirsten Dickhaut (Universität Stuttgart)
  • 9:30 Uhr Jenseits der Erbsünde – die Macht des Ichs
    Andreas Kablitz (Universität Köln)
  • 10:15 Uhr Kaffeepause
  • 10:45 Uhr Astronomische Dimensionen. Malen mit Blick auf die Sterne
    Maurice Saß (Alanus Hochschule)
  • 11:30 Uhr Göttliches Wunder – menschliche List: Die literarische Inanspruchnahme des christlich Wunderbaren im Decameron
    Axel Rüth (Universität Köln)
    Diskussionsleitung: Markus A. Castor
  • 12:15 Uhr Mittagspause
  • 13:45 Uhr Die Lenkung der Dinge und ihre Grenzen: Boccaccio und Machiavelli
    David Nelting (Universität Bochum)
  • 14:30 Uhr ,Zerbrochener Kompass’? Magie und Lenkungsmöglichkeiten im politischen Traktat bei Machiavelli
    Sven Thorsten Kilian (Universität Stuttgart)
  • 15:15 Uhr Kaffeepause
  • 15:45 Uhr Kalkül und Magie bei Machiavelli: Bemerkungen zu den Discorsi und zum Principe
    Joachim Küpper (Freie Universität Berlin)
  • 16:30 Uhr Magie und Handlungsmacht bei Machiavelli
    Judith Frömmer (Universität Freiburg)
    Diskussionsleitung: Philippe Cordez

Donnerstag, 12. Dezember 2019

  • 9:30 Uhr Wunderbare Effekte: Magie und Dichtung als Formen von governo bei Torquato Tasso
    Irene Herzog (Universität Stuttgart)
  • 10:15 Uhr Späße des Herrschers – Streiche der Hexe: Die Komik der Lenkungspraxen bei Aretino
    Stefan Bayer (Universität Stuttgart)
  • 11:00 Uhr Kaffeepause
  • 11:30 Uhr Die diskursive Erfindung einer machtvollen Schrift: Leser, Übersetzer und Kommentatoren des Horapoll im
    15. und 16. Jahrhundert
    Anja Wolkenhauer (Universität Tübingen)
  • 12:15 Uhr Magische Lenkung und politische Steuerung. Zur Substitution der Magie durch die Verwaltung in der Démonomanie Jean Bodins (1580)
    Tobias Bulang und Helge Perplies (Universität Heidelberg)
    Diskussionsleitung: Markus A. Castor
  • 13:00 Uhr Mittagspause
  • 14:30 UhrMagie bei Giordano Bruno
    Linda Simonis (Universität Bochum)
  • 15:15 Uhr Effets à distance entre magie et science – L’image comme instrument du gouvernement et l’iconographie du château de Versailles
    Markus Castor (DFK Paris)
  • 16:00 Uhr Kaffeepause
  • 16:30 Uhr Akademie und Chaos 1650–1720: Die Kritik niederländischer Netzwerke
    Jennifer Rabe (Universität Bern)
    Diskussionsleitung: Kirsten Dickhaut
Kontakt
Prof. Dr. Kirsten Dickhaut, Projektleiterin, E-Mail: kirsten.dickhaut@ilw.uni-stuttgart.de, T +49 711 685-83110
Datei-Anhänge
Links
Zum Seitenanfang