Presseinfo 25: Mit winzigen millimetergroßen Diamanten lassen sich magnetische und elektrische Felder Nanometer-genau detektieren. Copyright: Heko Grandel, Universität Ulm

Datum: 13. März 2018, Nr. 25

Quantenphysik zum Staunen

Verleihung des Quantum Futur-Award 2018 mit Festvortrag, Science Slam und Experimenten zum Mitmachen
[Bild: Heko Grandel, Universität Ulm]

Geht es um den technischen Fortschritt der Zukunft, kommt man an der Quantentechnologie nicht vorbei. Um ihre Entwicklung und Zukunftsperspektiven sichtbar zu machen, startete das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Quantum Futur-Programm. Beteiligt ist auch das Zentrum für Integrierte Quantenwissenschaft und -technologie IQST, ein Verbund der Universitäten Stuttgart und Ulm sowie des Max-Planck-Instituts für Festkörperforschung. Das BMBF und das IQST laden am 22. März zu einer öffentlichen Festveranstaltung an die Universität Stuttgart. Verliehen wird der Quantum Futur-Award 2018. Prof. Wolfgang Schleich, Leiter des Instituts für Quantenphysik der Universität Ulm, gibt in seinem Festvortrag Einblick in die wunderliche Welt der Quanten und zwei Science Slammer beschreiben auf unterhaltsame Weise Forschungsgebiete der Quantentechnologie. Darüber hinaus gibt es faszinierende Experimente zum Staunen und Mitmachen.

Auf das Publikum wartet ein spannender Abend rund um die Quantentechnologie. Neben dem Festvortrag von Prof. Wolfgang Schleich „Die wunderliche Welt der Quanten – von den Grundlagen zur Anwendung“ überraschen zwei Science Slammer auf unterhaltsame Weise mit Präsentationen über Quantenphysik. Darüber hinaus laden im Foyer des Hörsaals 17.01 zwei faszinierende Experimente zur Quantenphysik zum Mitmachen ein. Bei einem Minigolfspiel, das auf quantenmechanischen Effekten basiert – gibt es einen überraschenden Effekt: Der Golfball befindet sich an mehreren Orten gleichzeitig. Interessierte können versuchen, den Ball trotzdem ins Loch zu bringen. Bei dem zweiten Experiment geht es um den Prototyp eines Quantenmagnetometers und dessen Einfluss von Magnetfeldern auf Spin-basierte Quantensysteme

Festveranstaltung und Verleihung des Quantum Futur-Award 2018

Das BMBF und das IQST laden die interessierte Öffentlichkeit und Medienvertreterinnen und -vertreter herzlich zu der Festveranstaltung ein.

Datum:           22. März 2018, 19:00 bis 22:30 Uhr
Ort:                 Universität Stuttgart, Campus Stadtmitte, Keplerstr. 17, Hörsaal 17.01

Die Teilnahme ist kostenfrei und ist ohne Anmeldung möglich.

Erstmalige Auszeichnung

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und das Zentrum für Integrierte Quantenwissenschaft und -technologie IQST verleihen am 22. März 2018 in Stuttgart zum ersten Mal den Quantum Futur-Award. In Anwesenheit der Öffentlichkeit und geladenen Gästen aus Politik, Wissenschaft und Industrie werden die jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für ihre herausragenden und innovativen Abschlussarbeiten zur anwendungsorientierten Quantentechnologie ausgezeichnet. Aus den Abschlussarbeiten von insgesamt 25 Bewerberinnen und Bewerbern nominierte die Fachjury jeweils die fünf besten Arbeiten in den Kategorien „Masterarbeiten“ und „Promotionsarbeiten“. Das Themenspektrum reicht dabei von einem realisierten Handheld zur Quantenverschlüsselung über Simulationen zu supraleitenden Qubits bis hin zu einem neuartigen Quantensensor zur Charakterisierung von hochwertigen elektronischen Komponenten.

Das Quantum Futur Programm

Zum Programm gehört neben dem Quantum Futur-Award auch die Quantum Futur-Akademie, eine Praxiswoche, die erstmals Studierenden der Ingenieur- und Naturwissenschaften deutscher Hochschulen die Möglichkeit bietet, einen exklusiven Einblick in angewandte Quantentechnologie zu gewinnen. Der Quantum Futur-Award wird im Rahmen der Akademie zukünftig jährlich verliehen.
Nachwuchs für diese Zukunftstechnologie zu gewinnen, Karrierechancen in der Forschung und Wirtschaft zu eröffnen sowie ein nationales und internationales Netzwerk für den Berufseinstieg zu schaffen, ist das Ziel. Das Programm richtet sich an Schülerinnen und Schüler, Studierende, junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler - aber auch Quanten-Start-ups, Maker und an die interessierte Öffentlichkeit. Weitere Informationen unter:
www.photonikforschung.de/campus/quantum-futur.html.

IQST

Im Zentrum für Integrierte Quantenwissenschaft und -technologie IQST haben sich die beiden Universitäten Ulm und Stuttgart zusammen mit dem Max-Planck-Institut für Festkörperforschung (MPI FKF) zusammen geschlossen, um aus abstrakter Quantenphysik neue technologische Ansätze zu entwickeln.
www.iqst.org/

Dr. Simone Wall, VDI Technologiezentrum GmbH, Projektträger des Bundesministeriums für Bildung und Forschung Photonik/Quanten-technologien, Telefon: 0211/6214-593, Mail:  mail[at]quantum-futur.de

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Kontakt

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Birgit Vennemann

Pressereferentin