The winner is ….
„PowerPerspectives“, das sind Studierende, die technische Inhalte rund um die Energiewende verständlich, wissenschaftlich fundiert und neutral aufbereiten. Mit kurzen Videos stärken sie das Energiewissen speziell der Jugend, vermitteln darüber hinaus aber auch der breiten Öffentlichkeit ein realistisches Verständnis von Energiefragen. Die bei „PowerPerspectives“ engagierten Studierenden erwerben praxisrelevante Erfahrungen und können sich als qualifizierte Nachwuchskräfte positionieren. Sichtbarkeit und Attraktivität nachhaltiger Studiengänge sowie der Universität Stuttgart insgesamt werden gestärkt.
Was ist hier nachhaltig?
Gemäß der Devise, dass jede Erklärung ein Schritt in Richtung einer nachhaltigen Zukunft ist, verbindet „PowerPerspectives“ Social Media, Lehre und Peer-to-Peer-Wissenschaftskommunikation wirkungsvoll. Über 27.000 Aufrufe allein auf Instagram – das spricht für sich. Die faktenbasierte, niedrigschwellige Wissensvermittlung spricht junge Menschen an, stärkt deren Bewusstsein für klimarelevante Zusammenhänge und motiviert sie für technische Studiengänge – so auch für den Studiengang Erneuerbare Energien an der Universität Stuttgart. Das Projekt leistet einen Beitrag zur Fachkräftesicherung und bietet den Studierenden zugleich wertvolle Kontakte zu Unternehmen. Die gesellschaftliche Akzeptanz für erneuerbare Energien wird gestärkt, klimafreundliche Lösungsansätze werden gefördert.
Das sagt die Jury
„Power Perspectives macht den Studiengang Erneuerbare Energien sichtbar und fördert den erfolgreichen Transfer von technischem Fachwissen in die Gesellschaft."
Das sagt Preisträger Valentin Eckmann, Student Erneuerbare Energien
„Die Auszeichnung ist für uns eine starke Anerkennung für die viele Arbeit und Zeit, die wir in „PowerPerspectives“ gesteckt haben, und für den Ansatz, aus unserer Perspektive heraus selbst aktiv zu werden. Sie bestätigt, dass unser Weg wirkt – und motiviert uns, ihn weiterzugehen.“
Blick in die Zukunft
Aktuell werden im Wintersemester Projekte zu Themen wie Pumpspeicherkraftwerke, Windenergie on- und offshore sowie Netzinfrastruktur umgesetzt. Über die eigene Hochschule hinaus eröffnet sich die Chance, das Format an weiteren Universitäten zu adaptieren. Das Potenzial, sich zu einem bundesweiten Best-Practice-Modell für Energiewende-Kommunikation und Nachwuchsförderung zu entwickeln, ist gegeben.