Phil-Hist. Fakultät
Romanistik
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Thyssen Stiftung
Institut français


 

Herausgebertätigkeiten

Herausgabe der Reihe Culturae im Harrassowitz-Verlag von Prof. Dr. Kirsten Dickhaut gemeinsam mit Prof. Dr. Jörn Steigerwald (Paderborn)

Wissenschaftlicher Beirat / Comité scientifique / Editorial Board:
Rudolf Behrens (Bochum), Horst Carl (Gießen),
Gudrun Gersmann (Paris), Dorothea von Mücke (New York),
Alessandro Nova (Florenz), Ulrich Pfisterer (München),
Dietmar Rieger (Gießen), Valeska von Rosen (Bochum)

Die Reihe culturæ möchte kulturhistorische Konzepte der Intermedialität von Literatur und Malerei erforschen, die programmatisch den Blick auf das Menschenwissen richten. Damit soll die konzeptionelle Verbindung von Intermedialität und historischer Anthropologie in der Forschungslandschaft verankert und ihr eine Sichtbarkeit gegeben werden, die sie bereits in den aktuellen Debatten von der Kunst- und Bildwissenschaft über die Medienwissenschaften bis hin zu den Literatur- und Geschichtswissenschaften in herausragender Weise besitzt.
Die Reihe ist offen für Monographien und Sammelbände sowie für Reeditionen.

La collection culturæ se consacre à la recherche des conceptions paradigmatiques qui émergent d’une relation programmatique entre les arts - de l’intermédialité - et des sciences de l’homme. Ainsi, la conception, reliant les arts avec l’anthropologie historique, permet de combler un manque d’autant plus évident que la réflexion théorique et les analyses sur l’intermédialité et l’anthropologie se sont considérablement renouvelées récemment - ainsi dans les Lettres, l’Histoire de l’art et les Sciences de l’homme.
Enfin, des ouvrages critiques, des thèses ou monographies, des actes de colloques et quelques volumes thématiques de rééditions d’articles fondateurs et difficiles à trouver pourront trouver place au sein de la collection.

The book series culturæ aims at researching key concepts that emerge in the field of intermediality which put their focus on the connection of historical culture of human knowledge and the arts. As this connection between historical anthropology and intermediality has already been a major issue in current discourses for some time now - ranging from the history of art and media science to literary criticism and the science of history -, this series promotes paradigmatic topics of recent academic research to emphasize the relevance of anthropological models.
The book series is open for monographs and for edited books as well as for reprints

https://www.harrassowitz-verlag.de/category_113.ahtml

Mitherausgabe der Zeitschrift Comparatio

Editor(s): Herausgegeben von LINDA SIMONIS, ANNETTE SIMONIS und KIRSTEN DICKHAUT. Akademischer Beirat: Elena Agazzi (Bergamo), Michael Bernsen (Bonn), Andreas Beyer (Basel), Michel Espagne (Paris), Andreas Gelz (Freiburg), Achim Hölter (Wien), Barbara Kuhn (Eichstätt), Jörn Steigerwald (Paderborn), Alain Viala (Oxford), Julia Zernack (Frankfurt/M.), Rüdiger Zymner (Wuppertal)

Es gehört zu den Spezifika von Literatur, Grenzen zu überschreiten und, jenseits einzelsprachlicher und nationaler Limitierungen, einen eigenen Raum der Kommunikation zu eröffnen. Dieser transnationalen, sprachübergreifenden und mehrsprachigen Dimension von Literatur, die in der gegenwärtigen Situation globaler Vernetzung neue Aktualität und Bedeutung gewinnt, gilt das Anliegen der Zeitschrift. Ziel ist es, geschichtliche und gegenwärtige literarische Prozesse und Phänomene zu erkunden, die sich auf solche übergreifende Weise konstituieren bzw. erst in einem transnationalen Horizont angemessen zu begreifen sind.

Der Schwerpunkt der COMPARATIO liegt dabei, in Einklang mit einer historisch fundierten vergleichenden Tradition, bei den europäischen Literaturen – wobei den romanischen Literaturen besondere Aufmerksamkeit zukommen soll. Diese Akzentsetzung schließt gleichwohl nicht aus, dass die Perspektive durch den Einbezug außereuropäischer Literaturen erweitert wird. Neben dem Literarischen im engeren Sinne soll auch das Wechselverhältnis der Künste, das Beziehungsfeld von Dichtung, bildender Kunst und Musik Gegenstand der Untersuchungen sein. Ein weiteres Anliegen ist es, solchen Forschungen ein Forum zu bieten, die die Spezifik des Literatur- und Kulturaustauschs in einer mentalitäts- und ideengeschichtlichen Perspektive deutlich werden lassen. Erwünscht ist eine Zugehensweise, die, philologische Beobachtung und systematischen Zugriff vereinend, übergreifende historische und begriffliche Problemstellungen erschließt.

Die COMPARATIO möchte so – als komparatistisch reflektierte Literaturwissenschaft – zu einem innovativen wissenschaftlichen Dialog auffordern und ihre Leser einladen, den Blick über die Grenzen eines einzelnen Faches hinaus zu erweitern.

https://www.winter-verlag.de/en/programm/zeitschriften/comparatio/