Presseinfo 51: Freude nach der Vertragsunterzeichnung an der Universität Stuttgart: (v.l.) Prof. Harald Garrecht (Dekan der Fakultät Bau- und Umweltingenieurwissenschaften), Prof. Wolfram Ressel (Rektor), Jörn Beckmann (Mitglied des Vorstands der Ed. Züblin AG), Prof. Fritz Berner (Institut für Baubetriebslehre).  Copyright: Universität Stuttgart/Uli Regenscheit

Datum: 27. Juni 2017, Nr. 51

Neue Stiftungs-Juniorprofessur der Ed. Züblin AG

Juniorprofessur „Digitalisierung von Bauprozessen“ fokussiert Simulation und Modellierung
[Bild: Universität Stuttgart/Uli Regenscheit]

Die Ed. Züblin AG und die Universität Stuttgart haben einen Vertrag über die Einrichtung der Stiftungs-Juniorprofessur „Digitalisierung von Bauprozessen“ geschlossen. Die interdisziplinäre Juniorprofessur soll die traditionell eher getrennten Bereiche Bauplanung, Baubetrieb und -ausführung sowie Immobilienmanagement stärker zusammenführen. Sie ist am Institut für Baubetriebslehre (Fakultät 2 Bau und Umweltingenieurwissenschaften) der Universität Stuttgart angesiedelt. Die auf einen Zeitraum von sechs Jahren angelegte Stiftungs-Juniorprofessur wird von ZÜBLIN mit rund 1,4 Mio. Euro gefördert. Ein Fokus liegt auf der Simulation und Modellierung.

Klaus Pöllath und Jörn Beckmann, Mitglieder des Vorstands der Ed. Züblin AG, sowie der Rektor der Universität Stuttgart, Prof. Wolfram Ressel, unterzeichneten am 26.06.2017 im Senatssaal der Universität Stuttgart den entsprechenden Vertrag.

Freude nach der Vertragsunterzeichnung an der Universität Stuttgart: (v.l.) Prof. Harald Garrecht (Dekan der Fakultät Bau- und Umweltingenieurwissenschaften), Prof. Wolfram Ressel (Rektor), Jörn Beckmann (Mitglied des Vorstands der Ed. Züblin AG), Prof. Fritz Berner (Institut für Baubetriebslehre).  (c) Universität Stuttgart/Uli Regenscheit
Freude nach der Vertragsunterzeichnung an der Universität Stuttgart: (v.l.) Prof. Harald Garrecht (Dekan der Fakultät Bau- und Umweltingenieurwissenschaften), Prof. Wolfram Ressel (Rektor), Jörn Beckmann (Mitglied des Vorstands der Ed. Züblin AG), Prof. Fritz Berner (Institut für Baubetriebslehre).

Uni-Rektor Wolfram Ressel bedankte sich für das weitblickende Engagement von ZÜBLIN. Als eines der größten deutschen Bauunternehmen habe ZÜBLIN stets ein großes Interesse an einer starken wissenschaftlichen Fundierung der eigenen Aktivitäten im Bereich des digitalen Bauens und an der zeitnahen Umsetzung von Forschungsergebnissen in die Praxis gezeigt.

Ressel sagte weiter: „Das Institut für Baubetriebslehre der Universität Stuttgart wird als Motor im Bereich Baubetrieb an der interdisziplinären Schnittstelle zwischen Forschung und Praxis wahrgenommen. Die Stiftungsprofessur wird daher dazu beitragen, die Potenziale der rasant fortschreitenden Digitalisierung im Lebenszyklus von Bauwerken zu erforschen und umzusetzen.“

Klaus Pöllath betonte: „Unsere langjährige Erfahrung hat gezeigt, wie wichtig es ist, neue Entwicklungen aus der Baupraxis so früh wie möglich auch in der Forschung und Lehre zu verankern. Mit der Stiftungsprofessur kann ZÜBLIN konkret dazu beitragen, die Digitalisierung von Bauprozessen noch stärker wissenschaftlich zu betrachten.“ Jörn Beckmann ergänzte: „Die Themen Digitalisierung und BIM, Building Information Modelling, verändern unsere Branche wie kaum ein anderes Thema je zuvor. Wir freuen uns, mit der Stiftungsprofessur die Studierenden der Universität Stuttgart zu wichtigen Know-how-Trägern zu machen.“

Die geplante Ausrichtung der neuen Stiftungs-Juniorprofessur „Digitalisierung von Bauprozessen“ soll insbesondere der Abdeckung wesentlicher, bislang nur am Rande erforschter Bereiche der Digitalisierung im Bauplanungs-, Bau- und Gebäudebetriebsprozess dienen. Die Fragestellungen, die künftig im Rahmen der Stiftungs-Juniorprofessur bearbeitet werden, betreffen die Anforderungen an den gesamten Bausektor, insbesondere in den Industrienationen. Im Zentrum stehen die Planung und Entstehung von Bauwerken unter besonderer Berücksichtigung von Wirtschaftlichkeit sowie nachhaltiger Ressourcen- und Umweltschonung – beispielsweise realisierbar durch Lebensdaueranalysen.

Die Universität Stuttgart mit ihren 28.000 Studierenden wurde 1829 als Technische Hochschule gegründet. Heute steht ihr besonderes Profil als „Stuttgarter Weg“ für die konsequente Vernetzung komplementärer Fachdisziplinen und Partner sowie die Integration von Ingenieur-, Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften. Ihre herausragende Stellung als weltweit vernetzte Forschungsuniversität spiegelt sich unter anderem im Exzellenzcluster „Simulation Technology“, der Graduiertenschule „Advanced Manufacturing Engineering“, dem kooperativen Forschungscampus ARENA 2036 sowie zahlreichen Sonderforschungsbereichen und Graduiertenkollegs.

Die Ed. Züblin AG mit Sitz in Stuttgart beschäftigt rund 14.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und zählt mit einer jährlichen Leistung von über 3 Mrd. Euro zu den führenden deutschen Bauunternehmen. Seit der Firmengründung im Jahr 1898 realisiert ZÜBLIN erfolgreich anspruchsvolle Bauprojekte im In- und Ausland und ist heute im deutschen Hoch- und Ingenieurbau die Nummer eins. Das Leistungsspek­trum des Unternehmens umfasst alle baurelevanten Aufgaben – vom Ingenieur-, Brücken- oder Tunnelbau über den komplexen Schlüsselfertigbau bis hin zum Holzingenieurbau und dem Bereich Public Private Partnership. ZÜBLIN legt großen Wert auf partnerschaftliche Zusammenarbeit und bietet mit dem ZÜBLIN teamconcept ein seit mehr als 20 Jahren am Markt bewährtes Partneringmodell. Aktuelle Bauprojekte des zur weltweit agierenden STRABAG SE gehörenden Unternehmens sind beispielsweise der Axel-Springer-Neubau in Berlin, die Messehalle 12 in Frankfurt/M. oder der Albabstiegstunnel auf der Neubaustrecke Wendlingen–Ulm. Weitere Informationen unter www.zueblin.de

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Hans-Herwig Geyer

Leitung Hoch­schul­kommu­ni­ka­tion und Presse­sprecher