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Forschungsverbünde und Kooperationen

Forschung über die Grenzen der Fakultäten und Fachbereiche hinweg ist eine Grundmaxime der Universität Stuttgart. Einige wichtige Verbünde stellen wir Ihnen auf diesen Seiten vor.

Forschungskooperationen spielen eine wichtige Rolle, um den im Leitbild der Universität Stuttgart verankerten Stuttgarter Weg der interdisziplinären und integrativen Zusammenarbeit zu leben. Daher unterhält die Universität Stuttgart zahlreiche fakultäts- und fächerübergreifende Forschungsverbünde. Ziel dieser Verbünde ist es, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler über Fakultätsgrenzen hinweg zu gesamtuniversitären Forschungsschwerpunkten zu vernetzen und neue koordinierte Verbundprojekte einzuwerben. Die Beteiligung von externen Kooperationspartnern ist bei vielen dieser Forschungsverbünde ein wichtiger Bestandteil der wissenschaftlichen Arbeit.

Zweigeteilte Simulation der Signalwege in einer Zelle. (c) Universität Stuttgart/SimTech
Zweigeteilte Simulation der Signalwege in einer Zelle.

Verbünde im Bereich Modellierung und Simulationstechnologie

Simulationen und Modellierungen durchdringen die gesamte Wissenschaft und zunehmend auch Anwendungen in der Industrie und im täglichen Leben. An der Universität Stuttgart gehören Simulationstechnologien zu den Highlights unter den Forschungsaktivitäten. Dies spiegelt sich insbesondere in dem Exzellenzcluster Simulation Technologys (SimTech), der Fachkenntnisse der Disziplinen Mathematik, Ingenieurswissenschaften, Informatik und Naturwissenschaften auf exzellentem Niveau kombiniert.

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Das Exzellenzcluster Simulation Technology (SimTech) wird im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes gefördert. In dem Cluster wollen Forschende Computersimulationen leistungsfähiger, Vorhersagen zuverlässiger und Visualisierungen noch präziser machen. Während der Förderung ist SimTech in das Stuttgart Research Centre for Simulation Technology integriert, der Plattform für die effiziente und umfassende Weiterentwicklung wissenschaftlicher Methoden und Anwendungen auf allen Gebieten der Modellierungs- und Simulationswissenschaften.

Ansprechperson: Prof. Wolfgang Ehlers

Institut: Institut für Mechanik

Laufzeit: seit 2007

Website: www.simtech.uni-stuttgart.de

SC SimTech- Stuttgart Centre for Simulation Sciences

Das oben beschreibene SRC SimTech wird nach und nach in das SC SimTech überführt werden. Ziel ist die nachhaltige Sicherung des Exzellenzclusters.

Ansprechperson: Prof. Wolfgang Ehlers

Institut: Institut für Mechanik

Laufzeit: seit 2015

Website: www.simtech.uni-stuttgart.de

Verbünde im Bereich Neue Materialien

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Das IQST ist ein institutionsübergreifendes und interdisziplinäres Zentrum im Bereich der Quantenforschung, an dem das Max-Planck-Institut für Festkörperforschung, die Universtität Stuttgart und die Universität Ulm beteiligt sind. Ziel der Kooperation ist es, das enorme technologische Potential der Quantenphysik für technische Anwendungen nutzbar zu machen. Zu diesem Zweck arbeiten innerhalb des Zentrums Forschende aus den Naturwissenschaften (insbesondere Physik und Chemie), der Mathematik und den Ingeneurwissenschaften eng zusammen und kooperieren gleichzeitig direkt mit der Industrie.

Ansprechperson: Prof. Tilman Pfau

Institut: 5. Physikalisches Institut

Laufzeit: seit 2011

Website: www.iqst.org

Im SRC SCoPE bündeln Physiker/innen und Ingenieur/innen aus insgesamt zwölf Instituten der Universität Stuttgart ihre Zusammenarbeit und verstärken die Kooperation mit der Industrie. Ziel ist die Schließung der Forschungs- und Entwicklungskette von den photonischen Grundlagen zu innovativen Entwicklungen und Anwendungen. Die Forschungsthemen reichen von den Quantenstrukturen und der Quantenoptik über Metamaterialien und Plasmonik zu anwendungsorientierten Aufgabenstellungen der Subwellenlängenoptik sowie der diffraktiven und aktiven Optik.

Ansprechperson: Prof. Harald Giessen

Institut: 4. Physikalisches Institut

Laufzeit: seit 2009

Website: www.scope.uni-stuttgart.de

Die SRI für Materialcharakterisierung und Bewertung beschäftigt sich mit Fragen der Energieeffizienz und Ressourcenplanung und setzt sich mit den immer komplexer werdenden Technologien zur Herstellung von Bauteilen und der Infrastruktur in diesem Bereich auseinander. Zentrales Schlüsselelement sind dabei der Einsatz und insbesondere die Charakterisierung anwendungsspezifisch optimierter Werkstoffe.

Ansprechperson: Prof. Stefan Weihe

Institut: Institut für Materialprüfung, Werkstoffkunde und Festigkeitslehre (IMWF)

Laufzeit: seit 2016

Die SRI Space Radiation Impacts befasst sich mit der Modellierung und Simulation der Strahlenwirkung auf technische und biologische Systeme bei zukünftigen Raumfahrtmissionen. Die Arbeit gliedert sich auf vier Arbeitsgruppen in den Themenbereichen: Raumfahrt, Strahlensimulation, biologische Systeme und Materialverhalten.

Ansprechperson: Prof. Jörg Starflinger

Institut: Institut für Kernenergetik und Energiesysteme

Laufzeit: seit 2016

Halbleiterscheibenlaser mit sehr hoher Leistung, entwickelt im Forschungszentrum SCoPE.
Halbleiterscheibenlaser mit sehr hoher Leistung, entwickelt im Forschungszentrum SCoPE.

Verbünde im Bereich komplexe Systeme und Kommunikation

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Das SRC Systembiologie dient fakultätsübergreifend und interdisziplinär der Forschung und der Lehre in der Systembiologie. Es verfolgt das Ziel, von der Analyse einzelner Komponenten eines biologischen Systems zu einem ganzheitlichen Systemverständnis zu kommen und den Schritt von einer qualitativ beschreibenden zu einer quantitativen, theoriebasierten und prädiktiven Biologie zu vollziehen. Ein besonderes Merkmal der im Zentrum vernetzten systembiologischen Aktivitäten an der Universität Stuttgart ist die enge Kooperation zwischen den Bio-, Ingenieur- und Systemwissenschaften.

Ansprechperson: Prof. Frank Allgöwer

Institut: Institut für Systemtheorie und Regelungstechnik

Laufzeit: seit 2014

Website: www.centersysbio.uni-stuttgart.de

Der Stuttgart Research Focus Language and Cognition ist eine Einrichtung der Universität Stuttgart zur Förderung der interdisziplinären Forschung in den Bereichen Sprachwissenschaft und Kognition. Im Zentrum steht eine im deutschen Sprachraum einmalige Zusammenarbeit zwischen theoretischer Linguistik (Institut für Linguistik) und Computerlinguistik (Institut für Maschinelle Sprachverarbeitung).  

Sprecher: Prof. Daniel Hole

Institut: Institut für Linguistik

Laufzeit: seit 2016

Website: www.srf.uni-stuttgart.de

Das Forschungszentrum SRC Text Studies ist der methodischen Reflexion neuer Ansätze in den textorientierten Wissenschaften gewidmet. Darüber hinaus soll es dazu beitragen, Praktiken der Texterschließung, -beschreibung und -deutung weiterzuentwickeln und Brücken zwischen unterschiedlichen textbasierten Disziplinen zu schlagen. Die vier Schwerpunkte bilden Hermeneutik, Material Studies, Digital Humanities und Bild.

Sprecherin: Prof. Sandra Richter

Institut: Institut für Literaturwissenschaft

Laufzeit: seit 2014

Website: www.ts.uni-stuttgart.de

Verbünde im Bereich integrierte Produkt- und Produktionsgestaltung

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Im Forschungscampus ARENA2036 (Active Research Environment for the Next generation of Automobiles) wird eine Brücke zwischen Forschung und Entwicklung im Bereich des Leichtbaus und innovativer Produktionstechnologien geschlagen.

Ansprechperson: Dr. Peter Froeschle

Laufzeit: seit 2013

Website: www.arena2036.de

Lidar Scan des Windgeschwindigkeitsfeldes im Windpark Baltic I in der Ostsee. (SWE)

Verbünde im Bereich nachhaltige Energieversorgung und Umwelt

Der nachhaltige und effiziente Umgang mit unseren Ressourcen – seien es Rohstoffe, Materialien, Energie und Wasser – wird an der Universität Stuttgart in vielen Facetten erforscht. Viele Fachbereiche der Universität Stuttgart und ihre Partner tragen gemeinsam mit innovativen Denkansätzen und Technologien dazu bei.

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Die Universitäten Stuttgart und Tübingen, die Technische Universität München, das Karlsruher Institut für Technologie, die Hochschulen Aalen und Esslingen sowie das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg bündeln im Netzwerk "WindForS" ihre Kompetenzen auf dem Gebiet der Wind-energieforschung. Die Mitglieder des Netzwerks kooperieren sowohl in der Forschung als auch in den Bereichen Aus-, Fort- und Weiterbildung.

Ansprechperson: Prof. Po Wen Cheng

Institut: Institut für Flugzeugbau

Laufzeit: seit 2014

Website: http://www.windfors.de

Ziel der SPI STRise ist es, in der Systemforschung Fragestellungen der Energiewende umfassender zu betrachten und neben ökologischen und ökonomischen Aspekten auch gesellschaftliche Faktoren in die Analysen mit einzubeziehen. Partner des Verbunds sind neben der Universität Stuttgart das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und das Institut für Technische Thermodynamik (ITT) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).

Ansprechperson: Prof. Kai Hufendiek

Institut: Institut für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendungen

Laufzeit: seit 2015

Website: www.ier.uni-stuttgart.de/STRise

Die SRP NUPUS ging 2015 aus dem Graduiertenkolleg “Nichtlinearitäten und Hochskalierung in porösen Medien hervor”, in dem sich Nachwuchswisenschaftlerinnen und -wissenschaftler sowie Studierende über die verschiedenen Ansätze zur Erforschung poröser Medien austauschen. Im Fokus steht insbesondere die Frage, wie sich Flüssigkeiten, Gase und Partikel in porösen Medien ausbreiten. Die Anwendungen reichen von der Wasserforschung bis zu Batterien. An dem neuen Verbund beteiligt sind Universitäten und Forschungseinrichtungen aus Deutschland, Italien, Großbritannien, Norwegen, Polen, Belgien, Niederlande, Schweiz und den USA.

Ansprechperson: Prof. Rainer Helmig

Institut: Institut für Wasser- und Umweltsystemmodellierung

Laufzeit: seit 2015

Website: www.srpnupus.uni-stuttgart.de

Verbünde im Bereich Technologiekonzepte, -kontexte und –bewertung

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Das IZST ist ein Zusammenschluss von verschiedenen Instituten der Universitäten Stuttgart und Tübingen und Partnern aus der Industrie. Ziel des IZST ist, die Kooperationsforschung auf dem Gebiet der Medizintechnik zwischen den Universitäten Tübingen und Stuttgart im Verbund mit Medizintechnik-Unternehmen zu initiieren bzw. auszubauen. Damit bietet das IZST das ideale Forschungsumfeld für den gemeinsamen Studiengang Medizintechnik -beider Universitäten. IZST-Partner beteiligen sich an der Lehre im Studiengang, insbesondere auch bei der Betreuung studentischer Arbeiten. Den Studierenden wird ein attraktives Umfeld an Forschungsprojekten geboten.

Ansprechperson: Dr. Ronny Feuer

Institut: Institut für Systemdynamik

Laufzeit: seit 2010

Website: IZST

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