Team aus Studierenden, Doktoranden und Professorinnen mit Maske

Gemeinsam. Gesund!

Solidaritätskampagne zum Wintersemester

„Wir achten aufeinander“, charakterisiert Jan Gerken, Kanzler der Universität Stuttgart, den Umgang von Studierenden, Forschenden, Lehrenden und Beschäftigten mit den Corona-Gefahren im Wintersemester 2020/21. Eine universitätsweite Solidaritätskampagne soll nunmehr dieser Bitte Nachdruck verleihen. Sliderbilder auf der Homepage und Plakate mit dem Slogan „Gemeinsam. Gesund!“ werden deshalb in den nächsten Wochen dafür sensibilisieren, wie wichtig die Einhaltung der AHA+A+L Regeln, nämlich Alltagsmasken, Hygiene, Abstand, Corona-App nutzen und Lüften, für alle Mitglieder der Universität ist.

Mit Blick auf die letzten sechs Monate bedankte sich Rektor Prof. Wolfram Ressel für das Engagement und die Bereitschaft aller, die den universitären Alltag unter den ganz neuen Vorzeichen gestaltet haben. „Im ersten Semester nach Corona haben wir eindrucksvoll gezeigt, wie wir mit Kreativität und Herzblut Studium, Forschung und Lehre sowie Verwaltung an die neue fordernde Situation angepasst haben. Diesen Gemeinschaftssinn werden wir auch im Wintersemester pflegen und aufrechterhalten. So bleibt unsere Universität stark und solidarisch.

"Wir haben die Chance, das gewohnte Miteinander auf dem Campus trotz Corona lebendig zu gestalten"

Der Personalratsvorsitzende Ulrich Gemkow betont: „Nur wenn wir gegenseitig Rücksicht nehmen und uns immer der drei Regeln bewusst sind, haben wir die Chance, das gewohnte Miteinander auf dem Campus trotz Corona zu leben und lebendig zu gestalten."

Im Hinblick auf die Studierenden verweist der stuvus-Vorstandsvorsitzender Christopher Behrmann auch auf die Belastungen für die Studierenden, mit den komplett neuen Rahmenbedingungen für ihr Studium zurecht zu kommen: „Aber mit den drei Regeln haben wir die Chance auf ein möglichst normales Semester.“

Ihre Bilder zur Kampagne gesucht

Der Leiter der Hochschulkommunikation Dr. Hans-Herwig Geyer ergänzt: „Wir wollen bei der Umsetzung der Kampagne einen hohen Partizipationsgrad erzielen. Deshalb bitten wir alle Mitglieder der Universität um visuelle Beispiele aus ihrem Umfeld, wie vielfältig das Motto „Gemeinsam. Gesund!“ gelebt wird. Wir werden diese in die Bildserie der Kampagne integrieren und sind jetzt schon sehr gespannt.“

Bilder zur Kampagne senden Sie bitte per E-Mail an die Hochschulkommunikation. (Bitte stellen Sie sicher, dass alle auf dem Bild zu erkennenden Personen mit einer Veröffentlichung einverstanden sind.)

[Fotos: Universität Stuttgart, Universität Stuttgart, IRS, ARENA2036]

Renato Vivanco vom Arbeitsmedizinischen Dienst zum Thema Corona

03:53
3 Fragen an Renato Vivanco, Facharzt im Arbeitsmedizinischen Dienst der Universität Stuttgart

 

Frage 1: Mit welchen Symptomen darf ich in die Arbeit kommen und mit welchen nicht?

R. Vivanco: "Bezüglich einer Erkältungssymptomatik oder Coronasymptomatik ist folgendes zu beachten: Es gibt drei ausschlaggebende Symptome, die einen Coronaverdachtsfall vermuten lassen. Das erste ist, dass man sich wirklich unwohl fühlt und dabei sogar Fieber entwickelt. Das zweite Symptom ist ein trockener Husten. Das dritte Symptom ist der Verlust von Geschmacks- und Geruchssinn. Zum trockenen Husten ist zu sagen, dass der am Anfang tatsächlich nicht produktiv ist, also ohne Schleim, sondern eher wie ein Reizhusten. Dieser Husten würde sich im Laufe einer Corona-Infektion in einen feuchten Husten verwandeln, aber anfangs ist er trocken. Wenn Sie sich aber nur unwohl fühlen, Halsschmerzen haben, vielleicht Knochenschmerzen, dann ist das eher eine Erkältung. Da ist es natürlich wichtig, wie schlimm diese Symptome sind, wie krank Sie sich fühlen, um zu entscheiden, dass Sie zwar nicht an Corona erkrankt sind, aber so erkältet, dass Sie zuhause bleiben sollten."

Frage 2: Wann arbeite ich im Homeoffice und wann melde ich mich krank?

R. Vivanco: "Aufgrund der dynamischen Entwicklung der Corona-Pandemie in Deutschland, besonders im Südwesten, kann man sagen, dass Homeoffice bevorzugt werden sollte. Also wo Homeoffice möglich ist, sollte man das auch machen. Bitte in Absprache mit Ihrem Vorgesetzten. Homeoffice bedeutet aber auch, dass Sie arbeitsfähig sind. Das heißt, wenn Sie sich wohl fühlen und arbeitsfähig sind, dann arbeiten Sie im Homeoffice. Wenn Sie sich aber krank fühlen, dann sind Sie nicht arbeitsfähig. Auch wenn Sie zuhause das Notebook der Universität haben, sollten Sie bitte nicht arbeiten. Das ist ganz wichtig. Denn krank melden bedeutet, Sie erholen sich, damit Sie wieder gesunden können. Im Homeoffice krank zu arbeiten ist keine gute Sache, da Sie so nicht so schnell wieder gesund werden."

Frage 3: Ich hatte eine Risikobegegnung mit jemandem, der positiv auf Corona getestet wurde. Wie verhalte ich mich?

R. Vivanco: "Wenn Sie Kontaktperson ersten Grades sind, gibt es eine eindeutige Antwort. Laut der Coronaverordnung der Universität und des Landes, haben Sie ein 14tägiges Zutrittsverbot für die Universität. Egal, ob Sie in dieser Zeit einen Negativtest erbringen, Begegenung mit einer an Corona erkrankten Person bedeutet, bleiben Sie zuhause im Homeoffice. Zur Universität sollten Sie in dieser Zeit nicht kommen!"

Dieses Bild zeigt  Hans-Herwig  Geyer
Dr.

Hans-Herwig Geyer

Leitung Hoch­schul­kommu­ni­ka­tion und Presse­sprecher

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