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Technische Biologie im Überblick

Konsekutiver Bachelor- (B.Sc.) und Masterstudiengang (M.Sc., Details s.u.)

Ab 2009 geht der bewährte Diplom-Studiengang mit weiter verbessertem Konzept in ein Bachelor/Master-Studium über.
Der B.Sc.-Abschluss schafft die Eingangsvoraussetzungen für das Masterstudium (ab Wintersemester 2012 mit dem Abschluss "Master of Science, M.Sc.")


Innovativ - interdisziplinär - praxisorientiert:

Eine außergewöhnlich fachübergreifende, in Deutschland einmalige Ausbildung bietet an der Universität Stuttgart der Studiengang "Technische Biologie". Dieses Studium schlägt Brücken: Biologen, Ingenieure, Verfahrenstechniker, Systemwissenschaftler, Physiker, Chemiker, Mathematiker und (Bio-)-Informatiker gestalten den Unterricht gemeinsam. Daher sind unsere Absolventen mit der Ingenieursprache vertraut und den Rückfragen eines Physikers gewachsen - die Berufsaussichten sind hervorragend. Der Studiengang erfreut sich einer hohen Nachfrage, denn er qualifiziert sowohl für die biowissenschaftliche Forschung, als auch für die technische Anwendung.

Das Bachelorstudium schafft die Eingangsvoraussetzungen für den Masterstudiengang. Gegenüber einem klassischen Biologie-Studium wird eine moderne mathematische, natur- und biowissenschaftliche Grundausbildung von vornherein mit ingenieur- und systemwissenschaftlichen Inhalten verknüpft. Das Masterstudium vertieft die Schwerpunkte "Biomaterialien und Nanobiotechnologie", "Pharmazeutische und Industrielle Biotechnologie", "Quantitative und Experimentelle Biologie" sowie "Systembiologie". Lehr- und Forschungsthemen reichen von Tumortherapeutika, neuronal gesteuerten biologischen Rhythmen und bioinformatischer Modellierung bis zu biogenen (Nano-)-Strukturen wie Membranporen und -rezeptoren, Biomineralschichten, Proteinkomplexen und Pflanzenviren. So entsteht eine einzigartige Verbindung organismischer und Zell-Biologie (Säuger, Pflanzen, Schwämme, Mikroorganismen, Viren) mit modernsten Techniken (wie Biochemikaliensynthese im Großfermenter, Laserscanning-Mikroskopie, Elektronentomographie, Einzelmolekül-Spektroskopie, Proteindesign, Systemanalyse mit Höchstleistungs-Rechnern). Es besteht ein enges Netzwerk von Kooperationen im In- und Ausland; internationale Projektaufenthalte und Industriepraktika gehören zum Studienprogramm. All dies hat zu ausgezeichneten Platzierungen in Evaluationen und Rankings geführt. Viele Absolventen entscheiden sich für eine anschließende Promotion, und die meisten würden auch ein zweites Mal wieder "Technische Biologie" studieren: nicht zuletzt, weil alle 360 Studierenden (60-70/Jahr) in konstruktiv-freundlicher Atmosphäre gut betreut werden.

 

Ein forschungsorientiertes, praxisnahes Masterstudium - Details:

Der Master-Studiengang "Technische Biologie" bietet an der Universität Stuttgart eine außergewöhnlich fachübergreifende, in Deutschland einmalige Ausbildung: Er baut auf dem 6-semestrigen gleichnamigen B.Sc.-Studium dieser Universität oder kompatiblen B.Sc.-Programmen anderer Hochschulen auf, wobei Absolventen des Stuttgarter Bachelorstudiums bereits alle Zulassungsvoraussetzungen erfüllt haben. Jedes Jahr werden etwa 60 externe und interne Bewerber aufgenommen. Die "Technische Biologie" hat sich als Diplom-Studiengang seit Jahren bewährt, denn sie schlägt Brücken: Biologen, Ingenieure, Verfahrenstechniker, Systemwissenschaftler, Physiker, Chemiker, Mathematiker und (Bio-)-Informatiker gestalten den Unterricht gemeinsam. Daher sind unsere Absolventen auch mit der Ingenieursprache und den Rückfragen von Physikern vertraut - die Berufsaussichten sind hervorragend. Der Studiengang qualifiziert sowohl für die biowissenschaftliche Forschung, als auch für die technische Anwendung.

Das Masterstudium vertieft die Schwerpunkte "Biomaterialien und Nanobiotechnologie", "Pharmazeutische und Industrielle Biotechnologie", "Quantitative und Experimentelle Biologie" sowie "Systembiologie". Lehr- und Forschungsthemen reichen von Tumortherapeutika, neuronal gesteuerten biologischen Rhythmen und bioinformatischer Modellierung bis zu biogenen (Nano-)-Strukturen wie Membranporen und -rezeptoren, Biomineralschichten, Proteinkomplexen und Pflanzenviren. So entsteht eine einzigartige Verbindung organismischer und Zell-Biologie (Säuger, Pflanzen, Schwämme, Mikroorganismen, Viren) mit modernsten Techniken (wie Biochemikaliensynthese im Großfermenter, Laserscanning-Mikroskopie, Elektronentomographie, Einzelmolekül-Spektroskopie, Proteindesign, Systemanalyse mit Höchstleistungs-Rechnern). Es besteht ein enges Netzwerk von Kooperationen im In- und Ausland - die "Technische Biologie" ist bekannt bei Firmen und Instituten und hat sich in Hochschulrankings ausgezeichnet platziert. Nach fachlichen Vorbereitungs- und intensiven Vertiefungsphasen, begleitet durch Lehrveranstaltungen u. a. zu experimentellen Spezialverfahren, wissenschaftlicher Methodik, Präsentationstechniken und englischsprachiger Literaturarbeit, wird der Studiengang durch eine Masterarbeit von 6 Monaten Dauer abgeschlossen. Viele Absolventen entscheiden sich danach für eine Promotion; die meisten würden auch ein zweites Mal wieder "Technische Biologie" studieren - nicht zuletzt, weil sie in konstruktiv-freundlicher Atmosphäre gut betreut wurden.

 Grafische Übersichten:



Weitere Informationen:

Technische Biologie - eine ausführliche Beschreibung (pdf)

Fakultät Energie-, Verfahrens- und Biotechnik