stocksnap/Luis Llerena

Vielseitige Kooperationen im Bereich Digital Humanities

Projekte

Die Digital Humanities in Stuttgart zeichnen sich durch eine Vielzahl von Projekten und Kooperationen im Bereich der Digital Humanities aus. Ganz im Sinne der interdisziplinären Ausrichtung der Digital Humanities werden dabei nicht nur Institutionen-, sondern auch Fachgrenzen überwunden.

Projekte

OcEx - Oceanic Exchanges

Beteiligte Stuttgart IMS,
ILW,
VIS
Partner Northeastern University,
North Carolina State University,
University of Nebraska Lincoln,
Nationale Autonome Universität von Mexiko,
Universiteit Utrecht,
Universität Turku,
Universität Edinburgh,
Universität Loughborough,
University College London
Laufzeit 10/2017 - 09/2019
Tags Quantitative Analyse, Qualitative Analyse, Forschungsinfrastruktur
Die drastische Zunahme von Zeitungen im 19. Jahrhundert erschuf eine globale Kultur von ergiebiger und schnell zirkulierender Information. Die Bedeutung von Zeitungen wird in wissenschaftlichen Studien weitestgehend auf Metropolebene und auf nationalen Sprache ausgeführt, während mittels Digitalisierung lokale Zeitungen in einen nationalen Kontext positioniert werden können. Im "Oceanic Exchanges" Projekt werden Ansätze aus der computerlinguistischen Forschung eingesetzt, um Muster für den Informationsfluss über nationale und sprachliche Grenzen hinweg zu untersuchen. Mittels computerunterstützten Analysen wird der globalen Zusammen digitaler Zeitungscorpora aus dem 19. Jahrhundert veranschaulicht. OcEx deckt auf, wie internationale Ereignisse durch Nachrichten, Ratschläge, Vignetten, Populärwissenschaften, Poesie, Fiktion und vieles mehr verarbeitet werden und analysiert werden können. Durch die Verknüpfung der Forschung mit digitalen digitalen Zeitungssammlungen bietet OcEx weiterhin ein Modell für Datenverwalter, die umfangreiche geisteswissenschaftliche Daten verwalten.

CRETA - Center for Reflected Text Analytics

Beteiligte Stuttgart IMS
ILW
SOWI
PHILO
LING
VIS
SRCTS
Partner  
Laufzeit 01/2016 - 12/2020
Tags Methodenreflexion
Quantitative Analyse
Qualitative Analyse
Das BMBF-geförderte "Centrum für reflektierte Textanalyse" (CRETA) konzentriert sich auf die Entwicklung von technischen Methoden und allgemeinen Arbeitsablauf-Methoden zur Textanalyse im Bereich der Digital Humanities. Die Methoden sollen fachübergreifend für textanalytischen Fragestellungen aus der Literatur-, Sprach-, Geschichts- und Sozialwissenschaft sowie Philosophie erarbeitet und eingesetzt werden. Dabei sollen die Methoden in ihrer Funktionsweise nachvollziehbar gemacht werden, um im Zusammenspiel mit Datenvisualisierung und Computerlinguistik durch die Anwenderinnen und Anwender reflektiert eingesetzt werden zu können.

QuaDramA

Beteiligte Stuttgart SRCTS
Stuttgart Research Centre for Text Studies

CRETA
ILW
IMS
Partner  
Laufzeit 04/2017 - 02/2020
Tags Quantitative Analyse, Qualitative Analyse
In QuaDramA erarbeiten wir die Möglichkeiten der skalierbaren Analyse dramatischer Texte, wobei wir insbesondere verschiedene Aspekte der dramatischen Figur fokussieren. Unser Korpus besteht aus über 600 digitalisierten deutschsprachigen Dramen, insbesondere aus der Zeit zwischen 1740 und 1920. Auf diesem Korpus verbinden wir Strukturanalysen mit der computergestützten Inhaltsanalyse dramatischer Figurenrede. Diese Verbindung beider Analyseformen erlaubt es uns, computerlinguistische tools der natürlichen Sprachverarbeitung (NLP) für die spezifische Domäne dramatischer Texte zu adaptieren. Struktur und Inhalt auf diese Weise analytisch zu integrieren ist nicht trivial, da sehr unterschiedliche Informationstypen in Abhängigkeit von einander systematisch analysiert werden müssen, um für eine differenzierte Textinterpretation fruchtbar gemacht werden zu können. Die empirischen Funde der Analysen werden neben der Einzeltext-Interpretation auch literaturhistorisch eingebunden. 

eIdentity - Multiple kollektive Identitäten in internationalen Debatten um Krieg und Frieden seit dem Ende des Kalten Krieges. Sprachtechnologische Werkzeuge und Methoden für die Analyse mehrsprachiger Textmengen in den Sozialwissenschaften (abgeschlossen)

Beteiligte Stuttgart VIS
IMS
Partner IWIST Hildesheim
ACLDL Potsdam
Laufzeit 05/2012 - 04/2015
Tags Quantitative Analyse Netzwerkanalyse
Visualisierung und Präsentation
Methoden und Tools
Multiple kollektive Identitäten in internationalen Debatten um Krieg und Frieden seit dem Ende des Kalten Krieges. Sprachtechnologische Werkzeuge und Methoden für die Analyse mehrsprachiger Textmengen in den Sozialwissenschaften.

ePoetics - Korpuserschließung und Visualisierung deutschsprachiger Poetiken (1770- 1960) für den „Algorithmic criticism“(abgeschlossen)

Beteiligte Stuttgart VIS
ILW
IMS
Partner ISL TU Darmstadt
Laufzeit 03/2013 - 02/2016
Tags Quantitative Analyse Qualitative Analyse Methoden und Tools
ePoetics will zeigen, wie sich hermeneutische und algorithmische Verfahren, auch solche der Visualisierung, für methodisch avancierte eHumanities im Sinne eines „Algorithmic Criticism" (Stephen Ramsay) wechselseitig anregen. Das Projekt zielt auf eine Weiterentwicklung der eHumanities durch die Erprobung aktueller informationstechnologischer Methoden (sprachtechnologische Korpusanalyse, statistische Verfahren, Textmining, Visualisierung – Text- und Corpusviewing) am Beispiel eines für die Geisteswissenschaften zentralen Textkorpus: den Poetiken und Ästhetiken von 1770 bis 1960. Diese Texte stellen für die Literaturwissenschaft und die philosophische Ästhetik zum einen systematisches Basiswissen bereit, ohne das sich heute keine anspruchsvolle, d. h. kontextsensitive Fachtheorie und Literaturforschung betreiben lässt. Zum anderen enthalten sie selbst einen erheblichen Teil jener Metadaten (Begriffsexplikationen), derer ein eHumanities-Projekt über dieses Korpus und vergleichbare Korpora bedarf.

Lyrik des deutschen Mittelalters

Beteiligte Stuttgart ILW
Partner GK Uni Erlangen
Laufzeit 2017 - 2026
Tags Digitale Edition und Datenbanken
Das Projekt will die deutsche Lyrik des 12. und 13. Jahrhunderts neu aus den Quellen herausgeben und damit die editorische Praxis in einem Kernbereich der hochmittelalterlichen Literatur an den aktuellen Stand der texttheoretischen Diskussion heranführen. Dazu setzt es voll auf die Möglichkeiten, die die moderne EDV bietet. Um der spezifischen Medialität von Leich, Lied und Spruch gerecht zu werden, die durch eine komplexe Gemengelage von ursprünglicher mündlicher Vortragspraxis und nachgängiger schriftlicher Überlieferung bestimmt ist, wird konsequent auf kritische (Misch-)Texte verzichtet. Statt dessen soll das von den Handschriften bewahrte Textmaterial in vollständiger, verlässlicher und leicht benutzbarer Weise synoptisch dargeboten werden. Der Einsatz der Elektronik ermöglicht es jedem Benutzer sodann, die Ausgabe selbst zu gestalten und sie so auf den verschiedenen Ebenen seinen persönlichen Bedürfnissen anzupassen: vom Faksimile über die diplomatische Transkription bis hin zum behutsam ›normalisierten‹ Lesetext, vom einzelnen Leich, Lied oder Spruch bis hin zum vollständigen Autor- oder Gattungskorpus, von der Konzentration auf einzelne (Leit-)Handschriften bis hin zur synoptischen Darstellung der Gesamtüberlieferung. Die Ausgabe steht frei zugänglich im Netz (Open Access); entsprechende Features gestatten es aber auch, ansprechend gestaltete Ausdrucke anzufertigen. Die elektronische Publikationsform, die als einzige der Überlieferung in ihrer Komplexität gerecht zu werden vermag, bietet noch weitere Vorteile: Erstens kann die Edition schrittweise veröffentlicht werden, so dass erste Ergebnisse rasch sichtbar werden und das Feedback aus der Community für den Fortgang des Projekts fruchtbar gemacht werden kann. Zweitens werden die Texte so aufbereitet, dass man sie auch korpuslinguistisch auswerten kann. Drittens lässt sich die Ausgabe ständig korrigieren und optimieren.

LEO-BW - Landeskunde entdecken online

Beteiligte Stuttgart HIST LG
Partner Landesarchiv Baden-Württemberg u.v.m
Laufzeit /
Tags Digitale Edition und Datenbanken, Visualisierung und Präsentation

LEO-BW ist das landeskundliche Informationssystem für Baden-Württemberg - bereitgestellt zum sechzigjährigen Jubiläum der Gründung des Südweststaats 2012. Das Internetangebot ist ein Beitrag des Landes Baden-Württemberg zur kulturellen Bildung und zur Informationsgesellschaft. LEO-BW wendet sich an alle Bürgerinnen und Bürger Baden-Württembergs –  alteingesessene wie auch neu hinzugezogene – und darüber hinaus an alle Menschen, die sich für das Land interessieren. Wissenschaftlich Forschende erhalten einen vernetzten Zugang zu landeskundlichen Angeboten. Auch für den Schulunterricht bietet LEO-BW eine breite Palette von Materialien. Damit leistet LEO-BW einen Beitrag zur Stärkung der Medienkompetenz. LEO-BW bietet einen freien Zugang zu hochwertigen Informationen, multimedialen Inhalten, Quellen und Literatur aus und über Baden-Württemberg. Mit einer einzigen Anfrage sind landeskundliche Basisinformationen aus verschiedenen Bereichen gebündelt erreichbar. LEO-BW wird als Kooperationsangebot inhaltlich getragen von zahlreichen namhaften Institutionen (-> Partner). Die beteiligten Häuser bürgen für die Seriosität und Attraktivität des Angebots. Federführend bei der Umsetzung und Steuerung von LEO-BW ist das Landesarchiv Baden-Württemberg. LEO-BW wird stetig erweitert. Institutionen, die Interesse an einer Kooperation haben und dem Portal landeskundliche Inhalte zur Verfügung stellen möchten, finden hier Informationen zu den Rahmenbedingungen.

MUSE - Muster Suchen und Erkennen

Beteiligte Stuttgart IAAS
Partner  
Laufzeit  /
Tags Quantitative Analyse
Methoden und Tools

MUSE - Muster Suchen und Erkennen ist ein Kleider- und Kostüm-Repository zur detaillierten Erfassung, strukturierten Speicherung und komplexen Suche und Analyse von Kostümen, um aus den erfassten konkreten Kostümen abstrakte Kostümmuster identifizieren zu können. Basierend auf umfassenden Taxonomien der kostümrelevanten Parameter soll mittels MUSE die Möglichkeit geschaffen werden, Kostüme detailliert in all ihren Eigenheiten erfassen zu können. Aufbauend auf umfassenden Abfragen und Analysen der Kostüme kann dann eine abstrakte Lösungen für das Problem des adäquaten textilen Ausdrucks für Filmcharaktere zu kreieren gefunden werden.

Themenportal Der Sturm

Beteiligte Stuttgart SRCTS
ILW
Partner Staatsbibliothek Berlin
KG Uni Frankfurt
AdW Mainz
AdW Brandenburg
UB Heidelberg
Laufzeit /
Tags Digitale Edition und Datenbanken
Im Jahr 1910 gründete der Publizist und Komponist Herwarth Walden in Berlin die avantgardistische Zeitschrift ‚Der Sturm‘. Das STURM-​Unternehmen avancierte in den Folgejahren mit der STURM-​Galerie, der STURM-​Bühne und dem STURM-​Verlag zu einem programmatischen wie ästhetischen Sprachrohr der internationalen Avantgarde. Unser Projekt beabsichtigt, erstmals die zahlreichen verstreuten digitalen Quellen des STURM in einer historisch angelegten Digitalen Edition wieder zu vereinen. Als kollaboratives Projekt insbesondere des wissenschaftlichen Nachwuchses konzipiert, findet unsere digitale Forschungs-​ und Editionsarbeit an der Schnittstelle von Geschichtswissenschaft, Kunstgeschichte, Literaturwissenschaft und Digital Humanities statt.

Quantitative Literaturwissenschaft

Beteiligte Stuttgart SRCTS
ILW
Partner  
Laufzeit 2014 - 03/2020
Tags Quantitative Textanalyse
Qualitative Textanalyse
Unter Quantitativer Literaturwissenschaft lassen sich zählende, messende, mathematische, statistische, empirische und computergestützte Verfahren zusammenfassen, sofern sie für die Analyse und Interpretation von Literatur Verwendung finden. In der germanistischen Literaturwissenschaft gibt es bislang keine theorie-, wissenschafts-, methoden- oder fachgeschichtliche Forschung, die sich umfassend, systematisch und diachron mit der Anwendung quantitativer Verfahren für die Analyse und Interpretation von Literatur beschäftigt. Dem gegenüber stehen die Beobachtungen, dass quantitative Verfahren seit etwa zwei Jahrhunderten im Methodenrepertoire der Literaturwissenschaften vorhanden sind und gegenwärtig im Rahmen der Digital Humanities in den Fokus eines breiten Interesses rücken. Das Projekt verfolgt die Ziele, 1. die Geschichte der Verwendung quantitativer Verfahren in der (germanistischen) Literaturwissenschaft zu rekonstruieren, 2. quantitative Verfahren mit Blick auf (jeweils zeitgenössische) Problem- und Fragestellungen zu systematisieren und 3. sie fachgeschichtlich, theoretisch, methodologisch sowie komparatistisch zu kontextualisieren. Das Projekt wird zunächst einen wissenschaftshistorischen Abriss unternehmen und die drei Kulminationsphasen quantitativer Methoden herausarbeiten: die Dekaden um 1900, die Zeit zwischen etwa 1950 und 1980 und die Zeit ab etwa 2000. Daran anschließend wird näher untersucht, welche literaturwissenschaftlichen Probleme zu welcher Zeit bevorzugtermaßen mithilfe welcher quantitativen Verfahren bearbeitet werden. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Frage nach den Umständen und Voraussetzungen, die Verwendungshäufungen quantitativer Verfahren begünstigen oder ihnen entgegenwirken. Der Fokus liegt auf der germanistischen Literaturwissenschaft, die unter dem Gesichtspunkt der Verwendung quantitativer Verfahren aber auch zu anderen Philologien in Bezug gesetzt werden soll. Diese komparatistische Sicht trägt dazu bei, die Projektergebnisse auf eine solidere wissenschafts- und methodengeschichtliche Basis zu stellen, anderen Philologien Anschlussmöglichkeiten zu bieten sowie den theoretischen und theoriegeschichtlichen Verständnishintergrund der Digital Humanities auszuleuchten.

Adorno: Ästhetische Theorie

Beteiligte Stuttgart SRCTS
ILW
Partner  
Laufzeit /
Tags Digitale Edition und Datenbanken
Adornos Ästhetische Theorie zählt zweifellos zu den wirkmächtigsten Schriften zur philosophischen Ästhetik des 20. Jahrhunderts. Gleichwohl ist kaum jemanden, der mit ihr arbeitet, bewußt, dass die Textgrundlage in hohem Maße unsicher ist, da Gretel Adorno und Rolf Tiedemann auf der Basis von ca. 2900 Typoskripten posthum einen Lesetext komponiert haben, der vom überlieferten Material hochgradig abstrahiert. Das Forschungsprojekt dient erstens der Erschließung einer paradigmatischen Auswahl an Typoskripten und bereitet zweitens eine exemplarische Edition auf aktuellem editionswissenschaftlichen und textlinguistischem Stand vor. Die ausgewählten Typoskripte werden hierfür faksimiliert, transkribiert, textkritisch ediert, annotiert und kommentiert. Drittens wird die Notwendigkeit einer solchen Edition vorgeführt, indem die interpretatorischen Konsequenzen der vorzunehmenden Textrevision demonstriert werden. Bereits erste Stichproben haben ergeben, dass erhebliche Korrekturen an bisherigen Deutungen zu erwarten sind, da zahlreiche Stellen nun erst in ihrem ursprünglichen Argumentationskontext verortet und zudem sehr viele Bezüge auf literarische, künstlerische und philosophische Quellen erstmals nachvollzogen werden können. Die Neuedition dieses kanonischen Textes soll daher viertens über die Adorno-Forschung hinausweisend zeigen, welchen Einfluß die ästhetische Faktur eines Textes für die Deutungspraxis besitzt und welcher Wert dabei einer philologisch fundierten Methodik zukommt. Ziel des Vorhabens ist es schließlich, die Textkritische Edition als innovative Musteredition anzulegen, die den Zusammenhang von Philologie, Ästhetik und Erkenntnis transparent macht und so insbesondere mit Blick auf die Marbacher Archivbestände zum Vorbild für weitere Editionsprojekte werden kann. Im Marbacher Literaturarchiv liegen vor allem Typoskripte, die häufig handschriftliche Zusätze aufweisen. Für die digitale Edition solcher Typoskripte gibt es bislang kein überzeugendes Modell, das die unterschiedlichen Überarbeitungsstufen in der Transkription visuell sichtbar und als Digitalisat durchsuchbar macht. Die hier zu realisierende Edition soll daher neue Zugänge für die digitale Erschließung philosophischer Texte eröffnen, indem der zukünftigen Forschung stark verfeinerte Methoden der Textkonstitution zur Verfügung gestellt und in ihrer interpretatorischen Relevanz einsichtig gemacht werden.

Das digitale Archiv (abgeschlossen)

Beteiligte Stuttgart ILW
VIS
Partner DLA Marbach
Laufzeit 2013 - 2016
Tags Lehre
Das digitale Archiv Stuttgart (DDA) ist ein Lehrprojekt im Rahmen des Programms Willkommen in der Wissenschaft des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg. Im Sinne der Digital Humanities werden Geisteswissenschaften mit Informatik verbunden und verschiedene Kurse aus diesem Bereich für Studierende der Universität Stuttgart angeboten.

SFB 732 Incremental Specification in Context (abgeschlossen)

Beteiligte Stuttgart IMS
LING
Partner  
Laufzeit 2006 - 2018
Tags Quantitative Analyse
Methoden und Tools

 

The scientific goal of the SFB 732 is to achieve a better understanding of the mechanisms that lead to ambiguity control/disambiguation as well as the enrichment of missing/incomplete information and to develop methods that are able to fully describe these mechanisms. The basic hypothesis in the SFB is that such processes generally involve specification of an underspecified input. Our research involves statistical, rule-based, comparative and corpus-based methods, to which we will add  experimental methods in the second phase of funding.

Prosopographische Datenbank von Maschinenbauern (abgeschlossen)

Beteiligte Stuttgart HIST GNT
Partner  
Laufzeit /
Tags Digitale Edition und Datenbanken

Diese Datenbank verfügt (Stand Juli 2014) über Angaben zu 4176 Maschinenbauern an deutschen Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinreichungen, ohne Einschränkung auf eine spezielle Sparte des Maschinenbaus. Berücksichtigt wurden dabei auch Grundlagendisziplinen des Maschinenbaus, wie z.B. die Technische Mechanik, die Strömungsmechanik oder die Technische Thermodynamik. Ziel der Datenbank ist es, biographische Angaben zu Maschinenbauern zu erfassen und für eine weiterführende Recherche zur Verfügung zu stellen. Der zeitliche Erfassungsbereich der Datenbank wurde mit den Jahreszahlen 1825 (Gründung des Karlsruher Polytechnikums) und 1970 begrenzt.

Database of Scientific Illustrators (abgeschlossen)

Beteiligte Stuttgart HIST GNT
Partner  
Laufzeit /
Tags Digitale Edition und Datenbanken

Our online database, fully functioning since 2011, now already covers more than 12400 illustrators in natural history, medicine, technology and various sciences in more than 100 countries, active between c.1450 and 1950! Please note that we explicitly exclude still living illustrators.

Käte-Hamburger-Forschungsstelle

Beteiligte Stuttgart SRCTS
ILW
Partner  
Laufzeit /
Tags Digitale Edition und Datenbanken

Die Käte Hamburger-Forschungsstelle hat sich zum Ziel gesetzt, die oftmals an entlegenen Orten publizierten, mehrheitlich vergriffenen und teils gänzlich unbekannten Schriften Käte Hamburgers zu sammeln und, sofern rechtlich möglich, der Forschung durch eine online-Edition der Erstdrucke wieder zugänglich zu machen. Daneben werden auch die Kontroversen, die Hamburgers Werk auslöste, und weitere Rezeptionszeugnisse dokumentiert und kommentiert. Auf diese Weise soll die literaturwissenschaftliche und philosophische Auseinandersetzung mit Käte Hamburgers Dichtungstheorie und Ästhetik befördert werden. Zugleich lassen sich Möglichkeiten einer Aktualisierung ausloten. Geplant ist zudem eine Buchpublikation von Hamburgers wichtigsten Aufsätzen, die Rekonstruktion ihrer Bibliothek, sowie begleitend das Durchführen von Tagungen, die sich der Erschließung und Fortführung ihres Werks widmen.

CLARIN-D für die Sozialwissenschaften

Beteiligte Stuttgart SOWI
Partner CLARIN-D
Laufzeit /
Tags Forschungsinfrastruktur

Forschungsdaten anderer Forschender auffinden, eigene Daten auswerten, die zugrundeliegenden Daten eigener Forschungen aufbereiten und aufbewahren - als forschungsbegleitende Infrastruktur ist CLARIN-D ein Partner der Geistes- und Sozialwissenschaften, die sich im weitesten Sinne mit Sprache beschäftigen. Von syntaktisch annotierten Textkorpora bis zu psycholinguistischen Experimenten und von historischen Texten bis zu lexikalischen Ressourcen hat CLARIN-D besonders auch für die Philologien relevante Ressourcen im Fokus. Daneben findet man in CLARIN-D auch Expertise für allgemeine Fragen, die die Erstellung und Durchführung von Forschungsprojekten betreffen. Darunter fallen rechtliche und ethische Fragestellungen oder die Planung des Datenmanagements, wie es von Drittmittelgebenden zunehmen verlangt wird. Dazu kommen technische Werkzeuge und der Austausch von Expertisen.

CLARIN centre type B

Beteiligte Stuttgart IMS
Partner CLARIN-D
Laufzeit /
Tags Forschungsinfrastruktur

Forschungsdaten anderer Forschender auffinden, eigene Daten auswerten, die zugrundeliegenden Daten eigener Forschungen aufbereiten und aufbewahren - als forschungsbegleitende Infrastruktur ist CLARIN-D ein Partner der Geistes- und Sozialwissenschaften, die sich im weitesten Sinne mit Sprache beschäftigen. Von syntaktisch annotierten Textkorpora bis zu psycholinguistischen Experimenten und von historischen Texten bis zu lexikalischen Ressourcen hat CLARIN-D besonders auch für die Philologien relevante Ressourcen im Fokus. Daneben findet man in CLARIN-D auch Expertise für allgemeine Fragen, die die Erstellung und Durchführung von Forschungsprojekten betreffen. Darunter fallen rechtliche und ethische Fragestellungen oder die Planung des Datenmanagements, wie es von Drittmittelgebenden zunehmen verlangt wird. Dazu kommen technische Werkzeuge und der Austausch von Expertisen.

Stuttgart Research Focus Language and Cognition

Beteiligte Stuttgart LING
SRF Language and Cognition
Partner  
Laufzeit /
Tags Quantitative Analyse

The Stuttgart Research Focus (SRF) is an interdisciplinary institution at the University of Stuttgart. The SRF encourages interdisciplinary research in the areas of linguistics and cognition. The central aspect of the SRF is a collaboration of theoretical linguistics (Linguistics Department) and computational linguistics (Institute for Natural Language Processing)—a unique structure in the German-speaking world.

DebateExplorer (abgeschlossen)

Beteiligte Stuttgart IMS
Partner Eva Wolfangel
Laufzeit 01/2016 - 08/2016
Tags Quantitative Analyse
Methoden und Tools

The Stuttgart Research Focus (SRF) is an interdisciplinary institution at the University of Stuttgart. The SRF encourages interdisciplinary research in the areas of linguistics and cognition. The central aspect of the SRF is a collaboration of theoretical linguistics (Linguistics Department) and computational linguistics (Institute for Natural Language Processing)—a unique structure in the German-speaking world.

ReplayDH

Beteiligte Stuttgart IMS
Partner Helge Steenweg (UB Stuttgart)
Stefan Wesner (KIZ Ulm)
Laufzeit 01/2016 - 06/2019
Tags Methoden und Tools
Forschungsinfrastruktur

In dem Projekt geht es um die Bereitstellung eines Werkzeugs für die Fachcommunity Digital Humanities. Bei der Handhabung von Forschungsdaten soll sowohl eine Nachnutzung der Daten als auch das Nachvollziehen von Änderungen (“Replay”), ohne erheblichen Mehraufwand möglich sein.

Kontakt

Gabriel Viehhauser
Prof. Dr.

Gabriel Viehhauser

Geschäftsführender Direktor ILW / Abteilungsleiter Digital Humanities

Peggy Bockwinkel
M.A.

Peggy Bockwinkel

Studiengangsmanagerin / Wiss. Mitarbeiterin

Malte Heckelen
M.A.

Malte Heckelen

Verantwortlicher Website / Wiss. Mitarbeiter Abt. Digital Humanities

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