Bücher und Publikationen in einem Regal in der Unibibliothek Stuttgart

18. Dezember 2019

Prof. Jörg Wrachtrup und Prof. Harald Gießen unter den weltweit meistzitierten Wissenschaftlern

Die Stuttgarter Physiker Prof. Jörg Wrachtrup und Prof. Harald Gießen sind in der diesjährigen Liste der „Highly Cited Researchers“ vertreten und zählen damit zu den weltweit Top 1 Prozent der meistzitierten Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen. Beide konnten damit ihren Vorjahreserfolg wiederholen. Wrachtrup ist in der Liste mit 20 Veröffentlichungen auf dem Gebiet der Physik und Gießen mit 17 „highly cited papers“ auf den Gebieten Physik und Materialwissenschaften (Crossfield) vertreten. Beide Forscher können jeweils drei Publikationen mit mehr als 1.000 Zitationen vorweisen, die ganz neue Forschungsfelder eröffnet haben. Des Weiteren ist auf der Liste Prof. Jaya Narayan Sahu vertreten, der im Auswertungszeitraum als Humboldt-Stipendiat am Institut für Theoretische Chemie der Universität Stuttgart geforscht hat.

Als „highly cited“ werden Publikationen bewertet, wenn sie zu den „Top 1 Prozent“ der am meisten zitierten Veröffentlichungen in der jeweiligen Fachdisziplin zählen. Clarivate Analytics untersucht, wie oft eine Veröffentlichung in den Publikationen von Kolleginnen und Kollegen zitiert wird. Dies gilt als wichtigste Kennzahl einer wissenschaftlichen Arbeit und damit auch für den Einfluss der Autorinnen und Autoren auf ihre jeweiligen Fachgebiete. Insgesamt umfasst die Liste der Highly Cited Researchers 3.700 Forschende aus 21 Disziplinen, davon 327 in Deutschland.

Prof. Jörg Wrachtrup leitet das 3. Physikalische Institut der Universität Stuttgart und arbeitet auf dem Gebiet der Quantentechnologie. Er gilt als Pionier auf dem Gebiet der optischen Eigenschaften von Diamanten, die für Quantensensorik eingesetzt werden können. Prof. Harald Gießen, Leiter des 4. Physikalischen Instituts der Universität Stuttgart, forscht auf dem Gebiet der ultraschnellen Nanooptik. Er gilt als Pionier von hoch empfindlichen plasmonischen Sensoren sowie als Begründer der 3D gedruckten Mikrooptik, die die kleinsten Endoskope der Welt ermöglicht.

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