Presseinfo 35: Prof. Hansgeorg Binz (2.v.l) bei der Preisverleihung des VDMA-Hochschulpreis „Bestes Maschinenhaus 2017“ in Berlin.  Copyright: Reiner Freese

Datum: 11. Mai 2017, Nr. 35

Auszeichnung für Praxisorientierte Lehre

Gemeinsame Kommission Maschinenbau der Universität Stuttgart erhält VDMA-Sonderpreis
[Bild: Reiner Freese]

Die Gemeinsame Kommission Maschinenbau (GKM) der Universität Stuttgart hat  am 9. Mai 2017  in Berlin einen Sonderpreis bei dem Wettbewerb "Bestes Maschinenhaus 2017" des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) für ihr Lehrkonzept des Campus Nordschwarzwald erhalten. Damit ist Stuttgart die einzige Universität, die in diesem Wettbewerb ausgezeichnet wurde.

Mit seinem innovativen Konzept der Vernetzung von Industrie und Wissenschaft im Kontext von Digitalisierung und Industrie 4.0 hat der innovative Campus Nordschwarzwald die Jury des VDMA-Hochschulpreises überzeugt.

Der Campus Nordschwarzwald ist 2016 auf gemeinsame Initiative der GKM der Universität Stuttgart und im Nordschwarzwald ansässiger Unternehmen entstanden. Er wird den künftigen Herausforderungen in der Produktion durch die Verbindung von universitärer und industrieller Forschung begegnen und die entsprechende Lehre an der Universität Stuttgart und auf dem Campus in Freudenstadt anbieten.

In Freudenstadt werden die von der Industrie bereitgestellten Anlagen im Technologiezentrum des Campus miteinander vernetzt, aber auch die beteiligten Firmen – unter anderem die Schmalz GmbH, die Fischerwerke, Homag, Arburg – bringen ihre Forschungslabore und Werkstätten ein.

„Unser Ziel ist die überregionale Vernetzung der Industrie- und Uni-Standorte über das Höchstleistungsrechenzentrum in Stuttgart. Dafür werden die Realdaten der Unternehmen für aktuelle Forschungsthemen in einem gemeinsamen Produktionsnetzwerk bereitgestellt“, erläutert Studiendekan Prof. Hansgeorg Binz die neue Art der Zusammenarbeit zwischen Industrie und Wissenschaft.

Prof. Hansgeorg Binz (2.v.l) bei der Preisverleihung des VDMA-Hochschulpreis „Bestes Maschinenhaus 2017“ in Berlin.  (c) Reiner Freese.
Prof. Hansgeorg Binz (2.v.l) bei der Preisverleihung des VDMA-Hochschulpreis „Bestes Maschinenhaus 2017“ in Berlin.

Der Campus verbindet das bisherige universitäre Lehrangebot mit dem von der Industrie geforderten Kompetenzprofil. Es werden praxisnahe Lehrinhalte, insbesondere im Kontext von Industrie 4.0, in Kooperation mit den beteiligten Industrieunternehmen erarbeitet. „Neben dem fachlichen Know-how erwerben die Studierenden in Freudenstadt aber auch Management- und Führungskompetenzen aus erster Hand – von den Managern der beteiligten Firmen“, so Studiendekan Binz.

Der VDMA-Hochschulpreis „Bestes Maschinenhaus 2017“ prämiert Lehrkonzepte für mehr Studienerfolg. Sie werden von einer Jury mit 21 Expertinnen und Experten aus Hochschulen, Industrie, Verbänden und Initiativen sowie der Politik ausgewählt. Der mit 7.500 Euro dotierte Preis wurde in Anwesenheit von Prof. Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung, und Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, durch VDMA-Vizepräsident Hartmut Rauen und den stellvertretenden VDMA-Hauptgeschäftsführer Norbert Basler übergeben.

Kontakt:      
Prof. Hansgeorg Binz, Studiendekan Maschinenbau, Institut für Konstruktionstechnik und Technisches Design, Universität Stuttgart, Telefon: 0711 685-66056, E-Mail

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