Einführung

Der Ingenieurberuf - Verantwortung für die Zukunft übernehmen

 

Innovative Produkte bilden die Grundlage für den Wohlstand unseres Landes und das Wohl seiner Bürger. Sie sind die Basis für unsere Infrastrukturen in Produktion und Dienstleistung und gestalten unseren Alltag. Ihr Export sichert den Nachschub für unser rohstoffarmes Land.

Innovationen entstehen dort, wo fundiertes technisches Wissen vorhanden ist und stetig weiterentwickelt wird. Ingenieure schaffen solches Wissen in Forschung und Entwicklung und setzen es zum Wohle der Menschen um.

Ingenieure stehen hier in einer besonderen Verantwortung, denn sie kennen die vielfältigen Wechselwirkungen in unserer von Technik geprägten Welt. Sie beteiligen sich an der Meinungsbildung der Gesellschaft mit fundierten Aussagen zu technischen Zusammenhängen. Der Schutz unserer Umwelt und der sparsame Umgang mit Rohstoffen sind nur zwei Beispiele für die zahlreichen Herausforderungen bei der Weiterentwicklung unserer Gesellschaft.

Die Globalisierung und die weltweite Vernetzung ermöglichen die Entwicklung von Produkten überall auf der Welt. Hochqualifizierte Ingenieure in unserem Land sichern das Bestehen unserer Volkswirtschaft in diesem weltweiten Wettbewerb und sichern damit Arbeitsplätze.

 

Der Ingenieur der Fachrichtung Elektrotechnik und Informationstechnik

 

Spektrum


Das Fachgebiet Elektrotechnik und Informationstechnik umfasst ein breites Spektrum: Von der Mikro- und Optoelektronik über die Energieversorgung und die Automatisierung technischer Abläufe erstreckt es sich bis zur Kommunikationstechnik und zur Informationsverarbeitung.
ETIT_das_Zentrum
Die Elektrotechnik und Informationstechnik ist benachbart zur Physik, die sich mit den Eigenschaften und dem Verhalten der Materie befasst, und zur Informatik, die die Strukturen informationsverarbeitender Systeme zum Inhalt hat. Im Maschinenbau werden mechanische Systeme und deren Steuerung realisiert. Gemeinsame Grundlage für diese Fachbereiche ist die Mathematik.

 

 

Berufsbild


Die Betätigungsfelder für Ingenieure und Ingenieurinnen der Elektrotechnik und Informationstechnik sind vielfältig und herausfordernd: Beginnend mit der Erforschung neuer Methoden in Universitäten und Forschungslabors der Industrie über die Entwicklung innovativer Produkte, die Produktionsplanung bis hin zur Qualitätssicherung und Vertriebsunterstützung liegen die Einsatzbereiche für Ingenieure. Die Absolventen finden Aufgaben in praktisch allen Branchen von Industrie und Dienstleistung. Ständig entstehen neue Berufsbilder wie zum Beispiel bei der Entwicklung des Internet, bei der Erhaltung unserer Gesundheit oder bei der Energieversorgung durch regenerative Energiequellen.
 

Aussichten


Die Berufsaussichten für junge Ingenieure sind ausgezeichnet. Derzeit und in absehbarer Zukunft kann nicht einmal der Grundbedarf durch die erwartete Zahl von Absolventen gedeckt werden. Darüber hinaus sichert der zusätzliche Bedarf durch die zunehmende Bedeutung der Informationstechnik anhaltend gute berufliche Aussichten für junge Ingenieure der Elektrotechnik und Informationstechnik.
 

Studieren an einer Universität


Das Ingenieur-Studium an einer wissenschaftlichen Hochschule ist anspruchsvoll - es fordert Engagement, Eigeninitiative und Bereitschaft zu selbständigem Arbeiten. Es gibt noch andere Wege, einen Abschluss als Ingenieur zu erlangen, wobei sich die Profile der verschiedenen Einrichtungen unterscheiden: Das Studium an einer Fachhochschule soll vor allem zur Anwendung bekannten Wissens in Entwicklung, Produktion und Dienstleistung befähigen. Die Berufsakademie bietet eine sehr praxisnahe Ausbildung, wobei die Hälfte der Ausbildung in einem Unternehmen stattfindet. Dagegen muss der Absolvent einer wissenschaftlichen Hochschule bereit und fähig sein, an der Erforschung und Entwicklung neuer Lösungen mitzuwirken. Er soll neue Anwendungsfelder erschließen und damit Beiträge zur Lösung der drängenden Probleme in unserer Gesellschaft leisten. Das Studium an einer Universität zielt auf die Ausbildung von Persönlichkeiten, die Verantwortung im Beruf und in der Gesellschaft übernehmen.

 


 

Universität Stuttgart

 

Die Universität Stuttgart ist mit ihren 140 Instituten in 10 Fakultäten, ihren knapp 5.000 Beschäftigten und 16.000 Studierenden eine international bedeutende Einrichtung für Ausbildung und Forschung. Sie ist unverzichtbarer Partner der Wirtschaftsunternehmen in der High-Tech Region Mittlerer Neckar.


Die Universität Stuttgart wirbt in zahlreichen Kooperationen mit der Industrie und von öffentlichen Auftraggebern Forschungsgelder in Höhe von ca. 250 Mio. DM pro Jahr ein. Sie besetzt damit eine Spitzenposition in unserem Land. Der interessierte Studierende hat zahlreiche Möglichkeiten zur Weiterbildung während des Studiums, wie dies für eine große Universität selbstverständlich ist: Der Besuch von Lehrveranstaltungen anderer Fachrichtungen gehört ebenso dazu wie allgemeinbildende Veranstaltungen im Studium Generale oder kulturelle Veranstaltungen. Studierende aus zahlreichen Ländern sorgen für eine offene Atmosphäre und ermöglichen Einblicke in andere Kulturen.
 

Studieren in Stuttgart


oper_klein Die Lebensqualität in der Landeshauptstadt Stuttgart ist bemerkenswert: Als eher kleine Großstadt in reizvoller Lage zwischen Weinbergen, Parks und Wäldern, zwischen Schwarzwald und Schwäbischer Alb bietet sie zahlreiche interessante Sehenswürdigkeiten und kulturelle Highlights.

Dabei bildet Stuttgart das Zentrum der am höchsten industrialisierten Region Europas. Weltunternehmen wie Daimler, Porsche, Bosch, Trumpf, Agilent oder Alcatel-Lucent sind hier ebenso zu Hause wie zahlreiche mittelständische Unternehmen aller Branchen.