Gesundheitsanalysen

Immer häufiger wird die Notwendigkeit einer ausführlichen Analyse von belastenden Verhältnissen im Arbeitsalltag thematisiert. Wirksame Gesundheitsförderung setzt voraus, dass mit geeigneten Instrumenten sowohl die gesundheitlichen Belastungen als auch die verfügbaren Ressourcen ermittelt werden.

Im Rahmen der gesetzlich vorgeschriebenen Gefährdungsbeurteilung sind die psychischen Belastungen zwar enthalten, aber nicht ausreichend tiefgehend untersucht. Die gängigen Methoden zur Beurteilung von anderen Gefährdungen im Arbeitsalltag (chemisch, physikalisch...) eignen sich nur unzureichend zur Untersuchung der psychischen Stressoren und Ressourcen.

Mittlerweile gibt es jedoch eine Vielzahl an Instrumenten, die speziell für ausführliche Gesundheitsanalysen entwickelt wurden. All diese Instrumente sind Teil eines Prozessablaufs:

 projektablauf

 

 

 

 

 

Im Rahmen von längerfristigen Lernprozessen durchlaufen einzelne Organisationseinheiten an der Universität einen kompletten Projektzyklus. Zur Erfassung der Ressourcen und der Stressoren am Arbeitsplatz stehen unterschiedliche Instrumente zur Verfügung. Beispielsweise eignet sich der IMPULS - Test sehr gut für einen Einstieg.
Auf die Durchführung einer Analyse folgt die gemeinsame Planung und Durchführung von Maßnahmen. Entscheidend im Sinne der Nachhaltigkeit ist eine ausführliche Evaluation der Ergebnisse und des Ablaufs. 
Ein sorgfältig geplanter Prozessablauf und eine gleichberechtigte Kommunikation mit allen Beteiligten sind die Basis für eine erfolgreiche Durchführung. 


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