Die Lebensmittelchemie ist eine spezielle Disziplin der Chemie, die in erster Linie dem Verbraucherschutz verpflichtet ist und zum sicheren Umgang mit Lebensmitteln, Kosmetika, Pharmazeutika und anderen Bedarfsgegenständen beiträgt. Neben der zentralen Aufgabe der Lebensmitteluntersuchung und –kontrolle befasst sich das Fach auch mit Futtermittelsicherheit sowie zunehmend mit Fragen der „Ernährung und Gesundheit“, d.h. mit den funktionellen Eigenschaften von Lebensmitteln und deren Inhaltsstoffen. Angesichts weltweit operierender Nahrungsmittelkonzerne und der globalen Verteilung von Grundnahrungsmitteln sind zunehmend grenzübergreifende Fragestellungen zu bearbeiten (z. B. genveränderte Nahrungsmittel, Verunreinigungen durch Umweltgifte, Beurteilung der Toxizität neuer Produkte).
Im Bachelorstudium wird aufbauend auf einer naturwissenschaftlichen Ausbildung in Mathematik, Physik und Chemie eine moderne und breit angelegte Grundausbildung in Lebensmittelchemie erworben, die außer den chemischen Kernfächern die ‚Schnittstellen’ der Chemie zu den Lebenswissenschaften einschließt. Ein hoher Anteil laborpraktischer Übungen vermittelt den Studierenden von Beginn an Praxisrelevanz und trägt wesentlich zur Entwicklung einer hohen Methoden- und Problemlösungskompetenz vor allem im Bereich analytischer Untersuchungen bei.
LebensmittelchemikerInnen arbeiten bei staatlichen Behörden und Ämtern, in analytischen Laboratorien in Handel, Technik und Industrie, an Universitäten und als Selbständige. Das Spektrum von Tätigkeitsfeldern reicht von der Lebensmittel-, Kosmetika-, Genussmittel- und Bedarfsgegenstandskontrolle, -entwicklung und -forschung bis zu vielfältigen Aufgaben im Umweltschutz.
Das Bachelor-Studium der Lebensmittelchemie wird von der Universität Stuttgart in Kooperation mit der Universität Hohenheim angeboten.
Die Bewerbung erfolgt an der Universität Stuttgart.

Abschluss:

Bachelor of Science

Regelstudienzeit:

6 Semester

Unterrichtssprache:Deutsch
Zulassungsbedingungen:
Bewerbung:

Zum Wintersemester (bis 15. Juli)

Akkreditierung:

Die Qualität des Studiengangs ist in einem Akkreditierungsverfahren geprüft.

Prüfungsordnung: Die Prüfungsordnungen beinhalten alle rechtlichen Regelungen zu den Prüfungen und eine Übersicht über die zu belegenden Module.
Modulhandbuch:

In den Modulhandbüchern werden die einzelnen Module mit den dazugehörigen Lehrveranstaltungen, den Inhalten und den Prüfungsleistungen beschrieben.

Wichtige Links:
Weitere Informationen:

Das Studium der Lebensmittelchemie wird von der Universität Stuttgart in Zusammenarbeit mit der Universität Hohenheim angeboten. Die Bewerbung erfolgt über die Universität Stuttgart.

Mögliche Berufe:

Berufsbeschreibungen und Tätigkeitsinformationen finden Sie in der Datenbank BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit:

Master-Studiengänge: