Presseinfo 12: Neubau PEGASUS (Praktikumsergänzungsgebäude Ausbau Universität Stuttgart) an der Universität Stuttgart  Copyright: Ralph Klohs Photographie

Datum: 2. Februar 2018, Nr. 12

Feierliche Übergabe

Neubau PEGASUS, Praktikums- und Laborgebäude Biochemie auf dem Campus Vaihingen
[Bild: Ralph Klohs Photographie]

Am 2. Februar 2018 fand auf dem Südgebiet des Campus Vaihingen, Allmandring 31, die feierliche Übergabe  für den Neubau PEGASUS (Praktikumsergänzungsgebäude Ausbau Universität Stuttgart) an der Universität Stuttgart statt. Das Gebäude schafft auf dem Campus Räumlichkeiten für die Unterbringung von Studienplätzen für die Biochemie-Ausbildung von Studierenden der Chemie und der technischen Biologie. Das multifunktionale Praktikums- und Laborgebäude wird von der Abteilung Biochemie des Instituts für Biochemie und Technische Biologie (IBTB) der Universität Stuttgart genutzt. Auch sind Büroflächen für die betreuenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler entstanden.

Neubau PEGASUS (Praktikumsergänzungsgebäude Ausbau Universität Stuttgart) an der Universität Stuttgart

Nach einer Begrüßung durch Anette Ipach-Öhmann, Direktorin Landesbetrieb Vermögen und Bau Baden-Württemberg, folgten Ansprachen der Staatssekretärin im Ministerium für Finanzen Baden-Württemberg, Gisela Splett, und des Ministerialdirektors im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Ulrich Steinbach. Grußworte sprachen sodann Isabel Fezer, Bürgermeisterin der Landeshauptstadt Stuttgart, Prof. Bernhard Hauer, Prodekan der Fakultät Chemie der Universität Stuttgart und Prof. Albert Jeltsch, Abteilungsleiter Biochemie am IBTB.

Prof. Jeltsch betonte den Fokus der Stuttgarter Biochemie auf Grundlagenforschung und unterstrich das Ziel, „das Gebäude zu einem Hort der Wissenschaft zu machen, in dem Neugier gepaart ist mit der Suche nach Wahrheit, um eine faktenorientierte Beschreibung der biochemischen Vorgänge in Lebewesen zu erstellen.“

Der Erweiterungsbau mit 33 Meter Länge, 16 Meter Breite und einem umbauten Raum von 7.345 Quadratmeter bindet direkt an den südlichen Riegel des bestehenden Forschungszentrums für Bioverfahrenstechnik an und übernimmt dessen Struktur, Geschosshöhen und innere Organisation. Dadurch entsteht ein enger Verbund zwischen Alt und Neu, der es erlaubt, die bestehenden Einrichtungen im Bestandsgebäude zu nutzen.

Neubau PEGASUS (Praktikumsergänzungsgebäude Ausbau Universität Stuttgart) an der Universität Stuttgart  (c) Ralph Klohs Photographie
Neubau PEGASUS (Praktikumsergänzungsgebäude Ausbau Universität Stuttgart) an der Universität Stuttgart

Der Neubau PEGASUS wurde wie das Bestandsgebäude von Ackermann und Partner geplant. Die Kosten beliefen sich auf 6,5 Millionen Euro. Ein Novum weist die Materialwahl auf: Während im Untergeschoss Normalbeton verbaut wurde, bestehen alle anderen Betonbauteile aus Recycling-Beton.

Die Verwendung des Recycling-Betons sollte auch nach Fertigstellung des Gebäudes noch erkennbar bleiben. Deshalb wurde ein künstlerisches Konzept in Zusammenarbeit mit dem Künstler Harald Braun entwickelt, der für seine Arbeiten mit Beton bekannt ist. Braun integrierte im künstlerischen Schaffensprozess Formen und Bilder aus der molekularen Biologie.

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Hans-Herwig Geyer

Leitung Hoch­schul­kommu­ni­ka­tion und Presse­sprecher