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Profil

Die Abteilung “Politische Theorie und Empirische Demokratieforschung” befindet sich an der Schnittstelle empirischer Demokratieforschung und politischer Theorie. In einem engen und intensiven Dialog zwischen Theorie und Empirie werden normative Ideale mit empirischen Ergebnissen konfrontiert, mit dem Ziel, normative Zielgrößen zu qualifizieren, differenzieren und weiterzuentwickeln. Zentrales Anliegen ist dabei, die vielfach separat betriebenen Disziplinen von empirischer Politikwissenschaft und politischer Philosophie einander wieder anzunähern.

Forschungsmässig befasst sich die Abteilung mit empirischen Voraussetzungen und Folgen deliberativer Demokratie und (dialogischer) Bürgerbeteiligung, globaler Demokratisierung, Demokratisierung in Afrika und Asien, Persistenz und Performranz von Autokratien, Morality Politics, sowie Religion und Politik. In der Lehre werden weitere zentrale Themen zeitgenössischer politischer Theorie behandelt, wie epistemische Demokratie, Gerechtigkeitstheorien, Repräsentation, Multikulturalismus, Citizenship, oder Feminismus. Darüberhinaus wird auch ein starker Fokus auf “positive” politische Theorie gelegt, indem Studierende mit Konzepten und Ansätzen aus Rational und Social Choice-Theorie, Verhaltensökonomie, politischer Psychologie und Institutionentheorie vertraut gemacht werden. Dies verbindet sich mit einer intensiven Methodenausrichtung, wobei die Abteilung sophistizierte quantitative und qualitative Methoden anwendet.

Die Abteilung ist international und national eng vernetzt (Harvard University, University of British Columbia, University of Canberra, Abo Akademi/University of Turku, Universität Wien, Universität Konstanz, Universität Frankfurt, Universität Mannheim, Universität Zürich und Universität Bern).