13. Dezember 2018

Kohlekommission profitiert von ENavi-Forschung

Wie können wir die Klimaziele 2030 und 2050 erreichen? Das Kopernikus-Projekt ENavi hat untersucht, wie der Stromsektor entsprechend transformiert werden muss.

Wie können wir die Klimaziele 2030 und 2050 erreichen? Das Kopernikus-Projekt ENavi hat untersucht, wie der Stromsektor entsprechend transformiert werden muss. Die Ergebnisse liegen nun vor. Mit ihrem Bericht haben die Forschenden die Kohlekommission informiert und  ihre Vorschläge auch in Vorträgen der Kommission direkt präsentiert.

Prof. Ottmar Edenhofer (Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, PIK) hat in seiner Stellungnahme den Ausstieg aus der Kohleverstromung in den Kontext des Pariser Abkommens gestellt. Dabei hat er darauf hingewiesen, wie wichtig es ist, die Freisetzung von CO2 in die Atmosphäre mit einem angemessenen Preis zu versehen und diesen europäisch einzubetten, wenn man den Kohleausstieg ökonomisch effizient, ökologisch effektiv und sozialverträglich umsetzen will. Für eine solche Bepreisung setzt sich auch Prof. Kai Hufendiek vom Institut für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung der Universität Stuttgart (IER) ein, der zusammen mit Prof. Edenhofer die Leitung des Forschungsschwerpunkts verantwortet.

Mehr dazu auf den Seiten des PIK: Potsdamer Expertise in deutscher Kohlekommission

Der erfolgreiche Austausch zwischen den ENavi-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und der Strukturkommission unterstreicht den gesellschaftlichen Nutzen des Kopernikus-Projekts ENavi. Insbesondere die Forschung mit Praxispartnern aus Wirtschaft, Gesellschaft und Kommunen rund um die Energiesystemtransformation und die Analyse von Instrumenten zur Erreichung des Klimaziels 2030 ist auf ein großes Interesse gestoßen. Entscheidend dafür war auch, dass die Forschung im ENavi-Schwerpunktthema von Beginn an konsequent auf politische Umsetzbarkeit hin ausgerichtet war.

 

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