17. Dezember 2015

Ein Jahr Projekt more

Seit einem Jahr arbeiten wir am Projekt „Mobile Relaunch“. Hier geben wir einen Zwischenstand und Einblick in unsere Projektarbeit.

So sollen die zentralen Webseiten der Universität künftig strukturell gegliedert sein.

Umfang und Struktur der „zentralen Uni-Webseiten“

Zu Projektbeginn wurde der Zeitplan aufgestellt, dass Ende 2015 die „zentralen Uni-Webseiten“ im neuen Webdesign online gehen sollten. Doch das tun sie noch nicht. Warum? Weil sich in der Analysephase recht schnell gezeigt hat, dass die Aufgabe, den Onlineauftritt der Universität Stuttgart zu relaunchen, umfassender ist als angenommen. „Der“ Onlineauftritt der Uni besteht aus etwa 750 Websites. Von Einrichtungen, Fakultäten, Instituten, für Projekte, SFBs, Veranstaltungen, Studiengänge und mehr. Was davon zählt zu den zentralen Uni-Webseiten, die wir im ersten Schritt relaunchen? Dies zu analysieren und zu erarbeiten – und dabei auch die Befragungsergebnisse wie den Wunsch nach klarer, einfacher, einheitlicher Navigation und übersichtlicher Struktur zu berücksichtigen, hat seine Zeit gebraucht. Das Ergebnis sind ein klares Konzept, ein verändertes Navigationsmodell und eine neue, umfassende Inhaltsstruktur, der das Rektorat zugestimmt hat. Diese enthält auch den großen Bereich für Studieninteressierte, also große Teile der bisherigen Inhalte unterhttp://www.uni-stuttgart.de/studieren/, deren Umsetzung wir eigentlich erst für das zweite Projektjahr angenommen hatten. Daher hat sich der Zeitplan verschoben: Die neuen zentralen Webseiten der Universität Stuttgart werden erst 2016 online gehen.

Das Konzept in Kürze:

Die zentralen Webseiten…

  • konzentrieren sich auf die externen Zielgruppen. D.h. die Universität präsentiert sich nach außen.
  • zeigen nicht die Innensicht, also die Organisation der Universität, sondern die Themen und die Nutzersicht stehen im Vordergrund.
  • sind eine einzige Website mit einer einheitlichen Navigation.
  • sollen verschiedene bisherige Einzel-Sites zusammenführen.
  • werden im Projekt redaktionell von der Hochschulkommunikation in Zusammenarbeit mit Experten aus verschiedenen Bereichen der Universität erstellt.
  • werden in Teamwork gepflegt: Die Verantwortung für die Inhalte einzelner Seiten bleibt in den verschiedenen Bereichen der Uni, die dafür die Experten sind. Die genauen redaktionellen Workflows sind im Lauf des Projekts noch zu klären.
  • bieten Einstiege in spezielle Bereiche für die internen Zielgruppen Studierende und Beschäftigte, für die je eine eigene Site geplant ist.

Die Inhaltsstruktur in Kürze:

Die geplante grobe Inhaltsstruktur der künftigen Webseiten zeigt das Bild oben. Sie soll die drei Hauptbereiche Universität, Studium und Forschung haben. Außerdem sind fünf Zielgruppeneinstiege vorgesehen: für Studierende, Beschäftigte, Alumni und Förderer, Presse sowie Personen aus der Wirtschaft. Studierende und Beschäftigte sollen dabei eigene Websites erhalten. Erste Ideen zur Beschäftigten-Site hat die more-AG, unser beratendes Gremium, in ihrer Sitzung Anfang Dezember diskutiert. Die detaillierte Ausarbeitung der Inhaltsstruktur erfolgt zur Zeit.

Das Webdesign

Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer unserer Befragungen hatten das Design der derzeitigen Webseiten kritisiert. Es solle moderner, frischer und weniger überladen werden, aber dennoch die Seriosität, die eine Universität benötige, behalten. Außerdem war einer der Gründe für das Projekt more die Forderung nach responsivem Webdesign, das sich an die Bildschirmgröße jedes Endgeräts anpasst.

Die Agentur Aperto hat uns in diesem Jahr Vorschläge für ein neues Corporate Design entwickelt, das sowohl für Print als auch für Online geeignet ist. Es wird Anfang des kommenden Jahres an der Uni offiziell eingeführt. Mit dem Relaunch der zentralen Webseiten wird das neue Corporate Design dann auch im Web sichtbar sein.

Bereits im Sommer haben wir Apertos „Design Vision“ für die künftigen Webseiten einigen Personen in einem Usability Test gezeigt, die Rückmeldungen gesammelt und mit Aperto zur weiteren Überarbeitung abgestimmt. Derzeit entwickelt Aperto die ersten Elemente der künftigen Webseiten im neuen Design. Wir werden sie an OpenCms, das Content Management System, mit dem wir weiterhin die Webseiten pflegen werden, anbinden und dort demnächst erste Tests durchführen. Dabei werden wir unter anderem auf die Responsivität und Barrierefreiheit großen Wert legen.

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