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Schema eines runden Verhandlungstisches Planung und Partizipation

Master of Science 

Planung und Partizipation

Studienbeginn: Wintersemester
Regelstudienzeit: 4 Semester
Unterrichtssprache: deutsch
[Foto: Planung und Partizipation]

Der sehr praxisnah gestaltete Masterstudiengang „Planung und Partizipation“ vermittelt Konzepte und Methoden, die eine sachgerechte Einbeziehung der Öffentlichkeit in Planungs- und Entscheidungsprozesse ermöglichen. Dieser Studiengang ist bundesweit der erste, der auf diese Berufsfelder in der kommunalen Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik vorbereitet.

Theoretisches Wissen wird von Anfang an mit praktischen Lehrangeboten verknüpft, etwa durch eigenständige Planungsprojekte oder einer Basisausbildung in Mediation und Moderation. Der Studiengang vermittelt auch Einblicke in die aktuelle Rechtslage, zu Planungsverfahren und den gesetzlich möglichen Formen der Beteiligung.

Sie sollten interessiert daran sein, sich Fachkenntnisse aus Planungs-, Sozial-, Natur- und Ingenieurwissenschaften sowie der Rechtswissenschaft anzueignen, um zwischen Akteurinnen und Akteuren verschiedener Fachbereichen vermitteln zu können.

Zulassungsbedingungen

Abschluss in einem mindestens sechssemestrigen Bachelorstudiengang (oder gleichwertiger Abschluss) in Architektur, Energietechnik, Geografie, Planung, Politikwissenschaft, Psychologie, Sozialwissenschaften, Soziologie, Umweltwissenschaft, Verwaltungswissenschaft, Wirtschaftswissenschaften oder im Staatsexamensstudiengang Rechtswissenschaft oder in einem inhaltlich nahe verwandten Studiengang mit qualifizierenden Prüfungsergebnissen.
 
Die vollständigen Informationen über das Zulassungsverfahren, notwendige fachliche Kompetenzen und die Kriterien zur Feststellung der fachlichen Eignung finden Sie in der Zulassungsordnung.

Bewerbung

Zum Wintersemester (bis 15. Juli)

Nach Abschluss des Masters sind Sie für unterschiedliche Berufsfelder qualifiziert. Potentielle Arbeitgeber sind dabei:

  • Behörden und Verwaltungen
  • Mediations- und Moderationsbüros
  • Architektur- und Stadtplanungsbüros
  • Verkehrsunternehmen
  • Energieversorgungsunternehmen
  • Universitäten und Forschungseinrichtungen
  • Parteien
  • Verbände.

Der Masterabschluss berechtigt zur anschließenden Promotion.

Welche Möglichkeiten bietet mir mein Studiengang?

Ein Studium im Ausland ist über das Erasmus-Austauschprogramm möglich. Auslandsaufenthalte sind in zwei Versionen denkbar. Zum einen kann ein Auslandsjahr gewählt werden im dritten und vierten Semester. Zum anderen kann im vierten Semester ein Auslandssemester gewählt werden. So können die Studierenden problemlos wieder in das Curriculum einsteigen. Mit beiden Varianten haben die Studierenden die Möglichkeit, die Pflichtmodule der ersten beiden Semester abzuschließen und darüber hinaus auch genug Zeit ihren Auslandsaufenthalt mit den damit zusammenhängenden Fristen vorzubereiten. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, Praktika im Ausland zu absolvieren.

Welche Möglichkeiten habe ich allgemein?

Interkultureller Austausch, Ihr Studienfach aus einer anderen Perspektive, Mehrsprachigkeit, Abenteuer, neue Freundschaften, Reisen… all dies erleben Sie während eines Auslandsaufenthalts! Sie interessieren sich für einen ein- bis zweisemestrigen Studienaufenthalt über die Austauschprogramme, für einen Forschungsaufenthalt, einen Sprachkurs oder ein Praktikum, oder Sie möchten an einer Summer School teilnehmen. Das Dezernat Internationales hilft Ihnen, Ihren Aufenthalt zu verwirklichen. Ihr erster Schritt ins Ausland beginnt mit einer Gruppenberatung im Dezernat Internationales, zu der Sie sich online anmelden können. Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung!

Wie sieht der vorgesehene Ablauf des Studiums aus?

Der Masterstudiengang "Planung und Partizipation" umfasst 120 ECTS in vier Semestern. Davon sind 18 ECTS Grundlagenmodule, 54 ECTS Vertiefungsmodule und 18-24 ECTS Spezialisierungsmodule. 

  • Grundlagenmodule (18 ECTS)
    • Konfliktbearbeitung 
    • Allgemeines Verwaltungsrecht mit rechtsmethodischer Einführung 
    • Theorien und Methoden der Stadt- und Regionalplanung 
  • Vertiefungsmodule (insgesamt 54 ECTS)
  • Planung (18 ECTS)
    • Raumordnung und Umweltplanung 
    • Grundlagen der Planung 
    • Aspekte der Stadtplanung 
    • Erfassung, Bewertung und Management von Umweltrisiken 
  • Rechtswissenschaft (12 ECTS)
    • Planungs - und Baurecht
    • Partizipationsrecht
  • Sozialwissenschaft (24 ECTS)
    • Grundlagen der Partizipation 
    • Theorien, Methoden und Formate der Partizipation Teil 1 und 2 
    • Partizipation bei Infrastrukturprojekten
  • Spezialisierungsmodule (18-24 ETCS)
    • Bürgerbeteiligung in modernen Demokratien 
    • Interessenvermittlung in modernen Demokratien
    • Populistische und autoritäre Herausforderungen der liberalen Demokratie 
    • Umweltrecht
    • Kommunalrecht mit anwaltlicher Praxis 
    • Einführung in die Medienwirkungsforschung
    • Fallstudie Umweltplanung I 
    • Verkehrsplanung und Verkehrstechnik 
    • Evaluation und Qualitätskontrolle 
    • Anwendungsbeispiel: Partizipation in der Praxis 
    • Praktikum Planung und Partizipation
    • Die Energiewende aus rechtswissenschaftlicher Sicht 
    • Fallstudie Umweltplanung II 
    • Spezialisierung Mediation 
    • Methodological Aspects of Infrastructure Planning
    • Kommunikation in Theorie und Praxis 
  • Masterarbeit (30 ECTS)

In den Modulhandbüchern werden die einzelnen Module mit den dazugehörigen Lehrveranstaltungen, den Inhalten und den Prüfungsleistungen beschrieben.

  • Das Modulhandbuch finden Sie in C@MPUS, dem Campus Management Portal der Universität Stuttgart (Klickpfad: Abschluss auswählen  - Klick auf das Buch hinter dem Namen des Studiengangs).

Akkreditierung

Die Qualität des Studien­gangs ist in einem Zer­ti­fizier­ungs­ver­fahren geprüft.

Kontakt für weitere Fragen

Duygu Karsli
 

Duygu Karsli

Studiengangsmanagerin

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