Dieses Bild zeigt

Informationen für Bewerberinnen und Bewerber

Das Deutschlandstipendium an der Universität Stuttgart

Das Deutschlandstipendium bedeutet eine monatliche Förderung von 300 Euro. Für wen ist das Stipendium gedacht? Wie können Sie sich bewerben? Das erfahren Sie hier.

Für wen ist das Stipendium gedacht?

Das Deutschlandstipendium (D-Stip) ist ein Leistungsstipendium, bei dem nicht nur die gute Note zählt. Zusätzliche Kriterien sind für den Erhalt des Stipendiums ebenfalls ausschlaggebend. Dazu gehören soziales Engagement, die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, oder auch die Überwindung besonderer sozialer oder gesundheitlicher Hürden. Wer bei der Bewerbung erfolgreich ist, erhält für ein Jahr eine monatliche Unterstützung von 300 Euro. 

Wie und wann kann ich mich um das Deutschlandstipendium bewerben?

  • Nächster Vergabezeitraum: ab 1.4.2018 für zwei Semester bis 31.3.2019
  • Bewerbungsart: schriftlich mit Bewerbungsformular
  • Der Text zur Ausschreibung und das Formular für Ihre Bewerbung stehen auf dieser Webseite zum Download bereit.
  • Studierende, die bereits durch ein Deutschlandstipendium gefördert werden oder wurden, müssen sich jedes Mal neu bewerben.

FAQs zum Deutschlandstipendium für Stipendieninteressierte

+-

Die Mittel des D-Stips stammen zur einen Hälfte vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), zur anderen Hälfte von privaten Förderern. Das können Stiftungen, Unternehmen oder Privatpersonen sein.

Sie können sich unabhängig von der Semesterzahl bewerben, die einzige Bedingung in diesem Zusammenhang ist die, dass das Stipendium nicht über die Regelstudienzeit hinaus gewährt werden kann.

Abiturientinnen und Abiturienten können sich um das Deutschlandstipendium bewerben, sobald sie an der Universität Stuttgart eingeschrieben sind.

Das Stipendium wird immer für die Dauer von einem Jahr gewährt. Und das Stipendium wird jedes Jahr aufs Neue ausgeschrieben. Einzige Bedingung: Das Deutschlandstipendium kann nicht über die Regelstudienzeit hinaus gewährt werden.

Ja, eine Förderung über mehrere Jahre ist möglich. Da das Stipendium allerdings immer für ein Jahr (zwei Semester) gewährt wird und jährlich neu ausgeschrieben wird, müssen Studierende, die bereits Stipendiatinnen und Stipendiaten des Deutschlandstipendiums sind, sich zu gegebenem Zeitpunkt erneut dem Bewerbungsprozess unterziehen.

Die Bewerbungsfristen werden regelmäßig oben auf dieser Seite bekannt gegeben. In der Regel liegen die Bewerbungsfristen zwischen Ende November und Mitte Dezember.

Nein, das Deutschlandstipendium ist einkommens- und BAföG-unabhängig und wird auch nicht aufs BAföG angerechnet. 

Das Deutschlandstipendium ist ein Leistungsstipendium, bei dem neben Notenleistungen auch die so genannten weichen Faktoren (siehe nächste und übernächste FAQ) eine große Rolle spielen. Mit ihm werden besonders leistungsstarke Studierende eines Studienganges gefördert.

Das Auswahlverfahren läuft wie folgt: Nach Noten sortierte Bewerberlisten werden zusammen mit den Bewerbungsunterlagen an die entsprechenden Vergabekommissionen weitergeleitet. Pro Fakultät gibt es eine solche Vergabekommission. Sie befasst sich ausschließlich mit den in ihren Fachbereich fallenden Bewerbungen. Die Vergabekommission wertet die Unterlagen auch hinsichtlich der für dieses Stipendium sehr wichtigen weichen Faktoren (siehe nächste FAQ) aus - und trifft auf dieser Grundlage die Entscheidung über die Vergabe der Stipendien.

Neben dem Notendurchschnitt werden folgende weiche Faktoren bei der Vergabe der Stipendien berücksichtigt: fachbezogene und außerfachliche Qualifikationen und Leistungen (zum Beispiel Preise, Praktika), außerfachliches Engagement (zum Beispiel ehrenamtliche Tätigkeiten, soziales oder politisches Engagement), aber auch Umstände, die sich erschwerend auf die bisherige Bildungsbiographie ausgewirkt haben (wie die Betreuung eigener Kinder, ein Migrationshintergrund, Krankheiten). Siehe auch § 6 der Satzung der Universität Stuttgart für die Vergabe von Deutschlandstipendien (pdf iconpdf) (11. August 2011).

Die Zuordnung zu den Förderinnern und Förderern erfolgt grundsätzlich nach dem Zufallsprinzip. Zu eventuellen möglichen Abweichungen hiervon siehe auch die entsprechenden FAQs auf der Deutschlandstipendiumsseite für Förderinnen und Förderer.

Ja, sofern Ihre Förderin bzw. Ihr Förderer nicht anonym bleiben möchte, leiten wir die entsprechenden Kontaktdaten an Sie weiter.

Nein. Definitiv besteht keine Verpflichtung, mit Ihrem Förderer oder Ihrer Förderin in Kontakt zu treten. Der Erhalt des Stipendiums ist an keinerlei Gegenleistung geknüpft. Eine andere Frage ist, ob Sie als Stipendiatin oder Stipendiat selbst die Entscheidung treffen, sich an Ihren Förderer zu wenden, sich ihm vorstellen oder sich bei ihm bedanken möchten. Dies können Sie tun - unter der Voraussetzung, dass der Förderer der Weiterleitung seiner Kontaktdaten an Sie zugestimmt hat.

Dies lässt sich pauschal nicht beantworten. Sicherlich gibt es Firmen, die solche Rahmenprogramme anbieten können und möchten, aber es wird auch solche geben, die es bei der monatlichen finanziellen Unterstützung belassen wollen.
Sollten Sie Interesse an solchen Zusatzangeboten haben, bieten sich Ihnen als Stipendiatin oder Stipendiat vor allem zwei Wege an: Da wir - das Einverständnis der fördernden Unternehmen vorausgesetzt - deren Kontaktdaten an Sie weiterleiten, können Sie direkt dort erfragen, ob Rahmenprogramme angeboten werden. Außerdem bieten wir den Stipendiatinnen und Stipendiaten durch eine entsprechende Abfrage an, ihre Kontaktdaten an ihre jeweiligen Förderinnen oder Förderer weiterzuleiten. Wer diese Option bejaht, ermöglicht gerade Firmen, die solche Rahmenprogramme haben und dazu einladen möchten, sich mit ihren Geförderten in Verbindung zu setzen.

Das kommt darauf an. Wer bereits ein Stipendium aus öffentlichen Mitteln bezieht (zum Beispiel Erasmus, DAAD), hat keinen Anspruch auf eine zusätzliche Förderung durch das Deutschlandstipendium, sondern muss sich für eines der beiden Stipendien entscheiden. Hingegen steht der Bezug von privaten Fördergeldern (wie Industrie-Stipendien) nicht im Widerspruch zu einer gleichzeitigen Förderung durch das Deutschlandstipendium.

Für die Leistungsbeurteilung von Abiturientinnen und Abitruienten, Studierenden des ersten oder zweiten Semesters wird jeweils auf die Abitursnote zurückgegriffen. 
Für die Leistungsbeurteilung von Studierenden, die sich zum Zeitpunkt der Bewerbung mindestens im dritten Semester befinden, wird auf die aktuell aus dem Studium vorliegenden Durchschnittsnoten zurückgegriffen. Die Regelung für Lehramtsstudenten WPO ist in § 4 der Satzung (pdf iconpdf) dargelegt.
An der Universität Stuttgart werden wir beide Bewerbertypen getrennt behandeln, um dem Unterschied zwischen Abitursnoten auf der einen Seite und Studienleistungen auf der anderen Seite gerecht zu werden. Das heißt, dass die Auswahlkommissionen für beide Gruppen jeweils getrennte, nach Noten sortierte Listen erhalten werden.

© Universität Stuttgart | Quelle: YouTube

Kontakt