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Universität im Überblick

 

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Vereinigte Real- und Gewerbeschule

Geschichte

Die Gründung der „Vereinigten Real- und Gewerbeschule“ im Jahr 1829, aus der die heutige Universität Stuttgart hervorgegangen ist, war kennzeichnend für den Beginn des industriellen Zeitalters in Württemberg. Zunächst bildeten vier Fachschulen für Architektur, Ingenieurwesen, Maschinenbau und chemische Technik den Grundstock der späteren Hochschule. Die Elektrotechnik wurde bereits 1882 als neues Fach eingeführt. Die erste Professur für Luftschifffahrt, Flug- und Kraftfahrzeugtechnik folgte 1910/11. Im zweiten Weltkrieg wurden durch Luftangriffe fast alle Gebäude der Hochschule zerstört. Nach dem Wiederaufbau wurde es der nun rasch wachsenden TH in der Stadtmitte bald zu eng. Mitte der 50-er Jahre begann der Ausbau des Campus im Vaihinger Pfaffenwald. Seitdem hat die Hochschule zwei Standorte, die heute durch die S-Bahn verbunden sind. Zur „Universität Stuttgart“ wurde die ehemalige Technische Hochschule 1967 umbenannt, nachdem auch die Geistes- und Sozialwissenschaften in den Fächerkanon integriert worden waren.

Heute ist die Universität Stuttgart in zehn Fakultäten gegliedert und mit 56 grundständigen und 20 weiterführenden Studiengängen eine weltweit nachgefragte Ausbildungsstätte. Mit der Internationalisierung des Lehrangebots, zahlreichen Online-Angeboten in Lehre und Weiterbildung und der intensiven Förderung von Existenzgründungen stellt sich die Uni den künftigen Anforderungen der Arbeitswelt. 

 

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Campus Vaihingen

International sichtbare Forschungsuniversität

Die Universität Stuttgart ist eine forschungsintensive Universität mit überwiegend ingenieur- und naturwissenschaftlicher Orientierung, zu deren besonderem Profil die Vernetzung dieser Fachrichtungen mit den Geistes- und Sozialwissenschaften gehört. Ihre herausragende Stellung spiegelt sich in ihren beiden durch die Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder geförderten Projekten, dem Exzellenzcluster „Simulation Technology“ und der Graduiertenschule „Advanced Manufacturing Engineering“. Darüber hinaus ist die Universität Stuttgart derzeit bei vier von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützten Sonderforschungsbereichen, einem transregionalen Sonderforschungsbereich sowie vier Transferbereichen Sprecherhochschule. Auch die Rankings der Deutschen Forschungsgemeinschaft und des Centrums für Hochschulentwicklung CHE weisen die Universität Stuttgart regelmäßig als besonders forschungsstark aus. Und bei den Drittmitteleinnahmen liegt die Uni Stuttgart seit Jahren bundesweit auf den vordersten Plätzen.

  

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Protein in Stick-Darstellung, eingefärbt
nach Aminosäureketten

Wissenschaftliche Schwerpunkte

Die Forschungsaktivitäten der Universität Stuttgart konzentrieren sich auf acht interdisziplinäre Schwerpunkte und 18 Kompetenzfelder. Im Mittelpunkt stehen die Bereiche Modellierung und Simulationstechnologien, Neue Materialien, Komplexe Systeme und Kommunikation, Technologiekonzepte und Technologiebewertung, Nachhaltige Energieversorgung und Umwelt, Mobilität, Integrierte Produkt- und Produktionsgestaltung sowie die Gestaltung und Technologie nachhaltiger Lebensräume. Um die Spitzenstellung auf diesen Feldern weiter auszubauen, will die Universität Stuttgart die Forschungsexzellenz in interdisziplinären Kooperationsnetzwerken in Zukunft weiter stärken, die internationale Sichtbarkeit verbessern und sich auf zentrale Zukunftsthemen konzentrieren. Dahinter steht die Vision, den gesamten Produktentstehungs- und Produktlebenszyklus umfassend zu erforschen. Hierzu gehören auch die ingenieurtechnische Realisierung sowie die Bewertung der Nachhaltigkeit technischer Innovationen.

 

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Insitut für Industrielle Fertigung und
Fabrikbetrieb

Gebündelte Kompetenzen

Die Universität fördert gezielt die Bildung von Netzwerken und Kompetenzzentren. Innovative Einrichtungen wie das künftige Raumfahrtzentrum Baden-Württemberg, das Kompetenzzentrum Turbinen, das Zentrum Systembiologie, das Visualisierungsinstitut VISUS, das interuniversitäre Zentrum für medizinische Technologie oder der Verbund Sport und Bewegungsforschung setzen Meilensteine auf zukunftsweisenden Themenfeldern. Zu nennen sind auch der Forschungsschwerpunkt Bioverfahrenstechnik, die Arbeitsgemeinschaft Materialwissenschaften und Werkstofftechnologie, der Informatik Verbund Stuttgart (IVS), die Arbeitsgruppe Luftreinhaltung der Universität Stuttgart (ALS), der Forschungsschwerpunkt Verkehr Universität Stuttgart (FOVUS) oder der Forschungs- und Lehrverbund Kerntechnik. Im Höchstleistungsrechenzentrum der Uni Stuttgart arbeitet der schnellste Vektorrechner Europas, dessen gigantische Rechnerleistung genutzt wird, um komplexe Aufgabenstellungen in Kooperation mit der Industrie zu lösen. Und mit dem Internationalen Zentrum für Kultur- und Technikforschung (IZKT) setzt die Universität Stuttgart Akzente an der Schnittstelle von Mensch und Technik, die weit über die Region hinauswirken.

 

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Flechtmaschine des Faserverbundtechnikum
des Insituts für Flugzeugbau

Ausgezeichnete Infrastruktur

Fachliche Kooperation und räumliche Nähe sind kennzeichnend für die Beziehung zu den zahlreichen wissenschaftlichen Einrichtungen rund um die Universität wie den Instituten der Max-Planck-, der Fraunhofer-Gesellschaft und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, des Zentrums für Sonnenenergie und Wasserstoffforschung oder den Deutschen Instituten für Textil- und Faserforschung. Zur ausgezeichneten Forschungsinfrastruktur der Universität zählen auch Einrichtungen, die von Firmen und mittelständischen Unternehmen genutzt werden können. Dazu gehören etwa der Kraftfahrzeug-Windkanal oder die Supercomputer des Höchstleistungsrechenzentrums.

Und die Universität Stuttgart ist deutsches Betriebszentrum des deutsch-amerikanischen Gemeinschaftsprojekts SOFIA (Stratosphären Observatorium für Infrarot Astronomie), mit dem Forscher neue Einblicke ins All gewinnen können. Herzstück des am Institut für Raumfahrtsysteme angesiedelten Projekts, an dem neben weiteren Uni-Instituten auch der Flughafen Stuttgart, zahlreiche Firmen und Schulen beteiligt sind, ist eine mit einem leistungsfähigen Spiegelteleskop ausgestattete Boeing 747/SP.

 

 

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Erholung im Freien.

Oper, Sport und Partymeile

Das Stuttgarter Studentenleben kann sich durchaus sehen lassen: Zahlreiche Clubs und Diskotheken locken mit vielfältigen Angeboten. Das „Bohnenviertel“ lädt zu einem gemütlichen Kneipenbummel ein. Berühmt sind auch die „Hocketsen", zwanglose Bierbankfeten, die im Sommer in großer Zahl stattfinden. Die von Juli bis in den Dezember hinein geöffneten „Besenwirtschaften“ sind eine weitere Besonderheit: In diesen urigen Weinlokalen bieten Weinbauern für einige Wochen in ihren Wohnräumen den eigenen Wein und einfache Gerichte an. Ausgezeichnet feiern lässt es sich auch auf diversen studentischen Partys wie dem „Bauiglfest“ oder auf einer der vielen Fachschafts- und Wohnheimpartys. Und auch die „längste Partymeile Deutschlands“, die Stuttgarter Theodor-Heuss-Straße, ist längst kein Geheimtipp mehr.

Damit Stuttgart-Neulinge Stadt und Uni gleich zu Semesterbeginn richtig kennen lernen können, bietet die Uni die Erstsemesterbegrüßung „Avete Academici“ und die Stadt Stuttgart eine spezielle Welcome Week an. Hier stellt sich die südwestdeutsche Metropole mit zahlreichen Veranstaltungen, Führungen und Vorträgen als lebendige und internationale Großstadt vor. Stuttgart hat den Studierenden jede Menge kultureller Spitzenereignisse zu bieten. Die Staatsoper – sie war mehrere Jahre in Folge „Opernhaus des Jahres“, das Staatstheater, ebenfalls bereits zum „Theater des Jahres" gekürt, experimentelles Theater, Jazz-Sessions und literarische Veranstaltungen prägen die Lebenskultur in und um Stuttgart. Ein besonderes Highlight ist das weltbekannte Stuttgarter Ballett. Musicalfans kommen in Stuttgart ebenso auf ihre Kosten wie Liebhaber der darstellenden Kunst in der Stuttgarter Staatsgalerie und im neuen Kunstmuseum der Stadt Stuttgart. Hervorragend ausgestattete Sportstätten machen Stuttgart auch als Austragungsort für sportliche Großereignisse attraktiv. Und wenn die Spiele vorbei sind, treten in den Stadien Rockbands wie die Rolling Stones auf.

 

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Campus Mitte

Wer eher Ruhe und Erholung sucht, findet sie zum Beispiel mitten in der Innenstadt im Schlossgarten oder dem angrenzenden Rosensteinpark. Die „Wilhelma“ mit ihren Tiergehegen und den einzigartigen maurischen Gewächshäusern ist das Glanzstück der Stuttgarter Parks. Die weitläufigen Parks und bis in die Stadt hinein reichende Weinberge verschaffen Stuttgart zu Recht das Image einer grünen Stadt. Und wer sich auf Fahrrad, Inlinern oder Skiern fit halten will, der findet zwischen Schwarzwald, Alb und Bodensee gleich vor der Haustüre eine Vielzahl attraktiver Freizeitangebote.