Visionäres Denken, Erfindungsreichtum und Innovationspotenzial

Patente und Patentanmeldungen

Mit rund 1000 Patentanmeldungen und Patenten verfügt die Universität Stuttgart über ein exzellentes Portfolio unterschiedlicher Technologien für zahlreiche Branchen.

Ob Chemietechnik, Energie, Materialverarbeitung, elektrische Geräte, Optik, Messtechnik oder Engineering – das Patentspektrum der Universität Stuttgart ist breit gefächert und verdeutlicht die internationale Position als wirkungsvoller Wegbereiter für Innovationen.

Insgesamt verfügt sie über rund 1000 Patentanmeldungen und Patente. Mit diesen sowie den Einnahmen für lizensierte Software und lizensiertes Know-how erwirtschaftet die Universität jährlich Einnahmen in siebenstelliger Höhe. Einige Sparten sind dabei wirtschaftlich besonders interessant und wirken technologisch in besonderem Maße in die Breite. Hierzu gehören insbesondere das Patentportfolio rund um die Lasertechnologie sowie Patente in den Bereichen Materialfluss/Logistik und Biologie.

Pumpkavität des Instituts für Strahlwerkzeuge für Scheibenlaser.
Pumpkavität des Instituts für Strahlwerkzeuge für Scheibenlaser.

Beispiele für erfolgreiche Patente und Patentanmeldungen:

+-

Ob in der Medizin oder in CD-Playern, in der Produktionstechnik, bei der Herstellung von Mikrochips oder Automobilen: Kaum ein Bereich unseres täglichen Lebens kommt ohne den Einsatz der Lasertechnik aus. Zu den bedeutenden Entwicklungen in der jüngeren Lasertechnik gehört dabei der Scheibenleser, der in den 1990er-Jahren von einer Arbeitsgruppe um Prof. em. Helmut Hügel und Dr. Adolf Giesen am Institut für Strahlwerkzeuge (IFSW) erfunden und inzwischen in vielerlei Hinsicht optimiert und weiterentwickelt wurde.

Dieser damals revolutionär neue Lasertyp basiert auf einem Strahlquellenkonzept, das ein weites Spektrum an Eigenschaften abdeckt. Da er sowohl einen außerordentlich hohen Wirkungsgrad als auch eine hohe Strahlkraft besitzt, ist er für den Einsatz in der Industrie von großer Bedeutung, bei Laserherstellern wie auch bei Laseranwendern.

Ein am IfT der Universität Stuttgart entwickeltes Doppelkufensystem bewegt Lasten wie von selbst.   (c) Eisenmann AG
Ein am IfT der Universität Stuttgart entwickeltes Doppelkufensystem bewegt Lasten wie von selbst.

Ein am Institut für Fördertechnik und Logistik (IfT) der Universität Stuttgart entwickeltes und heute von der Böblinger Eisenmann AG vertriebenes  fahrerloses Doppelkufensystem optimiert die Abläufe in der Transport- und Lagerlogistik. Dank eines ausgeklügelten Antriebs- und Gestaltungskonzepts fahren die Kufen selbstständig unter Paletten und stemmen bei einem Eigengewicht von weniger als 100 Kilogramm über Rotationsbewegungen Lasten bis zu einer Tonne.

Sämtliche Antriebskomponenten und die Energieversorgung sind in die beiden Transportkufen integriert. Da An- und Aufbauten entfallen, ist das System extrem wendig und platzsparend. Die Kufen agieren ohne feste Verbindung und kommunizieren miteinander, um synchron zu arbeiten. Die Einsatzmöglichkeiten reichen vom Materialtransport über die Versorgung von Lagerbereichen bis hin zu anspruchsvollen Kommissionieraufgaben.

Beratung für Erfinderinnen und Erfinder der Universität Stuttgart

Beschäftigte, Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftler sowie Studierende der Universität Stuttgart, die eine Erfindung verwerten wollen, finden im Sachgebiet Technologietransfer im Dezernat Forschung kompetente Beratung. Schwerpunkte sind die Beratung im Vorfeld, der Ablauf von der Erfindung zum Schutzrecht, grundsätzliche Vermarktungsmöglichkeiten, Fragen der vertraglichen Gestaltung und mehr.

Unterstützung für Existenzgründerinnen und -gründer

Die Universität fördert Existenzgründungen, die auf speziellem Know-how, eigener Software oder eigenen Patenten basieren. Über die TTI Technology Transfer Initiative GmbH bietet sie Gründungswilligen fundierte Informationen, Beratungstermine, Fördermittelberatung und vieles mehr, um Studierende, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf dem Weg in die Selbstständigkeit zu begleiten.

.

Kontakt

Dr.

Ralf Kaun

Leitung Technologietransfer

 

Tobias K. Artzt

Manager IP Technologietransfer