Datum: 10. November 2016, Nr. 88

Universität Stuttgart präsentiert sich erneut beim „Stuttgarter MesseHerbst“

Engagement auf Technik-Erlebnismesse

Die Universität Stuttgart ist auch in diesem Jahr wieder Aussteller bei Süddeutschlands größter Technik-Erlebnismesse „Hobby und Elektronik“, die vom 17. bis 20. November im Rahmen des „ Stuttgarter MesseHerbst 2016“ stattfindet. Insbesondere junge Besucher finden auf dieser beliebten Publikumsmesse die Gelegenheit, neueste Technik- und Elektroniktrends aus vielen Bereichen spielerisch zu erleben und zu testen. Die Universität Stuttgart ist wie im Vorjahr wieder im Messebereich „Maker Space“ (Halle 5, Nr. E 52) vertreten. Attraktive Mitmachangebote der Universität vermitteln Spaß an Naturwissenschaft, Forschung und Technik. Zum Messekonzept gehören auch Informationen über Möglichkeiten und Chancen von Studium und Beruf in den MINT-Bereichen.

 

In den beiden zurückliegenden Messejahren  hat die Universität Stuttgart mit Exponaten und Messeaktivitäten beim jungen Publikum für große Aufmerksamkeit und großes Interesse gesorgt.  An diesen Messeerfolgen knüpft die Universität an und möchte mit dem diesjährigen Messeauftritt dem jungen Messepublikum die Faszination der Wissenschaft schon früh vermitteln und zugleich potenzielle Studierende von der Attraktivität eines Studiums an der Universität Stuttgart überzeugen.

Das Messeteam der Universität, zu dem auch Vertreter der Berufsausbildung und des Gleichstellungsreferats gehören, wird an den Messetagen ein buntes Technikprogramm zeigen: vom automatisierten Tischkicker bis zu physikalischen Experimenten.

Die Erlebnisangebote im Überblick:

Starkick

Der Starkick, ein automatisierter Tischkicker, wurde am Institut für Automatisierungs- und Softwaretechnik der Universität Stuttgart in mehreren studentischen Arbeiten entwickelt. Eine menschliche Mannschaft kann hier gegen ein automatisiertes System antreten. Das System besteht aus verschiedenen Hardware- und Softwarekomponenten, die zum Beispiel die Ballerkennung durchführen, die Bewegung der Stangen steuern oder das aktuelle Geschehen visualisieren. Das Gesamtsystem besteht aus dem Spielfeld und der Mechanik, einem Motorenpaar für Rotationen und Translation der Spielstangen mit zugehörigen Mikrocontroller-Board, zwei Torsensoren, Infrarotleuchtdioden und einer Kamera für die Bilderfassung sowie einem PC mit Monitor für die Bildverarbeitung und Visualisierung.

"Spiel der Kräfte"

Das Schülerlaborteam "Spiel der Kräfte" erkundet mit den Besucherinnen und Besuchern  das Chaos und deckt scheinbares Chaos auf. Die Gäste erleben am Messestand physikalische Phänomene und sind eingeladen, sich einfache optische Illusionen fürs Handy oder einen Lautsprecher zu basteln.

Berufsausbildung an der Universität Stuttgart

Von den 13 an der Universität Stuttgart angebotenen Ausbildungsberufen sind drei am Start: Elektroniker testen die Geschicklichkeit der Besucher. Mit einem Sensorgriff folgen sie einem sich im Kreis bewegenden Draht. Bei Berührung wird ein Fehlersignal ausgelöst. Industriemechaniker präsentieren ihre Azubiprojekte: Stirlingmotor, Rennwagen, Fernsehturm. Interessierte ergründen das Geheimnis des Teufelsknotens (ein aus sechs Einzelteilen dreidimensional zusammengesteckter Gegenstand). Zu sehen ist auch ein gemeinsames Azubiprojekt, an dem verschiedene Ausbildungsberufe zusammengearbeitet und das Projekt zu einem Erfolg gebracht haben.

Schülerinnen- und Schülerprojekte des Gleichstellungsreferats

Mit einem kleinen Quizz können junge Messebesucherinnen und -besucher  ihr Wissen rund um Naturwissenschaften und Technik testen. Die Fragen zeigen, wie sehr unser Alltag auf Technik basiert. Wer für sich feststellt, wie spannend und vielfältig diese Themen sind, erhält eine Einladung zu den Schülerinnen- und Schülerprojekten TryScience und zum Girls´ Day, um tiefer in die Wissenschaft einzutauchen.

Weitere Informationen:

Anja Hardekopf, Universität Stuttgart, Projekt contactUS! – Wirtschaft trifft Wissenschaft,  Tel. 0711/685-81409, E-Mail