Ziele der Verfahrenstechnik sind die Entwicklung und Realisierung innovativer, ökonomischer und ökologischer Prozesse und Produkte für ein breites Spektrum von Technologiefeldern. Die Verfahrenstechnik nimmt eine Schlüsselstellung in Hightech-Feldern wie der Biotechnologie und der Nanotechnologie ein, in vielen Bereichen wie Chemie-, Kunststoff-, Umwelt-, Energie-, Medizin-, Pharma-, Lebensmittel- und Automobiltechnik ist sie etabliert. Die Verfahrenstechnik zeichnet sich unter den Ingenieurwissenschaften durch eine besonders enge Verbindung zu den Naturwissenschaften Physik, Chemie und Biologie aus. Diese Verbindung aus Ingenieur- und Naturwissenschaften bietet eine zukunftssichere Qualifikation. Sie ist der Schlüssel zum Erfolg in vielen innovativen und wachstumsstarken Bereichen der Wirtschaft mit guten Zukunftsaussichten.

Die Stuttgarter Verfahrenstechnik vereinigt Spitzenforschung mit Praxisorientierung. Das 6-semestrige Bachelor-Studienprogramm zeichnet sich durch eine konsequente Kombination von Methodenorientierung und Praxisnähe aus. Im Bachelorstudium werden in 4 Semestern die vielfältigen Arbeitsmethoden der ingenieur- und naturwissenschaftlichen Grundlagenfächer vermittelt, u. a. in Mathematik, Chemie, Technischer Biologie, Physik, Thermodynamik, Mechanik und Werkstoffkunde. Die erlernten Arbeitsmethoden sind in fächerübergreifenden praxisorientierten Projekten anzuwenden. Im 5. und 6. Semester werden Kenntnisse in den Kernfächern der Verfahrenstechnik wie der Chemischen, Thermischen und Mechanischen Verfahrenstechnik sowie Bioverfahrenstechnik vermittelt. Die vorgesehenen Schlüsselqualifikationen erlauben den Studierenden fachübergreifende Kenntnisse zu erwerben. Das Erstellen einer Semesterarbeit und abschließend der Bachelorarbeit fördert das selbstständige Erarbeiten wissenschaftlicher Themen und Lösen relevanter Forschungsfragen.

Das Studium befähigt die Absolventen durch die Grundlagenorientierung zu einer erfolgreichen Tätigkeit während des gesamten Berufslebens.
Die Bachelorabsolventen erwerben die Qualifikation für den vertiefenden Masterstudiengang Verfahrenstechnik sowie Masterstudiengänge des Maschinenbaus, der Umweltschutz- und Energietechnik.

Abschluss:

Bachelor of Science

Regelstudienzeit:

6 Semester

Praktika:

Die Zulassung zum Studium setzt ein mindestens 8-wöchiges Vorpraktikum voraus. Das Praktikum soll in einem einschlägigen Industriebetrieb, Analyselabor oder verfahrenstechnisch orientiertem Handwerk abgeleistet werden. Der Nachweis über das abgeleistete Vorpraktikum ist spätestens zur Immatrikulation vorzulegen. Ein Studienbewerber kann ausnahmsweise eingeschrieben werden, wenn das Vorpraktikum aus zwingenden Gründen nicht durchgeführt werden konnte. Hierzu ist die Zustimmung des Prüfungsausschusses erforderlich. In diesem Fall ist das Vorpraktikum spätestens bis zur Zulassung zur ersten Modulprüfung des Fachstudiums nachzuweisen.

Zulassungsbedingungen:

Keine Zulassungsbeschränkung

Bewerbung:

Zum Wintersemester (bis 15. September)

Akkreditierung:

Die Qualität des Studiengangs ist in einem Akkreditierungsverfahren geprüft.

Prüfungsordnung: Die Prüfungsordnungen beinhalten alle rechtlichen Regelungen zu den Prüfungen und eine Übersicht über die zu belegenden Module.

Verfahrenstechnik B.Sc.

Prüfungsordnung
Prüfungsordnung   2011-08-23
Erste Satzung zur Änderung der Prüfungsordnung   2012-07-12
Änderung der Prüfungsordnungen von Bachelorstudiengängen die am MINT-Kolleg Baden Württemberg beteiligt sind   2013-03-11
Satzung über die Änderung der Prüfungsordnungen zur Anpassung an die Lissabon-Konvention (§ 36a LHG)   2013-03-11
Alte Prüfungsordnung

Die genauen Übergangsbestimmungen finden Sie in der neuen Prüfungsordnung.

Alte Prüfungsordnung   2008-09-01
Modulhandbuch:

In den Modulhandbüchern werden die einzelnen Module mit den dazugehörigen Lehrveranstaltungen, den Inhalten und den Prüfungsleistungen beschrieben.

Wichtige Links:
Weitere Informationen:

Verfahrenstechnik M.Sc.

Mögliche Berufe:

Berufsbeschreibungen und Tätigkeitsinformationen finden Sie in der Datenbank BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit: