Noelia Margarita Loaiza Villagómez

24. September 2021

DAAD-Preis für Noelia Margarita Loaiza Villagómez

Auszeichnung für hervorragende Leistungen ausländischer Studierender an der Universität Stuttgart.
[Bild: privat]

Ausländische Studierende bereichern die Universität Stuttgart sowohl in kultureller als auch in akademischer Hinsicht. Um dies zu würdigen, stellt der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) jährlich Mittel zur Vergabe eines Preises an hervorragende ausländische Studierende zur Verfügung.

Dieses Jahr hat das Dezernat Internationales Noelia Margarita Loaiza Villagómez ausgewählt. Die Preisträgerin aus Ecuador studiert Umweltschutztechnik an der Universität Stuttgart. Neben ihrer fachlichen Qualifikation erhält sie den Preis vor allem aufgrund ihres breiten gesellschaftlich-sozialen Engagements innerhalb verschiedener Gremien an der Universität. Als Gründungsmitglied des Referats für Gleichstellung, Diversity und Soziales unterstützt sie die Studierendenvertretung stuvus. Außerdem ist Villagómez stellvertretende Fachgruppensprecherin der Fachgruppe Umweltschutztechnik, Mitglied im Großen Fakultätsrat und Fachgruppenrat der Fakultät 2 und Mentorin im "Interkulturellen Mentoringprogramm der Universität Stuttgart". 

Im Interview erzählt Villagómez warum es sich lohnt, sich ehrenamtlich zu engagieren: 

Warum haben Sie den Studiengang Umweltschutztechnik gewählt?

Ich wusste immer, dass ich eine Ingenieurin werden will, da mir technische Fächer liegen. Die Natur zu schützen, ist mir ein sehr wichtiges Anliegen. Deswegen habe ich die Entscheidung getroffen Umweltschutztechnik zu studieren.

Was ist der größte Unterschied zwischen Ecuador und Stuttgart?

Meine Stadt Guayaquil und Stuttgart haben sehr wenig Gemeinsamkeiten. Ich komme aus einer deutlich größeren und dynamischeren Stadt, die immer laut und ereignisvoll ist. Im Kontrast empfinde ich Stuttgart als sehr ruhig und friedlich.

Wie kam es zu Ihrem ehrenamtlichen Engagement innerhalb verschiedener Gremien der Universität?

Mein ehrenamtliches Engagement entstand aus dem Bedürfnis heraus, Freunde zu finden und neue Menschen kennenzulernen. Besonders in meinen ersten Semestern an der Uni wollte ich neue Kontakte knüpfen und Möglichkeiten finden, mich neben dem Studium zu beschäftigen. Die Fachgruppe war für mich die erste Anlaufstelle und ich habe schnell gemerkt, wie viel Spaß es mir macht, mich in der Gremienarbeit zu engagieren. Ab der ersten Veranstaltung, bei der ich geholfen habe, wuchs das Interesse mehr zu tun und so kam es, dass ich die Stelle als stellvertretende Fachgruppensprecherin antrat.

Was macht Ihnen an der Arbeit in den Gremien Spaß?

Mir macht es viel Spaß, Veranstaltungen zu organisieren und Menschen zu helfen und ich liebe es, etwas Sinnvolles mit meiner Zeit an der Universität zu machen. Bei diversen Gremien mitzumachen hat mir geholfen, meine Schüchternheit zu überwinden und mir ermöglicht, meine innere Stärke zu finden.

Welchen Tipp haben Sie für Menschen, die studieren und sich ehrenamtlich engagieren wollen?

Ich würde sie ermutigen, den ersten Schritt zu gehen. Ich weiß, dass es besonders für ausländische Studierende einschüchternd sein kann, in die Gremienmeetings und Veranstaltungen zu gehen, aber man sollte sich trauen und mitmachen. Es gibt sehr viel zu tun in der Uni und engagierte Menschen sind immer willkommen. Eine Anlaufstelle für den Anfang ist auch sehr wichtig und die Fachgruppen sind dafür perfekt geeignet.

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