8. April 2020

News-Ticker: Aktuelle Informationen zum Coronavirus

Die Universitätsleitung informiert Beschäftigte, Studierende und Studienbewerber*innen laufend über aktuelle Entwicklungen zum Coronavirus. Hinweise zu Prüfungen, Studium, digitale Lehre, Einschreibung, Arbeitsorganisation und Kinderbetreuung.

News-Ticker

8. April, 7:30 Uhr: Initiativen zu Schutzausrüstungen und Interessierte zusammenbringen

Die Universität Stuttgart hat eine zentrale Stelle eingerichtet, um den externen Bedarf und Anfragen zu Schutzausrüstungen mit Initiativen an der Universität zusammenzubringen.

Für Beschäftigte: Bitte melden Sie schnellstmöglich Sabine Cornils

  • was Sie machen/herstellen/planen,
  • wer die Ansprechperson für diese Initiative ist (Name + E-Mail-Adresse + Telefonnummer),
  • wer daran beteiligt ist (z.B. Institut(e) + externe Partner),
  • welchen Bedarf Sie haben (wie/womit könnten andere Stellen der Universität Sie unterstützen, zum Beispiel Manpower, Geräte, Materialien).

Wenden Sie sich bitte auch an Sabine Cornils, wenn bei Ihnen Anfragen zu Schutzausrüstung insbesondere von extern ankommen, damit diese uni-intern verarbeitet und weitergeleitet werden können. Sie wird die Anfragen und Themen uni-intern koordinieren.

Für externe Interessierte: Sie haben Anfragen zu Schutzausrüstungen? Wenden Sie sich gerne an Sabine Cornils. Sie koordiniert die Anfragen an der Universität Stuttgart.

2. April, 17:15 Uhr: Barrierearme Online-Lehre

Lehrende der Universität Stuttgart werden gebeten, die Hinweise zur barrierearmen Online-Lehre zu beachten und die Bedürfnisse von behinderten und chronisch kranken Studierenden, von Studierenden mit Kindern und pflegebedürftigen Angehörigen sowie von internationalen Studierenden auch in der digitalen Lehre im Blick zu haben.

2. April, 13 Uhr: Studienbetrieb und Vorlesungsbeginn

Die ungewisse Situation, in der wir uns alle befinden, führt zu Verunsicherung und zu Gerüchten in Bezug auf den Studienbetrieb im Sommersemester 2020. Um Klarheit zu schaffen, hat die Universitätsleitung einige Fakten zusammengestellt. Diese haben heute Gültigkeit, können sich durch neue Entscheidungen, die uns die Politik vorschreibt, jedoch jederzeit ändern.

  • Der Studienbetrieb ist bis zum 19.04.2020 ausgesetzt.
  • Bis zum 19.04.2020 ist jegliche Präsenzveranstaltung untersagt!
  • Vorlesungsbeginn ist der 20.04.2020! Für den Fall, dass die Corona-VO für den Bereich der Hochschulen verlängert wird und wir ab dem 20.04.2020 noch keine Präsenzveranstaltungen durchführen dürfen, müssen die Lehrveranstaltungen – soweit irgend möglich – als Online-Lehrveranstaltungen ab diesem Tag angeboten werden.
  • Online-Lehre ist zwar vor dem 19.04.2020 erlaubt, die Lehrenden sorgen jedoch dafür, dass Studierende, die sich erst ab dem 20.04.2020 anschließen, keine Nachteile davontragen. Das heißt, es können vor dem 20.04.2020 etwa bereits Vorlesungsaufzeichnungen online bereitgestellt werden, es dürfen aber in dieser Zeit noch keine verpflichtenden Studienleistungen wie zum Beispiel Testate, Hausarbeiten, Übungsabgaben etc. eingefordert werden.
  • Die Universität Stuttgart rüstet sich für den Fall, dass der Lehrbetrieb ab 20.04.2020 längerfristig online durchgeführt wird. Dafür werden in erster Linie ILIAS und Cisco Webex als skalierfähige Primärtools zum Einsatz gebracht.

Wir alle müssen mit der momentanen Ungewissheit leben. Um den daraus resultierenden vielfältigen Herausforderungen bestmöglich begegnen zu können, ist hohe Flexibilität von allen Beteiligten gefordert. Die Universität versucht, sich auf die momentane und sich wahrscheinlich zukünftig häufig ändernde Situation optimal einzustellen. Die Universitätsleitung bedankt sich herzlich bei allen, die sich zurzeit über die Maßen engagieren, um einen möglichst guten Studienbetrieb im Sommersemester 2020 zu gewährleisten.

FAQs – Fragen und Antworten zur aktuellen Lage

Lehre und Studium

Der Beginn der Vorlesungszeit des Sommersemesters 2020 ist bis auf Weiteres der 20. April 2020.

#Sommersemester #Studienbeginn #Vorlesungsbeginn

Nach mehrheitlicher Entscheidung zwischen Dekanaten, Fakultäten, Personalrat, stuvus und Krisenstab wird das Sommersemester 2020 nach aktuellem Stand wie geplant bis zum 18. Juli 2020 dauern. Dies bedeutet eine zweiwöchige Verkürzung des Lehrbetriebs im Sommersemester 2020. In Einzelfällen kann im Anschluss an den 20. Juli 2020 in der 30. und 31. Kalenderwoche oder in der vorlesungsfreien Kalenderwoche 23 ein entsprechender Lehrbetrieb angeboten werden.

#Studienbeginn #Vorlesungsbeginn

Derzeit laufende Präsenzveranstaltungen werden bis einschließlich 19. April 2020 abgesagt. Dies gilt für alle Lehrveranstaltungen (Vorlesungen, Pflichtpraktika, Seminare, Exkursionen etc.) einschließlich Vor- und Einführungskurse für die Studierenden sowie für alle Veranstaltungen wie beispielsweise Fort- und Weiterbildung für Lehrpersonal, Mitarbeiter*innen und den Allgemeinen Hochschulsport. Online-Angebote sind weiterhin möglich. Ebenfalls werden sonstige Veranstaltungen Dritter in der Universität abgesagt.

Die Einschreibung erfolgt über das Campus-Management-System C@MPUS. Lesen Sie weitere Details auf der Einschreibung-Webseite.

#Immatrikulation #Einschreibung

Die Immatrikulation erfolgt über das Campus-Management-System C@MPUS. Dokumente, die dort nicht hochgeladen werden können, senden Sie bitte per Post an das Studiensekretariat. Wenn Sie erforderliche Nachweise derzeit nicht als beglaubigte Kopie einreichen können, reichen Sie diese bitte als einfache Kopie ein. Die beglaubigten Kopien müssen im Laufe des Sommersemesters 2020 nachgereicht werden. 

Weitere Informationen zur Immatrikulation finden Sie auf der Einschreibung-Webseite.

Bei E-Mail-Anfragen müssen Sie immer Ihren Nachname, Ihre Matrikelnummer und Ihren Studiengang angeben.

#Immatrikulation #immatrikulieren

Aufgrund der Schließung des Hauses der Studierenden ist eine persönliche Einschreibung aktuell nicht möglich. Bitte schicken Sie daher Ihre Einschreibeunterlagen per Post an das Studiensekretariat.

Eine anteilige Rückerstattung von Gebühren und Beiträgen ist leider nicht möglich.

Nach derzeitigem Stand beginnt die Vorlesungszeit des Sommersemesters am 20. April 2020. Im Falle einer Exmatrikulation bis einen Monat nach dem 20. April 2020 können die oben genannten Gebühren und Beiträge daher zurückerstattet werden. Nähere Informationen auch zu den Voraussetzungen für eine Exmatrikulation finden Sie auf unserer Gebühren-Webseite unter der Überschrift „Erstattung bei sofortiger Exmatrikulation“.

Aufgrund der derzeitigen Sondersituation, akzeptieren wir den Antrag und den Nachweis zurzeit auch als Scan. Senden Sie ihn uns bitte per E-Mail oder den Antrag in Papierform und die Nachweise in einfacher Kopie per Post an das Studiensekretariat. Die beglaubigten Kopien (oder das Original) des Nachweises müssen in diesen Fällen nachgereicht werden, sobald die Sprechstunden im Haus der Studierenden wieder stattfinden. Wenn Sie bereits eine beglaubigte Kopie besitzen, können Sie diese natürlich per Post schicken oder in den Hausbriefkasten vor dem Haus der Studierenden werfen.

Bei E-Mail-Anfragen müssen Sie immer Ihren Nachnamen, Ihre Matrikelnummer und Ihren Studiengang angeben.

In diesem Fall ist eine nachträgliche Rückmeldung bis 20. April 2020 möglich. Bitte den Semesterbeitrag (ohne Säumnisgebühr) mit dem personalisierten Verwendungszweck entsprechend den Informationen auf der Rückmeldung-Webseite an das dort angegebene Konto der Universität Stuttgart überweisen. Anhand des Verwendungszwecks kann die Zahlung dem Studierendenkonto automatisch zugeordnet werden.

Bitte senden Sie zusätzlich unter Angabe Ihres Namen und Ihrer Matrikelnummer eine E-Mail an diese Adresse für Studienbeiträge mit folgendem Text: „Hiermit beantrage ich die nachträgliche Rückmeldung, die Überweisung des Semesterbeitrags habe ich bereits veranlasst“.

Nein. Eine Rückmeldung ins Sommersemester ist in diesem Fall nicht verpflichtend. Das Ablegen einer dieser Prüfungen ist auch ohne Sommersemester-Immatrikulation möglich. Jedoch sollten Sie sich gut überlegen, ob es für Sie wirklich sinnvoll ist, den Studierenden-Status in dieser Situation aufzugeben. Weitere Informationen zu den Prüfungen am Ende des Studiums finden Sie auf der Rückmeldungs-Webseite unter der Überschrift „Rückmeldung am Ende des Studiums“.

Das Kultusministerium spricht die Empfehlung aus, dass sofern zwei Drittel des Orientierungspraktikums (zehn Tage) absolviert wurden, die ausgefallenen fünf Tage nicht zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden müssen. Aus Sicht des Kultusministeriums kann wegen der Notfallsituation der Schulschließungen wegen des Coronavirus in diesem Praktikumsdurchgang eine Anrechnung des Orientierungspraktikums bei mindestens zehn absolvierten Praktikumstagen stattfinden.

Dem schließt sich die Universität Stuttgart an. Bei einer Absolvierung des Orientierungspraktikums unter zehn Tagen, müssen zwei Wochen Praktikum zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden. Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte per Mail an Ramona Seitz.

#Lehramt #Lehramtsstudium #Praktikum

Die studentischen Beratungsangebote der Universität Stuttgart wie zum Beispiel Studienlotsen, Zentrale Studienberatung, Schreibwerkstatt oder Lernberatung stehen weiterhin per E-Mail oder Telefon zur Verfügung. 

Das Studierendenwerk Stuttgart hat auf seiner Webseite FAQs veröffentlicht, die Fragen zur Corona-Pandemie auf BAföG beantworten. Themen sind unter anderem:

  • BAföG-Antrag
  • Kurzzeitig stark vermindertes Einkommen der Eltern
  • Anspruch auf Ausbildungsunterhalt durch die Eltern
  • Jobverlust

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst (MWK) hat in der Corona-Verordnung (CoronaVO, §2) vom 17. März 2020 den Hochschulen des Landes auferlegt, Maßnahmen einzuleiten, die unter anderem die Sicherstellung der im Sommersemester 2020 vorgesehenen Studienleistungen und zugleich die Studierbarkeit gewährleisten.

Unter der Leitung der Prorektorin für Informationstechnologie und des Prorektors für Lehre und Weiterbildung wurde die „Task Force Digitale Lehre“ ins Leben gerufen, die das Ziel verfolgt, die Anforderungen des MWK zu erfüllen: Zum einen die Lehre an der Universität Stuttgart so aufrecht zu erhalten, dass die Studierenden nicht ein Semester oder gar ein ganzes Studienjahr verlieren und zum anderen, dass die Studierenden die erforderlichen Studienleistungen und Prüfungen des Sommersemesters absolvieren können.

Weitere Informationen zur Virtualisierung der Lehre und verfügbaren E-Learning-Tools finden Sie auf der TIK-WebseiteFragen und Anregungen können Sie auch per E-Mail senden.

Neu: Forum Digitale Lehre in ILIAS

Das TIK hat das Forum Digitale Lehre in ILIAS online gestellt. In diesem Forum sollen alle Beschäftigten und Studierenden Fragen, Ideen, Antworten und Lösungshilfen zum Thema Digitale Lehre sammeln und lesen können. Ziel ist es, aus diesem Input ein FAQ aufzubauen.

Die Technischen Informations- und Kommunikationsdienste (TIK) raten ausdrücklich davon ab, von aktuell begrenzt kostenfrei angebotenen, externen cloudbasierten E-Learning-Werkzeugen Gebrauch zu machen.

#e-learning #virtuell #lehre #Lehrveranstaltungen

Die Technischen Informations- und Kommunikationsdienste (TIK) haben auf ihrer Webseite eine Liste verfügbarer E-Learning-Tools zusammengestellt. Darin enthalten sind Informationen über:

Im neu erstellten Forum Digitale Lehre in ILIAS sollen alle Beschäftigten und Studierenden Fragen, Ideen, Antworten und Lösungshilfen zum Thema Digitale Lehre sammeln und lesen können. Ziel ist es, aus diesem Input ein FAQ aufzubauen.

#Online-Lehre #digital #e-learning #Webconferencing #Webex #Livestream #Cloud #Video

Das TIK informiert auf seiner Webseite über Veranstaltungsaufzeichnungen, gibt Tipps für eine gelungene Aufzeichnung und bietet Support an.

Weitere Informationen über Webkonferenzen und das dafür nutzbare Tool Webex finden Sie auf der TIK-Webseite.

Im neu erstellten Forum Digitale Lehre in ILIAS sollen alle Beschäftigten und Studierenden Fragen, Ideen, Antworten und Lösungshilfen zum Thema Digitale Lehre notieren, sammeln und lesen können. Ziel ist es, aus diesem Input ein FAQ aufzubauen. Beteiligen Sie sich gerne!

Prüfungen

Zum Schutz der Studierenden und Promovierenden werden alle mündlichen und schriftlichen universitären Präsenzprüfungen vorerst bis einschließlich 19. April 2020 abgesagt. Die Studierenden müssen für die abgesagten Präsenzprüfungen keinen Antrag auf Prüfungsrücktritt stellen.

Alle lehramtsbezogenen Abschlussprüfungen in den Staatsprüfungen des Frühjahrsdurchgangs 2020, z.B. Staatsexamen, werden verschoben. Wir informieren Sie, sobald es weitere Ergänzungen gibt. Aktuelle Informationen finden Sie auf der FAQ-Seite des Kultusministeriums unter der Überschrift „Erste Phase der Lehrerausbildung“.

Hausarbeiten, Studienarbeiten, Bachelor- und Masterarbeiten sind hiervon nicht betroffen.

  • Aufgrund der Schließung der Unibibliothek bis einschließlich 19. April 2020 werden alle Abgabefristen für Hausarbeiten, Studienarbeiten, Bachelor- und Masterarbeiten um die Dauer der Schließung (fünf Wochen) verlängert. Bitte beachten Sie, dass eine automatische Verlängerung nur bei Arbeiten möglich ist, deren Abgabefristen direkt vom Zentralen Prüfungsamt der Universität Stuttgart verwaltet werden. Im Einzelnen gelten daher folgende Regelungen:
    • Bachelor- und Masterarbeiten, deren Abgabefristen zwischen dem 16. März und 19. April liegen, werden bis zum 25. Mai 2020 verlängert. Die neuen Abgabefristen werden Ihnen in C@MPUS ab dem 20. April angezeigt.
    • Bachelor- und Masterarbeiten, deren Abgabefristen nach dem 19. April liegen sowie diejenigen Arbeiten, die bis zum 19. April angemeldet werden, bekommen eine Fristverlängerung von fünf Wochen. Die neuen Abgabefristen werden Ihnen in C@MPUS ab dem 20. April angezeigt.
    • Bei Hausarbeiten, Studienarbeiten und Forschungsarbeiten ist der genaue Abgabetermin in der Regel nur der Prüferin oder dem Prüfer bekannt. Bitte kontaktieren Sie daher Ihre*n Prüfer*in wegen einer Verlängerung der Abgabefrist und der genauen Modalitäten für die Abgabe.
    • Für Wissenschaftliche Arbeiten im Rahmen der Staatsexamensprüfungen für das Lehramt gelten ausschließlich die Regelungen, die vom Landeslehrerprüfungsamt kommuniziert werden.
  • Soweit im Einzelfall darüber hinausgehende Fristverlängerungen erforderlich sind, wenden Sie sich bitte an den zuständigen Prüfungsausschuss.

Bei E-Mail-Anfragen müssen Sie immer Ihren Nachnamen, Ihre Matrikelnummer und Ihren Studiengang angeben.

#Abschlussarbeit #Seminararbeit

Promotionsprüfungen dürfen durchgeführt werden, sofern in der Regel nicht mehr als fünf Personen anwesend sind und die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts beachtet werden. Dabei muss der hochschulöffentliche Vortrag in den mündlichen Prüfungsteil einbezogen werden.

Habilitationsprüfungen werden bis auf Weiteres nicht durchgeführt. 

Gemäß der Corona-Verordnung der Landesregierung sowie aufgrund allgemeiner Gleichbehandlungserwägungen, hat das Rektorat der Universität Stuttgart beschlossen, dass alle ab dem 17. März 2020 abgesagten Studien- und Prüfungsleistungen (im Weiteren „Prüfungen“ genannt) im Laufe des Sommersemesters nachgeholt werden müssen. Dies betrifft sowohl schriftliche als auch mündliche Prüfungen und gilt unabhängig davon, ob die ausgefallenen Prüfungen zentral vom Prüfungsamt organisiert wurden oder durch die Prüfer*innen selbst.
Sie können in C@MPUS sehen, ob eine Prüfung zentral oder dezentral organisiert ist. Eine Anleitung, wie Sie in C@MPUS an diese Information kommen, finden Sie im PDF zur Organisationsform des Prüfungstermins.

Zentral organisierte Prüfungen werden zwischen dem 4. und 22. Mai nachgeholt

Sofern keine Verlängerungen der „Corona-Maßnahmen“ erfolgen, die ein Nachholen der ausgefallenen Prüfungen in der geplanten Art und Weise unmöglich machen, sollen die zentral vom Prüfungsamt organisierten Prüfungen zwischen dem 4. und 22. Mai nachgeholt werden. Um den (derzeit ab dem 20. April geplanten) Lehrveranstaltungsbetrieb möglichst wenig zu stören, müssen die Prüfungen vorwiegend in den werktäglichen Abendstunden (bis max. 21 Uhr) sowie samstags stattfinden.

Betroffene Studierende erhalten eine E-Mail

Für diese zentral organisierten Prüfungen wird das Prüfungsamt noch vor den Osterfeiertagen einen Ersatzprüfungsplan veröffentlichen. Zudem wird das Prüfungsamt dann auch alle Studierenden, die am 13. März und später noch zu einer oder mehreren dieser Prüfungen angemeldet waren, per E-Mail kontaktieren und darum bitten, bis zu einer bestimmten Frist zurückzumelden, ob sie an den Ersatzterminen an den Prüfungen teilnehmen oder von diesen zurücktreten. Ein Rücktritt wird in diesen Fällen ohne Angabe von Gründen ermöglicht werden.
Diese erläuternde E-Mail mit detaillierten Informationen zum weiteren Verfahren wird das Prüfungsamt aller Voraussicht nach zwischen dem 7. und 9. April versenden – schauen Sie also bitte regelmäßig in Ihre studentischen E-Mails.

Beispiel: Wenn Sie sich am 16. März von einer zentral organisierten Prüfung abgemeldet haben, gehören Sie zu der Gruppe, die an Ersatzprüfungen teilnehmen darf, und bekommen vom Prüfungsamt in den kommenden Tagen eine E-Mail.

Für Informationen und Termine der ausgefallenen, dezentral (also von den Prüfer*innen selbst) organisierten Prüfungen, wenden Sie sich bitte direkt an die jeweiligen Prüfer*innen.

An den Ersatzprüfungen teilnehmen können nur Studierende, die am 13. März und später noch angemeldet waren. Lesen Sie die ausführlichen Informationen, wer an den Ersatzprüfungen teilnehmen kann.

Für Rückfragen und weitere Informationen wenden Sie sich bitte per E-Mail an das Prüfungsamt. Geben Sie bitte immer Ihren Nachnamen, Ihre Matrikelnummer und Ihren Studiengang an.

 Wir bitten um Verständnis, dass nur Studierende an den Ersatzprüfungen teilnehmen können, die am 13. März und später noch angemeldet waren. Alle Studierenden, die vor dem 13. März von einer oder mehreren dieser Prüfungen zurückgetreten sind, können nicht an diesen Ersatzprüfungen teilnehmen.

Beispiel: Wenn Sie sich am 16. März von einer zentral organisierten Prüfung abgemeldet haben, gehören Sie zu der Gruppe, die an Ersatzprüfungen teilnehmen darf, und bekommen vom Prüfungsamt in den kommenden Tagen eine E-Mail.

Der 13. März ist hierfür das entscheidende Datum, weil an diesem Tag die erleichterte „Corona-Rücktrittsregelung“ in Kraft trat, nach der ein Prüfungsrücktritt ohne Angabe von Gründen bis kurz vor der Prüfung gestattet wurde – alle Studierenden haben hierzu am 13. März eine E-Mail mit dem Betreff „Corona-Virus: Infoschreiben an Studierende zu Vorlesungszeit, Prüfungen, zur neuen Regelung für Prüfungsrücktritte | Information letter to students on the lecture period, examinations, the new regulations for withdrawal from examinations“ erhalten.

Aufgrund der knappen Prüfungsraumkapazitäten bei gleichzeitig einzuhaltenden großen Abstandsregeln bei den Prüfungen zum Zwecke des Infektionsschutzes, können daher für den Ersatzprüfungsplan nur Studierende berücksichtigt werden, die am 13. März oder später zu den ausgefallenen Prüfungen noch angemeldet waren.

Lesen Sie auch die Informationen über die Ersatztermine für die ausgefallenen Prüfungen.

Für Rückfragen und weitere Informationen wenden Sie sich bitte per E-Mail an das Prüfungsamt. Geben Sie bitte immer Ihren Nachnamen, Ihre Matrikelnummer und Ihren Studiengang an.

Ja, das ist möglich. Die erforderlichen Papierexemplare sollten in diesem Fall in der Regel postalisch bei der Universität eingereicht werden. Wegen der genauen Modalitäten wenden Sie sich bitte an den zuständige*n Prüfer*in.

Bei E-Mail-Anfragen müssen Sie immer Ihren Nachnamen, Ihre Matrikelnummer und Ihren Studiengang angeben.

#Abschlussarbeit #Seminararbeit

Sollten Sie die erforderlichen ECTS-Punkte für die Anmeldung einer Abschlussarbeit aufgrund der Corona-bedingten  Prüfungsabsagen nicht erreicht haben, dann können Sie Ihre Abschlussarbeit dennoch anmelden, sofern die Summe Ihrer aktuellen ECTS-Punkte und der ECTS-Punkte, die Sie durch die angemeldeten (und dann abgesagten) Prüfungen erworben hätten, mindestens der in Ihrer Prüfungsordnung definierten „Anmeldegrenze“ für die Abschlussarbeit entspricht. Bitte wenden Sie sich bei Fragen hierzu und auch zur Bestätigung der ECTS-Punkte für das Formular zur Anmeldung der Abschlussarbeit per E-Mail an das Prüfungsamt.

Bei E-Mail-Anfragen müssen Sie immer Ihren Nachnamen, Ihre Matrikelnummer und Ihren Studiengang angeben.

  • Soweit sich die Absage von Prüfungen auf die Fristen zum Ablegen der Orientierungsprüfung auswirkt, stellen sie bitte einen Antrag an den zuständigen Prüfungsausschuss. Sie bekommen dann eine Fristverlängerung um ein Semester.
  • Soweit Ihnen aufgrund der Absage von Prüfungen zum Ende des Wintersemesters 2019/20 wegen Überschreitung der Studienhöchstdauer akut der Verlust des Prüfungsanspruchs droht, wenden Sie sich bitte wegen einer Verlängerung um ein Semester direkt an das Prüfungsamt. Für gegebenenfalls später betroffene Studierende wird es noch gesonderte Informationen geben.
  • Bei den Fristen für Wiederholungsprüfungen gilt folgendes:
    • Wenn Ihre Prüfungsordnung regelt, dass Wiederholungsprüfungen am nächsten Termin abzulegen sind, ist der nächste Prüfungstermin automatisch der Nachholtermin für die ausgefallene Prüfung.
    • Wenn Ihre Prüfungsordnung regelt, dass Wiederholungsprüfungen innerhalb eines Jahres abzulegen sind, verlängert das Prüfungsamt die Jahresfrist automatisch um ein Semester.
  • Soweit Prüfungsordnungen vorsehen, dass die Wiederholung einer Abschlussarbeit innerhalb ein bestimmten Frist anzumelden ist, wenden Sie sich bitte an das Prüfungsamt.

Bei E-Mail-Anfragen müssen Sie immer Ihren Nachnamen, Ihre Matrikelnummer und Ihren Studiengang angeben.

Studienbegleitende Pflichtpraktika, die nicht an der Universität stattfinden, wie z.B. Industriepraktika, können weiter fortgeführt werden. Die Fortführung liegt jedoch im Ermessen des Praktikumsgebers.

Sofern Sie aufgrund der Absage von Prüfungen die Voraussetzungen für die Freischussregelung nicht mehr fristgerecht erfüllen können, kann die Frist zum Erreichen der erforderlichen ECTS-Credits um ein Semester verlängert werden. Bitte wenden Sie sich hierfür an das Prüfungsamt.

Bei E-Mail-Anfragen müssen Sie immer Ihren Nachnamen, Ihre Matrikelnummer und Ihren Studiengang angeben.

Laut Pressemitteilung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung sollen BaföG-Geförderte ihre Ausbildungsförderung weiter erhalten, betroffenen Studierenden sollen aus der Absage von Prüfungen keine Nachteile entstehen. Bitten wenden Sie sich bei weiteren Fragen an das zuständige BaföG-Amt.

Das Studierendenwerk Stuttgart hat auf seiner Webseite weitere FAQs veröffentlicht, die Fragen zur Corona-Pandemie beantworten.

Bis zum 20. April sind durch Verordnung des Landes Baden-Württemberg alle Veranstaltungen an den Universitäten untersagen. Prüfungseinsichten können frühestens nach diesem Zeitpunkt angeboten werden. Über den konkreten Termin entscheidet die oder der zuständige Prüfer*in. Die Aussetzung des Lehrbetriebes und der Prüfungen stellt alle Stellen der Universität vor große Herausforderungen. Wir bitten daher um Verständnis, wenn die Prüfungseinsichten erst später im Verlauf des Sommersemesters angeboten werden können.

Wird die Absolventenfeier, auf welcher Sie Ihre Urkunde überreicht bekommen, abgesagt, wird Ihnen diese postalisch durch das Prüfungsamt zugesandt.

Bei E-Mail-Anfragen müssen Sie immer Ihren Nachnamen, Ihre Matrikelnummer und Ihren Studiengang angeben.

Bitte schreiben Sie eine E-Mail an das Prüfungsamt. Bitte geben Sie immer Ihren Nachnamen, Ihre Matrikelnummer und Ihren Studiengang an.

Arbeitsorganisation für Beschäftigte

Ja, wenn es mit Ihren Vorgesetzten abgestimmt und von ihnen genehmigt ist sowie die grundsätzliche Funktionsfähigkeit in Ihrer Einheit/Einrichtung/Abteilung o.ä. sichergestellt ist. 

Um die Ansteckungskette möglichst zu unterbrechen und Eltern die Gelegenheit zu geben, nach Schließung von Schulen und Kindertagesstätten ihren Betreuungspflichten nachzukommen, sollen alle Vorgesetzten allen Mitarbeiter*innen nachdrücklich empfehlen, im Home Office zu arbeiten. Mitarbeiter*innen, die zu einer Risikogruppe zählen, dürfen nur im Home Office beschäftigt werden

Home Office ist durch die Vorgesetzten zu genehmigen. Das Dezernat Personal und Recht muss in der jetzigen Situation nicht beteiligt werden. Die Mitarbeiter*innen müssen im Home Office erreichbar sein. Hierzu wird die Weiterleitung des dienstlichen Telefons auf einen privaten Anschluss ermöglicht.

Bitte beachten Sie

Auf der TIK-Corona-Webseite finden Sie Informationen über:

  • Umleitung auf Dienst-Telefone
  • Zugriff auf dienstliche E-Mails und Einrichten von E-Mail-Clients
  • Virtuelle Kommunikation
  • Einrichtung VPN-Verbindung
  • Zugriff auf Netzlaufwerke und Einrichtungen

Bitte beachten Sie die Richtlinien und Regelungen des RUS-CERT für das sichere Arbeiten unterwegs und von zuhause samt How-Tos für Admins und Beschäftigte sowie die Hinweise zum sicheren Arbeiten im Home Office auf der TIK-Webseite.

#vpn #E-Mail #Dienstlaptop #Dienst-Laptop #Dienstnotebook #Dienst-Notebook #Laufwerk #sicheresArbeiten

Auf der TIK-Corona-Webseite finden Sie Informationen über:

  • Umleitung auf Dienst-Telefone
  • Zugriff auf dienstliche E-Mails und Einrichten von Outlook
  • Virtuelle Kommunikation
  • Zugriff auf Netzlaufwerke per VPN
  • Zugriff auf Fachanwendungen
  • Hinweise zur Gerätevergabe/Mitnahme und ZVD-Support

Bitte beachten Sie die Richtlinien und Regelungen des RUS-CERT für das sichere Arbeiten unterwegs und von zuhause samt How-Tos für Admins und Beschäftigte sowie die Hinweise zum sicheren Arbeiten im Home Office auf der TIK-Webseite.

#vpn #E-Mail #Dienstlaptop #Dienst-Laptop #Dienstnotebook #Dienst-Notebook #Leihgerät #Laufwerk

Bitte beachten Sie die Richtlinien und Regelungen des RUS-CERT für das sichere Arbeiten unterwegs und von zuhause samt How-Tos für Admins und Beschäftigte sowie die Hinweise zum sicheren Arbeiten im Home Office auf der TIK-Webseite.

#sicheresArbeiten #Privat-PC #Privat-Laptop

Dienst-Telefone können auf einen privaten Anschluss umgeleitet werden. Eine Anleitung zur Telefon-Umleitung finden Sie auf der TIK-Corona-Webseite.

#Umleitung #Handy #Diensthandy #Privat-Telefon

Anleitungen zum E-Mail-Zugriff von zu Hause erklärt die TIK-Webseite für Beschäftigte der zentralen Verwaltung sowie für Beschäftigte der Institute und Einrichtungen.

Ab sofort gilt folgende Erweiterung der derzeit geltenden Arbeitszeit:

  • Die tägliche anrechenbare Arbeitszeit wird auf Montag bis Samstag, 6 bis 22 Uhr ausgeweitet.
  • Die Funktionszeit wird aufgehoben.
  • Die gesetzlichen Ruhe- und Höchstarbeitszeiten usw. sind individuell bzw. durch die Vorgesetzte oder den Vorgesetzten einzuhalten. Es wird "nur" der Zeitraum, in dem die Arbeit erbracht werden kann, im "Home-Office" oder vor Ort ausgeweitet - insbesondere um die abwechselnde Kinderbetreuung durch die Eltern zu ermöglichen.

Bei Vorliegen eines entsprechenden positiven Zeitguthabens, können Flexibilisierungstage in unbeschränkter Anzahl in Anspruch genommen werden. Besteht kein positives Zeitguthaben, darf durch Flexibilisierungstage ein negatives Zeitguthaben von maximal der individuellen Arbeitszeit einer Woche entstehen, die zeitnah abzubauen
sind.

Der Personalrat hat der temporären Regelung zur Erweiterung der Arbeitszeit zugestimmt. 

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an das Dezernat Personal und Recht.

#Gleitzeit #Arbeitszeit #Kernarbeitszeit

Aufgrund der aktuellen Corona-Krise hat das Finanzministerium zur Erleichterung der Umsetzung kurzfristiger organisatorischer Maßnahmen (z.B. Nutzung von Homeoffice) entschieden, dass es zur Erfüllung der Formvorgaben insbesondere im Hinblick auf das 4-Augen-Prinzip ausreichend ist, wenn die ausgeübten haushaltsrechtlichen Verantwortlichkeiten (sachliche und rechnerische Richtigkeit, Anordnungsbefugnis) durch E-Mail-Schriftverkehr dokumentiert werden. Eine eindeutige Zuordnung durch Rechnungsnummer oder Kassenzeichen (bei Erlassen/Kassenanschlägen) muss dabei sichergestellt sein. Sollten berechtigte Zweifel vorliegen sind zusätzliche Bestätigungen (z.B. Telefonanrufe, Videokonferenz) einzuholen und zu dokumentieren. Die Bestimmungen über die Aufbewahrung von Informationen des Haushalts-, Kassen- und Rechnungswesen bleiben von dieser Ausnahmeregelung unberührt.

Das heißt konkret: Sie können die Auszahlungs- bzw. Annahmeanordnungen wie gewohnt erstellen und sich die jeweiligen haushaltsrechtlichen Verantwortlichkeiten (sachliche- und rechnerische Richtigkeit, Anordnungsbefugnis) per E-Mail einholen bzw. bestätigen lassen. Diese E-Mail(s) hängen Sie dann Ihrer Anordnung (inkl. Rechnungsbelege) an und leiten diese weiter an die Finanzbuchhaltung. Wichtig ist, dass in der E-Mail zur Bestätigung der haushaltsrechtlichen Verantwortlichkeit eine eindeutige Zuordnung über die Rechnungsnummer bzw. das Kassenzeichen ersichtlich ist. Bei Rückfragen können Sie sich an die Finanzbuchhaltung wenden.

Ergänzender Hinweis: Es dürfen lediglich die Einholung der haushaltsrechtlichen Verantwortlichkeiten (sachliche- und rechnerische Richtigkeit, Anordnungsbefugnis) digital vorgenommen werden. Die Anordnung sowie die Rechnungsbelege müssen wie gewohnt per Post an die Finanzbuchhaltung gesendet werden. Die Bestätigung der haushaltsrechtlichen Verantwortlichkeiten muss in ausgedruckter Form der Anordnung angehängt werden.

Diese Festlegung gilt ab sofort und solange, bis das Finanzministerium anderslautenden Regelungen mitteilt.

Durch die Kurzfristigkeit bei Einstellungen und Vertragsverlängerungen ist bisher immer wieder die schnelle persönliche Unterschrift vor Ort in der Personalabteilung erforderlich. Aufgrund der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie ist dies aktuell nur erschwert möglich.

Da auch weiterhin ein digitaler Abschluss von Arbeitsverträgen nicht zulässig ist, haben wir das Verfahren ergänzt, um auch weiterhin die erforderliche Schriftform von Arbeitsverträgen zu gewährleisten. 

Antrag per E-Mail senden

Wie schon häufig in der Vergangenheit genutzt, können der Antrag und die zugehörigen Unterlagen für den Abschluss bzw. die Verlängerung eines Arbeitsvertrags auch digital per E-Mail von einer Universitäts-E-Mail-Adresse an die Sachbearbeiter*innen der Personalabteilung geschickt werden.

Bis auf Weiteres werden zeitkritische Arbeitsverträge vorab per E-Mail an die dienstliche E-Mail-Anschrift des Beschäftigten bzw. bei Neueinstellungen an eine freigegebene E-Mail-Anschrift geschickt. Zeitgleich erfolgt wie bisher der Versand per Briefpost. Der Brief mit allen Unterlagen geht an die Privatanschrift des Beschäftigten.

Aufgrund der Vorabinformation per E-Mail kann bei zeitkritischen Fällen der Arbeitsvertrag zu Hause ausgedruckt und fotografiert (z.B. als jpg-Bilddatei) oder gescannt (als PDF) werden. Sollten für Vorgänge Papieranträge oder Verträge benötigt werden, reicht aktuell die Vorlage als Bild oder PDF aus.

Sollten Sie keinen Scanner besitzen, fotografieren Sie die Dokumente zum Beispiel mit einem Smartphone ab. Bitte stellen Sie dabei sicher, dass das Foto nicht zu einer Cloud-Plattform synchronisiert wird. Eine gute Scanneinstellung ist schwarz-weiß bei 150 dpi. Bitte überprüfen Sie Ihre gescannten oder abfotografierten Dokumente vor dem Einreichen auf Lesbarkeit.

Dann können Sie das Bild bzw. den Scan des von Ihnen unterzeichneten Arbeitsvertrags vorab per E-Mail an Ihre*n Personalsachbearbeiter*in senden.

Die Originaldokumente müssen zeitgleich per Briefpost an die Personalabteilung geschickt werden.

Beschäftigte, die aufgrund der Corona-Pandemie einem besonders hohen gesundheitlichen Risiko ausgesetzt sind – etwa weil sie aufgrund von regelmäßiger Medikamenteneinnahme ein geschwächtes Immunsystem oder eine einschlägige Vorerkrankung der Lunge haben – dürfen nur im Home Office beschäftigt werden. Das gilt auch für Mitarbeiter*innen, die mit Angehörigen, die diese Merkmale aufweisen, in häuslicher Gemeinschaft leben.

Sollte die Arbeit von daheim aus nicht möglich sein, sind vorrangig Mehrarbeitsstunden abzubauen und es gelten die allgemeinen Arbeitszeitregelungen der Universität. In Zweifelsfällen ist das Dezernat Personal und Recht zu kontaktieren.

Um die grundsätzliche Funktionsfähigkeit der Universität zu erhalten, ist eine notwendige Präsenz vor Ort erforderlich. Dies betrifft insbesondere die Infrastruktureinrichtungen – dies umfasst neben Laboren und Großgeräten das HLRS, das DSI, das HKW, das Forschungsklärwerk und ähnliche Einrichtungen –, die Verwaltung, das IZUS sowie das Rektorat, die Dekanate und die Leitungen von zentralen wissenschaftlichen Einrichtungen.

Die Leiter*innen der jeweiligen Einrichtungen werden dazu aufgefordert, ihre Notfallpläne zu aktivieren.

Die baden-württembergische Landesregierung hat die Regelungen für Eltern, die von der Schließung von Schulen und dem Wegfall der Kinderbetreuung betroffen sind, nochmals erweitert. Mittlerweile gilt für tariflich Beschäftigte und für Beamtinnen und Beamte, dass eine Arbeitsbefreiung in dringenden Fällen bis maximal zum 19. April 2020 unter Fortzahlung des Entgelts bzw. der Bezüge möglich sein kann. 

Diese Regelung gilt ausschließlich für Beschäftigte mit Kindern unter zwölf Jahren und mit Kindern mit Behinderung, die auf Hilfe angewiesen sind. Die Freistellungsmöglichkeit ist auch tageweise möglich.

Die Regelung kann nur in Anspruch genommen werden, wenn die Betreuung der Kinder nicht durch andere Personen gewährleistet und ggf. zumindest teilweise (trotz Betreuung) Arbeit im Home-Office geleistet werden kann. Die Universität hat die Rahmenarbeitszeiten erweitert, damit die Beschäftigten ihre Arbeitszeit flexibler einteilen können. Ggf. lässt sich dadurch die Kinderbetreuung mit einer anderen Person besser aufteilen. Wenn dies trotz erweiterter Rahmenarbeitszeiten nicht möglich ist, dann ist zu prüfen, ob eine Freistellung unter Fortzahlung des Entgelts bzw. der Bezüge erfolgen kann.

Betroffene Beschäftigte zeigen die Notwendigkeit ihrer Freistellung infolge der Schließung der Betreuungseinrichtung bitte umgehend per E-Mail an.

Diese E-Mail muss enthalten:  

  • als Betreff „Kinderbetreuung“
  • Name und Geburtsdatum des Kindes
  • Name des eigenen Instituts bzw. der eigenen Einrichtung
  • konkreter Zeitraum der benötigten Freistellung
  • nähere Begründung zur Notwendigkeit der Betreuung und die Darlegung, warum eine anderweitige Betreuung der Kinder nicht möglich ist

Die E-Mail richten Sie bitte an:

  • Ihre*n jeweilige*n Vorgesetzte*n und
  • die jeweilige Sachbearbeitung in der Personalabteilung oder an die allgemeine E-Mail-Adresse des Dezernats Personal und Recht 

Die Anträge können aktuell bis längstens einschließlich Montag, 6. April 2020, gestellt werden, wenn Beschäftigte wegen notwendiger Kinderbetreuung von dieser erweiterten Regelung Gebrauch machen wollen. Je nach Situation, die dann vorliegt, kann im Anschluss ggf. ein Antrag auf Verlängerung gestellt werden. 

Wie bisher ist auch weiterhin die Abstimmung mit der oder dem Vorgesetzten und in Zweifelsfällen die Genehmigung der oder des Vorgesetzten erforderlich.   

Weiterhin gelten die bekannten Regelungen für das "Kinderkrankengeld", wenn Ihr Kind erkrankt.

Grundsätzlich besteht kein Anspruch auf Freistellung mit Entgeltfortzahlung. 


Aber es gibt in der aktuellen Situation folgende Möglichkeiten, kurzfristig eine Freistellung wahrzunehmen:

  1. Abbau von Zeitguthaben
  2. Urlaub
  3. Sonderurlaub ohne Entgeltfortzahlung

Bei allen drei Varianten gilt, dass die Genehmigung durch die*den Vorgesetzte*n ausnahmsweise per E-Mail erteilt werden kann und später mit dem üblichen Verfahren nachzuholen ist. Die oder der Vorgesetzte muss die Abwesenheit vorab genehmigen. 

Leider kann Ihnen der Service Uni und Famile keine Notfallbetreuung aufgrund des Coronavirus und der damit verbundenen Schließung von Kitas und Schulen anbieten. Auch die Osterferienbetreuung muss leider ausfallen.

#Kita #Schule #Betreuung

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung hat die Regel erlassen, dass eine Arbeitsunfähigkeits-Bescheinigung per Telefon möglich ist. Patienten mit einer leichten Erkrankung der oberen Atemwege müssen wegen der bloßen Attestierung einer Arbeitsunfähigkeit nicht extra in die Praxis kommen.

Unabhängig von dieser neuen Regelung gelten nach wie vor die tarif- und beamtenrechtlichen Regelungen für den Fall, dass ein Kind erkrankt ist (außer Krankheitsfall Corona) und Mitarbeiter*innen deshalb nicht zur Arbeit an die Universität kommen können. Hier bestätigt wie bisher die Ärztin oder der Arzt die Erkrankung des Kindes und die Betreuungsnotwendigkeit. Je nach Versichertenstatus gilt eine unterschiedliche Höchstdauer für diese Krankschreibungen.

Die Auslieferung und die Abholung der Multifunktionsgeräte (Drucker/Scanner/Kopierer), die derzeit innerhalb der Zentralen Verwaltung stattfindet, wird mit sofortiger Wirkung ausgesetzt. Ausnahme: Wenn bereits ein Auslieferungstermin für die Neugeräte vereinbart ist, wird der Termin auch stattfinden. Sie können diesen Termin jedoch (bitte rechtzeitig) über Konica Minolta und die Spedition absagen. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite für Multifunktionsgeräte.

Die Angebote aus dem Fort- und Weiterbildungsprogramm für Mitarbeiter*innen der Universität müssen bis zum 19. April abgesagt oder verschoben werden. Ob Termine nachgeholt werden, steht derzeit noch nicht fest. Die jeweiligen Teilnehmenden werden informiert, ob es ggf. neue Termine gibt und wie die weiteren Schritte sind.

Universitäts-Betrieb

Administration, Infrastruktureinrichtungen und Betriebseinheiten arbeiten vorerst weiter.

Es finden bis auf Weiteres keine öffentlichen Sprechstunden im Haus der Studierenden mehr statt. Die studentischen Beratungsservices stehen den Studierende aber weiterhin per E-Mail oder Telefon zur Verfügung. Sie können sich mit Ihren Anliegen an die Ansprechpartner*innen wenden:

Bitte kontaktieren Sie die Services über die hier verlinkten Funktions-E-Mail-Adressen, da diese immer von mehreren Personen gelesen und bearbeitet werden. Bitte senden Sie möglichst alle Unterlagen entweder per Post oder eingescannt per E-Mail zu.

Die Unishop ist bis auf Weiteres geschlossen. Online Bestellungen sind weiterhin möglich.

Bis auf Weiteres finden keine öffentlichen Sprechzeiten mehr im Haus der Studierenden statt. Die Services des Dezernat Internationales stehen den Studierenden aber weiterhin per E-Mail und Telefon zur Verfügung. Sie können sich mit Ihren Anliegen an das Team des Internationalen Zentrums wenden.

Die Bibliothek und die Fakultäts- und Institutsbibliotheken der Universität Stuttgart bleiben bis 19. April 2020 für den Publikumsverkehr geschlossen. Online-Dienste können für die wissenschaftliche Nutzung geöffnet werden.

Die Universitätsbibliothek hat auf ihrer Webseite Hinweise auf zusätzliche Online-Ressourcen veröffentlicht. Diese erleichtern den Zugriff auf Forschungsliteratur und hilfreiche Informationen von zu Hause aus. Sie finden auf der Webseite auch eine Verteileradresse, über welche Forscher*innen (Open Access-)Fachinformationen zu Coronaviren beziehen können. Die UB ergänzt diese Webseite laufend.

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der Homepage der UB.

#UB #Bib #Datenbank

Gemäß Erlass des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg vom 16. März 2020 bleiben die Mensen und Cafeterien des Studierendenwerks Stuttgart vom 17. März bis zum 19. April 2020 geschlossen. 

Um die grundsätzliche Funktionsfähigkeit der Universität zu erhalten, ist eine notwendige Präsenz vor Ort erforderlich. Dies betrifft insbesondere die Infrastruktureinrichtungen - dies umfasst neben Laboren und Großgeräten das HLRS, das DSI, das HKW, das Forschungsklärwerk und ähnliche Einrichtungen -, die Verwaltung, das IZUS sowie das Rektorat, die Dekanate und die Leitungen von zentralen wissenschaftlichen Einrichtungen. Die Leiter*innen der jeweiligen Einrichtungen werden dazu aufgefordert, ihre Notfallpläne zu aktivieren.

Die Öffentlichkeit darf universitäre Gebäude und Einrichtungen nur aus wichtigen Gründen betreten. Universitäre Archive, Sammlungen und dergleichen bleiben für den Publikumsverkehr bis auf Weiteres geschlossen. 

Alle Gebäude der Universität können ab Donnerstag, 19.03.2020, ausschließlich über die den Beschäftigten bekannten Zugangsmöglichkeiten per Nachttürschlüssel betreten werden. Mit Schließung der Gebäude am 18. März 2020, 18 Uhr, werden alle Gebäude in den so genannten Wochenendmodus versetzt. Dies hat zur Folge, dass alle Gebäude nur noch über die Zugangsmöglichkeiten betreten werden können, die sich per Nachttürschlüssel öffnen lassen. Bitte informieren Sie Ihre Lieferanten, Handwerker oder sonstige Personen, die das Gebäude betreten müssen, dass diese sich vorab telefonisch bei Ihnen melden.

Das Studierendenwerk Stuttgart hat auf seiner Webseite FAQs für die studentischen Wohnanlagen erstellt. Diese informieren über Partys, Putzintervalle, Benutzung der Waschmaschinen und das richtige Verhalten im Infektionsfall. Weitere Details finden Sie auf der Studierendenwerk-Webseite.

#Wohnheim #Wohnung #Studentenwohnheim #Waschen #Chipkarte

Das Hochschulsport-Programm wird inklusive aller Teilbereiche (Fitness- und Kraftraum, Veranstaltungen, Kinderferienbetreuung usw.) ab sofort bis zum geplanten Vorlesungsbeginn nach dem 19. April 2020 ausgesetzt. Dies betrifft alle Kurse an allen Standorten, also Universitäts-Sportstätten, städtische Hallen, externe Kurse und Exkursionen.

Das Kursprogramm kann nicht wie geplant am 23. März 2020 veröffentlicht werden. Die Anmeldung zu den Kursen wird ebenfalls nicht wie geplant ab dem 30. März 2020 möglich sein.
Sobald es weitere Informationen gibt, finden Sie diese hier auf der Webseite und auf der Webseite des Hochschulsports.

Die Stadt Stuttgart hat zur Eindämmung des Coronavirus alle Veranstaltungen in Kultur, Bildung, Sport und Freizeit sowie Versammlungen bis auf Widerruf grundsätzlich untersagt. Daher hat die Universität Stuttgart beschlossen:

Bis zur Wiederaufnahme des Lehrbetriebs werden Konferenzen, Tagungen und andere öffentliche Veranstaltungen mit externen Teilnehmer*innen abgesagt. Dies gilt auch für Freizeitveranstaltungen der Studierenden und Mitarbeiter*innen auf dem Campus der Universität Stuttgart.

Interne Besprechungen, Veranstaltungen oder ähnliches an der Universität Stuttgart dürfen bis zu einer Gruppengröße von in der Regel fünf Personen weiterhin durchgeführt werden. Dabei sind die vom Robert-Koch-Institut vorgegebenen Regelungen unbedingt zu beachten.

Sitzungen der Fakultätsräte, der Senatsausschüsse und Berufungskommissionen dürfen nur über Videokonferenzen erfolgen - sofern mehr als fünf Personen daran teilnehmen; Umlaufbeschlüsse sollen möglich sein bzw. ermöglicht werden. Dabei sind die vom Robert-Koch-Institut vorgegebenen Regelungen unbedingt zu beachten

Corona: Schutz und Verhalten im Krankheitsfall

Soweit ein*e Angehörige*r im selben Haushalt lebt, oder ein*e Arbeitskollege*in, mit dem direkten oder der direkter und zeitlich langer Kontakt bestanden hat, am Coronavirus erkrankt ist oder dessen verdächtigt ist und nach ärztlichem Urteil eine Ansteckungsgefahr besteht, hat der oder die betroffene Beschäftigte der Arbeit so lange fernzubleiben, bis nach ärztlichem Urteil eine Weiterverbreitung des Coronavirus nicht mehr zu befürchten ist. Soweit es die Aufgaben zulassen, ist dann im Home-Office zu arbeiten. Darüber hinaus erfolgt eine Freistellung. 

Personen, die als Corona-Verdachtsfall gelten, werden in aller Regel vom Gesundheitsamt ebenfalls für 14 Tage unter Quarantäne gestellt. Beschäftigte, die von dieser Form der Quarantäne betroffen sind, informieren bitte ebenfalls die oder den zuständigen Vorgesetzten. Die betroffenen Mitarbeiter*innen werden regulär unter Fortzahlung des Entgelts/ihrer Bezüge vom Dienst freigestellt.

Sollten Sie positiv auf das Coronavirus getestet worden sein, müssen Sie darüber per E-Mail den Rektor, den Kanzler und die Personalabteilung informieren sowie Ihr Institut/Ihren Bereich.

Beschäftigte, die positiv auf das Corona-Virus getestet werden, gelten als krank - auch dann, wenn sie keinerlei Krankheitssymptome zeigen. Betroffene sind verpflichtet, dies per E-Mail an den Rektor, den Kanzler und der Personalabteilung anzuzeigen, sowie ihr Institut/ihren Bereich zu informieren. Im Nachgang bitten wir, der Personalabteilung und nachrichtlich dem Institut/dem Bereich eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung zu senden, die in der Regel der Hausarzt ausstellt.

Wenn sich ein Familienmitglied, eine Person aus Ihrem Haushalt oder jemand aus Ihrem persönlichen Umfeld vorsorglich zu Hause aufhalten soll, bittet Sie die Universität, telefonisch Kontakt mit der*m Vorgesetzten aufzunehmen.

Bei arbeitsrechtlichen Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Personalabteilung

Falls Sie im Hinblick auf Ihr individuelles Ansteckungsrisiko unsicher sind, lassen Sie sich bitte vom Gesundheitsamt, vom Betriebsärztlichen Dienst oder von Ihrem Hausarzt beraten.

  • Waschen Sie sich regelmäßig die Hände.
  • Verzichten Sie auf Händeschütteln oder Umarmungen.
  • Husten und Niesen Sie selbst in ein Einwegtaschentuch oder in die Armebeuge. Waschen Sie sich danach die Hände.
  • Verwenden Sie nur Einwegtaschentücher und entsorgen Sie diese nach Gebrauch in einen Mülleimer.
  • Lüften Sie Räume regelmäßig durch.

Die Inkubationszeit für eine Infektion mit dem Coronavirus beträgt rund 10 Tage (1 bis 14 Tage). Besucherinnen und Besucher, Studierende und Reiserückkehrer*innen, die sich in den letzten Wochen in einem der Risikogebiete  aufgehalten haben, sollten auf folgende Symptome achten:

  • Fieber
  • Husten
  • Atemnot
  • Schnupfen
  • Halsschmerzen
  • Gliederschmerzen
  • allgemeines Krankheitsgefühl

Die Abgrenzung zu einer anderen Erkrankung (zum Beispiel Grippe) ist aufgrund der unspezifischen Symptomatik nicht einfach. Falls eines oder mehrere der oben genannten Symptome innerhalb von 14 Tagen nach der Ausreise aus einem Risikogebiet festgestellt werden, wird dringend empfohlen, telefonisch die Hausärztin beziehungsweise den Hausarzt zu kontaktieren, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Unnötige Kontakte mit anderen Menschen sollten vermieden werden. Bleiben Sie nach Möglichkeit zu Hause.

  • Informieren Sie ihre Vorgesetzte oder ihren Vorgesetzten an der Universität Stuttgart per Telefon.
  • Der Arbeitsmedizinische Dienst der Universität Stuttgart steht Ihnen zur Beratung zur Verfügung.
  • Bei möglichen Verdachtsfällen können Sie die Telefonhotline des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg unter der Nummer 0711 904-39555 (täglich 9 bis 18 Uhr) kontaktieren.

Alle Mitglieder der Universität Stuttgart sind aufgerufen, die Empfehlungen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung für die Bildungseinrichtungen zu befolgen.

Reisen und Reiserückkehrer*innen

Von Dienstreisen ins Ausland ist bis auf Weiteres abzusehen, in Ausnahmefällen kann die Hochschulleitung Genehmigungen aussprechen. Innerdeutsche Dienstreisen sind auf ein Minimum zu beschränken. 

Bitte beachten Sie die Informationen des Auswärtigen Amts

Bei Dienstreisen, die aufgrund des Coronavirus nicht stattfinden, gilt §19 Landesreisekostengesetz (LRKG) und die entsprechende Verwaltungsvorschrift:

Die Dienstreisenden haben sich darum zu bemühen, die getroffenen Reisevorbereitungen so bald und so weitgehend wie möglich rückgängig zu machen/ zu stornieren. Notwendige Auslagen nach dem LRKG, die durch die Vorbereitung der Dienstreise entstanden sind und nicht stornierbar sind sowie Stornogebühren, können erstattet werden.

Das Verfahren für die Abrechnung der Vorbereitungs- und Stornokosten läuft grundsätzlich wie bei der Abrechnung von durchgeführten Dienstreisen:
Die Vorbereitungs- und Stornokosten können von den Reisenden mit den üblichen Abrechnungsformularen über die Reisekostenstelle abgerechnet werden. Bitte fügen Sie der Reisekostenabrechnung Nachweise über die Absage der Veranstaltung / des Termins bei, sowie Nachweise, dass die übrig gebliebenen Auslagen für Fahrkosten, Übernachtungskosten, Teilnehmergebühren etc. nicht stornierbar waren. Hierfür wenden Sie sich bitte an den jeweiligen „Anbieter/Veranstalter“.
Die endgültigen Vorbereitungs- und Stornokosten können bereits vor Beginn der eigentlichen Reise abgerechnet werden. 
Bitte denken Sie daran, dass auch alle vorab an die Reisenden bezahlten Vorschüsse/Abschläge einer nicht angetretenen Reise über eine Reisekostenabrechnung abgerechnet werden müssen.

Das oben beschriebene Verfahren gilt auch für die Reisekosten von Gästen, Stipendiaten und Studierenden, deren Reisen begründet durch die Universität Stuttgart finanziert werden sollten.

Informationen der Deutschen Bahn

Für Reisen mit der Deutschen Bahn finden Sie die Stornobedingungen auf der Webseite der Deutschen Bahn. Reisende mit einer Fahrkarte für den DB Fernverkehr, bei denen der konkrete Reiseanlass aufgrund des Coronavirus entfällt (z.B. offizielle Absage einer Messe/Konzert/Event etc.), können ihre Reise kostenfrei stornieren. Darunter fällt z.B. auch die Situation, dass das gebuchte Hotel am Zielort (ggf. im Ausland) unter Quarantäne steht. Betroffene Kunden wenden sich bitte an die Verkaufsstellen und den Kundendialog der DB.

Ansprechpartner*innen der Reisekostenstelle

Die Kosten sind aus den für die Reise vorgesehenen Projekt- oder sonstigen Reise-, Exkursionsmitteln zu finanzieren.

Die Formulare der Reiskostenstelle sind online über das Reiskostenportal verfügbar.

Die neuen Regelungen zur Wahrnehmung der haushaltsrechtlichen Verantwortlichkeiten können auch für die Unterschriften auf den Reisekostenformularen angewendet werden. Ausführliche Informationen finden Sie im FAQ Neue Regelung der haushaltsrechtlichen Verantwortlichkeiten.

 

Mitarbeiter*innen, die sich innerhalb der letzten 14 Tage in vom Robert-Koch-Institut festgelegten Risikogebieten aufgehalten haben, sollen unnötige Kontakte vermeiden und sich unverzüglich mit ihrer Dienststelle in Verbindung setzen. Gleiches gilt für Mitarbeiter*innen, die sich innerhalb der letzten 14 Tage in Italien, Österreich, der Schweiz, Frankreich, Dänemark oder Luxemburg aufgehalten haben. Sie bleiben dann von dem Zeitpunkt an gerechnet, an dem sie das Risikogebiet verlassen haben, 14 Tage zu Hause und können in Telearbeit oder mobil arbeiten. Falls dies nicht möglich ist, werden sie in dieser Zeit unter Fortzahlung der Bezüge/Entgelte vom Dienst freigestellt.

Sollten sie innerhalb dieser 14 Tage Symptome wie Fieber, Muskelschmerzen, Husten, Schnupfen, Durchfall u. a. bekommen, setzen sie sich umgehend telefonisch mit ihrem Hausarzt in Verbindung oder nehmen Kontakt mit dem kassenärztlichen Notdienst unter der Telefonnummer 116117 auf. Darüber hinaus ist dies sowie das Ergebnis eines Corona-Verdachtstests unverzüglich der Dienststelle (Rektor, Kanzler und Leiter des Dezernats Personal und Recht) zu melden.

Mitarbeiter*innen, die während ihres Aufenthalts in einem Risikogebiet oder sonst innerhalb der vergangenen 14 Tage Kontakt zu einem bestätigt an COVID-19 Erkrankten hatten, kontaktieren umgehend das örtlich zuständige Gesundheitsamt. Dies muss in jedem Fall erfolgen – unabhängig vom Auftreten von Symptomen.

Grundsätzlich ist in diesem Fall die Arbeit an der Universität möglich. Vorsichtshalber empfehlen wir, telefonisch vorab zwischen der oder dem Vorgesetzten und der oder dem Beschäftigten zu besprechen, ob im konkreten Fall dennoch für den Zeitraum von 14 Tagen von zu Hause gearbeitet werden soll. 

Ausnahme: Zeigen die Mitbewohner*innen irgendwelche Krankheitssymptome, die auf das Coronavirus hindeuten können, gelten die allgemeinen Regelungen, wonach Sie nicht an die Universität kommen dürfen und die weiteren Schritte telefonisch mit der oder dem Vorgesetzten und im Zweifel mit dem Dezernat Personal und Recht abzustimmen sind.

Die Universität Stuttgart aktualisiert ihre Planungen und Maßnahmen zur Information der Mitglieder und der Öffentlichkeit stetig, kurzfristig und umfassend. Wir bitten die Sie daher dringend, die Corona-Webseite der Universität Stuttgart in regelmäßigen Abständen aufzurufen.

1. April, 17:15 Uhr: Ersatztermine für ausgefallene Prüfungen & Hinweis zur Rückmeldung

Laut der Corona-Verordnung der Landesregierung müssen alle abgesagten Prüfungen im Laufe des Sommersemesters nachgeholt werden. Voraussichtlich werden die zentral organisierten Prüfungen zwischen dem 4. und 22. Mai nachgeholt. Bitte lesen Sie die ausführlichen Informationen in den FAQs über die Ersatztermine der ausgefallenen Prüfungen und wer an den Ersatzprüfungen teilnehmen darf.

Neu in den FAQs ist zudem ein Hinweis über die Rückmeldung, wenn zum Studienabschluss nur noch Prüfungen abgelegt werden müssen, die wegen des Coronavirus ausgefallen sind.

30. März, 17 Uhr: Veranstaltungsaufzeichnung

Zur Vorbereitung des Sommersemesters 2020 mit digitaler Lehre können Dozent*innen der Universität Stuttgart von nun an Hörsäle buchen und Lehrveranstaltungen aufzeichnen. Aktuelle Hinweise zur Hörsaalbuchung stellen Dezernat 6 und TIK online zur Verfügung, allgemeine Informationen zur Veranstaltungsaufzeichnung mit Opencast finden Sie ebenfalls auf den TIK-Webseiten.

30. März, 15:30 Uhr: Anmeldung von Abschlussarbeiten, studentische Beratung & aktualisierte Corona-Verordnung

Unsere FAQs zu "Prüfungen" enthalten nun auch Informationen zur Anmeldung einer Abschlussarbeit in den Fällen, in denen die nötigen ECTS-Punkte aufgrund der Corona-Absage von Prüfungen noch nicht erreicht sind.

Der Universitätsbetrieb läuft trotz Corona-Einschränkungen weiter. Die studentischen Beratungsangebote der Universität Stuttgart wie zum Beispiel Studienlotsen, Zentrale Studienberatung, Schreibwerkstatt oder Lernberatung stehen weiterhin per E-Mail oder Telefon zur Verfügung. Wie Sie konkret die Ansprechpartner*innen im Haus der Studierenden oder im Internationale Zentrum erreichen, steht in den FAQs.

Es gibt eine aktualisierte Version der Corona-Verordnung der Landesregierung Baden-Württembergs.

27. März, 13 Uhr: Regelungen des RUS-CERT für sicheres Arbeiten unterwegs und von zuhause

Die Stabsstelle Informationssicherheit (RUS-CERT) hat Richtlinien und Regelungen für das sichere Arbeiten unterwegs und von zuhause samt How-Tos für Admins und Beschäftigte zusammengestellt und veröffentlicht. Alle Beschäftigten, die derzeit im Home Office arbeiten, sollen diese bitte beachten.

27. März, 10:30 Uhr: Auswirkungen auf das BAföG

Das Studierendenwerk Stuttgart hat auf seiner Webseite FAQs zur Corona-Pandemie und Auswirkungen auf das BAföG veröffentlicht. Darin geht es unter anderen um den BAföG-Antrag, ein kurzzeitig stark vermindertes Einkommen der Eltern und den Jobverlust.

26. März, 18:30 Uhr: Digitale Lehre im Sommersemester 2020

Für Beschäftigte und Studierende hat die Universität Stuttgart in ILIAS einen Bereich für die Digitale Lehre im Sommersemester 2020 eingerichtet. Er enthält ein Forum zum Informationsaustausch sowie hilfreiche Anleitungen und Tools für Lehrende.

Studierende können sich ab sofort in C@MPUS für Lehrveranstaltungen anmelden. Für alle Veranstaltungen wird es einen ILIAS-Kurs geben. Auch wenn der Studienbetrieb nach aktuellem Stand am 20. April 2020 wieder beginnen kann, bereitet sich die Universität Stuttgart darauf vor, das gesamte Sommersemester mit Online-Lehre abzuhalten.

Bei Fragen ist die „Taskforce Digitale Lehre“ per E-Mail erreichbar.

26. März, 15 Uhr: Neue FAQs zu Immatrikulation, Rückmeldung und Gebühren

25. März, 17:15 Uhr: Neue Hinweise für Beschäftigte

25. März, 14:30 Uhr: FAQ zu den studentischen Wohnanlagen des Studierendenwerks Stuttgart

Auf der Webseite des Studierendenwerks Stuttgart gibt es FAQs zu den studentischen Wohnanlagen. Darin geht es unter anderem um das Verhalten im Infektionsfall und die Benutzung der Waschmaschinen. Neu ist, dass seit heute die Chipkarte für die Benutzung der Waschmaschine und des Trockners wieder aufgeladen werden können. Dazu öffnen jeden Montag und Mittwoch zwischen 8 und 10 Uhr die Mensen in Stuttgart-Vaihingen, Stuttgart-Mitte und Ludwigsburg. Die Öffnung dient ausschließlich dazu, um am Entwerter Geld aufzuladen. Bitte informieren Sie sich darüber auf der Webseite des Studierendenwerks

 

24. März, 18:30 Uhr: stuvus richtet Infotelefon und Helferpool für Studierende ein

Die Studierendenvertretung stuvus hat ein Infotelefon für Studierende aller Stuttgart Hochschulen und Universitäten eingerichtet. stuvus sammelt und beantwortet werktags in deutscher und englischer Sprache Fragen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie und dem studentischen Leben. Die Info-Hotline lautet: +49 711-685 60751. 

Außerdem baut stuvus derzeit einen ehrenamtlichen Helferpool auf, um bei Bedarf Einrichtungen und Organisationen bei der Bewältigung der aktuellen Lage unterstützen zu können. Wer Interesse hat, sich sozial zu engagieren, kann sich als Helferin oder Helfer bei stuvus registrieren.

 

24. März, 14 Uhr: Teilweise sind Mitarbeiter*innen per Telefon nicht erreichbar

Aufgrund der weit verbreiteten Telearbeit von Beschäftigten müssen derzeit sowohl die öffentlichen Telefon- und Mobilfunknetze als auch unsere Telefonanlage außergewöhnlich viele Telefonanrufe verarbeiten. Dies kann dazu führen, dass Beschäftigte der Universität manchmal nicht erreichbar sind. Bitte versuchen Sie es in diesen Fällen von einem anderen Anschluss (zum Beispiel Festnetz statt Mobiltelefon) oder zu einem späteren Zeitpunkt erneut, oder weichen Sie auf E-Mail aus.

24. März, 12 Uhr: Universitätsbibliothek informiert über zusätzliche Online-Ressourcen

Die Universitätsbibliothek hat auf ihrer Webseite Hinweise auf zusätzliche Online-Ressourcen veröffentlicht. Diese erleichtern den Zugriff auf Forschungsliteratur und hilfreiche Informationen von zu Hause aus. Sie finden auf der Webseite auch eine Verteileradresse, über die Forscher*innen (Open Access-)Fachinformationen zu Coronaviren beziehen können. Die UB ergänzt diese Webseite laufend.

24. März, 8:45 Uhr: Hinweis für internationale Universitätsangehörige: Ausländerbehörde geschlossen

Eine Information für die internationalen Studierenden und Mitarbeiter*innen der Universität Stuttgart: Die Stadt Stuttgart hat die Ausländerbehörde ab sofort für den Kundenverkehr geschlossen. Auch bereits vereinbarte Termine können nicht wahrgenommen werden. Bescheinigungen, die Ihren weiteren Aufenthalt regeln, erhalten Sie per Post. Bitte informieren Sie sich auf den Webseiten der Stadt Stuttgart.

Internationale Studierende können sich bei Fragen zu ihrer Aufenthaltserlaubnis an das Dezernat Internationales wenden.

23. März, 13:45 Uhr: E-Learning-Tools und Auslieferstopp der Multifunktionsgeräte

**Ergänzung um 16 Uhr**: Das TIK hat das Forum Digitale Lehre in ILIAS online gestellt. In diesem Forum sollen alle Beschäftigten und Studierenden Fragen, Ideen, Antworten und Lösungshilfen zum Thema Digitale Lehre sammeln und lesen können. Ziel ist es, aus diesem Input ein FAQ aufzubauen.

Die Technischen Informations- und Kommunikationsdienste (TIK) haben auf ihrer Webseite eine Liste verfügbarer E-Learning-Tools zusammengestellt, die in der derzeitigen Situation ohne Präsenzveranstaltungen und mit vermehrtem Home Office für Beschäftigte der Universität hilfreich sind: Veranstaltungsaufzeichnung, Webkonferenzen und ILIAS. Anleitungen für verschiedene digitale Lehrszenarien werden folgen.

Zum jetzigen Zeitpunkt werden keine neuen Multifunktionsgeräte (Drucker/Scanner/Kopierer), die derzeit innerhalb der Zentralen Verwaltung ausgetauscht werden, geliefert oder abgeholt. Eine Ausnahme bilden bereits vereinbarte Liefertermine. Weitere Informationen finden Sie im FAQ zur Lieferung der Multifunktionsgeräte.

19. März, 16:15 Uhr: Änderung der Arbeitszeitregelung

Ab sofort gilt eine erweiterte Arbeitszeitregelung. Die tägliche anrechenbare Arbeitszeit wird auf Montag bis Samstag, 6 bis 22 Uhr ausgeweitet und die Funktionszeit wird aufgehoben. Weitere Informationen finden Sie im FAQ Neue Arbeitszeitregelungen.

19. März, 14 Uhr: Neue Regelung zur Wahrnehmung der haushalts­rechtlichen Verantwortlichkeiten

**Ergänzter Hinweis um 16:30 Uhr**
Das Finanzministerium hat entschieden, dass es zur Erfüllung der Formvorgaben insbesondere im Hinblick auf das 4-Augen-Prinzip ausreichend ist, wenn die ausgeübten haushaltsrechtlichen Verantwortlichkeiten (sachliche und rechnerische Richtigkeit, Anordnungsbefugnis) durch E-Mail-Schriftverkehr dokumentiert werden. Die Anordnung sowie die Rechnungsbelege müssen wie gewohnt per Post an die Finanzbuchhaltung gesendet werden. Die Bestätigung der haushaltsrechtlichen Verantwortlichkeiten muss in ausgedruckter Form der Anordnung angehängt werden. Ausführliche Informationen finden Sie im FAQ Neue Regelung der haushaltsrechtlichen Verantwortlichkeiten.

19. März, 10:30 Uhr: Neue Antworten auf Fragen zu Prüfungen und Studium

Es gibt neue FAQs zu den Bereichen Prüfungen, unter anderem zu Hausarbeiten, Abschlussarbeiten, Prüfungseinsichten, sowie zum Thema Immatrikulation, Gebühren, Beiträge und Orientierungspraktikum für Lehramtsstudierende. Bei E-Mail-Anfragen müssen Sie immer Ihren Nachnamen, Ihre Matrikelnummer und Ihren Studiengang angeben. Wir ergänzen die FAQs weiterhin laufend.

Übrigens: Sie können Suchbegriffe in die Suchzeile oberhalb der FAQs eingeben und damit alle Fragen und Antworten durchsuchen.

19. März, 10:15 Uhr: Technische Informationen und Hilfsangebote zu den IT-Diensten

Die Technischen Informations- und Kommunikationsdienste (TIK) informieren auf ihrer neuen Webseite „Technische Informationen und Hilfsangebote zu den IT-Diensten“ zu Themen wie Sicheres Arbeiten im Home-Office einschließlich Telefon, E-Mails, Virtuelle Kommunikation, VPN und Netzlaufwerke für Beschäftigte von Instituten, Einrichtungen sowie der Zentralen Verwaltung. Bitte informieren Sie sich.

18. März, 16:30 Uhr: Alle Gebäude der Universität können ab Donnerstag, 19. März, ausschließlich von Beschäftigten mit Schlüssel oder elektronischem Medium betreten werden

**Erweiterung der Meldung von 14 Uhr** Mit Schließung der Gebäude heute, 18. März 2020, 18 Uhr, werden alle Gebäude in den so genannten Wochenendmodus versetzt. Das bedeutet, dass alle Zugangstüren zu Gebäuden grundsätzlich verschlossen sind. Die Öffentlichkeit soll die Gebäude nicht mehr betreten. Dies hat zur Folge, dass alle Gebäude nur noch von Beschäftigten über die Zugangsmöglichkeiten betreten werden können, die sich per Nachttürschlüssel und elektronischen Identifikationsmedien (Transponder, ECUS-Ausweis) mit entsprechend konfigurierter Schließberechtigung öffnen lassen. Bitte informieren Sie Ihre Lieferanten, Handwerker oder sonstige Personen, die das Gebäude betreten müssen, dass diese sich vorab telefonisch bei Ihnen melden. 

 

17. März, 17:30 Uhr: Alle lehramtsbezogenen Abschlussprüfungen in den Staatsprüfungen entfallen
Alle lehramtsbezogenen Abschlussprüfungen in den Staatsprüfungen entfallen vorerst bis zum 19. April 2020. Dies hat das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg mitgeteilt.
 

17. März, 17 Uhr: Neue häusliche Isolationsregeln für Mitarbeiter*innen, die aus bestimmten Staaten zurückgekehrt sind

Mitarbeiter*innen, die sich innerhalb der letzten 14 Tage in Italien, Österreich, der Schweiz, Frankreich, Dänemark oder Luxemburg aufgehalten haben, müssen von dem Zeitpunkt an gerechnet, an dem sie das Gebiet verlassen haben, 14 Tage zu Hause bleiben. Dies geht aus rechtlichen Hinweisen des Innenministeriums und des Finanzministeriums Baden-Württemberg hervor. Weitere Informationen finden Sie unten in den Reisehinweisen.

 

17. März, 11:15 Uhr: Klarstellung: Absage schriftlicher und mündlicher Prüfungen

Es finden keine schriftlichen und keine mündliche Prüfungen bis 19. April statt. Entgegen der Mitteilung auf der Webseite, per Mail und in Social Media am 16. März, werden keine mündlichen Prüfungen durchgeführt. Weitere Informationen finden Sie in den Sofortmaßnahmen der Universität.

16. März, 16 Uhr: Veranstaltungen bis 19. April abgesagt

Die Aufforderung soziale Kontakte zu vermeiden, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, nimmt die Universität Stuttgart auch bei ihren öffentlichen Veranstaltungen sehr ernst. Alle Veranstaltungen, die in den kommenden Wochen stattfinden sollten, werden abgesagt oder verschoben. Auf Grund der dynamischen sowie nicht absehbaren Entwicklungen zum Coronavirus hat sich die Universität Stuttgart auch entschieden, die größte und bei der Bevölkerung der Region sehr beliebte Veranstaltung, den Tag der Wissenschaft, am 16. Mai abzusagen. 

16. März, 14 Uhr: Keine öffentlichen Sprechzeiten im Haus der Studierenden und im IZ

Das Studiensekretariat, das Prüfungsamt, die zentrale Studienberatung und die Beratung für Promovierende im Haus der Studierenden sowie die Services des Dezernat Internationales schließen ab sofort und bis auf Weiteres. Das heißt es werden vorerst keine öffentlichen Sprechzeiten mehr angeboten. Studierende können sich aber weiterhin mit Ihren Anliegen an die Ansprechpartner*innen wenden:

Bitte kontaktieren Sie die Services über die hier verlinkte Funktions-E-Mail-Adressen, da diese immer von mehreren Personen gelesen und bearbeitet werden. Bitte senden Sie möglichst alle Unterlagen entweder per Post oder eingescannt per E-Mail zu.

16. März, 13:30 Uhr: Fort- und Weiterbildungsprogramm ausgesetzt

Die Angebote aus dem Fort- und Weiterbildungsprogramm für Mitarbeiter*innen der Universität müssen bis zum 19. April abgesagt oder verschoben werden. Ob Termine nachgeholt werden, steht derzeit noch nicht fest. Die jeweiligen Teilnehmenden werden informiert, ob es ggf. neue Termine gibt und wie die weiteren Schritte sind.

13. März, 19:30 Uhr: Sonderregelungen und Freistellungsmöglichkeiten für Mitarbeiter*innen

Wenn es aufgrund der Schließung von Kindertageseinrichtungen und Schulen zu einem Betreuungsbedarf kommt, können sich Beschäftigte der Universität für maximal drei Tage bezahlt freistellen lassen. Unabhängig vom Betreuungsbedarf von Kindern hat die Universität die Freistellungsmöglichkeiten für Mitarbeiter*innen angepasst. Weiterführende Informationen finden Sie in den Absätzen Schließung von Kindertageseinrichtungen und Schulen und Freistellungsmöglichkeiten für Mitarbeiter*innen.

13. März, 15 Uhr: Erster COVID-19-Fall an der Universität Stuttgart

An der Universität Stuttgart gibt es den ersten bestätigten COVID-19-Fall. Der Infizierte ist Masterand und befindet sich in häuslicher Quarantäne. Das betroffene Institut für Fertigungstechnologie keramischer Bauteile (IFKB) am Allmandring 7b ist wegen des Coronafalls in den nächsten zwei Wochen nicht besetzt. Es findet kein Institutsbetrieb statt.

Die Universität und die Gesundheitsbehörde haben alle Maßnahmen eingeleitet, um eine Weiterverbreitung des Virus zu unterbinden.

13. März, 14:45 Uhr: Öffentliche PC-Pools geschlossen

Die öffentlichen PC-Pools des IZUS/TIK und des Casino-IT der Fakultät 1 bleiben ab dem 13. März 2020 bis auf Weiteres geschlossen. Über eine Schließung der PC-Pools in den Instituten und Einrichtungen wird individuell vor Ort entschieden.

13. März, 12:45 Uhr: Stornogebühren für Dienstreisen werden erstattet

Wenn Dienstreisen aufgrund des Coronavirus nicht stattfinden, müssen die getroffenen Reisevorbereitungen so bald und so weitgehend wie möglich rückgängig gemacht oder storniert werden. Eventuelle Stornogebühren können erstattet werden.

Weitere Informationen finden Sie im Absatz Dienstreisen, die aufgrund des Coronavirus nicht stattfinden.

13. März, 10:30 Uhr: Konkretisierung: Keine Präsenzlehre bis 20. April

Die Universitätsleitung hat den Erlass des baden-württembergischen Wissenschaftsministeriums vom 11. März dahingehend konkretisiert, dass bis zum 20. April grundsätzlich keine Präsenzlehre stattfinden darf. Das betrifft neben Vorlesungen auch Seminare, Übungen, Praktika, Sprachkurse, studienvorbereitende Kurse, Exkursionen, etc.

12. März, 15:30 Uhr: Hochschulsport-Kurse abgesagt

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen bezüglich des Coronavirus wird das Hochschulsport-Programm inklusive aller Teilbereiche (Fitness- und Kraftraum, Veranstaltungen, Kinderferienbetreuung usw.) ab sofort bis zum geplanten Vorlesungsbeginn nach dem 19. April 2020 ausgesetzt. Dies betrifft alle Kurse an allen Standorten, also Universitäts-Sportstätten, städtische Hallen, externe Kurse und Exkursionen.

12. März, 13:30 Uhr: Keine Versammlung mit mehr als 100 Personen

Die Universitätsleitung hat Veranstaltungen mit mehr als 100 Personen in einem geschlossenen Raum bis auf Weiteres untersagt. Damit konkretisiert die Universität den Erlass des Sozialministeriums.

9. März: AU-Bescheinigung per Telefon und Erkrankung des Kindes

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung hat die Regel erlassen, dass eine Arbeitsunfähigkeits-Bescheinigung per Telefon möglich ist. Patienten mit einer leichten Erkrankung der oberen Atemwege müssen wegen der bloßen Attestierung einer Arbeitsunfähigkeit nicht extra in die Praxis kommen.

Unabhängig von dieser neuen Regelung gelten nach wie vor die tarif- und beamtenrechtlichen Regelungen für den Fall, dass ein Kind erkrankt ist und Mitarbeiter*innen deshalb nicht zur Arbeit an die Universität kommen können. Hier bestätigt wie bisher die Ärztin oder der Arzt die Erkrankung des Kindes und die Betreuungsnotwendigkeit. Je nach Versichertenstatus gilt eine unterschiedliche Höchstdauer für diese Krankschreibungen.

Stand, ursprünglich 16. März 2020, 19 Uhr, mit Änderungen 18. März 2020, 11:00 Uhr

Nach der heutigen Sitzung des Corona-Krisenstabes hat die Hochschulleitung folgende Sofortmaßnahmen beschlossen:

  1. Der Beginn der Vorlesungszeit des Sommersemesters 2020 ist bis auf Weiteres der 20. April 2020. Bis dahin arbeiten alle Verantwortlichen im Rektorat, Fakultäten und zentralen Betriebseinrichtungen mit Nachdruck daran, das Infektionsrisiko für Studierende, Lehrende und Mitarbeiter*innen soweit wie möglich zu verringern. Näheres wird kurzfristig mitgeteilt.

  2. Derzeit laufende Präsenzveranstaltungen werden bis einschließlich 19. April 2020 abgesagt. Dies gilt für alle Lehrveranstaltungen (Vorlesungen, Pflichtpraktika, Seminare, Exkursionen etc.) einschließlich Vor- und Einführungskurse für die Studierenden sowie für alle Veranstaltungen wie beispielsweise Fort- und Weiterbildung für Lehrpersonal, Mitarbeiter*innen und den Allgemeinen Hochschulsport. Online-Angebote sind weiterhin möglich. Ebenfalls werden sonstige Veranstaltungen Dritter in der Universität abgesagt. Studienbegleitende Pflichtpraktika, die nicht an der Universität stattfinden, wie z.B. Industriepraktika, können weiter fortgeführt werden. Die Fortführung liegt jedoch im Ermessen des Praktikumsgebers.

  3. Die Stadt Stuttgart hat zur Eindämmung des Coronavirus alle Veranstaltungen in Kultur, Bildung, Sport und Freizeit sowie Versammlungen bis auf Widerruf grundsätzlich untersagt. Daher hat die Universität Stuttgart beschlossen:
    1. Bis zur Wiederaufnahme des Lehrbetriebs werden Konferenzen, Tagungen und andere öffentliche Veranstaltungen mit externen Teilnehmer*innen abgesagt. Dies gilt auch für Freizeitveranstaltungen der Studierenden und Mitarbeiter*innen auf dem Campus der Universität Stuttgart.  
    2. Interne Besprechungen, Veranstaltungen oder ähnliches an der Universität Stuttgart dürfen bis zu einer Gruppengröße von in der Regel fünf Personen weiterhin durchgeführt werden. Dabei sind die vom Robert-Koch-Institut vorgegebenen Regelungen unbedingt zu beachten
    3. Dies gilt unter anderem auch für Sitzungen der Fakultätsräte, der Senatsausschüsse und Berufungskommissionen, die nur über Videokonferenzen erfolgen dürfen; Umlaufbeschlüsse sollen möglich sein bzw. ermöglicht werden.

  4. Die Bibliothek und die Fakultäts- und Institutsbibliotheken der Universität Stuttgart bleiben bis 19. April 2020 für den Publikumsverkehr geschlossen. Online-Dienste können für die wissenschaftliche Nutzung geöffnet werden. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der Homepage der UB.

  5. Administration, Infrastruktureinrichtungen und Betriebseinheiten arbeiten vorerst weiter. Hierbei ist zu beachten:
    1. Das Haus der Studierenden und das Internationale Zentrum stellen auf Beratung und Service per Telefon und E-Mail um. Die Immatrikulation erfolgt per Online-Workflow.
    2. Es gelten die auf der Corona-Webseite der Universität Stuttgart veröffentlichten Regelungen.

  6. Die Öffentlichkeit darf universitäre Gebäude und Einrichtungen nur aus wichtigen Gründen betreten. Universitäre Archive, Sammlungen und dergleichen bleiben für den Publikumsverkehr bis auf Weiteres geschlossen. 

  7. Um die Ansteckungskette möglichst zu unterbrechen und Eltern die Gelegenheit zu geben, nach Schließung von Schulen und Kindertagesstätten ihren Betreuungspflichten nachzukommen, sollen alle Vorgesetzten ihren Mitarbeiter*innen nachdrücklich empfehlen, im Home Office zu arbeiten. Home Office ist durch die Vorgesetzten zu genehmigen. Das Dezernat Personal und Recht muss in der jetzigen Situation nicht beteiligt werden. Zu beachten ist, dass die Mitarbeiter*innen im Home Office erreichbar sein müssen. Hierzu wird die Weiterleitung des dienstlichen Telefons auf einen privaten Anschluss ermöglicht.
    1. Erweiterte Gleitzeitregelungen werden in Kürze bekannt gegeben.
    2. Mitarbeiter*innen, die zu einer Risikogruppe zählen, dürfen nur im Home Office beschäftigt werden. Wenn bei einem*r Mitarbeiter*in jemand in häuslicher Gemeinschaft lebt, der zu einer Risikogruppe zählt, gilt dies analog. Sollte Home Office nicht möglich sein, sind vorrangig Mehrarbeitsstunden abzubauen und es gelten die allgemeinen Arbeitszeitregelungen der Universität. In Zweifelsfällen ist das Dezernat Personal und Recht zu kontaktieren. Nähere Informationen dazu finden Sie in den Absätzen Schließung von Kindertageseinrichtungen und Schulen und Freistellungsmöglichkeiten für Mitarbeiter*innen.
    3. Um die grundsätzliche Funktionsfähigkeit der Universität zu erhalten, ist eine notwendige Präsenz vor Ort erforderlich. Dies betrifft insbesondere die Infrastruktureinrichtungen - dies umfasst neben Laboren und Großgeräten das HLRS, das DSI, das HKW, das Forschungsklärwerk und ähnliche Einrichtungen -, die Verwaltung, das IZUS sowie das Rektorat, die Dekanate und die Leitungen von zentralen wissenschaftlichen Einrichtungen. Die Leiter*innen der jeweiligen Einrichtungen werden dazu aufgefordert, ihre Notfallpläne zu aktivieren.  

  8. Zum Schutz der Studierenden und Promovierenden werden die mündlichen und schriftlichen universitären Präsenzprüfungen vorerst bis einschließlich 19. April 2020 ausgesetzt. Die Studierenden müssen für die abgesagten Präsenzprüfungen keinen Antrag auf Prüfungsrücktritt stellen. Auch alle lehramtsbezogenen Abschlussprüfungen in den Staatsprüfungen entfallen vorerst bis zum 19. April 2020.
    1. Alle Abgabefristen für Abschluss-, Seminar-, Studien- und Hausarbeiten werden um die Dauer der Bibliotheksschließung - nach aktuellem Stand der 19. April 2020 - pauschal verlängert. Darüberhinaus kann die Anmeldung zu Modulen, deren Voraussetzung aufgrund der Regelungen nicht erfüllt werden kann, unter Vorbehalt erfolgen.
    2. Neu, Stand 17. März 2020, 11 Uhr: Mündliche Prüfungen sind ebenfalls ausgesetzt. Entgegen der Mitteilung auf der Webseite, per Mail und in Social Media am 16. März, werden keine mündlichen Prüfungen durchgeführt.
    3. Promotionsprüfungen dürfen durchgeführt werden, sofern in der Regel nicht mehr als fünf Personen anwesend sind und die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts beachtet werden.
    4. Dabei muss der hochschulöffentliche Vortrag in den mündlichen Prüfungsteil einbezogen werden. 
    5. Habilitationsprüfungen werden bis auf Weiteres nicht durchgeführt. 
    6. Über die Nachholung von ausgefallenen Veranstaltungen und Prüfungen entscheidet die Hochschule in eigener Verantwortung. Dazu werden in Kürze weitere Informationen folgen.
    7. Die Universität wird dafür sorgen, dass die Studierenden alle im Sommersemester 2020 vorgesehenen Studienleistungen erbringen können und zugleich die Studierbarkeit gewährleistet sein wird.

  9. Nach derzeitigem Stand wird das Sommersemester zum 20. April 2020 beginnen und nach mehrheitlicher Entscheidung zwischen Dekanaten, Fakultäten, Personalrat, Stuvus und Krisenstab wie geplant bis zum 18. Juli 2020 dauern. Dies bedeutet eine zweiwöchige Verkürzung des Lehrbetriebs im Sommersemester 2020. In Einzelfällen – wie Beispielsweise Praktika – können im Anschluss an den 20. Juli 2020 in der 30. und 31. Kalenderwoche oder in der vorlesungsfreien Kalenderwoche 23 ein entsprechender Lehrbetrieb angeboten werden.

  10. Dienstreisen in die jeweils aktuellen COVID-Risikogebiete werden nicht genehmigt; bereits erfolgte Genehmigungen werden widerrufen. Alle Lehrenden, Studierenden und Wissenschaftler*innen, die aus dem vom Robert-Koch-Institut eingestuften Risikogebieten zurückkehren, müssen eine zweiwöchige Selbst-Quarantäne einhalten. Von Dienstreisen ins Ausland ist bis auf Weiteres abzusehen, in Ausnahmefällen kann die Hochschulleitung Genehmigungen aussprechen. Innerdeutsche Dienstreisen sind auf ein Minimum zu beschränken.

  11. Gemäß Erlass des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg von 16. März 2020 bleiben die Mensen und Cafeterien des Studierendenwerks Stuttgart vom 17. März bis zum 19. April 2020 geschlossen

  12. Alle Mitglieder der Universität Stuttgart sind aufgerufen, die Empfehlungen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung für die Bildungseinrichtungen zu befolgen.

  13. Die Universität Stuttgart aktualisiert ihre Planungen und Maßnahmen zur Information der Mitglieder und der Öffentlichkeit stetig, kurzfristig und umfassend. Wir bitten die Mitglieder der Universität daher dringend, die Corona-Webseite der Universität Stuttgart in regelmäßigen Abständen aufzurufen.

Selbstverständlich steht Ihnen für konkrete Beratungen und bei allen medizinischen Fragen zum Coronavirus bzw. einer möglichen Infektion unser arbeitsmedizinischer Dienst zur Verfügung. Die Ärztinnen und Ärzte vermitteln Sie bei Bedarf auch weiter. 

Bitte keinen Generalverdacht

Keinesfalls sollte Angst vor dem Coronavirus jedoch dazu führen, einzelne Studierende oder Beschäftigte sowie deren Angehörige zu meiden oder unter Generalverdacht zu stellen.

Generelle Informationen zum Coronavirus und zur Lage in Baden-Württemberg:

Kontakt

 

Hochschulkommunikation

Keplerstraße 7, 70174 Stuttgart

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