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Frequently Asked Questions

Fragen und Antworten zum Studium

Diese FAQs sind eine erste Orientierungshilfe und geben Antworten auf häufige Fragen bei der Studienwahl.

Hilfe bei der Studienwahl

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Alle Studienbewerberinnen und -bewerber, die sich für ein Studium in Baden-Württemberg bewerben, müssen laut Landeshochschulgesetz an einem Studienorientierungsverfahren teilnehmen. Beim Selbsttest zur Studienorientierung (www.was-studiere-ich.de), der landesweit anerkannt wird, müssen Sie nur den "Interessenstest“ machen, nicht den ebenfalls angebotenen Fähigkeitstest. Die Bearbeitungszeit beträgt ca. 10 Minuten. Anschließend erhalten Sie ein Teilnahmezertifikat (ohne Angaben zu Ihren Ergebnissen), das sie unbedingt Ihrer Bewerbung beilegen müssen.

Welche Studienorientierungsverfahren darüber hinaus an der Universität Stuttgart akzeptiert werden, erfahren Sie über die Übersicht über die Orientierungsverfahren zur Bewerbung an der Universität Stuttgart. 

Auch in diesen Fällen müssen Sie den Nachweis über das Orientierungsverfahren unbedingt Ihrer Bewerbung beilegen!

Bewerberinnen und Bewerber für einen Lehramtsstudiengang müssen stattdessen einen Lehrer-Orientierungstest absolvieren.

Ein Hochschulstudium? Wenn ja, welches? Oder vielleicht eine andere Ausbildung? Die Entscheidung ist nicht leicht. Das Wichtigste ist, dass die Studien- bzw. Berufswahl zu Ihnen passt. Was kann ich gut, was interessiert mich, welche meiner Fähigkeiten will ich ausbauen, wie will ich meine berufliche Zukunft gestalten?

Auf der Seite „Was will ich, was passt zu mir?“ finden Sie ein Angebot, diese Aspekte genauer zu ergründen. Vielleicht auch, um sich anschließend mit Freundinnen und Freunden, Lehrerinnen und Lehrern sowie Eltern darüber auszutauschen.

Auf der anderen Seite gilt es herauszufinden, was Sie im von Ihnen gewählten Studien- oder Ausbildungsgang genau tun würden. Je mehr Sie darüber wissen, desto genauer können Sie spüren, ob das Studium zu Ihnen passt.

Die Zentrale Studienberatung kann Sie bei Ihrem Entscheidungsprozess unterstützen. Die Beraterinnen und Berater können mit Ihnen gemeinsam eine Brücke schlagen von der nahezu unermesslichen Fülle an Informationen zu Ihren persönlichen Fragen, Vorstellungen und Bedürfnissen. In einem Gespräch kann geklärt werden, welche Schritte Sie sinnvoller Weise als nächstes gehen könnten.

Die Zentrale Studienberatung kann Ihnen bei der Orientierung behilflich sein. Sie kann mit Ihnen Ihre persönlichen Berufswünsche mit Studienmöglichkeiten abgleichen.

Sie interessieren sich für ein bestimmtes Studienfach und wollen mögliche Berufsoptionen ausloten? Vielleicht ist es aber auch umgekehrt: Sie haben bestimmte berufliche Ideen im Kopf und wollen nun wissen, welche Studiengänge dahin führen könnten. Wir haben mehrere Internetseiten zu beruflichen Möglichkeiten und Tätigkeitsfeldern zusammengestellt. Hier finden Sie weiterführende Links, eine Liste an Berufs- und Fachverbänden und eine Liste mit Berufspraktikerporträts aus den Natur- und Ingenieurwissenschaften, die Ihnen bei der Recherche behilflich sein können.

Hilfreich ist auch die Datenbank berufenet der Agentur für Arbeit, in der Sie über die Rubrik "Suche nach Studienfächern" zu verschiedensten Studiengängen mögliche Tätigkeitsfelder finden.

Voraussetzungen für ein Studium

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Der Hochschulzugang für besonders qualifizierte Berufstätige ohne Abitur wurde seit 2005 deutlich erleichtert. Welche Kriterien für die Zulassung in ein Studium gelten, regeln die Bundesländer unterschiedlich.

Informationen zum Hochschulzugang ohne Abitur in Baden-Württemberg und zum Ablauf einer Bewerbung können Sie zusammengefasst auf unserer Internetseite Hochschulzugang für beruflich Qualifizierte ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung nachlesen.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert den Hochschulzugang für Menschen mit Berufserfahrung durch das sogenannte Aufstiegsstipendium.

Für Studieninteressierte ohne Abitur gelten besondere Bewerbungsfristen. Beruflich Qualifizierte ohne Meisterabschluss müssen sich in der Regel schon sehr früh im Jahr (meistens 1. Februar) zur entsprechenden Eignungsprüfung anmelden. Meister und Absolventen mit gleichgestellter beruflicher Fortbildung müssen ihren Antrag bis spätestens 01. Juni stellen.

Numerus clausus kurz NC bedeutet, dass die Anzahl der Studienplätze begrenzt ist. Üblicherweise gibt es in diesen Studienfächern mehr Bewerber als Studienplätze. Deswegen wird nach bestimmten Kriterien ausgewählt. Die Kriterien erhalten eine eigene Gewichtung. Welche Kriterien für Ihren Studiengang gelten, wird durch das sogenannte Hochschulauswahlverfahren festgelegt und ist für die Uni Stuttgart unter dem Stichwort ‚Auswahlkriterien und Zulassungssatzungen’ einsehbar. Das Ergebnis jedes Bewerbers wird in ein Ranking gestellt. Je nach Anzahl der Studienplätze wird die Liste von oben herunter abgearbeitet, also von der höchsten Punktzahl hin zu geringeren Punktzahlen.

Bei Studiengängen mit Aufnahmeprüfung müssen Sie bestimmte Kriterien erfüllen, um für den Studiengang geeignet zu sein. Nur wer diese Kriterien erfüllt, kann einen Studienplatz erhalten. Diese Aufnahmeprüfung ist für die Studiengänge an der Uni Stuttgart in den meisten Fällen ein reines Papierverfahren; Sie müssen also nicht persönlich erscheinen und sich prüfen lassen (Ausnahmen sind z.B. Sportwissenschaft und dt.-frz. Sozialwissenschaften).

Manchmal gibt es auch eine Kombination von Aufnahmeprüfung und NC. Dabei werden oft die gleichen Kriterien für beide Verfahren verwendet. Das heißt, Sie müssen bestimmte Mindestkriterien erfüllen. Anschließend wird ein Ranking erstellt.

Weitere Infos unter:

Die Bewerbung in ein erstes Fachsemester ist an der Universität Stuttgart nur zum Wintersemester möglich.

Wie und wann Sie sich bewerben müssen, erfahren Sie aus unserem Leitfaden für Studienbewerber und Studienbewerberinnen.

Grundsätzlich gilt:

Bewerbungsschluss in das 1. Fachsemester in Studiengängen mit Zulassungsbeschränkung und/oder Aufnahmeprüfung:
15. Juli jeden Jahres

Bewerbungsschluss in das 1. Fachsemester in Studiengängen ohne Zulassungsbeschränkung:
15. September jeden Jahres

Vier wichtige Hinweise:

  1. Lesen Sie den Bewerbungsleitfaden gut durch und vergessen Sie nicht, Ihren Studiengang auf Extra-Termine hin zu prüfen (z.B. Sportwissenschaft und dt.-frz. Sozialwissenschaften).
  2. Überprüfen Sie die von Ihnen anvisierten Studiengänge regelmäßig auf Neuerungen.
  3. Alle Studienbewerber/innen müssen an einem Studienorientierungsverfahren teilnehmen und den Nachweis beilegen.
  4. Vergessen Sie nicht Ihre Bewerbungsunterlagen vor dem Abschicken zu unterschreiben.

Besuchen Sie für weitere Informationen unsere Seite zum Thema Bewerbung und Zulassung an der Universität Stuttgart.

Ob Sie vor oder während Ihres Studiums ein Praktikum benötigen, hängt vom jeweiligen Studienfach ab. Es gibt verschiedene Arten von Praktika, die in Frage kommen:

Vorpraktikum

Vorpraktika müssen Sie machen, um im Studiengang zugelassen zu werden. In welchen Studiengängen ein Vorpraktikum notwendig ist, sehen Sie, wenn Sie auf der Seite Studienangebot dem Link Ihres Studiengangs folgen.

Bitte beachten Sie, dass an anderen Hochschulen andere Voraussetzungen gelten. Besonders bei zahlreichen Fachhochschulstudiengängen sind gegebenenfalls sehr umfangreiche Vorpraktika erforderlich, um sich überhaupt bewerben zu können.

Orientierungspraktikum Lehramtstudium
Nach der bisherigen Lehramts-Prüfungsordnung GymPO I musste ein 2-wöchige Orientierungspraktikum vor dem Studium absolviert werden. Zum WS 2015/16 jedoch wurde das Lehramtsstudium auf das Bachelor-Master-Studienmodell umgestellt, hier ist das 3-wöchige Orientierungspraktikum ins Studium integriert und muss nicht mehr vor dem Studium gemacht werden.

Freiwilliges Praktikum

Es gibt aber auch Praktika, die freiwillig sind und Ihre Chancen erhöhen, in einen Studiengang mit NC (Zulassungsbeschränkung) reinzukommen. Wie ein solches Praktikum aussehen soll, steht in den Auswahlkriterien und Zulassungssatzungen für grundständige Studiengänge (1. Fachsemester). Die Nachweise über ein solches Praktikum müssen Sie dann Ihrer Bewerbung beifügen.

Für ein Studium mit Abschluss Lehramt oder Bachelor of Arts werden oft Sprachkenntnisse vorausgesetzt. Welche Sprachvoraussetzungen Sie für Ihr Studium mitbringen sollten, sehen Sie, wenn Sie auf der Seite Studienangebot dem Link Ihres Studiengangs folgen.

Fehlende Sprachkenntnisse können Sie noch während der ersten Semester Ihres Studiums erwerben.

Studienmöglich­keiten und Auslandstudium

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An der Universität Stuttgart können Sie Studiengänge folgender Fächergruppen studieren: Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften, Mathematik, Sprach- und Kulturwissenschaften sowie Wirtschafts- und Sozialwissenschaften.

Jedes Jahr kann es zu Änderungen bei Zulassungsvoraussetzungen innerhalb bestehender Studiengänge kommen. Auch komplett neue Studiengänge können entstehen. Alle Änderungen durchlaufen die unterschiedlichsten Instanzen der Universität, so dass wir diese meist erst ab April jeden Jahres veröffentlichen können. Überprüfen Sie die Studiengänge, die Sie interessieren, regelmäßig auf Neuerungen!

Hier finden Sie unser gesamtes Studienangebot, Hinweise zu den Zulassungsvoraussetzungen und zu sonstigen Anforderungen der Fächer. Auf den Kurz-Informationsseiten der einzelnen Studiengänge tragen wir alle uns bekannten Änderungen ein.

Veranstaltungen und Beratungsangebote der Universität Stuttgart zur Studienwahl haben wir ebenfalls für Sie zusammengestellt. Wenn Sie den RSS-Feed abonnieren, werden Sie automatisch benachrichtigt, sobald neue Veranstaltungen zur Studienwahl anstehen.

Veranstaltungen, Informationen und Beratung zur Studienwahl

Im Frühsommer jeden Jahres bietet die Zentrale Studienberatung an der Universität Stuttgart Informationsveranstaltungen an, in denen Studiengänge vorgestellt werden. Oft sind Dozentinnen und Dozenten aus den Fächern persönlich dabei.

Wir empfehlen Ihnen zusätzlich das Schnupperstudium: Ohne Voranmeldung, vollkommen unverbindlich können Sie an Vorlesungen bzw. Seminaren teilnehmen. Dabei geht es in erster Linie nicht darum, ob Sie auf Anhieb alles verstehen. Sondern, ob Ihnen die Fragen, die Themen, die Formen der Theoriebildung eines Fachs zusagen oder nicht.

Weitere Informationsangebote finden Sie unter:

Wollen Sie die Ergebnisse Ihrer Recherchen zusammenfassend betrachten? Zwischenbilanz ziehen, was das, was Sie erfahren haben, für Sie bedeutet? Dann können Sie gerne das Angebot eines Einzelberatungsgespräches in der Zentralen Studienberatung oder auch bei Fachstudienberatern wahrnehmen.

Jede Universität hat für sich festgelegt, welche Studiengänge sie anbietet. Gehen Sie am besten auf die Seite Ihrer Wunschuniversität und sehen nach, welche Studiengänge dort angeboten werden. 

Im Bereich der Bachelorstudiengänge gibt es zwei verschiedene Bachelor-Arten: die 1-Fach-Bachelor (Sie benötigen nur einen Studiengang) und die 2-Fach-Bachelor (Sie müssen ein Haupt- und ein Nebenfach wählen). 

Welche Studienfächer dies an der Universität Stuttgart betrifft, sehen Sie auf folgender Seite:

Bei den Lehramtsstudiengängen müssen Sie sich an die für das jeweilige Bundesland gültigen Kombinationsvorschriften halten. Die Kombinationsmöglichkeiten für ein Lehramtsstudium in Baden-Württemberg können Sie im Leitfaden zum Lehramtsstudium nachlesen:

Sie haben grundsätzlich immer die Möglichkeit, ein oder zwei Semester während Ihres Studiums im Ausland zu verbringen. Auslandsaufenthalte sind wichtige Zusatzqualifikationen auf dem Arbeitsmarkt. Einzelne Studiengänge haben bereits langjährige Kontakte zu Partnerhochschulen mit festgelegten Programmen. In einzelnen Studiengängen der Universität Stuttgart sind Auslandsaufenthalte integriert. Die Universität Stuttgart hat Partnerhochschulen auf nahezu allen Kontinenten.

Informationen und Hilfen, auch bezgl. Finanzierung, bietet die Auslandsstudienberatung im Dezernat Internationales.

Wer ein Auslandssemester macht oder ein Praktikum, kann unter bestimmten Bedingungen vom Studium beurlaubt und auch von den Studiengebühren befreit werden. In diesem Fall bleiben Sie Studierender der Universität, aber die Fachsemester werden nicht weitergezählt. Das kann im Hinblick auf Prüfungsfristen von großem Vorteil sein. Manche Praktika oder auch das Nachholen von Sprachkenntnissen können als Studienleistungen angerechnet werden. 

Sie müssen Ihr Studium nicht innerhalb der Regelstudienzeit abgeschlossen haben: Wenn Sie die Orientierungsprüfung (nach dem zweiten Semester) einmal pünktlich geschafft haben, können Sie im Bachelorstudium beispielsweise vier Semester länger studieren, als es die Regelstudienzeit vorsieht.

Und nicht zuletzt: Praxiserfahrungen und Auslandsaufenthalte sind wichtige Zusatzqualifikationen auf dem Arbeitsmarkt. Sie werden übrigens viel höher bewertet als das vielbeschworene Studienabschlussalter.

Finanzielle und organisa­torische Unterstützung für Studierende

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Im Studium kommen verschiedene Kosten auf Sie zu: die Lebenshaltungskosten, wie Wohnen, Essen, Kleidung und die Ausgaben für Lernmittel im Studium. Hinzu kommt noch der Semesterbeitrag (an der Universität Stuttgart ca. 140 € pro Semester).

Ein Studium muss für Sie finanzierbar sein, egal ob Ihre Eltern Sie dabei finanziell unterstützen können, oder ob Sie auf finanzielle Unterstützung des Staates angewiesen sind. Sie haben ein Grundrecht auf Bildung, welches durch das Grundgesetz festgelegt ist. Zunächst sind Ihre Eltern gesetzlich verpflichtet, Sie finanziell bei Ihrem Studium zu unterstützen. Wenn deren Einkommen unter einer bestimmten Grenze liegt, können Sie BAföG beantragen. BAföG ist die staatliche Finanzierung, die nur zur Hälfte zurückgezahlt werden muss. Weitere Möglichkeiten, das Studium zu finanzieren oder zu unterstützen sind Stipendien bzw. Förderungen durch Stiftungen, notfalls, nach genauer Prüfung, auch Studienkredite.

Scheuen Sie sich auf keinen Fall, sich bei Stiftungen und Stipendienorganisationen nach Förderprogrammen zu erkundigen bzw. sich zu bewerben. Die Kriterien sind sehr unterschiedlich und machen sich nicht allein an guten Noten fest.

Wir haben für Sie eine Seite zur Studienfinanzierung zusammengestellt, auf der Sie sicherlich viele Hilfestellungen und Informationen finden. Hier finden Sie auch Hinweise zum Deutschlandstipendium. Wir empfehlen die Initiative Arbeiterkind.de. Sie ermutigt Schülerinnen und Schüler nicht-akademischer Herkunft zum Studium und unterstützt sie auf ihrem Weg zum erfolgreichen Studienabschluss.

Ja! Ein gutes Zeit- und Betreuungsmanagement sind notwendig, damit sowohl Ihr Kind als auch Ihr Studium nicht zu kurz kommen. Einige Unterstützungen bzw. Sonderregelungen können dabei helfen:

Es gibt mehrere Kindertagesstätten und Krabbelgruppen, die bevorzugt Kinder von Studierenden aufnehmen.

Prüfungsfristen können für Studierende, die Kinder erziehen, verlängert werden. Damit besteht also die Möglichkeit, die teilweise sehr straffen Studienpläne der eigenen familiären Situation anzupassen. Bei Schwangerschaft und bevorstehender Geburt ist gegebenenfalls auch eine Beurlaubung möglich. Für die Pflege eines Kindes können Sie ebenfalls beurlaubt werden, übrigens auch die Väter! Eltern mit Kindern bis zu vierzehn Jahren können sich von der Studiengebühr befreien lassen.

Alle für studierende Eltern wichtigen Informationen sind an der Universität Stuttgart über den Service "Uni & Familie" zugänglich.

Ja! Eine Behinderung oder chronische Krankheit ist kein Hinderungsgrund für ein Studium. Je nachdem, in welchem Bereich Sie eingeschränkt sind, kann es sein, dass Sie im und für Ihr Studium besondere Unterstützung bzw. Hilfestellungen benötigen. Es bestehen rechtliche Rahmenbedingungen, die Hochschulen dazu verpflichten, für einen barrierefreien Zugang zum Studium zu sorgen. Dazu gehört auch, dass Prüfungsordnungen die besonderen Belange von Studierenden mit Behinderung berücksichtigen, zum Beispiel durch Verlängerung von Prüfungsfristen oder durch alternative Prüfungsarten.

An der Universität Stuttgart gibt es verschiedene Hilfs- und Beratungsangebote für Studierende mit einer Behinderung, die wir auf folgender Seite für Sie zusammengestellt haben.

Umfassende Informationen zum Studium mit einer Behinderung oder chronischen Krankheit hat das Deutsche Studentenwerk (DSW) ins Internet gestellt. Das DSW bietet neben Information und Beratung auch ein Forum zur Vernetzung behinderter Studierender und wirkt an der Vertretung der Interessen von behinderten Studierenden gegenüber Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit mit.

Alternativen zum Studium an einer Universität

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Zuerst einmal müssen Sie sicher sein, dass Ihr Abi wirklich zu schlecht ist. Einige Universitäten veröffentlichen auf ihren Internetseiten die Zulassungsergebnisse des letzten Bewerbungszeitraumes. Diese Werte sind allerdings nicht voll aussagekräftig für Ihren Bewerbungszeitraum.

Ist der von Ihnen im Hochschulauswahlverfahren erreichte Wert jedoch sehr weit von der Zulassungsgrenze entfernt, gibt es noch andere Möglichkeiten. Zum Beispiel könnten Sie sich anschauen, ob Sie über andere Kriterien als den Schulnoten Ihre Werte beim Auswahlverfahren erhöhen können. Häufig ist das über ein Praktikum möglich.

Eine andere Überlegung ist, ob Ihr Traumfach an anderen Universitäten – oftmals in den neuen Bundesländern – zulassungsfrei angeboten wird. Dazu gibt es sehr gute Studienführer im Internet, zum Beispiel den Hochschulkompass. Eine andere Möglichkeit ist sich zu überlegen, über welche anderen Studiengänge Sie Ihren Wunschberuf erreichen können.

Neben dem Studium an einer Universität gibt es zahlreiche weitere Ausbildungsmöglichkeiten.

Alternativen zum Studium an der Universität bieten:

  • Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Es gibt staatliche und private (letztere sehr oft auch mit staatlich anerkanntem Abschluss). Daneben gibt es noch die Fachhochschulen für den Öffentlichen Dienst. Vor 2010 hießen die staatlichen Hochschulen für angewandte Wissenschaften: Fachhochschulen.
  • Pädagogische Hochschulen, allerdings nur in Baden-Württemberg. Sie bilden vor allem für das Lehramt an Grundschulen, Sonderschulen und für die Sekundarstufe I (Gemeinschafts-, Haupt-, Real- und Werkrealschulen) aus. In anderen Bundesländern studieren Kandidatinnen und Kandidaten für diese Schularten, wie die künftigen Gymnasiallehrer und -lehrerinnen auch, an den Universitäten.
  • Kunst- und Musikhochschulen. Hier studieren die Profis von morgen in den Bereichen Kunst, Gestaltung, Musik, aber auch alle, die Kunst oder Musik am Gymnasium unterrichten wollen.
  • Berufsakademien (= Duale Hochschulen). Wobei hier der Anteil ‚Studium’ deutlich geringer ist als an den anderen Hochschulen. In einem Ausbildungsgang von drei Jahren wechseln sich Theorie- und Praxisphasen hälftig ab. Während der Praxisphasen wird, ähnlich wie bei einer betrieblichen Ausbildung, in einer Firma gearbeitet.

Informationen zu diesen Studienmöglichkeiten finden Sie, bezogen auf Baden-Württemberg, unter:

Manche interessieren sich weniger für ein Studium, streben eine betriebliche Ausbildung an oder wollen sich zumindest einmal darüber informieren. Wir können folgende Links empfehlen:

Über schulische Ausbildungen, also solche, die Theorie und Praxis in einer Schule – und nicht in einer Firma – vermitteln, informiert die Seite: Studieninformation Baden-Württemberg: Schulische Ausbildung

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