21. Oktober 2021, 10:00 Uhr

Möglichkeitsräume homosexuellen Lebens in Baden-Württemberg zwischen Repression und Emanzipation

Zeit: 21.10.21, 10:00 – 11:30 Uhr
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In diesem Vortrag rücken Dr. Julia Noah Munier und Karl-Heinz Steinle vom Historischen Institut der Universität Stuttgart Lokalitäten und Treffpunkte vorwiegend schwulen Lebens ins Zentrum und beleuchten anhand ganz konkreter Örtlichkeiten, staatliche Repression aber auch widerständigen Umgang damit.

Holger Edmaier vom Projekt 100%MENSCH wird das Vortragsevent mit einem Impuls eröffnen. Die Universität Stuttgart sollte bereits im letzten Jahr Gastgeberin der Wanderausstellung WE ARE PART OF CULTURE sein, diese musste allerdings Pandemie-bedingt verschoben werden. 

Im Januar 2021 erschien die Studie von Dr. Julia Noah Munier „Lebenswelten und Verfolgungsschicksale homosexueller Männer in Baden und Württemberg im 20. Jahrhundert“ im Kohlhammer-Verlag Stuttgart. Sie ist das Resultat aus dem ersten von drei Modulen des Projekts „LSBTTIQ in Baden und Württemberg: Lebenswelten, Repression und Verfolgung im Nationalsozialismus und in der Bundesrepublik Deutschland“. Hierbei analysierte Dr. Julia Noah Munier Formen der Repression und Verfolgung von homo- und bisexuellen Männern und Männern, die Sex mit Männern hatten, sich selbst aber nicht als homo- oder bisexuell begriffen, und das über drei politische Systeme hinweg – die Weimarer Republik, Nazi-Deutschland und die Bundesrepublik Deutschland. Gleichzeitig erlaubt die Studie einen ungewöhnlichen Einblick in deren Lebenswelten und zeigt auch Spuren auf andere sexuelle Identitäten.

Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist nicht erforderlich.

 

Informationen über die Studie   Webex-Link zur Veranstaltung 

Online-Veranstaltung
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